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Schlagwort: zimtstange

Rezept: Rahmschmarren

Deutsche Küche – die Foodblogger-AktionIn Corona-Zeiten lief hier mal wieder die Küchenschlacht, da ich die Profi-Sendungen durch Zufall entdeckte und dabei schöne Ideen bekomme. Eines der rasch nachgekochten Rezepte ist der Rahmschmarren, der die restlichen Äpfel von der daheim verschmähten Obstpause (in der Brotbox immer heiß begehrt…) verbrauchen sollte. Aber holla! Eines der besten Schmarren-Rezepte, die wir jemals getestet hatten. Durch die Saure Sahne samt Zitrone frisch, locker und fluffig. Einfach nur genial lecker! Da ich Schmarren sonst immer nur bei meinen Eltern in Bayern genieße, stelle ich es zu #deutschekücheblogevent von Brotwein. So begeistert war meine Familie schon lange nicht mehr. Allerdings waren die Portionen sehr üppig. Was im Rezept für 2 angegeben war, reichte bei uns als sehr sättigender Nachttisch locker für 4.

Rezept: Gebratene Gänsekeulen und Gänsebrust

Schon wieder eine kleine Ewigkeit später stelle ich Euch endlich eine etwas vereinfachte Version einer gebratenen Gans vor. Ich habe mir vom Geflügelhändler die Gans zerteilen lassen in die Brust am Knochen sowie die Keulen. Dadurch ist das Garen nicht ganz so aufwändig. Ich habe es auf etwas niedrigerer Temperatur gegart, weil dadurch der perfekte Garpunkt leichter getroffen werden kann. Außerdem bleibt so mehr Zeit für die Beilagen bzw. für die Familie. Wir hatten einen gemütlichen Familientag, denn bei uns wird meist gemeinsam gekocht, Aufgaben verteilt, so schmeckt es allen auch gleich viel besser. Gerade wer seine Kinder mitkochen lassen möchte, hier ist es perfekt, da das Gemüse nur ausgekocht wird, aber nicht hinterher mit serviert wird. So ist es einfacher, wenn nicht alles gleichmäßig geschnitten wird.

Rezept: Hollerbeergelee

Ich weiß, dass die meisten Holler schon abgeerntet sind, aber ich möchte das Hollerbeergelee unbedingt noch beim heimischen Superfood von Giftigeblonde und The Apricot Lady dazu stellen, denn einfacher gibt es das nicht. Entweder selber Holler pflanzen oder beim Spazieren gehen, Hollerbüsche entdecken, beobachten und ernten ehe die Vögel kommen, aber erst, wenn sie richtig reif sind. Den „echten“ Holler erkennt ihr daran, dass die reifen Beeren herab hängen. Ich habe die Hollerbeeren nicht gewogen, sondern nur geputzt und in den Dampfentsafter gegeben. Der war voll. Dampfentsafter ist hier tatsächlich die schnellste aller Varianten, keine Beeren abstreifen, kein Mulltuch. Den Saft immer mal wieder ablassen. Soabald der Saft beim Ablassen heller wird, einfach aufhören. Daraus bekam ich 2 Liter Saft. Da der Göttergatte nochma im Angebot Einmachzucker gekauft hatte, wurde auch gleich noch mit aufgebraucht.

Rezept: Pflaumen-Heidelbeer-Marmelade

Ich musste nochmal die Obstfülle, die ich für die Mädels eingekauft hatte, die dann aber doch nicht so schnell gegessen wurden, wie es das reife Obst wünschte, in eine Marmelade herauskommen. Ich variiere da einfach frei. Herausgekommen ist eine Pflaumen-Heidelbeer-Marmelade, die wirklich wunderbar schmeckt, super aromatisch, Herbst auf dem Teller.

Rezept: Schwarzwälder Kirschtorte – Glutenfrei

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Auch beim backbegabten Bruder standen einige Hochzeitseinladungen an. Nicht nur bei einer Hochzeit wurde mal wieder bei ihm die Torte geordert. Die besondere Schwierigkeit diesmal bestand darin, dass einige Gäste eine Glutenunverträglichkeit haben. Die Abwandlung der Rezepte wollte natürlich vorher ausprobiert sein. Daher wurde das Rezept für die Schwarzwälder Kirschtorte glutenfrei umgewandelt und bei einem runden Geburtstag getestet. Das Ergebnis war herrlich saftig und als erstes restlos vom Kuchenbuffet verschwunden. Das im Originalrezept vorgesehene Mehl wurde durch gemahlene Mandeln und einer fertigen Mischung glutenfreies Mehl (Mix aus Reisvollkornmehl, Maisstärke, Hirsevollkornmehl, Guarkernmehl) aus dem Supermarkt ersetzt. Bei der Speisestärke sollte man auch auf Glutenfreiheit achten (Symbol auf Packung bzw. auf Kartoffelstärke achten).

