Highfoodality möchte gerne Rezepte für Burger, bei uns gab es schon vor einer gefühlten kleinen Ewigkeit einen ganz klassischen Hamburger, das Rezept hatte ich mal wieder bei Küchenlatein gefunden. Bei uns gab es die direkt vom Grill. Die Brötchen hatte ich im Gegensatz zu ihr nicht gebacken, sondern eingekauft, so viel Zeit war dann doch nicht. Der mitkochende Freund mischte noch etwas Semmelbrösel unter die Hackmasse, was laut Ulrike überhaupt nicht nötig wäre. Dafür dann genial lecker; belegen durfte jeder nach Wunsch, was es insbesondere mit den Mädels deutlich vereinfachte, da sie immer selber belegen dürfen. Schmeckte echt jedem!
Kategorie: Fleisch
Ich verstehe immer gar nicht, warum immer nur mit Hähnchenbrustfilet, dabei sind die Keulen viel aromatischer und beim gemütlichen Schmoren auch richtig saftig und lecker! Ich habe sie hier mal mit herbstlichen Gemüsen gemeinsam gemütlich im Ofen geschmurgelt. Da eigentlich mit dem Gemüseschnippeln die Arbeit getan ist, ist es perfekt für ein entspanntes, verregnetes Wochenende. Denn während das Essen im Ofen schmurgelt, kann ich mit den Kindern basteln oder spielen. Ein leckeres Essen, für das man nicht lange in der Küche stehen muss.
Endlich ist der Sommer wieder eingetroffen, pünktlich zu unserer Ferienzeit. Wir wollten mit 6 Erwachsenen + 2 Kindern essen, dabei wie immer schnell vorzubereiten, lecker, einfach und doch passend zur Jahreszeit. Brathähnchen, schlug der Göttergatte vor, erweitert um Hähnchenkeulen, da es sonst zu wenig gewesen wäre. Dazu dann noch schön fruchtiges Gemüse in einer leichten Sauce. Denn die Kinder wollen mittags warm essen, wenn meinereiner am liebsten faul im Liegestuhl lesen oder dösen würde. Kam supergut an, die Große fand es genial lecker und hat alleine fast 1 ganze Brust verputzt.
Hier dauert das Herbstwetter an und so hatten wir einfach mal wieder richtig Lust auf einen guten Rinderschmorbraten. Göttergatte brachte vom Metzger ein wunderschönes Stück mit, 2 kg, reichte locker für 8 Personen. Die Marinade ist sehr einfach, wunderbar würzig, sehr einfach herzustellen. Ich habe das Fleisch 2 Tage mariniert. Das Rezept an sich liest sich auch wieder sehr einfach, Fleisch herausnehmen, trockentupfen, mit frischem Gemüse anbraten und mit der durchpassierten Marinade abgießen. Doch im Gegensatz zu meinem Rezept, das ich sonst verwende, soll nur so viel Marinade verwendet werden, dass die Flüssigkeit nur 1 cm hoch im Topf steht. Tja, bei geschlossenem Deckel hielt sich bei mir die Flüssigkeit, ich musste gar nichts nachgießen. Nach 3 Stunden Schmorzeit habe ich das Fleisch im Ofen ruhen lassen, die Sauce wie gewünscht fein püriert, abgeschmeckt. Nun ja, nicht schlecht, aber so richtig lecker war sie nicht. Also habe ich die restliche (fast die ganze) Marinade zum Kochen gebracht, die Sauce an sich einkochen lassen und dabei 3x mit der Marinade aufgegossen. Das Ergebnis: der Hammer, umwerfend lecker, würzig, fein, tolle Weinnote. Dazu haben wir Petersilienspätzle gemacht, analog zu Bärlauchspätzle nur mit Petersilie, war genial lecker; mürbe ohne trocken zu sein, würzig, ab sofort unser Sauerbratenlieblinsrezept! Tja, da das Buch schon seit etlicher Zeit unbenutzt nur geschmökert in meinem Bücherregal steht, gleich noch ein passender Kandidat für DKduW.
Hier ist das Wetter einfach herbstlich, die Kiste lieferte mit Wirsing passendes Gemüse. Also habe ich das mal wieder kombiniert. Der Göttergatte hatte von seinem Marktbummel noch Aprikosen mitgebracht, die habe ich dann eben mit zum Brathähnchen gegeben. Es harmonierte ganz wunderbar! Es war perfekt, würzig, leicht süß, passte perfekt zu dem Hähnchen. Ich habe ordentlich Kümmel an das Wirsinggemüse gegeben, da eine der Mitesser gerade stillt und Juniorine Kohl nicht sonderlich gut verträgt. Insgesamt war es genial lecker, die Große, die eigentlich kein Hähnchen mag, hat sogar Fleisch nachgeordert, die Kleine fand die Sauce umwerfend gut und hat sich lieber an die Beilagen gehalten. Insgesamt ein genial leckeres Hähnchen, das superfix vorbereitet ist!
