Wir hatten aus der Biokiste noch eine Monster-Kohlrabi, die wollte verarbeitet werden. Das Kind hat seit einigen Tagen sehr wenig Fleisch gegessen, so dass wir mal wieder Hackfleisch verwenden wollten. Wir haben den Kohlrabi in dünne Scheiben geschnitten, in Salzwasser kurz vorgekocht und als Lasagneplatten mit dem Hack und Saurer Sahne geschichtet. War extrem lecker und das Kind war begeistert, brauchte gar keine Beilage.
Kategorie: Fleisch
Bei Cucina Casalinga hatte ich dieses Rezept entdeckt, ursprünglich von Lea Linster klang es so verführerisch, dass es ganz oben auf die Nachkochliste kam. Samstags auf dem Markt bekommen wir immer ganz tolle, frische Perlhühner und Sauerkraut, vom Bauern eingelegt. Das Rezept ist absolut genial lecker! Schon das Sauerkraut ist an sich umwerfend, aber dann mit dem gebratenen Perlhuhn: ein Gedicht. Da wir ein ganzes Perlhuhn verwendeten, habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Nach 1 Stunde war es noch nicht ganz durch, so dass ich es nach dem Tranchieren nochmal im Ofen nachgegart habe. Kategorie: gab es nicht zum letzten Mal! Schupfnudeln waren dieses Mal gekauft, wir haben lieber mit dem Kind gespielt. Mit Vorspeise (Feldsalat) und Dessert (Panna Cotta an Erdbeerspiegel) waren wir alle angenehm satt.
Wir hatten aus dem Weihnachtsurlaub noch hier schwer und nur teuer erhältlichen Kalbsbraten mitgebracht, der im Tiefkühl schlummerte. Passend zum laufenden Garten-Koch-Event wurde daraus ein Sonntagsbraten zubereitet, der alle schwer begeisterte. Allerdings hatten wir auch Glück mit dem Gemüse, da der Bioladen hier einfach tolle und für die Jahreszeit sehr aromatische Waren da hatte. Wir waren sehr begeistert, tolles Rezept, auch wenn die angegebene Garzeit so gar nicht stimmte, da half aber unser Bratenthermometer, so dass wir den Braten retten konnten. Noch schlummert ein weiteres Stück Kalbsbraten im Tiefkühl und wenn ich nicht unbedingt weitere Rezepte testen wolte, wäre dieses ein heißer Kandidat.
Nachdem mir die Steckrübensauce so gut geschmeckt hatte, wurde gleich nochmal ins Heft geschaut, denn beim Metzger hattees Rindergeschnetzeltes im Angebot gegeben. Mit Champignons als Geschnetzeltes kannte ich ja, aber Essiggurken dazu? Egal, wurde gekocht und es hat allen (!) wirklich gut geschmeckt. Dazu gab es dann Spätzle, die koche ich immer gleich in großen Portionen und friere weg. Dadurch war es ein wirklich schnelles und leckeres Essen. Gab es sicher nicht zum letzten Mal!
Wir hatten im Urlaub seit Ewigkeiten mal wieder Königsberger Klopse gemacht. In Bayern ist Kalbshackfleisch zu bekommen, hier bin ich bei allen drei Metzgern gescheitert. Doch jetzt zu diesem Klassiker. Ich weiß, dass es unzählige Rezeptvarianten gibt. Auch bei uns wurde lange nach dem idealen Rezept gesucht, da Omas leider nicht schriftlich festgehalten war.
Ich persönlich liebe sie mit Kalbshack, ich finde, dadurch werden sie noch feiner. Ja, ich will Sardellen (die ich eigentlich nicht so mag) in der Hackmasse, denn das gibt eine richtig feine und würzige Note. Mit Sieden lassen in Essigwasser hatten wir vor Ewigkeiten mal probiert und wurde als „zu sauer“ befunden. Dieses Rezept hingegen wird von uns von Zeit zu Zeit mal gekocht und ich finde es jedes Mal wieder genial lecker!
