Ich liebe Kapern, meistens landen die bei uns einfach so auf dem Tisch (dann als Stielkapern). Doch hier mal wieder einer der Klassiker der deutschen Küche, die Königsberger Klopse. Die werden eigentlich mit Kalbshack gemacht. Doch da ich an das bei mir daheim nur schwer herankomme, wollte ich es mal mit gemischtem Hack (je halb Schwein und Rind) versuchen. Mit der gehackten Sardelle darin ist es gar nicht so schlecht. Nicht ganz so fein und edel wie mit Kalbshack, aber kein schlechter Ersatz. Daher doch noch ein würdiger Eventteilnehmer.
Autor: rike
Unser Blick aus dem Küchen-/Wohnzimmerfenster – wir haben eine amerikanische, also in den Wohnbereich integrierte Küche, was ich persönlich ja wunderschön finde. Hierdurch wird auch kaschiert, dass unsere Küche noch nicht mal 10qm Grundfläche hat, was als Küche ja geradezu winzig ist… Da das Fenster in der Nähe der Küchenzeile einen nicht so schönen Ausblick bietet und man beim Kochen ohnehin lieber den Blick aus der Balkontür schweifen lässt, hier mal die Bilder. Der Blick ist zum letzen Mal deutlich verändert. Warum? Klar – das Wetter war schuld…
Beim Grillen möchte ich auch gerne mal was vegetarisches essen. Hier gab es mal gegrillte Auberginenpäckchen, die mit Tomate und Mozzarella gefüllt werden. Ich habe mir die Vorbereitung mal wieder etwas vereinfacht, war trotzdem lecker und hat gut funktioniert. Es schmeckte allen genial lecker! Bei uns gab es die Päckchen schon als vegetarisches Grillgericht (dann 2-3 Päckchen je nach Hunger und Angebot planen), funktioniert genauso gut als gegrillte Beilage.
Diese Mangoldlasagne habe ich inzwischen auch schon öfters gekocht. Hier kann ich ganz wunderbar verschiedene Gemüse, insbesondere Paprika verstecken, die – wie ich finde – wunderbar zum Mangold passt. Kommt jedes Mal gut an. Der Mangold wird einfach unterschätzt. Die Blätter püriere ich (mal mehr mal weniger fein) mit Saurer Sahne als Bechamel-Ersatz, aus allem anderen koche ich eine wunderbare Tomatensauce, wobei ich zu versteckendes Gemüse in der (pürierten) Tomatensauce verarbeite, den Rest mit dem Hack anbrate und danach alles mische. Wichtig natürlich eine dicke Käsekruste, auf die meine Mädels sehr wert legen. Hat bisher jeden positiv überrascht. Bei uns übrigens ein ideales Awafomu-Essen (alles was fort muss), um also nicht mehr taufrische Gemüse zu verarbeiten.
Wir hatten auf dem Markt wieder wunderbaren Mangold bekommen. Wir sind absolute Fans von diesem wunderbaren Gemüse und genießen es regelmäßig. Die Blätter koche ich für meine Mädels analog wie Spinat, da bleiben regelmäßig noch Mangoldstiele übrig. Hier habe ich die mit Hackfleisch angebraten und eine leckere Sauce zu Spaghetti daraus gekocht. Einfach mal wieder Soulfood nach langem Tag nötig gewesen. Können wir nur wärmstens empfehlen, gab es bei uns schon öfters.
Sus sammelt Tomatenrezepte. Ehrensache, dass ich da mitmache. Der Klassiker ist derzeit weiter der Tomatensalat mit Mozzarella, den meine Große derzeit fast täglich genießt. Doch hier möchte ich unser Grundrezept für Tomatensauce vorstellen. Meistens ohne Kräuter gekocht, da die zwar seltener, aber tageweise eben doch einfach nur „Fusseln“ sind. Davon koche ich immer gleich einen riesigen Topf voll, den übrigen Rest friere ich portioniert immer weg. Die Sauce schmeckt nicht nur zu Pasta, sie kann auch wunderbar als Basis für Pizza verwendet werden. Schmeckt einfach immer, nicht nur meinen Mädels. Wir zupfen immer noch etwas frischen Basilikum drüber, dann noch Parmesan, fertig.
Zum Ende der Heidelbeersaison gab es bei uns mal einen fluffigen Hefeteig, der außer mit Heidelbeeren auch noch mit Vanillepudding und natürlich leckeren Streuseln belegt wurde. Die Kinder waren ganz begeistert, insbesondere, wie schön der Teig aufging, weil die Hefe „pupste“. Das gab natürlich Gekicher, genossen wurde der Heidelbeer-Streuselkuchen dennoch und es schmeckte wirklich jedem, auch am nächsten Tag noch nicht trocken, wenn im Kühlschrank gelagert.
Ich habe hier ein schnelles Rezept für einen Bohnensalat, das wunderbar aus den Resten von gekochten Bohnen zubereitet werden kann. Die bleiben bei uns mittags gerne mal über, oder ich koche gleich mehr für einen abendlichen Salat. Hier habe ich mir dafür ein Rezept von Jamie Oliver ausgesucht. Es ist aromatisch, würzig und eine ideale Grillbeilage. Meine Kleine war ganz begeistert.
Bei den sommerlichen Temperaturen sollte es noch mal einen anderen Kindercocktail geben (nach rot und grün) sollte es jetzt gelb sein. Da uns letzte Woche eine Bronchitis mal wieder fest im Griff hatte (alle Frauen im Hause genial-lecker husteten um die Wette und inhalierten fleißigst…), war frische Pfefferminze reichlich vorhanden. Der aufgegossene Tee durfte teilweise erkalten und wurde dann wieder mit Apfelsaft aufgefüllt. Bei der Kleinen mittlerweile ein echter Dauerbrenner. Der Husten ist auch fast komplett gebannt…
Jetzt folgt eine Buchbesprechung, die als Werbung verstanden werden könnte:
Wir haben hier ja gemeinsam einen Weber Grill gekauft, da der Göttergatte zunächst etwas mit den völlig anderen Garzeiten, Kohlebedarf, etc. beschäftigt war, gab es bei uns ein neues Grillbuch. Denn hier werden (klar schwerpunktmäßig für Weber) die Grilltechniken für Kugelgrill vorgestellt. Außerdem eine recht ausführliche Einleitung über was es gibt und wozu, viele Klassiker, z.B. über Burger grillen. Abgerundet von einem sehr ausführlichen Register dann noch ausführliche Saucen sowie Tabellen über Garzeiten unterschiedlicher Fleischsorten, dicken, Stücke etc. Hier finden sich wirklich viele Grundlagen, um ähnliche oder andere Stücke auch hinzubekommen. Hier finden sich nicht nur viele Grundlagen und Tipps, um eigene Rezepte oder Variatione hinzubekommen, sondern auch eine Menge Rezepte.
