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Jahr: 2009

Rezept: Apfel-Speck-Schmarren

Apfel-Speck-Schmarren

Mein Mann hat seine zwei Frauen verwöhnt und diesen leckeren, würzigen Schmarren gezaubert. Wir haben nur die ursprünglich vorgesehene Speckmenge reduziert und dafür etwas mehr Apfel genommen und fanden es so sehr ausgewogen. Der dazu empfohlene Kräuterquark allerdings wurde unterschiedlich bewertet: das Kind war ganz verrückt danach, ich fand es mit dem Speck recht lecker, mein Mann nur, wenn insgesamt alles auf der Gabel war. Den gab es sicher nicht zum letzten Mal, also ein würdiger Kandidat für das laufende DKduW.

Kochbuch: Essen und Trinken Für jeden Tag – 365 Rezepte

Jetzt folgt eine Buchbesprechung, die als Werbung verstanden werden könnte:

Essen und Trinken für jeden Tag - 365 Rezepte

Mal wieder ein Kochbuch, das schon ewig in meinem Regal steht. Hier finden sich etliche leckere Rezepte aus der gleichnamigen Zeitschrift. Die Rezepte sind nach Monaten sortiert und dadurch saisonal immer passend. Innerhalb der Monate sind die Rezepte leider nicht nach der Menufolge sortiert. Die Rezepte sind überwiegend nette Variationen bekannter Rezepte. Meistens jedoch sind diese recht schnell zubereitet, was jedoch auch durch den Einsatz von Convenience-Produkten erreicht wird (Flocken für Kartoffelpuree zum Binden von Suppen), doch das kann man ja verändern.

Rezept: Schwarzwurzel-Gratin

Schwarzwurzel-Gratin

Ich hatte vor einige Zeit Schwarzwurzeln in meiner Biokiste (ich komme einfach nicht hinterher…). Die hatte ich noch vom letzten Jahr in schlechter Erinnerung (das ruinierte Top durfte ich damals rauswerfen), der dann getestete Salat war zwar richtig lecker, aber auf die Putzerei hatte ich ja so gar keine Lust. Doch die Biobäuerin meinte, nur putzen, kochen und danach schälen. Keine Schweinerei, ganz schnell und die ideale Verarbeitung für Schwarzwurzeln. Nicht faul wurden die vorhandenen Rezepte durchsucht und tatsächlich, wir fanden dieses Rezept für ein Gratin. Doch die angegebene Arbeitszeit haute überhaupt nicht hin, nicht nur, das die Schwarzwurzeln auch für den Spargeltopf viel zu lang waren (und ja nicht halbiert werden sollten), auch das Schälen stellte sich als sehr mühsam heraus. Zu dritt waren wir mit etwa 1 kg Schwarzwurzeln mindestens 20 Minuten mit Pellen beschäftigt, geht zwar nach Abschrecken etwas besser, aber so ideal ist das alles noch nicht. Wenn also jemand da einen ultimativen Tipp hat, ich wäre extrem dankbar. Bliebe noch über das Gratin zu sagen, dass es uns geschmacklich mit dem Aufwand völlig versöhnt hat, denn es schmeckte genial lecker. Die Sauce harmonierte ganz wunderbar mit den Schwarzwurzeln und dem Schinken und der Käse gab noch einen extra Kick.

Rezept: Chicoréesalat

Chicoreesalat

Wir hatten neulich mal wieder Pizza gemacht (beim nächsten Mal kommt auch mein ultimatives Pizzateigrezept). Dazu habe ich den Chicoréesalat gemacht, wie es ihn immer bei meiner Mutter gab. Da wir keine so großen Salatesser waren, hat sie das Dressing immer mit Sanostol (das richtige, nicht das mit Eisen) aromatisiert. Dadurch gibt es eine leichte Orangennote und auch eine gewisse Süße. Auch unsere Kleine fand ihn umwerfend, dafür hat sie sogar die Pizza ignoriert!

Rezept: Pilzpolenta

Pilzpolenta

Fremdkochen ChampignonsWir haben für das laufende Fremdkochen ein wenig in der ewigen Nachkochliste gestöbert und wurden fündig. Seit unendlicher Zeit schlummert dort die Pilz-Polenta der Kaffeebohne. Wir haben allerdings das Einweichwasser für die Brühe verwendet, dadurch wurde das Pilz-Aroma nochmals unterstützt. Auch bei uns dauerte das Ausquellen der Polenta deutlich kürzer als im Rezept, obwohl ich eine No-Name-Polenta verwendet habe. Eigentlich wollten wir es auf einem Blech ausquellen lassen und noch in etwas Butter anbraten. Aber das erste Probieren war so lecker, dass wir ganz schnell unser Hähnchengeschnetzeltes angebraten haben. Das Kind mag eigentlich keine Pilze, aber von der Polenta hat sie mindestens ein Drittel gegessen, ehe der Bauch fast platzte. Wir waren alle begeistert, das gab es nicht zum letzten mal, danke Katja!

Restaurant: Ristorante Da Vinci

Ich möchte Euch noch einen meiner Lieblings-Italiener in Potsdam vorstellen. Hier haben wir schon etliche schöne Abende verbracht. Der Eingang zum Ristorante Da Vinci liegt etwas versteckt, doch dahinter öffnet sich ein lauschiger Innenhof (leider ohne Sonne), dafür auch im Hochsommer angenehm kühl. Auch das Restaurant selber überrascht durch seine großzügige Raumwirkung. Im Restaurant ein großer Tresen und ein Steinofen, je nach Tisch kann man auch ein wenig in die Küche luken.

Die Karte wechselt saisonal. Auf einer großen Tafel gibt es immer noch eine Menu-Empfehlung des Tages. Die Karte bietet eine große Auswahl klassischer und gehobener italienischer Speisen. Für Freunde der Pizza werden verschiedene Varianten aus dem Steinofen angeboten. Doch auch, wer Pasta-Variationen, verschiedenste Fleisch- oder Fischspezialitäten sucht, hier wird jedeR sicher fündig.

Rezept: Rosenkohl mit Gorgonzola-Kräutersauce

Rosenkohl mit Gorgonzola-Kräutersauce

Wir kochen zwar noch regelmäßig, aber ich komme neben dem Familienleben und der Arbeit einfach nicht mehr so viel zum Bloggen. Doch dieses Rezept hat es einfach verdient – gab es auch erst im Dezember ;-). Eigentlich bin ich ja kein so Gorgonzola-Fan, aber wir hatten einen recht milden im Käseladen bekommen. Der Rosenkohl ist so richtig schön würzig, wir waren total begeistert. Den gab es als Beilage zu einer gebratenen Entenbrust, wozu es richtig gut passte. Das schmeckte uns so lecker, dass es mittlerweile schon mehrfach bei uns gekocht wurde. Nachkochen empfohlen!

Rezept: Steckrüben-Möhren-Suppe

Steckrüben-Möhren-Suppe

In der Biokiste war mal wieder eine Steckrübe gewesen. Ich hatte bei diesem Schneeregen mal wieder Lust auf Suppe, doch eine andere als die schon getestete. In diesem Rezept konnte ich alle restlichen Bestandteile der Biokiste verwerten: Steckrübe, Möhren und Kartoffeln. Sie war ingesamt etwas dickflüssig, was es aber fürs Kind deutlich einfacher machte, sie zu essen. Lecker war sie obendrein! Wir haben sie alle sehr genossen, ist allerdings sehr sättigend.