Meine beiden Stachelbeerhochstämmchen tragen dieses Jahr fast genauso üppig wie der Kirschbaum. Irgendwie kamen wir nicht zum ernten und so waren sie schon fast überreif, supersüß und saftig. Damit zu kochen wäre geradezu eine Verschwendung gewesen. So habe ich sie nur liebevoll auf Löffelbiskuits gebettet und mit Vanillecreme umschmeichelt. Schmeckte phantastisch, alles harmonierte ganz wunderbar. Wichtig ist, die Mandelblättchen erst ganz kurz vorm Servieren anzurösten und darüber zu streuen. So haben sie noch einen leichten Crunch, im Gegensatz zum sonst sehr weichen und süßen Dessert. Nach einem leckeren Sommeressen der perfekte Abschluss, da bis auf die Mandelblättchen alles vorbereitet werden kann.
Kategorie: Desserts
Mein Kirschbaum trägt dieses Jahr wieder üppig und so langsam sind die ersten Kirschen reif. Die ersten wurden in einen klassischen Clafoutis verwandelt. Allerdings probierte ich mal ein anderes als mein übliches Rezept aus. Nicht so gut, etwas zu fest, im Teig fehlte eindeutig Flüssigkeit. Ich empfehle meinen Klassiker, den ich beim nächsten Mal wieder machen werde. Aber ansonsten immer ein toller Obstkuchen, insbesondere bei Überraschungsbesuch oder als schnelles Dessert.
Ich mag Sülzen sehr gerne, aber irgendwie kam ich nicht dazu, etwas zum laufenden Blogevent zu machen. Doch Andre (immer noch bloglos) sah das Thema und brachte neulich zum Dessert diese Apfelsülzchen mit. Schön fruchtig und durch die Minze auch erfrischend. Ideal für den Sommer und toll für ein Buffet und Gäste, da man es ideal vorbereiten kann. Wir alle hätten es mit Cidre noch ein klein wenig spannender gefunden als mit Apfelsaft, aber beim nächsten Mal werden wir das sicher ändern. Dazu wurde eine Vanillesahne gereicht, mal wieder genial lecker und Andres Beitrag zum laufenden Blog-Event.
Auf den letzten Tag noch ein vegetarisches Dessert, das es gestern erst gab. Da das Dessert unbedingt vegetarisch sein sollte, habe ich mich bei Jan umgeschaut und bin auf seine Panna Cotta ohne Gelatine gestoßen. Die klang vielversprechend. Allerdings habe ich die Agar-Agar-Menge erhöht, ich habe 5 g verwendet, was 3 Blatt Gelatine entspräche (lt. Herstellerinfo), außerdem habe ich den Vanille-Anteil erhöht. Dazu dann einen Erdbeerspiegel – ein tolles Frühlingsdessert, das ich noch zu meiner Weißen Mousse au chocolat ohne rohes Ei auf Zorras Dessertbuffet zum 4-jährigen Blogevent-Jubiläum stelle. Herzlichen Glückwunsch Zorra! Freue mich schon auf die nächsten spannenden Herausforderungen!
Wundersamer Weise blieben einige Pfannenkuchen (nach diesem Rezept, das zugegebenermaßen verdoppelt worden war) übrig. Auf Flädle-Suppe hatte ich aber keine Lust und für einen ist es immer etwas mühselig zu kochen. Also wurde ein schnelles Resteessen improvisiert. Beim nächsten Mal würde ich Quark statt Sahne nehmen, aber den gab der Kühlschrank nicht her. Ansonsten genial lecker und sicher nicht zum letzten Mal gekocht! Denn den Rest haben Kind und Mann sehr begeistert abends aufgegessen.
Ich wollte eine weiße Mousse au chocolat auf das Buffet für Zorras Blog-Event-Jubiläum stellen. Allerdings störte mich daran, dass fast immer rohes Ei verwendet wird. Wenn man dann noch in eine Risiko-Gruppe für eine Salmonellen-Infektion fällt, dann bleibt die Köstlichkeit fast immer verwehrt. Doch ich fand ein Rezept, das ohne Ei auskommt. Allerdings ist die Monats-Ration überzähliger Kalorien in einem Schälchen versammelt. Doch einhellige Meinung meiner Kalorien-Opfer war, dass es die Sünde wert sei. Passend zur Saison gab es Erdbeeren dazu, die nur mit 1 EL Zucker etwas ziehen durften. Wer es nicht ganz so mächtig möchte, könnte noch etwas Gelatine oder Agar-Agar unterziehen und Nocken abstecken, die mit Obstsalat serviert werden können.
Wir hatten frische Cranberries da, die wollten gerne verarbeitet werden. Außerdem hatten wir mal wieder richtig Lust auf Süßes, also wurde mal wieder ein Dessert gemacht, was wir uns ja meistens (linienbewußt) verkneifen. Ein sehr fruchtiges und nicht so schwerer Nachtisch, der in dieser Jahreszeit auch nochmal ordentlich Vitamine mitbringt!

Wir hatten ja vom Dinner for one schon die Mulligatawny-Soup gekocht. Zum Dessert fragt James: „Some more fruits?“ Daraus machten wir einen Obstsalat. Der war wirklich lecker. So langsam könnte man noch Äpfel und Birnen verwenden. Insgesamt kann man den ja beliebig variieren. Hier mal ein Vorschlag.

Bei uns wird zwar noch gekocht, aber nicht mehr so oft am Computer gesessen, denn die Tochter hat momentan schwer etwas dagegen. Sie kaut mit neuen Zähnen gerade auf einer Biomöhre. Die Zeit muss genutzt werden, um den schon vor einiger Zeit bei der Hedonistin gesehenen und bald nachgekochten Grießschmarren vorzustellen. Der war wirklich lecker, schmeckte sehr gut mit roter Grütze. Den gab es bei uns nicht zum letzten Mal! Danke an die Hedonistin fürs Vorschlagen.

Ich bin noch das Rezept für unsere andere Hälfte der Stachelbeerernte schuldig: wir haben einen einfachen Clafoutis gemacht (im Orinigal mit Kirschen). Der ist superlecker, sehr simpel in der Zubereitung und schmeckt eigentlich mit jedem Obst. Mal wieder genial lecker.
