Hier koche ich nochmal einen Vinz, den wir schon so oft gemacht haben, dass unsere definitive Version nicht mehr sooo viel mit dem Original zu tun hat. Denn dieses Rezept ist genial lecker! Wir haben nur den Speck und die Croutons gegen karamellisierte Äpfel ausgetauscht. Eines unserer liebsten Salatrezepte im Winter! Auch eine tolle Vorspeise für ein weihnachtliches Menu! Vorbereitend kann hier der Salat schon im Vorfeld geputzt werden und im Kühlschrank gelagert werden.
Kategorie: Salate
Ich habe hier ein schnelles Rezept für einen Bohnensalat, das wunderbar aus den Resten von gekochten Bohnen zubereitet werden kann. Die bleiben bei uns mittags gerne mal über, oder ich koche gleich mehr für einen abendlichen Salat. Hier habe ich mir dafür ein Rezept von Jamie Oliver ausgesucht. Es ist aromatisch, würzig und eine ideale Grillbeilage. Meine Kleine war ganz begeistert.
Ich liebe Gurkensalat, vor allem aber brauche ich etwas nach 10-stündigen Arbeitstagen einfach etwas richtig schnelles, gerne auch herzhaft, weil das Mittagessen mal wieder spärlich ausfiel. Dieser Salat ist
„Mama, was kann ich essen, ohne dass ich dick und kugelrund werde?“ Gute Frage, die meine Große da hatte. Wir haben dann gemeinsam überlegt, welche Dinge man essen kann, damit man groß und stark wird (Gemüse, Salat, Obst, Kartoffeln, etc) und was man nur wenig essen sollte, weil viel Zucker drin ist (Gummibärchen, Schokolade, Kuchen, Eis,…). Nicht, dass meine jetzt ein Hungerhaken ist, sie findet sich selber wunderschön und das will ich bestärken. Aber zu lernen, dass bestimmte Dinge jeden Tag auf den Tisch kommen und manche eben selten, das finde ich für 4-jährige durchaus in Ordnung. „Aber Euer Salat schmeckt mir nicht. Man soll doch keine Blätter essen.“ Tja, auch das war eine völlig korrekte Bemerkung. Blätter von Bäumen werden nicht gegessen und das Gras auch nur noch als Spiel-Salat verwendet. Auch von der Zufuhr von schippenweise Sand als Balaststoffe haben meine beiden sich mittlerweile gelöst. Die Lösung: Tomatensalat, natürlich von der 4-jährigen selber gemacht. Tomaten und Mozarella klein schneiden und aus Olivenöl, Balsamico-Creme und etwas Salz und Pfeffer auch das Dressing selber gerührt. Auf „Kräuterfusseln“ wurde selbstverständlich verzichtet. Momentan gibt es diesen Salat mindestens jeden zweiten Tag, so stolz ist sie darauf. Also ein gutes erstes Ma(h)l hier als Salat, nach dem Pastasciutta gefragt hat.
Hier wurden wir mal wieder verwöhnt. Der Patenonkel der Großen brachte zum Grillen diesen Cole Slaw mit. Das Rezept war mir in der Zeitschrift auch ins Auge gefallen und was soll ich sagen: schmeckte so wie bei den Amis im Burgerrestaurrant (ein richtiges, nicht die FF-Ketten). Wir hatten noch jeweils 1/2 Kopf Weißkohl in der Biokiste, so dass es eine ordentlich große Portion wurde. Wir würden etwas mehr Mayo verwenden, eher ein Hauch zu trocken, daher unten schon variiert, aber insgesamt sehr zu empfehlen!
Ich koche weiter den Vinz, hier eine Kombination von Spargel mit Rhabarber. Göttergatte war von der Idee zunächst nicht wirklich begeistert, aber ich konnte ihn überzeugen, das Rezept ist superrund, aromatisch, einfach lecker! Dabei sehr unkompliziert. Ich habe etwas mehr Spargel am Vortag gekocht und ihn am nächsten Tag dann im Salat verwendet. Dadurch musste ich für den Salat mich nur noch um das Dressing mit dem Rhabarber kümmern. Der wird roh mariniert und später mit dem Spargel gemischt. Ein toller Frühlingssalat, den ich mir gut als Vorspeise in einem Menu vorstellen kann.
