Bei uns im Haus ist ein überraschend guter Zusammenhalt. Was auch dazu beitrug, dass wir uns jetzt alle zusammen einen neuen Kugelgrill von Weber gekauft haben. Der wurde extra groß gewählt, damit wir auch eben ein ganzes Brathähnchen darin grillen können. Und heute wurde entsprechene experimentiert. Die Marinade habe ich realtiv klassich frei zusammengerührt und dann 2 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen. Das größte Problem war eigentlich, eine passende Bierdose aufzutreiben. Meine Wohngegend hier ist ökologisch viel zu korrekt, es gibt nur Pfandflaschen 😀 … Der Göttergatte hatte den Grill vorgeheizt, während unsere Mädels im Garten spielten. Im Deckel ist ja ein Thermometer enthalten und bei 160°C haben wir es in den Grill gestellt. Wir haben den Grill noch nie über längere Zeit auf einer Temperatur halten wollen und es etwas gedauert, bis der Göttergatte den Kniff raus hatte. Daher war die Grillzeit von in den unteschiedlichsten Internetrezepten zwischen 60-80 Minuten bei uns dann doch deutlich auf 120 Minuten verlängert. Doch das Fleisch ist total zart, absolut perfekt und für Bier-Verächter wie mich: es schmeckt sogar ein ganz klein wenig nach Bier. Aber es ist der Wahnsinn! Die Haut krass, das Fleisch zart! Können wir nur allerwärmstens empfehlen. Den Grill übrigens auch, es macht echt Spass, damit zu grillen!
Kategorie: Rezepte
Das Pesto neulich war so lecker, das musste ich einfach nochmal machen, um den Bärlauch-Geschmack etwas zu konservieren. Lecker und schnell gemacht, schmeckt einfach immer, abgewandelt einfach 3 EL vom Pesto mit 100 g Feta pürieren, ggf. Sahne zugeben, lecker als Brotaufstrich.
Ich bin ja schon immer ein Suppenliebhaber, seit meine Kinder alles in pürierter Form noch eher essen, umso mehr. Die Suppe hier gab es schon letztes Jahr und ich nehme es vorweg: Sauerampfer ist nix für meine Kinder, ich fand es toll, der Göttergatte fand zwar die Suppe an sich lecker, aber es gab zu der Zeit einfach zu oft Suppen. Mal sehen, wie es meine Mädels dieses Jahr finden, wenn die Kräuterfrau auf dem Markt wieder welchen haben sollte, denn eigentlich will sie aufhören. Da es so schön passt, ist das mein Beitrag zum laufenden Gartenkochevent, wieder ausgerichtet von Sus, wie praktisch, dass ich einfach mit dem Bloggen nicht hinterher komme. Denn so alleine werde ich den Sauerampfer dieses Jahr wohl nicht nochmal verarbeiten,für nächstes Jahr freue ich mich dann jetzt schon auf die Zusammenfassung!
In der Biokiste waren leckere Topinambur, dafür hatte ich in meinem neuen Kochbuch von Lea Linster ein tolles Rezept für eine Crème-Suppe entdeckt. Die wollte unbedingt nachgekocht werden. Was soll ich sagen? Cremig, samtig und umschmeichelt das Eigenaroma der Topinamburknollen. Sogar die Mädels haben Nachschlag verlangt. Laut Rezept soll etwas Schnittlauch darüber gestreut werden, der war noch nicht in der Kräuterkiste, also wurde auf Bärlauch vom Markt zurückgegriffen, der einen schönen würzigen Gegensatz bildete, man darf den allerdings nur spärlich verwenden, sonst wird er zu dominant! Hat auch Topinambur-Skeptiker restlos überzeugt!
Kennt Ihr das? Ihr habt ein Rezept gesehen, das Ihr nachkochen wollt, kauft die wesentlichen Dinge dafür ein (hier Steckrübe und Kassler) und dann finde ich das Rezept einfach nicht wieder… Also aus dem Kopf heraus improvisieren und was ähnliches zaubern. Wir fanden es genial lecker, meine Mädels essen die Kombination gerne, vorausgesetzt das Gemüse wurde vorher püriert. Ein einfach vorzubereitendes Essen, perfekt im Herbst oder Winter! Beilagen braucht es hier übrigens keine, Steckrübe und Pastinaken sind so schon sättigend.
Ich grille dieses Jahr weiterhin Fisch, ist leichter und mir derzeit einfach lieber als Steak. Auch meine Mädels lieben mittlerweile gegrillten Fisch, so auch diese Makrele. Gefüllt habe ich sie mit etwas Zitrone und etwas von dem Grün, das von den gegrillten Frühlingszwiebeln übrig blieb. Aromatisch und lecker!
Es gab auf dem Markt so herrlichen Bärlauch, den musste ich einfach mitnehmen. Nachdem die Bärlauchbutter wieder auf Vorrat in den Tiefkühl verbannt wurde, hatte ich noch genug Bärlauch übrig, um neue Rezepte zu testen. Schon länger schlummerte auf meiner ewigen Nachkochliste ein Rezept von Ulrike, das ich ausprobieren wollte. Meine Mädels sind von den Nudeln mit „grüner Sauce“ nicht begeistert, doch der Göttergatte wollte Nachschlag, perfektes Pesto, toll ausgewogen und zu Pasta ein echter Klassiker. Bei uns aus Vorratsgründen zu Spaghetti und nicht zu Tagliatelle, echt empfehlenswert und daher ein würdiger Beitrag zum Fremdkochen.
Auf dem Markt habe ich bei dem Bärlauch nochmal richtig zugeschlagen, zum Teil habe ich daraus diese Tsatziki-Variante gemacht. Eine klassische Version hat Barbara auf ihre Wiese gestellt. In dieser Bärlauch-Version braucht man keinen Knoblauch, der Bärlauch reicht völlig. Allerdings ist er unmittelbar nach dem Anrühren zu scharf, am nächsten Tag allerdings sehr rund und genial lecker, perfekt zu Pellkartoffeln oder zu Steaks. Haben wir jetzt schon einige Male gemacht und es war jeweils am Folgetag deutlich ausgewogener. Aber gerade wenn man eine Grillparty plant, bietet sich dieser Dip an, denn er ist perfekt, um vorbereitet zu werden. Können wir nur empfehlen!
Jetzt nach Ostern sind ja auch bei uns masenhaft hartgekochte Eier übrig. Die immer so zu essen, da haben auch wir keine Lust drauf. Meine Mädels mögen gottseidank Brotaufstriche, daher habe ich einige der Eier in einen Brotaufstrich verwandelt. Schmeckt wunderbar auf Vollkornbrot oder wie hier Bauernbrot, wir „Großen“ haben noch Kresse darüber gestreut, macht es würziger.
Manchmal ist es von Vorteil, dass meine Festplatte überquillt von gekochten, für lecker befundenen aber eben noch nicht gebloggten Rezepten. So auch hier, denn diese Lammlende gab es schon letzten Sommer mit Bohnen aus dem eigenen Garten. Ostern bleibt dieses Jahr bei uns leider lammfrei, da das unsere Mädels nicht so gerne essen. Für alle, die Lamm kochen wollen, kann ich das Rezept nur empfehlen. Die Sauce harmoniert ganz wunderbar dazu. Wir hätten gerne noch mehr Sauce gehabt, da die aber etwas gehaltvoll ist, habe ich die Menge mal unverändert angegeben. Lecker schmecken neben Bohnen neue Kartoffeln dazu. Ist erfreulich arbeitsarm, somit bleibt mehr Zeit für die Gäste! Vielen Dank Peter für das schöne vor-österliche Thema!
