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Jahr: 2006

Rezept: Schupfnudelpfanne mit Avocado

Schupfnudelpfanne mit Avocado

Schupfnudeln werden im Schwäbischen auf Buabaspitzla genannt. Hergestellt werden sie aus einem Kartoffelteig. Sie schmecken als Beilage zu allem Kurzgebratenen sehr gut. Hier mal eine Version, in der die Schupfnudeln die Hauptrolle spielen. Ganz kurz in etwas Butter geschwenkt, mit goldig angebratenen Zwiebeln, Champignons und einer reifen Avocado schmecken sie einfach herrlich.

Drink: Caipirovka

CaipirovkaFast jeder kennt den Caipirinha. Ersetzt man den Cachaça durch Wodka, so erhält man einen ebenso leckeren aber doch deutlich anderen Cocktail – den Caipirovka. Die Idee ist im Prinzip dieselbe: Limetten, mit Rohrzucker ausgedrückt, mit Crushed Ice aufgefüllt und den Alkohol zugeben. Ich war selbst erst überrascht, aber es lohnt sich, das einmal auszuprobieren. Da mein Glas etwas größer war hier dann das Foto in XL-Größe (alle Zutaten verdoppelt).

Sinnvoll beim Mixen dieses Cocktails ist ein Eiscrusher. Notfalls kann man auch Eiswürfel in einem Küchentuch mit einem Nudelholz zerkleinern. Wenn man keinen Limettenstößel besitzt, kann man die Limetten zur Not auch mit einem Kaffeelöffel zerdrücken. Dadurch ist es nur nicht mehr ganz so stilvoll. Das Auge trinkt bekanntlich mit…

Kochbuch: GU – Jeden Tag gut kochen

Jeden Tag gut kochen* Im Untertitel verspricht das Buch, was der Inhalt einlöst: schnelles Kochvergnügen. Alle Rezepte sind mit 30 Minuten Arbeitszeit zu realisieren. Daher ist das auch ein Buch, aus dem ich überweigend unter der Woche koche, da ich nach 8 Stunden Arbeit oft einfach zu kaputt bin, um mich noch lange an den Herd zu stellen. Die Rezepte sind einfach gehalten, aber überraschen immer wieder durch Geschmackskombinationen, die nicht überall zu finden sind. Bislang war ich noch von keinem der daraus nachgekochten Rezepte enttäuscht. Einige schmecken mir sogar besser, als ähnliches im Restaurant. Einzig zu beachten: Arbeitszeit ist nicht Zubereitungszeit, da bei Ofenrezepten noch die Backzeit dazugerechnet werden muss.

Drink: Frozen Wodka Lemon

Frozen Wodka LemonHier ist er: mein Sommerdrink 2006, zumindest was mich betrifft. Lecker, fruchtig und schön kühl! Der Frozen Wodka Lemon ist schnell gemixt, genauso schnell getrunken, denn bei der Hitze wird er leider viel zu schnell warm. Wieder mal fies: der Alkohol versteckt sich prima hinter den anderen Zutaten.

Ich hatte nur leider statt des im ursprünglichen Rezept angegebenen Zitronensorbets nur Zitroneneiscrème. Schmeckt mir aber trotzdem sehr lecker. Nur irgendwie stimmte bei mir die Glasgröße anfangs nicht so recht. Im Rezept war ein 300 ml Glas angegeben, bei mir passte dann ein 200 ml Glas besser. Es war zwar noch etwas übrig, aber für 300 ml war es zuwenig. Gleichzeitig ist das mein Beitrag zum Blog-Event XV: Sommerdrinks.

Drink: Tequila Sunrise

Tequila SunriseTequila Sunrise ist einer der klassischen Longdrinks. Er gehört zu meinen Lieblinsdrinks, die ich immer wieder gerne mixe. Mit etwas Übung ist er sehr einfach und schnell gemixt. Ich liebe den Mix aus Süße des Grenadine-Sirups und die leichte Säure des Orangensaftes. Einzig gemein: den Alkohol schmeckt man nicht.

Für anwesende Kids haben wir einfach den Tequila weggelassen, die waren auch von der alkoholfreien Variante begeistert.

Das einzige Problem des Cocktail-Abends: ich hatte zuwenig Eiswürfel vorbereitet, so dass wir eine Zwischenpause einlegen mussten, bis wir wieder Eiswürfel hatten. Die restlichen gemixten Cocktails werde habe ich hier demnächst bloggen.

Buch: GU – Cocktail Basics

Jetzt folgt eine Buchbesprechung, die als Werbung verstanden werden könnte:

Cocktail BasicsDieses Buch ist klasse. Die Drinks sind nach der alkoholischen Hauptzutat serviert, was das Finden möglicher Rezepte bei noch eingeschränktem Getränkevorrat deutlich vereinfacht. Zusätzlich sind zu vielen Rezepten gleich Mixalternativen mit den entsprechenden Namen mit angegeben. Obwohl ich erst vor kurzem mit dem Cocktailmixen angefangen habe, konnte ich alle hier angegebenen Drinks gut nachmixen und habe es fast immer so wie auf den entsprechenden Fotos hinbekommen. Alle gemixten Cocktails schmeckten so, wie ich sie aus meiner Cocktail-Bar um die Ecke kenne.

Rezept: Renke Müllerin

Renke Müllerin

Renke ist eine Unterart der Forelle, man kann aus dem gleichen Rezept also problemlos eine Forelle Müllerin zaubern. Ich mag an Renken den sehr feinen Geschmack. Forelle/ Renke Müllerin ist wirklich genial lecker. Allerdings bedarf es einiger Übung, bis man den Fisch heil gewendet und dann auch im Ganzen auf dem Teller hat. Aber die Mühe lohnt sich. Leider hatte der Fischer nur sehr kleine Exemplare da (dafür noch morgens im See geschwommen), also haben wir uns für 3 Fische für uns beide entschieden.

Bei der Vorbereitung finde ich es immer sehr hilfreich, wenn ein netter Mensch mithilft, da er dann gut Salz und Pfeffer und Zitronensaft streuen und gießen kann, ohne dass hinterher die ganze Küche mit Fischfingern bedeckt ist. Danke Göttergatte 😉