
* Hier stelle ich mal ein Kochbuch für ambitionierte Köche vor. Denn alleine 60 Seiten werden dem historischen Überblick, der Warenkunde und dem Zerlegen des (kompletten) Tieres gewidmet. Wobei hier auch Wildvögel enthalten sind. Weitere 10 Seiten gebühren der Warenkunde der Beilagen mit einigen Rezeptideen insbesondere zu Saucen und Gelees (werde ich noch ausprobieren). Erst nach weiteren 14 Seiten Grundrezepte für Saucen und Fonds geht es mit den „eigentlichen“ Rezepten los. Hier werden die einzelnen Rezepte nach Zubereitungsart sortiert.
Jahr: 2006

Gestern habe ich die letzten Birnen dieses Jahres eingekocht (bis auf die wenigen, an die ich nicht rankam). Ich habe nochmal eine Marmelade eingekocht: dieses Mal Birnen gemeinsam mit Rosinen. Da ich das Rezept schon mal ausprobiert hatte und es im Original etwas rosinenlastig ist, habe ich dieses Mal die Rosinen deutlich reduziert und sie auch gehackt, dadurch harmonieren sie deutlich besser mit den Birnen. Leider war es schon spät und ich habe irgendwann vergessen, die Gläser immer wieder zu drehen, weswegen die Obststückchen jetzt etwas ungleichmäßig verteilt sind. Durch den eingemischten Zimt schmeckt sie etwas winterlich und extrem lecker.

Da mein Birnbaum immer noch wie verrückt Birnen getragen hat und wir schon öfters leckeren Birnenkuchen gegessen hatten, habe ich mich mal an Birnen-Konfitüre versucht. Das Rezept klingt eigentlich recht simpel: in einem Topf wird Zucker karamellisiert, danach darin die Birnen gekocht. Obwohl ich die doppelte Menge an Gelierzucker verwendet habe, ist sie nicht ganz fest geworden. Aber auf dem Brot geht es aber noch. Die Konfitüre schmeckt sehr lecker, wenn auch das Karamell nicht so ganz durchkommt.
Ich habe die Marmelade schon vor 2 Wochen gekocht, aber ich hatte bislang noch keine Zeit, sie zu bloggen. Die Gläser sind schon reduziert, da wir schon fleissig gegessen und verschenkt haben.

* Ich stelle hier ein zweites Buch nur über das Einmachen vor. Es verspricht über 70 gelingsichere Rezepte, die im Buch auch eingelöst werden. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf Marmeladen und eingelegtem Obst, aber auch die Chutneys sind sehr lecker. Es gibt nur wenige Rezepte für eingelegten Käse oder Paprikas. Wer jedoch seine Gartenernte einkochen möchte, oder regionales Obst oder Gemüse lecker in Gläser bringen möchte, der findet hier garantiert das richtige Rezept. Die Ideen sind überwiegend relativ klassisch gehalten, da jedoch zu jedem Obst mehrere Rezeptideen enthalten sind, wird es nicht langweilig im Kellerregal.

Wieder mal ein Rezept des Apicius, der Jamie Oliver der Römer. Übersetzt bedeutet es gekochte Rote Bete, ich empfinde es aber eher als Salat, da es auch kalt serviert wird. Durch das Dressing schmeckt es sehr lecker. Beim nächsten Mal würde ich noch etwas Zitronensaft zugeben, da es doch noch etwas Frische vertragen kann.

Im Winter haben Bananen Saison. Wenn man 2 überreife Bananen hat, so werden sie meistens nicht mehr gegessen. Aber in genau diesem Zustand sind sie perfekt für diesen wunderbaren Rührteigkuchen. In etwa 20 Minuten Arbeitszeit ist der Kuchen fix und fertig in der Form und der Backofen erledigt den Hauptteil der Arbeit. Wer mag, kann noch eine Schokoglasur überziehen und mit getrockneten Bananen dekorieren. Da ich nicht so der Fan von Bananenchips bin, habe ich diese Deko-Idee ignoriert und nur etwas Puderzucker übergestäubt. Ein genial leckerer Bananenkuchen für kalte Abende.

Hier mal eine Abwandlung einer klassischen Beilagenkombination zu Wild: Rotkohl und Maronen, die hier komplett die Hauptrolle spielen. Die Maronen werden gekocht und gemeinsam mit Kartoffeln zu Gnocchi verarbeitet (extrem lecker). Der Rotkohl wird im Wok kurz angeschwitzt, mit Zwiebeln, Thymian, Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit Gemüsebrühe abgelöscht. Kurz vor Ende der Köchelphase wird noch gewürfelte Mango zugegeben. Die Kombination ist wirklich sehr lecker, wenn auch etwas ungewöhnlich.
Die Rotkohlstreifen würde ich beim nächsten Mal etwas dünner schneiden. Die Maronengnocchi werde ich auf jeden Fall mal als Beilage zu Wild servieren, denn die waren wirklich klasse.
Gleichzeitig ist das mein Beitrag zum Blog-Event XVIII: Maronen.

* Der Wok ist aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Seit ich einen neuen habe, der auch auf meinem Induktionsherd funktioniert, macht es damit doppelt Spass zu kochen. Hier stelle ich Euch ein dazu passendes Buch mit figurfreundlichen Rezeptideen vor. Die Rezepte selbst sind nach Gelegenheiten sortiert:
- Lunch
- vegetarische Hauptgerichte
- fleisch- und fischhaltige Hauptgerichte
- Süßspeisen aus dem Wok

Diese kleinen Brötchen sind im Handumdrehen fertig. Ich backe sie gerne am Wochenende, da sie innerhalb von 40 Minuten fertig sind. Bis meine Familie am Frühstückstisch sitzt, kann ich schon warme Brötchen aus dem Ofen zaubern. Da die Buttermilchbrötchen ohne Zucker auskommen, passen sie auch gut in einen Brötchenkorb auf einem Buffet. Warm schmecken sie allerdings am besten.
