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Kategorie: Quiche, Tarte und Co

Pizza vom Pizzastein

Pizza vom Pizzastein

Nicht nur Küchenlatein Junior, auch ich durfte den Pizzastein von Perfetta testen. Im Gegensatz zu Frau Küchenlatein hatte ich bislang keinen Pizzastein für den Ofen, sondern lediglich eine Pizzastufe im Ofen, mit der ich bisher sehr zufrieden war. Neben dem recht schweren Stein war auch ein Pizzaschieber sowie ein Rezeptheft enthalten. Der Stein muss 40 Minuten bei 250°C Ober-/Unterhitze auf einem Rost vorheizen, hält die Temperatur dann aber gut über mind. 30 Minuten, die Backzeit auch bei dickerem Teigboden im amerikanischen Stil mit knapp 8 Minuten, bei dünn ausgerolltem Teig bei noch nicht mal 5 Minuten. Dabei wird der Teig superkross, bekommt einen tollen Steinofengeschmack, wird genau richtig, sehr kross, auf den Punkt perfekt, ohne dass der Belag trocken wird. Ich bin sehr begeistert! Meine Mädels waren es auch und fanden die Pizza genial lecker. Natürlich habe ich auch das Rezept von Sante de Santis getestet, das dem Pizzastein beilag. Der Pizzateig ist fluffig, nur für uns 4 zu viel, reicht bei uns für 6 Personen. Von der Backeigenschaft bin ich echt angetan, haben sich Nachbarn schon ausgeliehen, denn das Ergebnis überzeugte.

Rezept: Spargelquiche mit Bärlauch und Räucherlachs

Spargelquiche mit Bärlauch und Räucherlachs

Blogevent Duell der KöpfeBei mir gab es nochmal Bärlauch kombiniert mit Spargel dieses Mal in einer Quiche. Dafür habe ich dieses Rezept etwas abgewandelt. Beim nächsten Mal würde ich allerdings nur ein halbes Bund Bärlauch verwenden und hierfür die Räucherlachsmenge verdoppeln. Ansonsten wunderbar und lecker, würzig, optisch toll! Eine schöne Kombination dieser Frühlingsgenüsse. Wir haben bei der Gelegenheit übrigens Räucherlachs in verschiedenen Preisklassen verkostet (deswegen war nur noch so wenig da), es lohnt sich unseres Erachtens wirklich, den teuren zu kaufen, im direkten Vergleich wirklich besser.

Rezept: Sauerkrautkuchen

Sauerkrautkuchen

Bei uns gab es schon letzten Monat diesen Sauerkrautkuchen von Vincent Klink, den ich ähnlich schätze, wie viele andere Blogger, insbesondere wohl Foodfreak. Doch zu dem ausgetesteten Rezept für den Sauerkrautkuchen. Ich habe hier wie so oft auf das bewährte Sauerkraut vom Markt zurückgegriffen, das aus der Dose ist mir inzwischen einfach zu sauer. Wir haben auch die Kümmelmenge etwa verdoppelt, um die Verträglichkeit für die Kinder zu steigern, letztlich konnte es die Kids nicht überzeugen, aber wir Erwachsenen waren begeistert. Schmeckt einfach genial lecker, die Füllung ist toll und ich war überrascht, dass mir hier der Speck gar nicht fehlte, denn bislang hatte ich kein vegetarisches Rezept hierfür gefunden. Nicht zum letzten Mal in meinem Ofen gebacken!

Rezept: Bohnen-Birnen-Tarte mit Ziegenfrischkäse

Bohnen-Birnen-Tarte mit Ziegenkäse

Hier kann ich noch das letzte Gericht aus den diesjährigen Bohnen vorstellen. Hier haben wir die knackig blanchiert, dann mit Birnen und Ziegenfrischkäse gemeinsam auf Blätterteig gebettet und im Ofen kurz gebacken. So hatten sie noch schön Biss, harmonierte wunderbar mit der Süße der Birnen sowie der Würze des Ziegenfrischkäses. Leider hatten wir keinen härteren Ziegenkäse, so haben wir noch Feta genommen. Passt auf jeden Fall super zusammen, war absolut lecker, können wir nur empfehlen. Leider müssen wir bis nächstes Jahr warten, bis wir das wieder backen können.

Rezept: Lauch-Apfel-Quiche

Lauch-Apfel-Quiche

Das schöne am Herbst: es darf wieder süß und doch würzig sein, so wie in dieser vegetarischen Quiche, denn hier harmoniert Lauch mit Äpfeln, umschmeichelt von einem Guss aus Eiern, würzigem Bergkäse, einem Hauch Knoblauch. Die Sonnenblumenkerne geben einen leichten Crunch dazu. Es passt hier einfach alles. Schmeckt warm und lauwarm, würde ich wenn vorbereitet eher nochmal kurz aufbacken, die Aromen kommen dann einfach viel besser durch. Kann ich nur empfehlen.

