Bei uns gab es an den Weihnachtsfeiertagen mehrfach Bratapfel, meine Kinder lieben den absolut! Hier mal mein ganz schnelles Rezept, bei dem 4 Äpfel in unter 10 Minuten gefüllt sind und in den Ofen wandern: Äpfel waschen, ausstechen (da gibt es Apfelausstecher wie diesen). Unten dann ein Stück Würfelzucker, dann mit Trockenobst nach Belieben füllen (Rosinen, Cranberries oder anderes klein hacken. Oben dann einen TL Butter drauf und ab in den Ofen. Schmeckt fast jedem und schneller geht es wirklich nicht, außerde noch ein figurfreundliches Dessert, wenn die Vanillesauce nicht so üppig ausfällt.
Kategorie: Desserts
Unser Quittenbäumchen trägt dieses Jahr wieder richtig gut. Daher gab es dieses Jahr schon wieder einige Rezepte mit Quitten, dieses Mal als süße Suppe. Dort werden Frischkäse-Nocken eingelegt, die kamen bei meinem Mädels richtig gut an! Ich kann es mir auch richtig gut als Dessert nach Ente oder Wild als Hauptgericht vorstellen. Ich habe die Konsistenz wieder etwas dicker gemacht, weil die Kleine beim Löffeln von Suppe noch etwas Probleme hat, das Rezept ist aber für die „normale Suppenkonsistenz“ ausgelegt. Kommentar: genial lecker!
Och, N-Rezepte, möglichst ohne Backen. Nudeln raus, weil einfach statt Pasta, das alles wünscht sich Arthurs Tochter. Kann ja nicht so schwierig sein – dachte ich. Denn das, was mir dann so einfiel, war eben schon online: Nockerln oder auch Grießnockerl, gab es schon. Auch die Salzburger Nockerln wurden hier schon serviert. Blieb ein im Kochbuch gefundener Nizza-Salat, da ergab sich keine Gelegenheit. Oder eben Nüsse. Backen – es sollte ja gekocht werden. Doch schon seit ewiger Zeit steht ein Rezept für Nusseis auf meiner Nachkochliste. Das Rezept selber ist ohne Eismaschine vorgesehen, allerdings habe ich nicht so viel Zeit gehabt, also die Masse doch in die Eismaschine gefüllt. Das war hier ein Fehler. Das Eis hat wirklich verloren! Außerdem hatte ich für die Eismaschine die Schokolade nicht gehackt, sondern Nougat etwas geschmolzen und in die fertige Eismasse in die Maschine gegeben. Doch leider funktioniert das mit dem Stracciatella-Mechanismus in meiner Eismaschine nicht so wirlich und alles wurde gleichmäßig durchgerührt. Die Konsistenz war nicht so meines, doch es freuen sich alle Nussliebhaber, ich glaube, es wird ganz ordentlich, wenn man die Masse direkt durchfriert ohne Maschine. Nicht schlecht! Ich hoffe, ich habe das N-Problem ein klitzekleines wenig gelöst.
Wir bekamen von den Freunden Pfirsiche aus dem Garten. Die waren vollreif, superlecker, aber so viele konnten wir so schnell auch nicht aufessen. Also erinnerte ich mich an das bewährte Rezept für Pfirsichröster, irre schnell vorzubereiten und genial lecker. Der große Vorteil dabei: große Mengen könne sehr leicht vorbereitet werden und aus dem fertigen Pfirsichröster kann man dann auch Pfirsichsorbet herstellen. Das ist einfach nur fruchtig, besser als in meiner Lieblingseisdiele. Kommt immer wieder gut an!
Ich habe dieses Jahr weniger Kirschmarmelade eingekocht, sondern mehr so davon genascht, Kuchen gebacken oder aber dieses Sauerkirschsorbet versucht. Für das Foto muss ich mich entschuldigen, denn zubereitet und gegessen wurde es, als die Kirschen so richtig, fast schon überreif im Baum hingen und es mit über 30°C richtig Sommer war. Da kam dann dieses, kaum aus der Maschine geholte Sorbet genau richtig. Es ist nicht zu süß, etwas herb, harmoniert wunderbar mit Vanilleeis oder ähnlichem. Uns hat es allen geschmeckt, sehr erfrischend und im Sommer genau richtig! Können wir nur empfehlen, insbesondere der Göttergatte war richtig begeistert!
