Eigentlich stand mir der Sinn nach einem Salat, da wieder Rote Beten in der Biokisten lagen. Der Göttergatte brachte vom Markt wieder nicht nur herrlichen Feldsalat mit, sondern auch gefüllte Entenkeulen. Da musste einfach umdisponiert werden! Dass Entenkeulen mit Roter Bete gut harmonieren, haben wir vor etlicher Zeit schon getestet. Natürlich auch mit anderem Rezept, ganz passend zu den vorhandenen Gemüsen war es zwar nicht, aber frau improvisierte und wow! es lohnte sich wahrlich. Denn der Portwein in der Sauce harmonierte ganz wunderbar. Wer keine gefüllten Entenkeulen bekommt: normale tun es auch! Mehligkochende Kartoffeln wären ideal, ich hatte nur festkochende und keine Lust auf Vorkochen, habe also einfach die Flüssigkeitsmenge und die Garzeit erhöht, passte so perfekt!
Kategorie: Geflügel
Bei Cucina Casalinga hatte ich dieses Rezept entdeckt, ursprünglich von Lea Linster klang es so verführerisch, dass es ganz oben auf die Nachkochliste kam. Samstags auf dem Markt bekommen wir immer ganz tolle, frische Perlhühner und Sauerkraut, vom Bauern eingelegt. Das Rezept ist absolut genial lecker! Schon das Sauerkraut ist an sich umwerfend, aber dann mit dem gebratenen Perlhuhn: ein Gedicht. Da wir ein ganzes Perlhuhn verwendeten, habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Nach 1 Stunde war es noch nicht ganz durch, so dass ich es nach dem Tranchieren nochmal im Ofen nachgegart habe. Kategorie: gab es nicht zum letzten Mal! Schupfnudeln waren dieses Mal gekauft, wir haben lieber mit dem Kind gespielt. Mit Vorspeise (Feldsalat) und Dessert (Panna Cotta an Erdbeerspiegel) waren wir alle angenehm satt.
Wir hatten noch im Dezember (so um den 2. Advent) herum, mit unseren Freunden auf dem Markt spontan eine ganze Flugente mitgenommen, die sah einfach zu lecker aus. Wir hatten das Rezept allerdings nur überflogen, so dauerte es etwas länger, da er komplett die Sauce aus den Karkassen zieht. Aber die Mühe und Zeit (von Anfang Kochen bis Essen fast 6 Stunden !!) lohnt sich extrem! Wir waren absolut begeistert, eine der besten Entenrezepte, das wir in letzter zeit gegessen haben. Allerdings werden wir das nicht so oft kochen, denn es ist wirklich aufwendig in der Zubereitung. Aber für besondere Tage, gerne wieder! Die Mühe und die Zeit lohnt sich absolut!! Ein fast schon puristisches Rezept, das die Qualität der Zutaten unterstreicht und betont!!
Das Schöne am neu organisierten Fremdkochen ist, dass ich dazu komme, meine ewige Nachkochliste etwas zu verkleinern. So fiel mir die Wahl auch nicht schwer als ich das neue Thema las, denn schon seit einiger Zeit hatte ich Petras Ente mit Johannisbeersauce auf meiner Liste stehen. An schwarze Johannisbeeren kam ich nicht, aber ich hatte noch eine TK-Mischung Waldbeeren in meinem TK gefunden. Allerdings waren die richtig sauer, weswegen ich die Sauce komplett verschlimmbessern musste. Richtig begeistert waren wir hingegen von den Kartoffelpfannküchlein, davon hat das Kind gleich 5 Stück verputzt. Unsere Entenbrust war deutlich größer als die von Petra, daher habe ich wieder auf unsere bewährte Garmethode zurückgegriffen. Insgesamt wirklich ein genial leckeres Sonntagsessen!
Bei uns gab es am 4. Advent diese Festtagsente, wie immer von unserem Geflügelstand. Wir hatten nur das Rezept noch etwas variiert und noch zwei Äpfel vor dem Braten in die Ente gefüllt, was sie unserer Meinung nach etwas aromatischer machte. Das Rezept ist mal wieder recht unkompliziert. Eigentlich für das tiefe Blech des Ofens gedacht, habe ich zum Braten den Bräter verwendet, um den neuen Ofen meiner Mutter nicht so einzusauen. Insgesamt ist es aber doch etwas viel Gemüse. Bei Zubereitung im Bräter sollte frau also die Ente bei jeder Zugabe kurz herausheben, damit das Gemüse in der Brühe und die Ente schön frei liegt (oder doch das Blech nehmen…). Die Honigmarinade gibt der Ente noch mal den letzten Kick! Wir waren echt begeistert!
Wir hatten mal wieder ein Jamie Oliver-Kochbuch in der Hand. Mein Mann ist ja ein echter Fan von ganzer Hähnchenbrust (also mit Knochen) und wünschte sich das als unseren Chicken-Gang im Dinner for One. Es war mal wieder genial lecker! Vielleicht kein klassisches Hähnchengericht, aber eine gelungene Variation, die mit den Zitronen sicher auch im Sommer an einem nicht zu heißen Tag schmecken wird.
Ich hänge ungeheuer mit dem Bloggen, aber dieses Gericht möchte ich Euch doch etwas schneller vorstellen. Auf dem Markt hatte ich Teltower Rübchen und Entenkeulen bekommen. Kombiniert wurde das mit Möhren in einem superschnellen Gericht. Mit einer Arbeitszeit von etwa 15 Minuten ist es schon fast Fast Food, dabei aber durchaus auch für den Sonntag geeignet. Das gab es zwar zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal. Schmeckte uns allen sehr die Entenkeulen mit Teltower Rübchen aus dem Römertopf, der für Saftigkeit sorgte.

Auf dem Markt sahen die Hähnchenbrustfilets einfach zu verlockend aus. Die wollten einfach in unseren Einkaufskorb wandern und wir konnten nicht nein sagen. Daheim angekommen wurden mal wieder die Kochbücher konsultiert und wir wurden fündig: bei Lea Linster. Einem Buch, das ich schon viel zu lange in meinem Regal stehen habe, ohne daraus einmal gekocht zu haben. Das Gericht ist von den Zutaten her nicht das allerbilligste (oh Wunder, wir hatten sogar noch getrocknete Morcheln im Vorrat), aber einfach in der Zubereitung und der Geschmack war einfach genial lecker! Das ist mal wieder ein Beitrag zum laufenden DKduW.

Unsere Freunde hatten das Rezept schon mal getestet und uns anschließend vorgeschwärmt. Jetzt gab es bei unserem Geflügelstand wieder Putenkeulen im Angebot und wir mussten es einfach nachkochen. Im Originalrezept ist es für 2 Putenoberkeulen für 4 Personen geplant. Bei uns gab es pro Person eine Putenunterkeule und wir waren gut satt. Es ist wirklich sehr lecker. Nicht unbedingt für das perfekte Dinner geeignet, aber für einen leckeren, gemütlichen Abend mit Freunden oder in der Familie perfekt.

Passend zum Gartenkochevent habe ich auf dem Markt wunderbare Zwetschgen ergattert. Außerdem gab es mal wieder eine Flugentenbrust. Was also lag näher, als beides zu kombinieren und das Ganze mit Portwein abzurunden. Ich habe meine Kochbuchsammlung durchstöbert, aber auf die Schnelle kein passendes Rezept gefunden. Also war mal wieder improvisieren angesagt. Wir waren aber so begeistert, dass wir es sicher wieder machen werden, denn es war mal wieder genial lecker.