Rezept: Trauben-Ziegenkäse-Tarte

Trauben-Ziegenkäse-Tarte

Fremdkochen TartesDer Göttergatte hatte Geburtstag. Eigentlich wollten wir uns dieses Jahr etwas größer feiern, aber wie das so ist, es sollte nicht sein. Die Geburtstagsfeier selber wurde also recht klein gehalten, da ich auch noch abends ein Meeting hatte, das ich nicht absagen konnte. Doch zum schönen Rosé, den er sich dafür ausgesucht hatte, sollte es doch noch eine Begleitung geben. Ich hatte mir damals gleich das Rezept von Estrellacanela gemerkt, es lachte mich einfach an. Ich habe nur gewartet, bis ich im Bioladen ungespritzte Weintrauben bekam. Das Kochen war dann allerdings mit Hindernissen verbunden: die Hälfte der vorgesehenen, kernlosen Weintrauben hatten die Kinder genascht. Da konnte ich schlecht böse sein, ist ja eigentlich gut. Also noch zusätzlich die kernhaltigen Weintrauben gewaschen und halbiert, dann halt mit Kernen. Das Rezept nochmal durchgelesen. Da sollte Ziegenkäse rein, ich hatte aber nur Ziegenfrischkäse gekauft. Also alles wieder ändern. Dann waren die Schüsseln von den Kindern zweckentfremdet, dabei dann noch der Druck im Nacken, denn ich musste ja noch zu dem Treffen… Um es kurz zu machen, letztlich durfte der Göttergatte selber vollenden, dafür fanden es alle genial lecker, insbesondere das Geburtstagskind war begeistert und zu einem Rosé oder halbtrockenen Weißen wie Grauburgunder oder Riesling nur wärmstens zu empfehlen.

Rezept: Krautkuchen

Krautkuchen

Wenn es jetzt nach meiner Oma ginge, würde sie sagen „Noi, Mädle, da muschd an Hefeteig mache, des schmeggt doch net“. Tja, Oma, ich habe sie wirklich lieb und kochen konnte sie, meine Oma. Aber ich hatte keine Zeit, noch den Hefeteig anzusetzen, gehen zu lassen, es musste eben schnell in den Ofen. Dafür harmonierte es wirklich gut, der Kümmel im Teig passt ganz wunderbar zum Kohl. Da ich das Krautkuchenrezept von meiner Oma leider nicht habe, habe ich mich mal an ihr Zwiebelkuchenrezept angelehnt. Harmoniert mal wieder wunderbar, absolut genial lecker!

Rezept: Schwäbischer Zwiebelkuchen

Schwäbischer Zwiebelkuchen

LXX - Ran an den Speck (Einsendeschluss 15. August 2011)Einer unserer Klassiker ist dieser schwäbische Zwiebelkuchen, den ich nach einem Rezept von meiner Oma meistens zu unseren Geburtstagen im Herbst mache. Doch der passt so wunderbar zum laufenden Event, dass ich ihn Euch jetzt vorstelle. Das Rezept ist etwas saftiger als die meisten, die man so kaufen kann. Hier kann ich auch wieder nur empfehlen, Zwiebeln vom Bauern zu nehmen oder wenigstens Gemüsezwiebeln. Die normale Discounter-Massenware ist sehr scharf, wässert ungemein beim Backen, hier lohnt es sich, etwas mehr für die immer noch recht billige Hauptzutat auszugeben, schmeckt einfach besser. Im „Schwobeländle“ ist es ein Must-eat auf den ganzen Zwiebel- und Krautfesten, die im Herbst immer auf den Fildern stattfinden. Dazu dann frischer Federweißer: ein echtes Gedicht! Können halt alles, außer hochdeutsch, die Schwaben.

Rezept: Frühlingskräutertarte

Frühlingskräutertarte

Ich bin noch unser Osteressen bzw. unseren Beitrag zum Osterbrunch schuldig. Wir hatten die Mitbringsel aufgeteilt und wir hatten die herzhafte Komponente übernommen. Mir war wichtig, dass wir es recht gut vorbereiten können, da wir ja mit unseren Mädels Ostereier suchen wollten. Die Tarte ist mal wieder genial lecker, bei den Kräutern habe ich mich nicht ganz an das Rezept gehalten, sondern das genommen, was die Kräuterfrau auf dem Markt frisch dabei hatte, harmonierte wunderbar, richtig lecker! Kann ich nur empfehlen, sicher auch eine tolle Vorspeise eines Frühlingsmenüs. Im Original sind eigentlich Wachteleier als Deko vorgesehen, da wir ja reichlich Ostereier hatten, haben wir die Wachteleier weggelassen und es gemeinsam mit den Ostereiern gegessen, Ei harmoniert sehr und unterstreicht die Würze der Tarte.

Rezept: Kürbistarte mit Mandeln und Curry

Kürbistarte mit Mandeln und Curry

HighFoodality Blog-Event Cookbook of ColorsWir hatten wunderbaren Muskatkürbis aus der Biokiste daheim, der konnte gar nicht lange warten, denn es war nur ein kleines Stück angeschnittener Kürbis. Ich hatte mal wieder richtig Lust auf eine Quiche oder Tarte. Der Aufwand alleine für den Boden ist schon recht groß, aber der lohnt sich auf jeden Fall, die Füllung ist im Verhältnis zu meinen schon getesteten Versionen (mit Kürbiskernen und Speck) etwas arbeitsintensiver aber echt lecker, auch optisch eindeutig ein Highlight. Servieren würde ich es beim nächsten Mal mit einer Blattgarnitur aus mariniertem Feldsalat, das würde richtig gut passen.