Och, N-Rezepte, möglichst ohne Backen. Nudeln raus, weil einfach statt Pasta, das alles wünscht sich Arthurs Tochter. Kann ja nicht so schwierig sein – dachte ich. Denn das, was mir dann so einfiel, war eben schon online: Nockerln oder auch Grießnockerl, gab es schon. Auch die Salzburger Nockerln wurden hier schon serviert. Blieb ein im Kochbuch gefundener Nizza-Salat, da ergab sich keine Gelegenheit. Oder eben Nüsse. Backen – es sollte ja gekocht werden. Doch schon seit ewiger Zeit steht ein Rezept für Nusseis auf meiner Nachkochliste. Das Rezept selber ist ohne Eismaschine vorgesehen, allerdings habe ich nicht so viel Zeit gehabt, also die Masse doch in die Eismaschine gefüllt. Das war hier ein Fehler. Das Eis hat wirklich verloren! Außerdem hatte ich für die Eismaschine die Schokolade nicht gehackt, sondern Nougat etwas geschmolzen und in die fertige Eismasse in die Maschine gegeben. Doch leider funktioniert das mit dem Stracciatella-Mechanismus in meiner Eismaschine nicht so wirlich und alles wurde gleichmäßig durchgerührt. Die Konsistenz war nicht so meines, doch es freuen sich alle Nussliebhaber, ich glaube, es wird ganz ordentlich, wenn man die Masse direkt durchfriert ohne Maschine. Nicht schlecht! Ich hoffe, ich habe das N-Problem ein klitzekleines wenig gelöst.
Kategorie: Rezepte
Bevor der Sommer sich endgültig verabschiedet (war er überhaupt so richtig da dieses Jahr?) möchte ich noch einige der getesteten Grillrezepte vorstellen. Hier haben wir einfach mal Auberginen auf den Grill gelegt. Vorher wurden die noch mit Knoblauch, Zitronensaft und Thymian mariniert. Schmeckt so richtig nach Sommer, eine tolle und schnelle Grillbeilage, die bei uns richtig gut ankam. Es harmonierte so wunderbar zu Steaks, sogar unsere Mädels fanden Auberginen so richtig gut. Etwas schneller und einfacher vorzubereiten als unser sonst so übliches buntes Grillgemüse. Optisch kein absolutes Glanzlicht, dafür geschmacklich um so vieles besser! Es lohnt sich, das auszuprobieren. Weil es so schön passt, gleich noch ein Beitrag zum Gartenkochevent, wieder ausgerichtet von Sus.
In unserer Biokiste war Zuckermais, der absolut perfekt zu grillen ist. Meine beiden Mädels lieben gegrillten Mais, dabei habe ich meistens auf vorgekochte Maiskolben zurückgegriffen. Diese habe ich jetzt selber vorgekocht in reichlich Salzwasser, dann kurz auf dem Grill nochmal erhitzt und gegrillt (war wohl etwas heiß die Glut, gell Göttergatte?). Die Mädels zumindest griffen begeistert zu. Für die „Großen“ gab es die Chili-Honig-Butter dazu, für die Kleinen einfach etwas Butter mit Salz. Kam gut an, immer wieder ein Grillklassiker, bei unseren Mädels einer der Favoriten!
Wir bekamen von den Freunden Pfirsiche aus dem Garten. Die waren vollreif, superlecker, aber so viele konnten wir so schnell auch nicht aufessen. Also erinnerte ich mich an das bewährte Rezept für Pfirsichröster, irre schnell vorzubereiten und genial lecker. Der große Vorteil dabei: große Mengen könne sehr leicht vorbereitet werden und aus dem fertigen Pfirsichröster kann man dann auch Pfirsichsorbet herstellen. Das ist einfach nur fruchtig, besser als in meiner Lieblingseisdiele. Kommt immer wieder gut an!
Der letzte Ferientag mit tatsächlich auch sommerlichen Temperaturen wurde im Garten, von den Mädels im Planschbecken genossen. Zum Abschluss wurde gemeinschaftlich gegrillt. Mich hatte beim abendlichen Schmökern neulich diese Chili-Honig-Butter angelacht, die wollte bzw. musste ich unbedingt probieren. Es gab die wie im Rezept vorgesehen zu gegrillten Maiskolben, aber auch zu Brot bzw. zu Steak wurde es genossen. Wir waren alle begeistert, genau die richtige Mischung von Schärfe und Süße. Der Göttergatte war hin und weg, für meine Kids etwas zu scharf, die wollten das gar nicht. Für alle anderen kann ich es nur wärmstens empfehlen, denn es war genial lecker!
