Eines meiner Essen, die ich nach einer langen Party immer gerne gegessen habe (ok, immer noch essen würde, sollte ich mal einen Babysitter finden, der auch bis mitten in der Nacht bleibt). Ich mag den Geschmack der leichten Säure und der Süße. Sogar meine Mädels lieben es sehr! Bei uns gibt es aus guter alter Traditition dazu Kartoffeln, wobei Bratkartoffeln auch wunderbar harmonieren. Ein perfektes Kateressen oder einfach nur so! Selbstgemacht jedes Mal ein Genuss, kein Verleich mit den gekauften Versionen. Wem der Matjes immer zu salzig ist, wässert ihn doch einfach vor, etwa 2 Stunden, dann ist er deutlich milder. Ich hoffe, ich habe hiermit das Thema von Fit und glücklich getroffen.
Kategorie: Fisch und Meeresfrüchte
Passend zum Gartenkocheventsthema von Sus gab es bereits im Sommer diese Knoblauchforelle vom Grill. Ich wollte es einfach mal schnell haben und da ich am nächsten Tag nicht arbeiten musste, konnte es mal ordentlich Knoblauch enthalten. So ist die Forelle auch mit 6 Knoblauchzehen gefüllt. Passt gut, war lecker! Ich ziehe Fisch den sonst so üblichen Steaks in aller Regel vor, einfach leichter, dennoch würzig so wie hier. Vor allem superschnell vorbereitet, Fisch waschen, salzen, pfeffern, Knoblauch einlegen, fertig. So schnell kann leckeres Essen sein. Ach so, grillen sollte man sie ja auch einfach noch. Meine Mädels haben mir allerdings den halben Fisch weggegessen, die haben einfach Geschmack 😀
Ich liebe es, wenn ich im Urlaub bin, morgens zum Fischer gehe, dort aus den fangfrischen Fischen in aller Ruhe aussuchen kann. Die Zeit bis zum Kochtopf ist da nicht weit. Allerdings durften diese Forellen im Ofen schmurgeln. Dieses Mal kombinierte ich mit den mitgebrachten Schmorgurken aus dem eigenen Garten. Im Feriendomizil ist die Kräuterauswahl etwas eingeschränkt, denn viele der in der Kiste gepflanzten Kräuter waren leider eingegangen. Unsere Große durfte mit Kräuter auswählen. Dill hatte ich im Gemüseladen besorgt, für den Fisch wollte sie unbedingt noch Salbei. Ansonsten: perfekt vorzubereiten, ganz einfach, genial lecker, die Große alleine hat fast einen halben Fisch gegessen. Kann ich echt nur empfehlen. Die urlaubenden Mitesser wünschten das Rezept – aber gerne doch!
Bei uns wird bei schönem Wetter weiterhin gerne mal gegrillt. Auch wenn die Gelegenheiten diesen Sommer doch recht rar sind. Ich hatte beim Fischhändler meines Vertrauens ein wunderschönes Lachsforellenfilet bekommen. Irgendwie ist hier alles in Urlaub und die Auswahl etwas kleiner als sonst. Ich wollte etwas leichteres haben, da ich momentan nicht so gerne schwer esse. Auch meine Kinder essen total gerne Fisch, daher greife ich gerne auf Filet zurück, das ich mit der Grätenpinzette komplett von Gräten befreie, dann ist es beim Essen entspannter. Dieses Fischrezept hier ist sehr einfach vorzubereiten, sehr saftig, dabei einfach mal wieder genial lecker!
Bei uns wird nach wie vor gekocht, doch ich komme (arbeitsbedingt) nur noch zu wenig. Da meine Familie Vorrang hat, ist hier etwas Ebbe. Die Miesmuscheln hatte ich schon vor einiger Zeit für meinen Göttergatten gekocht, doch sie passen ganz wunderbar zum laufenden Kochevent, das dieses Mal von Edekaner ausgerichtet wird. Bei den Miesmuscheln habe ich auf die schon getestete Qualität zurückgegriffen. Wir haben es beide extrem genossen. Insgesamt sind 1,5 kg mit dem erwarteten Ausschuss von ca. 50% für 2 Personen als alleiniges Essen ziemlich üppig, würde auch für 3 reichen. Das zuerst getestete Rezept ist allerdings etwas würziger und für unser Empfinden etwas besser. Doch es passt ganz wunderbar ins laufende Thema und ist damit mein Beitrag zu diesem leckeren Thema!
