Dieses Wochenende sollte noch dieser Klassiker der Weihnachtsbäckerei den Plätzchenteller bereichern. Das Grundrezept ist recht einfach, eine schönes Schachbrettmuster ist da schon kniffliger. Im Originalrezept werden als Hilfsmittel 2 Holzleisten gleicher Stärke empfohlen, um den Teig auf eine gleichbleibende Dicke auszurollen. Uns war so viel Perfektion nicht so wichtig, daher haben wir darauf verzichtet.
Kategorie: Backen
Der backbegabte Bruder ließ sich von dem Gewürzgugelhupf inspirieren. Analog zu den Gewürzen bastelte er sich ein Rezept für Weihnachtliche Gewürzpralinen, mit denen er nicht nur seine Freundin verwöhnte. Kamen supergut an, nur ich bekam mal wieder keine ab (Bruderherz, magst nicht hierher ziehen?). Am besten schmecken die Pralinen gekühlt.
Der backbegabte Bruder hat mal wieder gezaubert. Inspirieren ließ er sich durch dieses Rezept. Alleine der Duft der sich in der Wohnung ausbreitete, war den Aufwand wert. Auch geschmacklich ein echtes Erlebnis. Statt Muskatblüte wurde Lebkuchengewürz aufgebraucht. Allerdings sollte man für den Gewürzguglhupf einen Tag vorher anfangen.
Pfefferkuchen sind in Schweden ein traditionelles Weihnachtsgebäck. Allerdings ist der Begriff Pfefferkuchen etwas irreführend, da es sich um Plätzchen handelt. Die Würze ist jedenfalls einfach herrlich intensiv. Allein der Duft während des Backens ist überaus intensiv. Das Rezept ist jedoch für größere Mengen ausgelegt (ca. 250 Stück). Wer also keinen größeren Abnehmerkreis hat, sollte etwas weniger Teig machen. Da es in Schweden außerdem üblich ist, selbst Mehlmengen in Deziliter anzugeben, habe ich das hier schon einmal umgerechnet.
Der backbegabte Bruder war zu Besuch und hat mit meinen Mädels Lebkuchenhaus oder auch Knusperhäuschen gebacken. Allerdings nur für liebe Hexen und nicht für eine wie in Hänsel und Gretel (die ist bei uns verpönt!). Meine Mädels haben nicht nur den Teig mit geknetet, sie haben auch gemeinsam die Formen für die 4 Teigteile (2x Dach, 2x Seitenteil) ausgeschnitten und aus den Teigresten noch große Bäume ausgestochen. Dann wurde klassisch mit Zuckerguss garniert. Allerdings wollten meine Mädels gar nicht so viel Verzierungen aufkleben, weil sie es so schon viel zu schön fanden. Außerdem waren nach Ansicht meiner Kinder die Gummibärchen eigentlich für den Direktverzehr viel geeigneter. Da ist also jeder frei und der Fantasie der Kinder keine Grenzen gesetzt. Sie sind superstoz udn es sieht wiriklich wunderschön aus. Der erste Baum ist schon angeknabbert, ich bin gespannt, wie lange der Rest wohl stehen bleibt. Es macht einen Wahnsinnsspass mit den Kindern zu backen, probiert es aus! Allerdings würde ich keine kompliziertere Form als das einfache „Zelthäuschen“ nicht machen, das hätte meine komplett überfordert.
Diesen Kuchen haben mal wieder etliche Blogger bereits gebacken, entdeckt hatte ich das Rezept bei ihr. Der musste unbedingt bei uns auf den Tisch, viel zu schade, um auf meiner Festplatte verloren zu gehen. Denn die Sonnenblumenkerne gaben bei uns ein schönes nussiges Aroma, dabei weniger stark wie Haselnüsse, es lohnt sich total. Ist schneller vorbereitet als der klassische Zwetschgendatschi. Schmeckt wirklich wunderbar, können wir nur empfehlen! Dazu ein Klacks Sahne – der perfekte Spätsommergenuss! Allerdings die halbe Menge in einer 26-cm-Form gebacken, funktionierte wunderbar.
