Irgendwie gab es bei uns in letzter Zeit recht selten asiatisch, wohl da öfters der wirklich gute Asia-Imbiss besucht wurde. Jetzt hatte ich einen kleine Kohlkopf in der Biokiste und stand vor der Frage: was damit machen bei dem noch recht sommerlichen Wetter? Auf klassisches Kohlgemüse hatte ich so gar keine Lust. Beim Schmökern wurde ich fündig: Dadar telur. Allerdings muss ich sagen, dass wir von dem Rezept einigermaßen enttäuscht waren und deutlich nachgewürzt haben, auch die Eimenge stimmte so gar nicht. Daher unten schon alles variiert angegeben, so war es dann deutlich besser. Das Rezept soll für Chinakohl oder Weißkohl sein – ich würde es nur noch mit Chinakohl machen, der Weißkohl passt einfach nicht recht dazu, wurde auch nicht ganz durch. Fazit: nicht schlecht, muss ich aber nicht öfters kochen.
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Ich möchte Euch hier eines meiner neuen Favoriten der herbstlichen Obstkuchen vorstellen: diesen Pflaumen-Streusel-Kuchen. Der Teig ist schnell geknetet. Die Pflaumen werden rasch gewaschen und halbiert. Wir haben etwas Zimt in den Teig geknetet, so schmeckt es uns besser! Mit recht wenig Aufwand ein umso gelungenerer Kuchen. Es muss nicht die TK-Version hiervon sein, die meine Mutter oft aufbackt.
Zum 30. Geburtstag hatte ich neben den Donauwellen noch diese Käsetorte (oder auch Käsekuchen) mit Johannisbeeren gebacken. Den benötigten Lemon Curd zu bekommen, war das Schwierigste daran, doch im 4. Supermarkt wurde ich dann fündig. Der Lemon Curd gibt eine feine Süße und Frische ohne zu dominant die Zitrone mit reinzubringen. Harmoniert wunderbar mit den Johannisbeeren. Obwohl ich für den Kuchen etwas länger gebraucht hatte und er daher etwas später auf dem Kuchenbuffet landete, war er fast restlos vernichtet. Daher kann ich den echt nur empfehlen, es gab nur begeisterte Rückmeldungen!
Unsere Zucchini-Pflanzen tragen eifrig, so konnten wir abends mal wieder einen leckeren Snack daraus machen. Zucchinipuffer gibt es bei uns schon gelegentlich. Jetzt hatte ich beim Blättern dieses Rezept entdeckt, in dem noch gemahlene Mandeln mit verwendet werden. Ich war sehr gespannt und musste es natürlich ausprobieren. Fazit: lecker, auch wenn die Mandeln nicht wirklich durchkommen, lag vielleicht auch an der Beilage. Laut Rezept wird ein Paprikasalat empfohlen, die hatte ich nun nicht da, dafür gab es mal wieder einen selbstgemachten Kräuterquark, passte wunderbar!
Unser letztes Rezept mit frischen Kirschen für dieses Jahr war diese wirklich superschnelle Rote Grütze. Hinein kamen neben den Kirschen noch jede Menge anderer Früchte. Nach nur 20 Minuten Arbeitszeit konnte die Grütze in Ruhe ziehen und etwas auskühlen. Ergebnis: genial lecker, es waren alle total angetan und begeistert. Schön fruchtig und leicht vanillig. Auch zum Mitbringen oder für ein Buffet toll geeignet! Wir waren alle begeistert!
Vor lauter Kirschen kam ich kaum zum Texten, so blieb auch diese schon zu Beginn des Monats gekochte Erdbeermarmelade fotografisch einfach nur auf der Festplatte, während wir schon das erste Glas genießen konnten. Eigentlich ist es eine einfache Erdbeermarmelade. Der Schuss Amaretto, der zum Schluss erst zugegeben wird, aromatisiert allerdings die Marmelade sehr fein, er dominiert nicht, rundet sie aber angenehm ab! Eine echte Alternative, wenn man den puren Erdbeergeschmack sehr mag, aber ein klein wenig Abwechslung auf dem Frühstücksteller haben möchte!
Unser Kirschbaum hat das beste Jahr, seit wir diesen Garten haben. Wir haben schon über 20 kg geerntet, damit gekocht und eingemacht. Wir konnten dieses Jahr mal eine neue Kirschmarmelade testen: Schwarzwälder Kirschmarmelade, sie ist superaromatisch. Sehr ausgewogen, nicht zu süß. Wir sind begeistert und haben sie gleich zweimal gekocht. Ganz davon zu schweigen, dass mein Mann von dem extra dafür gekauften Schokolikör sehr angetan ist.
Von den restlichen Kirschen haben wir unter anderem auch diese Marmeladen gekocht:
Meine beiden Stachelbeerhochstämmchen tragen dieses Jahr fast genauso üppig wie der Kirschbaum. Irgendwie kamen wir nicht zum ernten und so waren sie schon fast überreif, supersüß und saftig. Damit zu kochen wäre geradezu eine Verschwendung gewesen. So habe ich sie nur liebevoll auf Löffelbiskuits gebettet und mit Vanillecreme umschmeichelt. Schmeckte phantastisch, alles harmonierte ganz wunderbar. Wichtig ist, die Mandelblättchen erst ganz kurz vorm Servieren anzurösten und darüber zu streuen. So haben sie noch einen leichten Crunch, im Gegensatz zum sonst sehr weichen und süßen Dessert. Nach einem leckeren Sommeressen der perfekte Abschluss, da bis auf die Mandelblättchen alles vorbereitet werden kann.
Der Broccoli wollte dringend gegessen werden. Aber ich war so kochunlustig, es sollte also richtig schnell gehen. Da kam dieses Rezept genau richtig: alles Gemüse schnippeln, danach alles kurz in den Wok, unter Wenden anbraten, ablöschen und schon so gut wie fertig. Ein knackiges Gemüsegericht, das auch noch richtig satt macht und mal wieder genial lecker schmeckt. Daher ist das ein guter Beitrag zum neuen Kochevent von Man kann´s essen.
Die Erdbeerzeit neigt sich leider dem Ende, dafür kommen die Johannisbeeren bei uns gerade richtig üppig. Ich habe beides in dieser tollen Erdbeer-Johannisbeer-Marmelade kombiniert. Wir waren alle begeistert!! Die Erdbeeren harmonieren ganz wunderbar mit den Johannisbeeren, sehr ausgewogen, nichts von beiden dominiert. Großartig! Werde ich sicher bei Gelegenheit mal wieder machen, denn das erste Glas ist schon fast leer.

