Ich hatte vor einer kleinen Ewigkeit Sellerie in der Biokiste, da stolperte ich beim Surfen über dieses Rezept. Leider reichte die Selleriemenge nicht mehr für die Chips, aber Frittieren ist eh nicht so meins. Also den Tipp mit den Nürnberger Würstchen wörtlich genommen und die beim nächsten Einkauf gleich mitgenommen. Die Orange in der Suppe ist echt gut, die Nürnberger nicht schlecht. Ich werde es beim nächsten Mal doch wieder in meiner Version mit Äpfeln machen (ups, die sind noch nicht online, das werde ich ändern…), das machte die Suppe noch fruchtiger. Aber die Tochter fand es ganz großartig, schließlich durfte sie die Würstchen braten. So hatte sie gleich „mitgekocht“ und verputzte ganz stolz gleich 2 Teller. Sogar der suppenverachtende Göttergatte verlangte Nachschlag. Das sagt schon alles!
Kategorie: Suppen
Wir hatten Chicorée in der Biokiste. Der ist immer superfrisch, aber jetzt war er leider schon etwas grün. Für einen Salat war er mir eindeutig zu bitter. Aber in der Suppe konnte diese Bitterkeit etwas abgemildert werden, ich habe einfach etwas Honig zugegeben. Die Kombination schmeckte richtig gut!! Vor allem die Krabben geben einen letzten Kick! War echt nicht schlecht! Die Suppe gab es sicher nicht zum letzten Mal!
Ich liebe Parmesan, kaufe mir auch immer besseren. Doch was nur soll man mit den Randstücken machen? Mitbezahlt wanderten sie meistens in die Tonne. Doch diese Suppe schafft leckere Abhilfe! Ideal bei diesem kalten Ekelwetter, denn leicht ist sie nicht gerade. Dafür richtig schön würzig, auch bei kaltem Herbstwetter ein schöner Seelentröster. Wir haben die Suppe schon letztes Jahr getestet und seither immer mal wieder gekocht. Nur zum Bloggen komme ich in letzter Zeit dank 2 wundervoller Töchter und einem weiteren wichtigen Projekt kaum noch – seht es mir also bitte nach. Doch Jans Thema war ein guter Anlass, sie jetzt endlich vorzustellen. Parmesanrandstücke werden sich bei etlichen ja ansammeln! Einfach im TK ein Tütchen anlegen, das Nachkochen lohnt sich wirklich!
Wir hatten mal wieder richtig Lust auf eine Petersilienwurzelsuppe. Diese Variante habe ich vor Ewigkeiten schon vorgestellt. Beim Schmökern stieß ich auf dieses Rezept. Da konnte ich auch gleich den Piment d´Espelette vom DFssgF einsetzen. Schmeckt fantastisch, einfach umwerfend. Gab es inzwischen schon 2x in kurzer Zeit, muss ich mehr sagen? Das Petersilienöl finde ich solo nicht so umwerfend (wegen der Petersilienqualität derzeit?), aber gemeinsam mit dem Zitronensaft gibt es der Suppe – pardon, Crème den letzten Kick!
Ich bin ein echter Suppenfan, ich kann die eigentlich immer essen. Die Suppe ist leider recht unfotogen, dafür umso besser! Gab es bei uns immer Neujahr in der Brühe vom Silvesterfondue. Ich mache den Nockerlteig mittlerweile aus dem Handgelenk, hier mal mit Mengenangaben. Außerdem bin ich inzwischen dazu übergegangen, den Hartweizengrieß 2:1 mit Vollkorngrieß zu mischen, finde ich noch besser, reines Vollkorn passt hier einfach nicht. Also ein würdiger Beitrag zu Soulfood. Die Suppe war übrigens eines der ersten Rezepte, das ich selber kochen konnte, vielleicht kommt auch daher meine Liebe dazu. Im Studium gab es die auch öfters, da sie so schön den Geldbeutel schont und trotzdem satt und glücklich macht. Naja, unsere Große findet die Suppe auch schon toll, auch wenn die Brühe bei ihr immer noch eine „Sauce“ ist.