Ok, ich habe es versucht, öfters, ein Brot mit Sauerteig zu backen. Es ist echt kein Hexenwerk, aber leider derzeit nicht mit meinem Arbeits- und Familienleben kompatibel. Dennoch wollte ich gerne an Zorras WBD teilnehmen, also doch lieber ein Hefeteig. Dieser wird hier als ein süßer Frühstückszopf serviert, der im Frühling gerne auch als Osterzopf auf den Tisch kommt. Das Rezept ist klassisch, der Zopf fluffig, perfekt. Hier leider nicht so schön geflochten, dafür geschmacklich umwerfend! Den backe ich an meinen freien Wochenenden gerne mal für den gemeinsamen Frühstückstisch, die Kinder lieben ihn absolut, der Göttergatte ebenso, da reicht eigentlich etwas Butter dazu, mehr braucht es gar nicht, so lecker ist der!
Wenn ich aktuell auf Arbeit einen Kuchen mitbringe, brauche ich immer einen glutenfreien Kuchen. Dafür habe ich mir dieses Mal einen glutenfreien Apfelkuchen ausgesucht, der zum herbstlichen Wetter passt. Dabei lernte ich, dass Backpulver immer glutenhaltig ist (zumindest alle, die ich durchschauen konnte). Also ohne (oder Weinsteinpulver bzw Natron)… Das Rezept ist ohnehin eher für eine Apfeltarte ausgelegt, es wird ein recht flacher Kuchen, der sicherlich lauwarm am besten schmeckt. Beim nächsten Mal würde ich noch etwas Zimtpulver mit in den Teig geben, reiben würde ich die Äpfel nicht, es würde zu langweilig sein. Die Walnüsse geben dann noch einen leichten Crunch. Ist übrigens innerhalb von knapp 20 Minuten vorbereitet und damit echt speedtauglich.
Ich hatte von Milram eine Anfrage, ob ich mal einige Produkte kosten und damit kochen wollte. Klar, wollte ich. Dazu gab es unter anderem Schmand und Kräuterquark. Gemeinsam mit Hack und Spinat wurden daraus leckere und fluffige Waffeln gebacken, die meine Mädels mal wieder liebten. Ich habe dafür den letzten Spinat, den es auf dem Markt vor der Winterpause gab verwendet, superaromatisch. Könnte es öfters geben.
Nicht nur Küchenlatein Junior, auch ich durfte den Pizzastein von Perfetta testen. Im Gegensatz zu Frau Küchenlatein hatte ich bislang keinen Pizzastein für den Ofen, sondern lediglich eine Pizzastufe im Ofen, mit der ich bisher sehr zufrieden war. Neben dem recht schweren Stein war auch ein Pizzaschieber sowie ein Rezeptheft enthalten. Der Stein muss 40 Minuten bei 250°C Ober-/Unterhitze auf einem Rost vorheizen, hält die Temperatur dann aber gut über mind. 30 Minuten, die Backzeit auch bei dickerem Teigboden im amerikanischen Stil mit knapp 8 Minuten, bei dünn ausgerolltem Teig bei noch nicht mal 5 Minuten. Dabei wird der Teig superkross, bekommt einen tollen Steinofengeschmack, wird genau richtig, sehr kross, auf den Punkt perfekt, ohne dass der Belag trocken wird. Ich bin sehr begeistert! Meine Mädels waren es auch und fanden die Pizza genial lecker. Natürlich habe ich auch das Rezept von Sante de Santis getestet, das dem Pizzastein beilag. Der Pizzateig ist fluffig, nur für uns 4 zu viel, reicht bei uns für 6 Personen. Von der Backeigenschaft bin ich echt angetan, haben sich Nachbarn schon ausgeliehen, denn das Ergebnis überzeugte.
