Wir haben unsere Liste der Lieblingsgerichte gestern erweitert! Da ich auch das zugehörige Büchlein jahrelang im Regal vergessen hatte, ist es ein guter Kandidat für das monatliche DKduW. Dieses Gratin ist einfach wunderbar lecker! Wir haben es als Hauptgericht gegessen, aber auch als herbstliche Vorspeise kann ich es mir gut vorstellen. Der Kürbis mit dem süßlichen Apfel, dem würzigen Speck (reduziert, wäre sonst zu dominant) und der sahnigen Sauce mit der Semmelbröselhaube harmoniert einfach wunderbar miteinander. Wir fanden es alle genial lecker! Wenn sich jetzt jemand über das Kürbisrezept wundert, der kam vorgestern mit der Biokiste und Reste sind auch noch da…
Schlagwort: herbst
Unsere kleine Prinzessin ist schon ein Jahr alt geworden. Grund genug, einen wunderschönen Geburtstagskuchen zu backen. Meine Wahl fiel auf diese fruchtige Version eines Schokoladenkuchens. Nur der vorgesehene Vodka wurde durch Zitronensaft ersetzt und der Zuckerguß mit Vodka durch einen Schokoladenüberzug. Doch dann kam ein Magen-Darm-Virus dazwischen und das Geburtstagskind wollte den ganzen Tag nichts essen und war den ganzen Tag über krank! Den verbliebenen, erwachsenen Geburtstagsgästen schmeckte der Russische Apfelkuchen aber richtig gut. Dazu gab es noch einen Marmorkuchen, der mit Smarties verziert wurde.
Die Magen-Darm-Grippe hat uns noch immer in ihren Klauen. Auch wenn es dem Kind schon wieder recht gut geht, ist mir immer noch recht bäh, appetitlos. Jetzt hat es auch den Göttergatten erwischt und so ist weiter Schonkost angesagt. Aber ich habe noch so vieles, was ich noch nicht vorgestellt habe, wie das Schokoladenblaukraut, das wir zu unserer gebratenen Ente genießen durften, das auch als Beilage empfohlen wurde. Hier wird das Blaukraut durch Zartbitterkuvertüre abgerundet, was dem Blaukraut eine interessante Geschmacksnote gibt. Die Schokolade hält sich schön im Hintergrund und harmoniert ganz wunderbar mit der Ente. Aber auch zu Wild kann ich es mir hervorragend vorstellen. Diese Version werden wir sicher mal wieder machen!! Mitgebracht wurde es übrigens von den mitessenden Freunden, die sich bei diesem Festschmaus für die Beilagen und den Wein verantwortlich fühlten.
Update 2019: wir lieben es immer noch, es ist unsere favorisierte Rotkohl/Blaukraut-Variante, die zuverlässig begeistert und zu Gans, Ente und Schmorbraten immer hervorragend passt!
Wir hatten wieder Mangold in der Biokiste. Nachdem wir von dem Mangoldgemüse mit Möhren ja nicht so begeistert waren, wollten wir mal ein anderes Rezept ausprobieren. Die Wahl fiel auf diese Quiche und ich kann sie nur wärmstens empfehlen. Einfach nur genial lecker. Ein wichtiger Tipp im Rezept war, unbedingt rohe Garnelen zu verwenden, da die anderen sonst zu trocken und zäh würden. Können wir nur bestätigen, denn beim Aufwärmen hatten die Garnelen deutlich verloren und kalt ist sie nicht sonderlich brilliant. Also am besten direkt und noch warm genießen!

Wir hatten eingeladen und mal wieder richtig Lust auf eine Quiche. Wir haben jetzt immer Kürbis vorrätig, da Juniorine den sehr gerne mag. Doch wir wollten auch mal wieder etwas davon abzweigen. In meiner Kochbuchsammlung (etwa die Hälfte habe ich schon vorgestellt) wurden wir recht schnell fündig, für dieses Rezept hatten wir sogar alles vorrätig. Das Ergebnis: diese Quiche wird es sicher wieder geben, einfach genial lecker! Herrlich würzig durch den Speck, frisch durch den Ingwer, einfach eine tolle Kombination!

Wir haben ja momentan öfters mal einen Kürbis da. Außerdem hatte ich beim Metzger fertige Cordon Bleu im Angebot mitgenommen. Für den Hokkaido-Kürbis suchte ich mir ein Rezept von Johann Lafer aus. Den Kürbis haben wir einfach in der Küchenmaschine geraspelt, das hat das Kochen wesentlich beschleunigt. Danach: genießen! Denn es ist umwerfend superlecker! Sehr zu empfehlen, passt zu fast allem!! Haben wir einige Tage später gleich nochmal gemacht.
Wir lieben dieses Familienrezept, das ich von meiner Großtante bekommen habe. Wir kochen es jährlich, denn auch im neuen Haus trägt unser umgezogenes Quittenbäumchen fleißig. Einfach super aromatisch, puristisch und gerade darum unschlagbar und genial lecker!! Ich liebe es! Superaromatisch und viel weniger aufwändig als das viel bekanntere Quittengelee.
Wer einen Dampfentsafter besitzt, wirft Schalen und Kerngehäuse dort hinein und gewinnt so den Saft, alternativ Kerngehäuse und Schalen mit 200 ml Wasser aufkochen, etwa 20 Minuten köcheln lassen und alles durch einen Sieb zu den Quittenwürfeln gießen.

Nachdem ich das Thema zum laufenden Kochevent vorgeschlagen habe, darf mein eigener Beitrag auch nicht fehlen. Wer noch mitbacken möchte: Rezepte können bis zum 15. Oktober eingereicht werden!
Doch nun zu dieser Quiche: bei unserem Geburtstagsbuffet durfte ein vegetarisches Gericht nicht fehlen (für die Nichtvegetarier gab es Leberkäse und Kartoffelsalat). Auf dem Markt gab es herrliche Maronen und Pfifferlinge, wichtig ist es lediglich, verschiedene, möglichst aromatische Pilze zu verwenden. Diese dann in dieser Quiche waren einfach unwiderstehlich! Ein toller Abend und ein würdiger Beitrag zum laufenden Kochevent!

Unsere Nachbarin hat uns Äpfel aus ihrem Garten geschenkt. Ein Teil davon landete in dem Apfelmus fürs Baby, aber auch wir wollten unserem süßen Geschmack mal wieder frönen. Ein Teil des Apfelkuchens mit Sahneguss ging als Dankeschön gleich an die Spenderin. Uns allen hat dieser Kuchen sehr gut geschmeckt. Nur die Rosinen hatte ich für meinen Göttergatten durch getrocknete Cranberries ersetzt.

Mein Bruder hat mal wieder gebacken, fruchtig, „nur“ mit Quark. Nun ja, ich nahm dann ein extra kleines Stück der Himbeer-Quark-Torte und kann sagen: sehr lecker, schön fruchtig und mit einer ganz leichten Säure (die Himbeeren hätten noch etwas am Strauch vertragen). Der Biskuit ist ihm übrigens extra gut gelungen, denn laut Rezeptfoto ist er nur halb so dick. Wer eine glattere Oberfläche möchte: noch einen Tortenguss machen und darüber geben. Da ist ihm eine wundervolle Spätsommertorte gelungen.


