Gestern wurde hier groß eingekocht, die Sauerkirschen unter großer Hilfe der „Großen“ geerntet und im Garten gleich entsteint. Außerdem waren die Johannisbeeren reif und wollten ebenfalls geerntet werden. Aus den Johannisbeeren wurde dann mit Erdbeeren wieder eine Erdbeer-Johannisbeer-Marmelade. Die Sauerkirschen wurden zum größten Teil in die Lieblingsmarmelade der Großen (die Schwarzwälder Kirschmarmelade) verwandelt. Ich habe aber rechtzeitig was für die ganz Großen abgezweigt. Etwa 1 kg der Kirschen wurde mit Kandis und Vanilleschote in Gläser gefüllt und nach ca. 1 Stunde mit Rum aufgefüllt. Jetzt dürfen sie mind. 4 Wochen ziehen. Sollen toll zu Vanillepudding oder -eis passen. Eine schnelle Einweckmöglichkeit für Sauerkirschen, kann schnell im Garten abgefüllt werden, die Desinfektion und Konservierung übernimmt der Alkohol.
Autor: rike
Bei mir ist ein neuer Küchenmitbewohner eingezogen: eine Eismaschine mit Kompressor, genauer eine Unold Cortina. Sie nimmt mir zwar eine große Ecke in der Küche weg. Aber das erste Eis, was ich nach dem Rezept einer Freundin (die macht es immer im Thermomix und mit Joghurt statt der Sahne) gemacht habe, hat mir derartig begeistert! Nur 10 Minuten Arbeitszeit, dann in die Maschine gefüllt, kein Fummeln, kein Frickeln, einfach, idiotensicher, Deckel drauf, angemacht und nach 60 Minuten perfektes Eis entnommen. Das habe ich zwar nochmal entnommen und im TK nochmal zwischengelagert, aber es war perfekt: cremig, zartschmelzend, erdbeerig. Kurz gesagt, das beste Erdbeereis, das ich seit sehr langer Zeit gegessen habe. Kann ich echt nur empfehlen!! Für die Neugierigen noch ein Bild vom Küchenneuling:
Auch Tochter Nr. 2 erobert sich sehr langsam die kulinarischen Genüsse. Diese schnelle Tomatensauce kam auch bei der Großen sehr gut an. Sehr simpel, sehr schnell zubereitet muss sie einfach nur 20 Minuten köcheln. Da ich bei der Kleinen noch etwas vorsichtig bin, was den Weizen betrifft, habe ich im Bioladen diese Dinkel-Vollkorn-Fusilli bekommen, die sie recht gut mit den Fingern essen kann. Von der Tomatensauce habe ich für die ganz Kleine abgenommen, ehe ich die Butter und den Parmesan zugegeben habe. Die Große bekam es dann ohne Basilikum. Für sie sind Kräuter, die größer als subatomar gehackt wurden momentan eine „Fussel“, die jeweils diskutiert werden muss, ob sie denn mitgegessen werden kann und muss. Also lasse ich Kräuter für sie momentan weg, da sie eh ein total unkomplizierter Esser ist. Ein familientaugliches Rezept, das auch den kleinsten Babys schmeckt.
Dieses Buch ist primär mal ein gutes Projekt von den knapp 10 Euro (genau: 9,95) gehen 8 Euro an das World Feed Program, wo mit dem Geld 40 Mahlzeiten für ein Kind in Malawi finanziert werden. Für das Buch haben viele internationale Spitzenköche ein Rezept beigesteuert. Hier bekannter sind Alfons Schuhbeck, Johann Lafer, Steffen Henssler. Die meisten Köche kommen aus Europa. Zum Buch selber: Untergliedert klassich nach Vorspeisen, Hauptgerichte und Nachspeisen. Bei jedem Kapitel gibt es nochmal eine Übersicht über die enthaltenen Rezepte sowie die Rezeptgeber. Der wird bei jedem Rezept kurz vorgestellt. Jedes Rezept ist mit einem großformatigen, schönen Foto versehen, die Appetit auf mehr machen. Die Arbeitsanleitung ist im Fließtext gehalten, aber die einzelnen Arbietsschritte durch Nummern abgegrenzt.
Bei der Hitze bleibt die Küche kalt! Dennoch solle es was leckeres, leichtes geben. Ich stolperte beim Schmökern über dieses Rezept für eine Kaltschale von Alexander Herrmann. Allerdings fand ich es zunächst nicht sehr ausgewogen, es braucht eine ordentliche Schärfe. Das Olivenöl finde ich total unpassend und vermutete fast, dass es Richtung ranzig ginge. Dabei ist unseres einfach mal ein recht gutes, schön olivig. Das passt hier irgendwie nicht. Beim nächsten Mal würde ich was anderes nehmen, ein gutes Sonnenblumenöl z.B. Naja, außerdem ist mein Mixer mit 1 Liter Fassungsvermögen zu klein gewesen, habe zwischendurch schon mal in eine Schüssel abgeschüttet und auf 2x gemixt und danach in der Schüssel abgeschmeckt. Ansonsten genial lecker, perfekt bei dieser Sommerhitze.
Wir grillen ja öfters, immer nur Fleisch – nein, danke! Daher mache ich fast immer noch eine bunte Mischung aus Gemüse, das ich mit auf den Grill packe. Auch in Aluschalen wird es wunderbar, dann noch mit Alufolie abdecken. Außerdem kann es wunderbar vorbereitet werden. Auch unsere Tochter Nr. 2 (10 Monate) kann davon schon mitessen, eine wunderbare Möglichkeit, um sie beim Grillen mitessen zu lassen. Superlecker, schön bei heißem Wetter.
Für das gemeinsame Grillen nach dem Viertelfinale habe ich diesen Spinatsalat vorbereitet. Der Spinat sah auf dem Markt einfach zu verlockend aus, sollte aber kalt genossen werden, es ist einfach zu warm, um in der Wohnung zu kochen. Der Salat ist toll würzig, allerdings würde Schafskäse deutlich besser passen als der von Tochter Nr. 1 eingekaufte Mozzarella. Blieb nichts von übrig, kam also gut an.
Die Woche war gezeichnet durch die Hitzewelle, die wohl überall herrscht. Morgens wurde täglich das Planschbecken geputzt und frisch befüllt, die Nachmittage wurden im Garten…
Als es noch nicht so warm war, habe ich mich von der Küche der Hobbits aus dem Herr der Ringe inspirieren lassen. Als der erste Film rauskam, gab es auch ein passendes Kochbuch, das ich mir damals nicht leistete, das wäre heute wohl anders 😉 Tja, Hobbits sind gemütliche Kerle, die gute, deftige Küche schätzen, das Rezept würde also sicher passen. Sie kochen und essen sehr gerne, schätzen die Geselligkeit. Auch das im Auenland gebraute Bier würde sicher gut dazu passen. Wer will, bäckt noch Pilze mit ein. Zumindest ist das Rezept so ähnlich wie die, die es damals in dem Kochbuch so gab. Ich hoffe also, das Thema getroffen zu haben. Ansonsten gab es bei mir noch einen schönen Salat dazu, echt lecker!
Ich hate ganz tolle, sehr vollreife Erdbeeren bekommen, die aber schon etliche Macken aufwiesen. Supersüß, wären sie perfekt für Marmelade, oder aber für einen morgendlichen Vitamin-Kick. Von der Kleinen blieb fast eine ganze Banane übrig, die wurde kurzerhand mit reingemixt. Die Große war begeistert, insbesondere von der essbaren Garnitur. Also musste ihr Becher auch unbedingt mit aufs Foto – aber gerne doch!!