Damit wünsche ich allen ein schönes Osterwochenende! Möge der Hase morgen allen liebevoll was nettes verstecken!
Mir geht es wie vielen bei diesem Event: ICH MAG KEINEN EINTOPF!! Die waren schon daheim nie ein wirklicher Genuss (sorry Eltern) und jahrelange Mensaspeisung (die Gießener gehört noch zu den besseren) hat es mir dann komplett ausgetrieben. Das einzige, was annhähernd ein Eintopf sein könnte (unser Möhrengulasch und der Kohl-Hack-Eintopf) sind schon länger online und scheiden damit leider aus. Aber meine Fleischbrühe ist fast ein Eintopf. Denn ich koche immer gleich 2 Liter mit ganz viel Einlage, die gibt es dann an einem Tag so zu essen und die eigentliche Fleischbrühe dann am nächsten Tag mit extra Einlage oder wird eingefroren. Also hoffe ich, dass das als Eintopf durchgeht, zumindest die Zutaten könnten einer sein.
Wir hatten noch im Dezember (so um den 2. Advent) herum, mit unseren Freunden auf dem Markt spontan eine ganze Flugente mitgenommen, die sah einfach zu lecker aus. Wir hatten das Rezept allerdings nur überflogen, so dauerte es etwas länger, da er komplett die Sauce aus den Karkassen zieht. Aber die Mühe und Zeit (von Anfang Kochen bis Essen fast 6 Stunden !!) lohnt sich extrem! Wir waren absolut begeistert, eine der besten Entenrezepte, das wir in letzter zeit gegessen haben. Allerdings werden wir das nicht so oft kochen, denn es ist wirklich aufwendig in der Zubereitung. Aber für besondere Tage, gerne wieder! Die Mühe und die Zeit lohnt sich absolut!! Ein fast schon puristisches Rezept, das die Qualität der Zutaten unterstreicht und betont!!
Das Schöne am neu organisierten Fremdkochen ist, dass ich dazu komme, meine ewige Nachkochliste etwas zu verkleinern. So fiel mir die Wahl auch nicht schwer als ich das neue Thema las, denn schon seit einiger Zeit hatte ich Petras Ente mit Johannisbeersauce auf meiner Liste stehen. An schwarze Johannisbeeren kam ich nicht, aber ich hatte noch eine TK-Mischung Waldbeeren in meinem TK gefunden. Allerdings waren die richtig sauer, weswegen ich die Sauce komplett verschlimmbessern musste. Richtig begeistert waren wir hingegen von den Kartoffelpfannküchlein, davon hat das Kind gleich 5 Stück verputzt. Unsere Entenbrust war deutlich größer als die von Petra, daher habe ich wieder auf unsere bewährte Garmethode zurückgegriffen. Insgesamt wirklich ein genial leckeres Sonntagsessen!
Am 1. Weihnachtsfeiertag gab es bei uns dieses Wildgulasch (gemischt aus Reh und Wildschwein), das ich noch bei unserem Metzger auf dem Markt geholt hatte (vakuumiert hilt es so lange im Kühlschrank). Ich hatte kein spezielles Rezept verwendet, aber es war trotzdem noch so lecker, dass ich das Rezept noch vorstellen möchte. Denn die Improvisation war deutlich leckerer, als manch anderes Rezept.
Jetzt hat mich die Magen-Darm-Grippe vom Kind auch erwischt. Essen ist momentan extrem schwierig. Daher ist hier erst mal etwas weniger los. Daher hier noch ein Rezept aus dem letzten Urlaub:
Wir hatten für die Weihnachtsfeiertage noch einen Kalbsbraten von unserem dortigen Metzger besorgt. Unser Kochbuchvorrat ist dort beschränkt und mit Modem macht eine Internet-Suche nicht wirklich Spaß. Aber wir hatten dort dieses Kochbuch und wurden dort sofort fündig. Genial lecker!! Ein wirklich würdiger Festtagsbraten!