Es ist einfach wieder Suppenwetter!! Meistens sind die Suppen derzeit recht unspektakulär, einfach lecker, gemüsig und gesund. Dieses Mal allerdings habe ich aus dem Inhalt der Biokiste eine fruchtige Möhrensuppe gekocht: perfekt. Wir waren extrem begeistert, denn die feine Säure des Orangensaftes harmonierte perfekt mit der Süße der Möhren. Wirklich genial lecker; werde ich sicher mal wieder machen, denn die Suppe könnte sich zu meiner Lieblings-Möhrensuppe mausern, da sie auch so extrem unkompliziert zuzubereiten ist. Nur die Chilischote habe ich weggelassen, da das Kind mitgegessen hat.
Das Bild bitte ich zu entschuldigen, meine Kamera hat komplett gesponnen. Aber die neue steht jetzt endlich fest, nächsten Monat darf sie einziehen. Der Autofokus fängt nämlich auch an zu spinnen…
Mein letzter Rest des diesjährigen Bärlauchs durfte mit ganz frischem Spargel diese Creme-Suppe verfeinern. Eine sehr feine und leckere Frühlingssuppe. Der feine Spargelgeschmack harmoniert ganz wunderbar mit der leichten Bärlauchnote. Wenn ich nächstes Jahr wieder Bärlauch habe, werde ich die Spargel-Bärlauch-Suppe sicher wieder machen. Auch ein toller Auftakt für ein Frühlingsmenu. Sogar mein nicht wirklich suppenliebender Göttergatte war wirklich angetan.
Ich hatte noch im letzten Winter aus Teltower Rübchen diese Suppe gekocht. Doch ich kam nicht mehr dazu, sie zu dieser Zeit zu bloggen. Daher kann ich sie jetzt zum laufenden Gartenkochevent einreichen. Die Suppe ist herrlich würzig, der Teltower Rübchen-Geschmack kommt toll durch (leicht pikant nach Rübe, leicht süß) und wird umschmeichelt mit Sahne und Honig. Die Landschinken-Chips setzen einen tollen Konterpunkt, zum einen durch ihre krosse Konsistenz, zum anderen durch das Räucheraroma (wir haben geräucherten Schinken unseres Metzgers verwendet). Passt wirklich toll zusammen. Wer mal an Teltower Rübchen kommt und ihr Aroma voll entfalten möchte: diese Suppe perfektioniert die Rübchen! Unbedingt nachkochen!
Wenn frau krank ist, gibt es einen Vorteil: der Göttergatte stellt sich abends ganz liebevoll an den Herd, nachdem ich beim Schmökern in der Zeitschrift meinte: genau das und genau jetzt! Die Suppe ist herrlich, toll kräuterlich, herrlich intensiv und würzig. Da zaubert man sich gleich gute Laune auf den Tisch und jede Menge Vitamine und Mineralstoffe auf den Teller. Soulfood par excellence! Sehr empfehlenswert und mir ging es danach natürlich schlagartig besser! Einfach pur genießen, allenfalls Baguette dazu, die Petersiliensuppe schmeckt so herrlich, die wollt Ihr gar nicht anders löffeln!
Wir hatten Brunnenkresse in der Biokiste. Da war es etwas schwieriger, auf die Schnelle ein passendes Rezept zu finden, doch gottseidank habe ich ja ein Kräuter-Kochbuch, in dem uns diese Suppe anlachte. Irgendwie war die Brunnenkresse aber nicht so aromatisch, daher auch die Suppe etwas lasch. Mit richtig guter Brunnenkresse können wir uns die Suppe auch toll vorstellen, allerdings sollte noch ein Hauptgericht folgen, denn der Hunger bleibt.

