Wir hatten am Wochenende Besuch. Wir haben eine kleine Kinderparty im Garten gefeiert. Da alle einen etwas längeren Mittagsschlaf gehalten hatten, gab es einfach schnelle Waffeln. Auch wenn einige Kinder beim Orangen-Aroma stutzten, wir fanden es genial lecker. Die fertige Waffel holte einfach immer der raus, der gerade am nächsten stand und füllte wieder Teig ein. Ich konnte so gerade noch die letzte Waffel knipsen, ehe wir vor Dunkelheit und Kälte nach innen flüchteten. Kommentar des Göttergatten:“Schmecken richtig lecker, gar nicht so gesund wie die Vollkornwaffeln.“ Es blieb nichts übrig und das Abendessen fiel zumindest bei unserer Tochter sehr knapp aus – einfach zu viele Waffeln gegessen.
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Irgendwie gab es bei uns in letzter Zeit recht selten asiatisch, wohl da öfters der wirklich gute Asia-Imbiss besucht wurde. Jetzt hatte ich einen kleine Kohlkopf in der Biokiste und stand vor der Frage: was damit machen bei dem noch recht sommerlichen Wetter? Auf klassisches Kohlgemüse hatte ich so gar keine Lust. Beim Schmökern wurde ich fündig: Dadar telur. Allerdings muss ich sagen, dass wir von dem Rezept einigermaßen enttäuscht waren und deutlich nachgewürzt haben, auch die Eimenge stimmte so gar nicht. Daher unten schon alles variiert angegeben, so war es dann deutlich besser. Das Rezept soll für Chinakohl oder Weißkohl sein – ich würde es nur noch mit Chinakohl machen, der Weißkohl passt einfach nicht recht dazu, wurde auch nicht ganz durch. Fazit: nicht schlecht, muss ich aber nicht öfters kochen.
Ich möchte Euch hier eines meiner neuen Favoriten der herbstlichen Obstkuchen vorstellen: diesen Pflaumen-Streusel-Kuchen. Der Teig ist schnell geknetet. Die Pflaumen werden rasch gewaschen und halbiert. Wir haben etwas Zimt in den Teig geknetet, so schmeckt es uns besser! Mit recht wenig Aufwand ein umso gelungenerer Kuchen. Es muss nicht die TK-Version hiervon sein, die meine Mutter oft aufbackt.
Zum 30. Geburtstag hatte ich neben den Donauwellen noch diese Käsetorte (oder auch Käsekuchen) mit Johannisbeeren gebacken. Den benötigten Lemon Curd zu bekommen, war das Schwierigste daran, doch im 4. Supermarkt wurde ich dann fündig. Der Lemon Curd gibt eine feine Süße und Frische ohne zu dominant die Zitrone mit reinzubringen. Harmoniert wunderbar mit den Johannisbeeren. Obwohl ich für den Kuchen etwas länger gebraucht hatte und er daher etwas später auf dem Kuchenbuffet landete, war er fast restlos vernichtet. Daher kann ich den echt nur empfehlen, es gab nur begeisterte Rückmeldungen!
Ich habe leider nicht immer altbackene Brötchen da, wenn es mal wieder Hackbällchen geben soll. Da helfe ich mir dann mit Semmelbröseln aus. Curry gibt eine leichtere und frische Note, nicht ganz klassisch, aber lecker. Richtig schnell fertig und vom Kind heiß geliebt!
Unsere Zucchini-Pflanzen tragen eifrig, so konnten wir abends mal wieder einen leckeren Snack daraus machen. Zucchinipuffer gibt es bei uns schon gelegentlich. Jetzt hatte ich beim Blättern dieses Rezept entdeckt, in dem noch gemahlene Mandeln mit verwendet werden. Ich war sehr gespannt und musste es natürlich ausprobieren. Fazit: lecker, auch wenn die Mandeln nicht wirklich durchkommen, lag vielleicht auch an der Beilage. Laut Rezept wird ein Paprikasalat empfohlen, die hatte ich nun nicht da, dafür gab es mal wieder einen selbstgemachten Kräuterquark, passte wunderbar!
Mein Kirschbaum trägt dieses Jahr wieder üppig und so langsam sind die ersten Kirschen reif. Die ersten wurden in einen klassischen Clafoutis verwandelt. Allerdings probierte ich mal ein anderes als mein übliches Rezept aus. Nicht so gut, etwas zu fest, im Teig fehlte eindeutig Flüssigkeit. Ich empfehle meinen Klassiker, den ich beim nächsten Mal wieder machen werde. Aber ansonsten immer ein toller Obstkuchen, insbesondere bei Überraschungsbesuch oder als schnelles Dessert.
Der falsche Hase ist ein Klassiker der deutschen Küche. Auch bei uns gab es den sonntags gelegentlich. Warum auch immer, ich habe ihn jahrelang nicht mehr zubereitet. Jetzt wurde er gemeinsam von unserem Freund und meinem Mann gewünscht. Dem Wunsch kam ich natürlich gerne nach, allerdings durften die beiden wünschenden ja auch noch mitkochen. Es war ein kleines Festessen!! Dazu gab es selbstgemachten Kartoffelstampf und Kohlrabigemüse – einfach genial lecker. Manchmal geht einfach nichts über Hausmannskost!
Mal wieder ein schnelles Gericht, das auch gut als Vorspeise dienen könnte. Der Spinat war aus der Biokiste und entsprach erst Baby-Elefantenohren, wohl das letzte Mal für längere Zeit. Der Spinat ist recht puristisch zubereitet, die Eier sind ja ein klassischer Begleiter. Darüber noch eine Handvoll frisch geriebenen Parmesan – sogar das Kind schätzte so das Gemüse samt Eiweißquelle mit Spinat-Eier.
Die Bärlauch-Saison hier geht schon wieder zu Ende, doch ich habe in der letzten Woche mehrere Bärlauch-Rezepte ausprobiert, die ich Euch gerne vorstellen möchte. Dieser pikante Käsekuchen ist ein wunderbar frisches und würziges Frühlingsrezept. Ich habe das Rezept variiert und außer normalem Frischkäse noch Ziegenfrischkäse verwendet, was wunderbar mit den Kräutern harmoniert. Alleine das Hacken der Kräuter verzaubert, denn der Duft nach Frühling breitete sich in der ganzen Wohnung aus. Uns hat der Kräuter-Käsekuchen mit Bärlauch echt überzeugt.