Heike möchte wissen, in was wir so tunken. Ich tunke am liebsten mein Brot in eine klassische und selbstgemachte Vinaigrette. Nachdem wir vor kurzem mal wieder in einem Restaurant waren, in der es Fertig-Flaschen-Dressing gab, dachte ich, ich reiche als 2. Beitrag mal meine Salatsauce ein. Die kann ausgehend vom Grundrezept auch reichlich variiert werden. Ich habe eine große Auswahl an Pflanzenölen und verschiedenen Essigsorten zur Auswahl. Die kaufe ich im Bioladen meines Vertrauens aus einer Ölmühle, alles kaltgepresst und echt lecker! Klassisch zu Feldsalat wäre z.B. ein Himbeeressig mit Walnussöl, hier habe ich ein Balsamico-Essig mit Olivenöl kombiniert, meistens verwende ich allerdings ein Sonnenblumenöl mit einem Apfelessig von Streuobstwiesen. Beim Senf kann natürlich auch ein „normaler“ mittelscharfer Senf verwendet werden, ich mag allerdings den süßen Senf im Dressing sehr. Salat genießen und am Schluss mit frischem Brot den Teller „putzen“, das ist momentan eine meiner liebsten tunkenden Tätigkeiten.
Bei uns gibt es momentan viel Salat, der wurde bei uns etwas vernachlässigt, zumindest was die Blogtauglichkeit betrifft. Dieser hier ist aber so lecker, dass ich ihn Euch nicht vorenthalten wollte. Würzig, leicht pikant und von den Aromen her wirklich rund, es geben sich Blumenkohl, Hähnchenbrust und Spinat die Ehre. Wir haben es auf großen Platten jeweils als Pärchenteller angerichtet, kam gut an. Zumindest unsere Mitesser waren sehr begeistert, absolut empfehlenswert, der Salat bekommt mal wieder das Prädikat genial lecker! Allerdings haben wir die Chilibrösel weggelassen, die im Rezept noch vorgesehen sind, da eine der Mitesser es nicht so scharf mochte.
Im schwäbisch geprägten Haushalt wie bei uns kommt natürlich nichts weg. Unsere Kinder essen sehr wechselnde Mengen. Also koche ich alles für 4 Personen und habe dann eben öfters mal Reste. Dieses Mal: eine große Portion gekochten Reis. Den habe ich mit selbstgemachtem Petersilienpesto, frischer Blattpetersilie, Papirka, Mais und Feta angemacht. So haben dann meine Kinder dann auch den restlichen Reis vom Mittagessen als Salat zum Abendbrot genossen. Schmeckte allen richtig gut, so gut, dass Göttergatte meinte, der müsse unbedingt online gehen – aber gerne doch!
Bei uns können langsam die Bohnen geerntet werden (dieses Mal Buschbohnen, ich hatte keine Lust auf Gestell bauen). Klassisch ist ja die Kombination von Bohnen mit Speck, bei uns dann traditionell eigentlich mit Kartoffeln zu Hackbällchen. Doch ich möchte etwas weniger fleisch essen, nur Kartoffeln zu Bohnen mit Speck – nein. Also neu kombiniert und daraus einen Salat gemacht. Der allerdings sollte noch warm serviert werden, denn kalt verliert er an Aromen. Ich habe alles parallel gekocht, auch ein warmes Dressing zubereitet und dann nur in der Schüssel rasch durchgemischt – genial lecker! Kam hier richtig gut an! Da es ohne Speck einfach fad sein würde, ist das doch noch ein würdiger 2. Beitrag zum laufenden Kochevent, dieses Mal ausgerichtet von Chefhansen.