Am Wochenende wurde bei uns mal wieder gegrillt. Das Essen war natürlich adäquat zum Genial-lecker-Geburtstag. Es gab eines unserer neuen Standard-Rezepte, das insbesondere meine Mädels absolut lieben. Für die Vorbereitung ist es extrem dankbar, da nur die Marinade aus Joghurt, Honig, Olivenöl, Salz, Knoblauch und Coriander angerührt werden muss. Im Originalrezept ist frischer Coriander vorgesehen. Das kam bei meiner Familie irgendwie nicht so gut an, dafür etwas gemahlene Coriandersamen zur Marinade gegeben. So lieben es meine Mädels sehr, nicht nur die. Denn die Hähnchenspieße sind unsere all-time genial leckeren gegrillte Hähnchenspieße. Die Hähnchenspieße sind so lecker, die brauchen gar keinen Dip. Da der bei uns doch benötigt wird, habe ich auch einfach schon mal die doppelte Menge Marinade angerührt, die Hälfte zum Marinieren verwendet, den Rest separat kühl gestellt und hinterher dazu serviert. Die Marinade schmeckt auch mit Chicken-Wings, einfach umwerfend! Wir empfehlen dazu den gegrillten grünen Spargel, harmoniert wunderbar dazu! Richtig lecker, also ein würdiger Beitrag zum DKduW.
Bei uns gab es an Ostern eine klassische Lammkeule nach einem französischen Rezept, das unsere Freunde für uns kochten. Sie griffen dafür auf ein altes, französisches Rezept zurück. Das hatten sie zuletzt vor Jahren getestet und (zu Recht) in guter Erinnerung. Da ich zu den armen Menschen gehöre, die über die Feiertage arbeiten dürfen, konnte ich mich nach Feierabend an den Tisch setzen. Begeistert waren wir richtig von der Kombination, dazu dann einen Roten Barrique-Fass-gereift, ein würdiges Osterschlemmermahl! Vielen Dank fürs leckere Kochen!!
Ich hatte im Vorfeld eine Anfrage von neuseelandlamm.de bekommen, ob ich ihre Lammkeule einmal testen möchte. Eigentlich bin ich ja mehr ein regionaler Fan, aber ich hatte so viel Schwärmerei über neuseeländisches Lammfleisch gehört, dass ich gerne zustimmte. Das Fleisch kam prompt, eingeschweisst und gut gekühlt zu uns. Die Qualität ist super, aber ob es die Reise um die Welt wert ist? Ich werde auch in Zukunft wohl wieder das Fleisch möglichst regional und bei meinem Metzger kaufen. Der führt zwar kein Bio-Fleisch, aber Fleisch aus vernünftiger, regionaler Haltung. Es wurde übrigens auch bei Cucina casalinga und Anke getestet.
Unser Valentinsessen wurde vorverlegt, da ich heute lange arbeiten muss. Also kann ich Euch das Essen schon heute früh vorstellen: Ich hatte für meinen Göttergatten mal wieder gekocht, in aller Ruhe, die Mädels schliefen schon nach einem wunderschönen und ereignisreichen Samstag. Als Vorspeise habe ich Putenleberstreifen auf Feldsalat serviert, während die Kaninchenkeulen schon im Ofen schmorten. Dafür hatte ich Rote Beten in Streifen geschnitten und mit Zwiebeln abgelöscht. Die Lavendleblüten harmonierten schön, die Sauce aus Rotwein und Sherry passte wunderbar zum Kaninchen. War mal wieder genial lecker, auch optisch richtig schön. Der Göttergatte war begeistert. Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Valentinstag mit Eurem Liebsten!
Bei meinem Metzger lag ein verführerisch aussehendes Stück Tafelspitz, diesen Klassiker der deutschen Küche hatte ich (weia) noch nie selber gekocht, wurde also mal Zeit. Ich nahm dann wieder eines meiner Standardbücher in die Hand. Die Zubereitung an sich ist einfach, frau braucht einfach nur etwas Geduld zu haben. Die wird mir nicht immer nachgesagt, aber ich bin ja lernfähig… Das Fleisch war auf jeden Fall butterzart, perfekt, ein genial leckeres Essen, zu dem es gar nicht so viel braucht! Allerdings ist bei einem so puristischen Braten die Qualität des Fleisches absolut entscheidend, es muss wirklich gut abgehangen sein. Macht es lieber ganz selten und dafür beim Metzger und nicht im Supermarkt holen, denn dann ist es auch richtig abgehangen, dort wird es auch küchenfertig vorbereitet. Für meine Mädels war es allerdings nichts, für Rindfleisch lassen sie sich nur in gehackter Form begeistern.
Unser Hauptgang im Weihnachtsmenu stand fest, als mein Nachbar mir einen wundervollen Rücken vom Rehkalb mitbrachte. Ich schmökerte ein wenig in meinen Büchern und stolperte über ein Rezept für einen Hirschkalbsrücken. Der sollte allerdings ausgelöst werden, die Knochen vermutlich für einen Wildfond verwendet werden. Ich habe also das Rezept etwas abgewandelt. Das Fleisch wurde wie geplant eingelegt und über 2 Tage mariniert, doch dann am Knochen gelassen und für längere Zeit im Ofen gegart. Dann habe ich von der Sudflüssigkeit etwas abgenommen und daraus die Sauce gezogen. Das Fleisch war zwar perfekt, aber für mitessende Kinder etwas zu blutig, daher habe ich es nochmal kurz in der Pfanne angebraten, bis es nur noch leicht rosa aber nicht mehr blutig war. Die Maronenpolenta harmoniert ganz wunderbar, ein kulinarischer Höhepunkt unseres diesjährigen Weinachtsmenus. Sogar unsere beiden Mädels waren begeistert, Fleisch, Sauce und Polenta kamen richtig gut an.

