Wir hatten auf dem Markt wieder wunderbaren Mangold bekommen. Wir sind absolute Fans von diesem wunderbaren Gemüse und genießen es regelmäßig. Die Blätter koche ich für meine Mädels analog wie Spinat, da bleiben regelmäßig noch Mangoldstiele übrig. Hier habe ich die mit Hackfleisch angebraten und eine leckere Sauce zu Spaghetti daraus gekocht. Einfach mal wieder Soulfood nach langem Tag nötig gewesen. Können wir nur wärmstens empfehlen, gab es bei uns schon öfters.
Kategorie: Hauptgerichte
Schon wieder vor einiger Zeit gab es diese Entenbrust aus dem Wok. Das Rezept ist für 2 Personen angegeben, allerdings fanden wir 300 g Entenbrust + 150 g Tofu für 2 doch ziemlich reichlich. Also haben wir den Tofu weggelassen. Frischer Blattspinat war nicht zu bekommen und die TK-Version ein etwas farbloser Ersatz. Auch das Frittieren haben wir weggelassen, war uns zu schwer. Trotzdem schön würzig und lecker, allerdings haben wir so viel abgewandelt, dass es ein fast eigenständiges Rezept geworden ist. Inwiefern es jetzt noch original thailändisch ist, weiß ich nicht, aber mitmachen darf es bei Foodina trotzdem.
Dieses Mal darf beim Fremdkochen auch Rezepte aus Kochbüchern teilnehmen. Daher möchte ich das im Bananenblatt gegrillte Lachsfilet mit einreichen. Ich hatte im Großmarkt Bananenblätter entdeckt. Gegrillt werden sollte auch und das Lachsfilet lag schon im Wagen. Daher konnte ich die gefundenen Rezepte nicht 1:1 umsetzen und habe selber ein wenig kombiniert. Den Fisch habe ich etwas asiatisch mariniert. Dafür habe ich einfach Sesamsamen kurz angeröstet und aus Sesamöl, Sojasauce, Honig und Zitronensaft eine Marinade gerührt. Außerdem habe ich noch die Tipps von meinem neuen Grillbuch berücksichtigt. Die Bananenblätter nur in Richtung der Fasern vorsichtig mit feuchtem Küchenkrepp abwischen, feucht halten und vor dem Grillen nochmals mit Wasser bepinseln. Das Ergebnis ist ein absolutes Gedicht: der Lachs perfekt, verzeiht auch, wenn er mal 2 Minuten zu lange auf dem Grill liegt, ganz zart und überhaupt nicht trocken. Dazu schmeckt ein Mango-Minz-Chutney, kam supergut an.
Was ist bei uns klassisch an Weihnachten? Klar, es gibt Kekse, Naschereien, doch was mir immer ganz wichtig ist, ist an den Feiertagen viel Zeit zu haben, um mit den Kindern zu spielen, die Geschenke zu testen und mit den Lieben gemütlich zu essen. Klar, kommt dafür das gute Besteck auf den Tisch. Dafür nehme ich dann gerne Rezepte, die gut vorzubereiten sind und optimalerweise im Ofen gegart werden, damit ich Zeit fü rmeine Lieben habe. Meine Mädels lieben Hähnchen, ich schätze Lea Linster. Dennoch war es ein Gericht, das wir mal für die Patenonkels unserer Mädels gekocht haben. Es ist ein herrliches Schmorgericht, bei dem die ganze Wohnung wunderbar duftet. Ein wunderbares Gericht für einen regnerischen Sonntag auch jetzt schon, nicht nur in der Weihnachtszeit, das Huhn darf langsam schmurgeln und wird wirklich herrlich zart! Das Rezept kann ich absolut nur empfehlen!
Jetzt zur Fußball-EM wurde bei uns auch gegrillt. Da möchte ich diesen Klassiker unter den Steaks mit auf den Grill legen. Ich hatte dafür wunderbaree…
Wir grillen weiter, überwiegend Fisch. Auch meine Mädels sind da mittlerweile begeistert von. „Fisch ist lecker“, stellen sie immer wieder fest. Kann ich nur bestätigen. Hier mal in einer schnellen Version, ich habe das Grün der Frühlingszwiebeln, das bei den gegrillten Frühlingszwiebeln anfällt, verwendet, um die Lachsforelle zu aromatisieren. Wer keine Frühlingszwiebeln hat, Schnittlauch geht alternativ, dann 1 Bund verwenden. Schmeckte wieder jedem, das Grün wurde vor dem Servieren selbstverständlich entfernt, aktuell ist hier wieder „Fussel-Phase“ angesagt, Kräuter nur subatomar…
Das Grillen geht bei uns weiter. Einer unserer Favoriten ist mariniertes Lachsfilet, allerdings haben wir das Originalrezept deutlich verändert. Denn 150 g Butter in der Marinade sind uns deutlich zu viel Fett, auch zu schwer. Etwa 50 ml Olivenöl sind völlig ausreichend und auch in der Marinade viel aromatischer. Für die Kinder ist es wunderschön, da ich im Vorfeld immer die Gräten komplett mit der Grätenzange entferne, so müssen sie beim Essen weniger aufpassen. Schmeckt uns allen immer wieder, fast schon ein Klassiker auf unserem Grill, es ist wirklich genial lecker, nachgrillen wärmstens empfohlen!
Wir grillen weiter, überwiegend Fisch. Hier eine Dorade, die ich mal nur mit 1/2 Bund Petersilie gefüllt habe. Sehr pur, sehr schlicht, aber sehr lecker! Geht flott, meine Kids lieben es total. Dorade ist aber auch dankbar und die Kräuter sind beliebig austauschbar.
Meine beiden Mädels essen gerne Hähnchen, doch ich kaufe nicht immer die Hähnchenbrust, denn die Keulen sind superlecker und bleiben durch den Knochen beim Garen auch saftiger. Die Keulen hier bekommen eine superleckere Glasur, die die Haut ungemein aromatisch und knusprig werden lässt. Im Originalrezept wird dazu Dosenananas gereicht, ich habe frische verwendet. Reis passt unserer Meinung noch am besten dazu, einfach mal wieder genial lecker!
Bei uns im Haus ist ein überraschend guter Zusammenhalt. Was auch dazu beitrug, dass wir uns jetzt alle zusammen einen neuen Kugelgrill von Weber gekauft haben. Der wurde extra groß gewählt, damit wir auch eben ein ganzes Brathähnchen darin grillen können. Und heute wurde entsprechene experimentiert. Die Marinade habe ich realtiv klassich frei zusammengerührt und dann 2 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen. Das größte Problem war eigentlich, eine passende Bierdose aufzutreiben. Meine Wohngegend hier ist ökologisch viel zu korrekt, es gibt nur Pfandflaschen 😀 … Der Göttergatte hatte den Grill vorgeheizt, während unsere Mädels im Garten spielten. Im Deckel ist ja ein Thermometer enthalten und bei 160°C haben wir es in den Grill gestellt. Wir haben den Grill noch nie über längere Zeit auf einer Temperatur halten wollen und es etwas gedauert, bis der Göttergatte den Kniff raus hatte. Daher war die Grillzeit von in den unteschiedlichsten Internetrezepten zwischen 60-80 Minuten bei uns dann doch deutlich auf 120 Minuten verlängert. Doch das Fleisch ist total zart, absolut perfekt und für Bier-Verächter wie mich: es schmeckt sogar ein ganz klein wenig nach Bier. Aber es ist der Wahnsinn! Die Haut krass, das Fleisch zart! Können wir nur allerwärmstens empfehlen. Den Grill übrigens auch, es macht echt Spass, damit zu grillen!