Noch aus einem alten Freßpaket stammt ein Heft mit Kürbisrezepten, das ich damals von Kaffeebohne bekam. Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal tatsächlich Kürbisse erten können und ich entschied mich mal für eine andere Version einer Kürbissuppe; diese war zwar süßlich, aber dennoch total überraschend lecker, intial war der Göttergatte sehr skeptisch, aber dann positiv total überrascht. Er nahm sogar Nachschlag, kann ich echt nur empfehlen!
Ich liebe es, wenn ich im Urlaub bin, morgens zum Fischer gehe, dort aus den fangfrischen Fischen in aller Ruhe aussuchen kann. Die Zeit bis zum Kochtopf ist da nicht weit. Allerdings durften diese Forellen im Ofen schmurgeln. Dieses Mal kombinierte ich mit den mitgebrachten Schmorgurken aus dem eigenen Garten. Im Feriendomizil ist die Kräuterauswahl etwas eingeschränkt, denn viele der in der Kiste gepflanzten Kräuter waren leider eingegangen. Unsere Große durfte mit Kräuter auswählen. Dill hatte ich im Gemüseladen besorgt, für den Fisch wollte sie unbedingt noch Salbei. Ansonsten: perfekt vorzubereiten, ganz einfach, genial lecker, die Große alleine hat fast einen halben Fisch gegessen. Kann ich echt nur empfehlen. Die urlaubenden Mitesser wünschten das Rezept – aber gerne doch!
Endlich ist der Sommer wieder eingetroffen, pünktlich zu unserer Ferienzeit. Wir wollten mit 6 Erwachsenen + 2 Kindern essen, dabei wie immer schnell vorzubereiten, lecker, einfach und doch passend zur Jahreszeit. Brathähnchen, schlug der Göttergatte vor, erweitert um Hähnchenkeulen, da es sonst zu wenig gewesen wäre. Dazu dann noch schön fruchtiges Gemüse in einer leichten Sauce. Denn die Kinder wollen mittags warm essen, wenn meinereiner am liebsten faul im Liegestuhl lesen oder dösen würde. Kam supergut an, die Große fand es genial lecker und hat alleine fast 1 ganze Brust verputzt.
Hier dauert das Herbstwetter an und so hatten wir einfach mal wieder richtig Lust auf einen guten Rinderschmorbraten. Göttergatte brachte vom Metzger ein wunderschönes Stück mit, 2 kg, reichte locker für 8 Personen. Die Marinade ist sehr einfach, wunderbar würzig, sehr einfach herzustellen. Ich habe das Fleisch 2 Tage mariniert. Das Rezept an sich liest sich auch wieder sehr einfach, Fleisch herausnehmen, trockentupfen, mit frischem Gemüse anbraten und mit der durchpassierten Marinade abgießen. Doch im Gegensatz zu meinem Rezept, das ich sonst verwende, soll nur so viel Marinade verwendet werden, dass die Flüssigkeit nur 1 cm hoch im Topf steht. Tja, bei geschlossenem Deckel hielt sich bei mir die Flüssigkeit, ich musste gar nichts nachgießen. Nach 3 Stunden Schmorzeit habe ich das Fleisch im Ofen ruhen lassen, die Sauce wie gewünscht fein püriert, abgeschmeckt. Nun ja, nicht schlecht, aber so richtig lecker war sie nicht. Also habe ich die restliche (fast die ganze) Marinade zum Kochen gebracht, die Sauce an sich einkochen lassen und dabei 3x mit der Marinade aufgegossen. Das Ergebnis: der Hammer, umwerfend lecker, würzig, fein, tolle Weinnote. Dazu haben wir Petersilienspätzle gemacht, analog zu Bärlauchspätzle nur mit Petersilie, war genial lecker; mürbe ohne trocken zu sein, würzig, ab sofort unser Sauerbratenlieblinsrezept! Tja, da das Buch schon seit etlicher Zeit unbenutzt nur geschmökert in meinem Bücherregal steht, gleich noch ein passender Kandidat für DKduW.
Die Kinder fielen nach einem langen Tag erschöpft ins Bett. Da sie nur Joghurt zum Abendessen wollten, hatten wir zwei aber noch Hunger. Ich hatte noch Biozitronen, die wir unbedingt verarbeiten mussten. Ich habe für uns zwei dann noch ein leichtes, sommerliches Risotto gekocht. Das wurde mit Zitronenschale aromatisiert, Martini rundete alles ab. Der Göttergatte war begeistert, schmeckte ihm richtig gut! Kann ich nur empfehlen, auch als sommerliche Vorspeise in einem Menu sicherlich nicht schlecht!