Ich hatte Bananen da, aber sonst war der Kühlschrank relativ leer. Die Kinder wünschten sich Eiscrème nach dem Mittagsschlaf für das Spielen im Garten. Eigentlich wollte ich ja dieses Eis machen, aber mir fehlte vor allem auch Sahne. Also habe ich den Frischkäse statt Joghurt genommen. Insgesamt kein schlechtes Eis, aber nciht schlecht, es war nicht so cremig, wie ich es mir gewünscht hätte. Das liegt sicherlich an der fehlenden Sahne. Ansonsten passt der Frischkäse sicherlich nicht schlecht, die Kinder zumindest fanden es lecker und meine überreifen Bananen fanden mal ein anderes Schicksal als in der sonst üblichen Bananen-Milch, wie meine Kinder es nennen.
Ich stolperte bei Küchenlatein über das Rezept für Erdbeer-Rhabarbereis, das wurde dann im Juni gleich mehrmals nachgemacht, nur mit dem bloggen hänge ich mal wieder. Die Kinder waren mehr als begeistert, richtig lecker, nicht zu süß, erfrischend durch den Rhabarber. Die ergatterten Erdbeeren, bzw. die von meinen Kindern übrig gelassenen Erdbeeren waren leider nicht ganz so süß, daher habe ich die Zuckermenge verdoppelt. Aber richtig lecker! Rechtzeitig zum Ende der Rhabarberzeit entdeckten meine Kinder ihre Vorliebe, hoffentlich erinnern sie sich nächstes Jahr noch daran!
Das Rezept klang farbenfroh, insbesondere aber spannend. Es war außerdem eine perfekte Resteverwertung für den mit viel Ziegenkäse selbstgemachten Rahmspinat. Im Originalrezept ist TK-Rahmspinat vorgesehen, der wäre aber wohl etwas zu lack. Denn der Ziegenkäse im Rahmspinat macht das Ganze erst so richtig interessant. Ich würde es beim nächsten Mal mit einem kleinen bunten Salat als Vorspeise servieren. Alle Mitesser waren erst sehr skeptisch, aber sie wurden rasch überzeugt. Es ist mal etwas anderes, weil man Eis ja eher süß erwartet, aber es ist mehr, als einfach nur TK-Rahmspinat essen. Ich kann echt eine Eismaschine empfehlen, ob es im normalen TK ebenso schön und cremig wird, bezweifle ich jetzt einfach mal. Nicht so bunt, wie erhofft, aber eine ech leckere, spannende und überraschende Vorspeise für ein Sommermenu.
Die Holunderblüten sind bei uns schon am Verwelken. Ich habe schon mehrfach den Holunderblütenkaltauszug gemacht und gerade zieht noch ein Holunderblütensirup. Schon letztes Jahr hat mich das Rezept für dieses Sorbet angelacht. Der Sud wird allerdings nach einem eigenen Rezept eingekocht und da hatte ich meinen Vorrat an Holunderblüten schon verbraucht. Es schmeckt einfach umwerfend! Es waren alle mehr als begeistert, es holt einfach den Frühling auf den Tisch. Es waren alle begeistert. Der Wein harmoniert ganz wunderbar mit der Süße des Holunders, umschmeichelt es, doch für die Kinder war es dadurch nichts mehr. Empfohlen wird es im Rezept auch mit Sekt aufgegossen als Aperitif, wofür ich es mir wunderbar vorstellen kann. Der Sud kann fertig vorbereitet auch eingeweckt werden und bei Bedarf dann in die Eismaschine gegeben werden. Den restlichen Sud gibt es heute zum Feiertag als Dessert nach dem Grillen!
Hier stelle ich Euch einen Klassiker vor, den ich schon ewig mal selber machen wollte. Dieses Eis ist der Hammer, oberschokoladig, cremig, mehr kann man sich einfach nicht wünschen! Es ist recht unaufwendig, ohne Ei, kann also von (fast) jedem genossen werden. Die Zubereitung können meine Mädels gut mitmachen, es ist wirklich kinderleicht! Bei der Konsistenz ist es von Vorteil, wenn man eine Eismaschine hat, es wird einfach cremiger, aber auch ohne sollte es gehen. Dann einfach regelmäßig durchrühren, während das Eis gefriert, müste eigentlich gehen. Gab es hier schon mehrfach, ist richtig lecker, eines unserer Favoriten, uneingeschränkt empfehlenswert!
Damit wünsche ich meinen Lesern schon mal Frohe Ostern, wunderschönes Fest im Kreise der Lieben, Zeit für- und miteinander! Wir werden gemütlich frühstücken, die Rezepte werde ich dann irgendwann nachreichen…
