Weiter geht es mit den Möhren-Rezepten, die meine Mädels derzeit echt schätzen. Dieses Mal gab es eine Möhren-Ziegenkäse-Quiche. Da meine Mädels beide Ziegenkäse lieben, kam die Quiche richtig gut an. Insbesondere die gemahlenen, gerösteten Sonnenblumenkerne im Boden machen alles richtig interessant. Würzig und aromatisch, schmeckt kalt fast noch etwas besser als warm. Nicht zu lange aufheben, der Boden sollte noch kross sein, der ist ein echtes Highlight!
Kategorie: Backen
Hier sind die Heidelbeeren reif. Die meisten wandern vom Strauch direkt in den mund. Einige wenige allerdings haben es in Heidelbeermuffins mit weißer Schokolade geschafft, was sich meine Kleine sehnsüchtig gewünscht hat. Meine Mädels waren begeistert, ihre Freunde auch, die die Muffins genießen durften.
Unsere Johannisbeerstämmchen bogen sich unter den Beeren, leider ist sogar ein Zweig abgebrochen. So richtig schnell wurden sie bei dem Ekelwetter auch nicht reif. Doch jetzt endlich konnten wir pflücken. Das meiste landete direkt in den mehr oder weniger großen Schleckermäulern. Der Rest landete in diesem Johannisbeerkuchen mit Mandelbaiser. Dazu gab es ein Tonkabohneneis. Wir genossen den auch ausnahmsweise sonnigen Sonntag Nachmittag auf unserer Terrasse. Der Kuchen ist richtig schön säuerlich und verträgt sich gut mit einem süßen Begleiter.
Der backbegabte Bruder hat heute Geburtstag. Zumindest virtuell gibt es von mir einen Apfelkuchen. Probiert es mal aus, der Teig ist zuerst in der Konsistenz sehr zäh, ich würde die Hälfte für den Boden, den Rest für die Decke verwenden. Außerdem habe ich noch etwas Zimt mit in den Teig gegeben, ich mag die Kombination mit Äpfel total. Ausnahmsweise gab es dann noch etwas Schlagsahne zu Großmutters Apfelkuchen, der schon im Backbuch so heißt. Es ist wirklich genial lecker!
Was macht Ihr mit den Schoko-Weihnachtsmännern? Wenn sie jetzt noch leben, brauchen sie ein Schicksal. Hier wurde er in einen marmorierten Käsekuchen gebettet. Ich hatte den Schokoladen-Anteil erhöht, was richtig toll ist. Um das Marmor-Muster hin zu bekommen, füllt erst 2/3 bis 3/4 des hellen Teiges hinein. Dann rührt Ihr die geschmolzene Schokolade unter und gebt den Teig als Kreis über den hellen Teig. Dann geht Ihr spiralförmig duch dunklen und hellen Teig, bis Ihr 2-3x komplett durch den Teig gerührt habt.
Auch wenn wir den Frühling herbei sehnen, noch gibt es hier eben Wintergemüse. Daraus hatte ich für uns und als Büro-Essen für den nächsten Tag eine Lauchquiche zubereitet. Um es nach einem langen Tag etwas schneller zu machen, habe ich einen Blätterteig verwendet. Der Belag ist dafür einfach genial lecker! Denn neben Lauch, den ich nicht blanchiert, sondern angebraten hatte, kommt noch würziger Schinken und Käse mit dazu. Es harmonierte alles ganz wunderbar, auch kalt ein tolles Mittagessen!
Ich hatte ganz wunderbare braune Champignons bekommen, doch leider dann im Kühlschrank vergessen. Jetzt hatten sie einige Druckstellen, doch wegwerfen – dafür waren sie noch zu schade. Ebenfalls im Kühlschrank lagerte noch etwas Topinambur. Bei lieben Besuch von Jan wurde daraus gemeinsam eine Champignon-Quiche mit Topinambur zubereitet. Es schmeckte uns allen und wir genossen die Zeit im Ofen mit einem gemeinsamen Spiel.
Wir mögen die Kombination aus Chicorée und Räucherlachs. Blätterteig war noch im Kühlschrank und der Rest war schnell gemacht. Gerade bekommt ihr einfach mal die gesammelten Rezepte von Chicorée, die wir in letzter Zeit gemacht haben. Schmeckt mal wieder warm und kalt, würzig und crèmig. Eigentlich eine klassische Kombination, warum es di enicht öfter gibt, ist mir nicht klar. Kann perfekt mitgenommen werden, wer will, auch mit Mürbeteig.
Ich hatte mir schon vor etlicher Zeit das Rezept für Apfel-Speck-Cake mit Feta markiert. Jetzt hatte ich alles im Haus und etliches (wie Fallobst-Äpfel, Speck vom Raclette) wollten verarbeitet werden. Feta war auch noch im Haus. Aber jetzt kamen die Fallstricke. Ich hatte kein Kamuth-Mehl. Das habe ich durch Buchweizenmehl ersetzt. Doch leider passte die Teigmenge so gar nicht zur Füllmenge, obwohl ich hier schon modifiziert hatte. Das Rezeptfoto im Buch ist auf gar keinen Fall mit dem angegebenen Rezept entstanden. Schade, hier hat die Redaktion geschlampt. Ich habe dann noch eine Portion Teig gemacht. Auch unterheben ist hier keine gute Idee, wie das Rezept vorschlägt. Sinnvoller ist das Einschichten, um eine gleichmäßig Verteilung zu bekommen. Doch dann ist es der Hammer, es schmeckt warm wie kalt, mit Salat oder einfach pur. Der kleine Kanten war auch am 3. Tag noch nicht trocken. Es ist würzig und ausgewogen. Allerdings würde ich empfehlen, tatsächlich Walnussöl zu benutzen, ich hatte das gerade nicht zur Hand und habe geröstetes Sesamöl verwendet. Das passt frisch aus dem Ofen super, aber kalt wird es etwas zu dominant. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen, mal was anderes und auch zum Mitbringen eine tolle Idee!