Ich habe ja erst vor einigen Jahren die Schwarzwurzel kennen gelernt und am Anfang haben wir richtig gefremdelt. Denn ich brauchte etwas, bis ich das alles raushatte. Der Putzaufwand ist insbesondere im Vergleich mit anderen Gemüsen doch etwas erhöht und mit etwas mehr Sorgfalt verbunden, denn die Flecken sind gemein und hartnäckig. Als ich jetzt einige Schwarzwurzeln in der Biokiste hatte, habe ich mir auf dem Markt noch einige nachgekauft und die abends für den Göttergatten und mich gekocht. Ich hatte mir dafür ein Rezept von Tim Mälzer ausgesucht. Dort sind die cremigen Schwarzwurzeln als Beilage zu einem Hackbraten. Ich wollte es jedoch eigenständig essen, also habe ich das Rezept abgewandelt. Tim Mälzer macht sie in einer einfachen Mehlschwitze, das war mir etwas zu fad, insbesondere fehlte etwas Säure. Dazu gab es dann einfach Flusskrebsschwänze, richtig lecker, passte toll, einfach Pellkartoffeln dazu – genial lecker! Echt empfehlenswert, ein gutes Einstiegsrezept für Schwarzwurzeln.
Wir wurden nach den guten Vorsätzen gefragt. Privat ist mein Leben mal wieder turbulent und der Jahreswechsel hat einige Veränderung mit sich gebracht. Kulinarisch möchte ich wieder mehr mit Fisch kochen. Schaut man in den aktuellen Fischratgeber vom WWF so hat man völlig unbedenklich eigentlich eine noch sehr gute Auswahl. Also habe ich mich mal an Karpfen versucht. An Karpfen blau habe ich aus meiner Kindheit keine sonderlich guten Erinnerungen, was auch am Fisch gelegen haben mag. Also sollte der gebraten werden und ich suchte mir ein recht altes Buch von Schuhbeck aus. Schon die Beschaffung der Zutaten stellte mich vor Probleme: Schweinenetz, unbestellbar bei meinem Metzger (entgegen der Ankündigung der Verkäuferin bei der Bestellung), der neuerdings nur noch seine Tiere an den Schlachthof liefern, aber nicht selber schlachten darf. Schweinenetz bekomme man nicht mehr. Da stand ich nun ich armer Tor, was tun? Weggelassen, Karpfen blau wollte ich nicht haben, für einen anderen Metzger reichte die Vorlaufzeit nicht mehr. So würde doch keiner mehr kochen *umpf* Nächstes Problem: die Gräte sollte von innen entfernt werden, das Ganze wäre also nur von dem nicht vorhandenen Schweinenetz zusammengehalten worden, ging also auch nicht. Also blieb die Gräte drin und der Fisch wurde selber ausgenommen, ganz klassisch. Das Rezept ist superlecker, aber ohne Schweinenetz klebte der Karpfen total in der Pfanne an, die Haut hing in Fetzen und das oben ist schon die schönere Seite… Wie auch immer, Fenchel und Fisch harmonieren prächtig, das Rezept selber ist sehr gut, aber irgendwie muss ich mir was einfallen lassen, wie das ohne Netz gehen kann. Hier also mein kulinarischer guter Vorsatz Nummer 1: mehr Fisch, bestands- und umweltverträglich in Form eines gebratenen Karpfens mit Fenchelkraut.
Diese Dorade ist schon vom Anfang der Grillsaison, zwischendurch gönnte ich mir eine Fischzange, in die auch Doraden passen. Daher wurde diese noch in der Alufolie gegart. Der Nachteil von der Alufolie: die Haut ist so lappelig, die will niemand freiwillig essen. Dafür verbinden sich die Aromen ganz toll, die Zitrone gibt schön das Aroma ab und die Dorade wird toll saftig. Eine rundum gelungene Fischvariation vom Grill.
Bei uns wird nach wie vor öfters gegrillt. Aber ich möchte nicht so oft Fleisch grillen, Würstchen mag ich nicht wirklich. Also mache ich mir immer mal wieder Fisch. Frischen konnte ich nicht einkaufen, aber im TK schlummerten noch Schollenfilets (MSC-zertifiziert). Ich habe die gemeinsam mit Zucchini und Tomaten in Alufolie gepackt, es war richtig saftig und sehr aromatisch, der Dill harmonierte wunderbar. Eine schöne leichte Grillversion, die auch noch extrem figurfreundlich ist.
Ich habe von Deutsche See hervorragende Bio-Miesmuscheln bekommen, topfrisch, 2 Tage nach Verpackung genossen, schneller geht im Binnenland wohl kaum. Von dem Produkt war ich begeistert, die Packung geöffnet, die Augen geschlossen: Meer in meiner Küche! Die Muscheln waren toll, das Aroma großartig! Der mitessende Freund war auch ganz begeistert!
Da ich zum ersten Mal Muscheln selber putzen durfte, dauerte es etwas, bis ich ein Händchen dafür hatte. Die Menge, die wir hatten, passte nicht ganz zum Rezept, wir haben unterschiedlich aufskaliert, unten schon so angegeben. Die Petersilie soll blanchiert werden, ehe sie püriert wird, den Schritt haben wir weggelassen, dafür die Petersilienstiele im Sud mitgekocht und wieder entfernt. Der Sud ist toll! Harmoniert super mit den Muscheln, unterstreicht das Eigenaroma wunderbar, auch mit dem Baguette getunkt einfach umwerfend! Sowohl Muscheln als auch Rezept kann ich echt nur wärmstens empfehlen!! Einfach mal wieder genial lecker!