Rezept: Schwarzwälder Kirschtorte

Schwarzwälder Kirschtorte

Ich liebe meinen Bruder, nicht nur, weil er phantastische Torten backen kann. Zur Feier seines Geburtstages verwöhnte er seine Gäste mit dieser Schwarzwälder Kirschtorte. Allerdings war die Eiermasse schon in der Vorbereitung derartig fluffig und voluminös, dass er auf die größte Salatschüssel zum Rühren zurückgreifen musste und das Wasserbad auch nur noch in der Spüle funktionierte. Ansonsten einfach ein Klassiker jeder Kaffeetafel. Allerdings war er dann noch so mit der Vorbereitung beschäftig, dass die restliche Deko etwas knäpplich ausfallen musste. Dafür der Geschmack: genial lecker!! Da hätte ich glatt mehr von essen können! Ging aber allen so! Damit auch alle etwas davon haben, findet Ihr Continue ReadingRezept: Schwarzwälder Kirschtorte

Rezept: Schokoladenblaukraut

Die Magen-Darm-Grippe hat uns noch immer in ihren Klauen. Auch wenn es dem Kind schon wieder recht gut geht, ist mir immer noch recht bäh, appetitlos. Jetzt hat es auch den Göttergatten erwischt und so ist weiter Schonkost angesagt. Aber ich habe noch so vieles, was ich noch nicht vorgestellt habe, wie das Schokoladenblaukraut, das wir zu unserer gebratenen Ente genießen durften, das auch als Beilage empfohlen wurde. Hier wird das Blaukraut durch Zartbitterkuvertüre abgerundet, was dem Blaukraut eine interessante Geschmacksnote gibt. Die Schokolade hält sich schön im Hintergrund und harmoniert ganz wunderbar mit der Ente. Aber auch zu Wild kann ich es mir hervorragend vorstellen. Diese Version werden wir sicher mal wieder machen!! Mitgebracht wurde es übrigens von den mitessenden Freunden, die sich bei diesem Festschmaus für die Beilagen und den Wein verantwortlich fühlten.

Update 2019: wir lieben es immer noch, es ist unsere favorisierte Rotkohl/Blaukraut-Variante, die zuverlässig begeistert und zu Gans, Ente und Schmorbraten immer hervorragend passt!

Rezept: Rehschnitzel in Cantuccini-Panade mit Birnen-Gewürz-Ragout an Quarkknöpfle

Rehschnitzel in Cantuccini-Panade mit Birnen-Gewürz-Ragout an Quarkknöpfle

Wir hatten auf dem Markt Rehschnitzel ergattert (endlich mal früh genug hingegangen). Das mussten wir natürlich genießen. Wir haben erst dieses Jahr das Wild so richtig für uns entdeckt (als Studenten war uns das immer zu teuer). Daher haben wir noch eine recht große Liste an unbedingt-ausprobieren mit Wild. Uns hat dieses Mal ein Lafer-Rezept angelacht. Das war zwar eigentlich für Hirsch gedacht, aber das konnte uns nicht abhalten.

Beim Abschmecken war ich etwas skeptisch. Wir haben uns relativ exakt an das Rezept gehalten (nur 1 EL geschlagene Sahne dann doch durch 1 EL Sauerrahm ersetzt). Die Quarkknöpfle waren für sich relativ enttäuschend. Das Ragout fast schon zu kräftig. Aber die Kombination war ein Geschmacksfeuerwerk. Es hat uns beide zwar ganz schön beschäftigt aber es hat sich so was von gelohnt: das Fleisch ganz zart, dazu die Süße der Panade mit dem Mandelaroma der Cantuccini, kombiniert mit den Gewürzen der Orangensauce. Sogar die Quarkknöpfle haben jetzt nach Quark geschmeckt. Wenn ich jetzt ehrlich bin, hätte Hirsch auch noch einen Tick besser gepasst als Reh. Nachkochen lohnt sich!