Neulich gab es ein schnelles Mittagessen, perfekt bei der an dem Tag herrschenden Hitze. Ich hatte ja schon mal einen pikanten Schmarren, einen Rucolaschmarren gemacht. Den gab es schon öfters und ich hatte da mal wieder richtig Lust drauf. Allerdings war kein Rucola zu bekommen, aber ich hatte noch ordentlich glatte Petersilie. Also variiert. Das Spargelragout habe ich frei improvisiert, war einfach genial lecker!! Gab es nicht zum letzten Mal! Farblich nicht der Hit, aber geschmacklich toll!
Kategorie: Rezepte
Zu unserer gegrillten Dorade und den Garnelenspiessen (unten im Bild) gab es noch gegrillten grünen Spargel. Auch hierfür fand ich die Idee bei Chili und Ciabatta. Unser mitgrillender Freund hatte frischen grünen Spargel von seiner Fahrradtour mitgebracht und dann auch gemeinsam mit uns vorbereitet. Der Spargel schmeckt pur so umwerfend, dass wir ihn so als Beilage gegessen haben. Wir haben den Spargel allerdings nicht vorgegart, wir fanden es toll, dass er noch leichten Biss hatte, dicke Stangen waren es ohnehin nicht. Das war genial lecker und wird es in der Spargelzeit sicher mehr als einmal auf unseren Grill schaffen! Danke fürs Rezept!!
Ich habe zusätzlich zu der Dorade noch diese Garnelenspiesse gegrillt, für die ich das Rezept bei Jan gefunden habe. Allerdings war die Vorbereitung etwas mühselig. Wir hatten zwar nur etwa 450 g Garnelen, aber es waren mindestens 30 Minuten, bis die geschält und der Darm herausgepult worden war. Gereicht hat es dann für insgesamt 5 Spiesse mit je 5 Garnelen. Es schmeckte genial lecker, nur 4-5 Minuten pro Seite gegrillt – ein leckerer, kleiner Grillsnack, während wir auf die Doraden warteten. Dazu gab es bei uns auch Aioli, ich würde aber ehrlich gesagt beim nächsten Mal die Orangen-Aioli dazu machen, das stelle ich mir richtig gut vor! Gelohnt hat sich die Arbeit auf jeden Fall, aber so oft werde ich mir die Mühe wohl nicht machen, da schäle ich lieber Spargel…
Ich liebe Fisch und die Männer hier lieben Grillen. Also habe ich sei überzeugt, doch mal fischig zu grillen. Fündig wurde ich dafür bei Chili und Ciabatta, die ja nicht nur toll backen kann, sondern auch tolle und ausgefeilte Grillrezepte hat. Ich entschied mich für ein recht einfaches: gegrillte Dorade. Die habe ich auf einem weiteren Potsdamer Wochenmarkt (am Nauener Tor) bei einem Fischstand entdeckt. Fertig küchenfertig ausgenommen, mit eingekürzten Flossen wanderte sie in meinen Rucksack. Etwas abgewandelt habe ich das Rezept aber doch. Denn ich habe die Dorade mit meinem Bärlauchpesto ausgestrichen. Auch habe ich sie vorsichtshalber doch in Alufolie gehüllt – sicher ist sicher 😉 Ein großartiges Rezept!! Es waren alle total begeistert! Danach werde ich sie wohl noch öfter zu Fisch statt Fleisch auf dem Rost überreden können!
Ich habe auf dem Balkon etwas Spinat gezogen, die Samen dazu hatte ich geschenkt bekommen. Funktionierte wunderbar im Blumenkasten! Ich habe Eierkuchen für das Kind gemacht, für uns habe ich diese mit Spinat und Parmesan-Sauce gefüllt und kurz im Ofen gratiniert. Herrlich würzig und genial lecker!! Eine tolle und relativ rasche Improvisation! Nachmachen empfohlen!
Auf den letzten Tag noch ein vegetarisches Dessert, das es gestern erst gab. Da das Dessert unbedingt vegetarisch sein sollte, habe ich mich bei Jan umgeschaut und bin auf seine Panna Cotta ohne Gelatine gestoßen. Die klang vielversprechend. Allerdings habe ich die Agar-Agar-Menge erhöht, ich habe 5 g verwendet, was 3 Blatt Gelatine entspräche (lt. Herstellerinfo), außerdem habe ich den Vanille-Anteil erhöht. Dazu dann einen Erdbeerspiegel – ein tolles Frühlingsdessert, das ich noch zu meiner Weißen Mousse au chocolat ohne rohes Ei auf Zorras Dessertbuffet zum 4-jährigen Blogevent-Jubiläum stelle. Herzlichen Glückwunsch Zorra! Freue mich schon auf die nächsten spannenden Herausforderungen!
Diesen tollen Spargelsalat, den es gestern zum Abendessen gab, muß ich einfach schon heute vorstellen, denn der war genial lecker!! Einfach umwerfend. Durch das Karamellisieren bekommt der Spargel genau die richtige Süße, bleibt aber bissfest. Abgerundet wird es durch ein Dressing aus Zitronensaft und Olivenöl. Die Pinienkerne haben wir ergänzt, die passen einfach zu gut dazu!
Wir haben neben dem Kartoffestampf noch dieses Kohlrabigemüse zu unserem falschen Hasen gemacht. War superlecker, sehr puristisch. Aber zu diesem Gericht passten einfach keine ausgefeilten Gewürzkombinationen. Das Gemüse passt sicher auch gut zu Buletten, Braten jeder Art. Eine leckere Beilage, die wir immer wieder essen könnten!
Zu unserem falschen Hasen konnte natürlich nur genauso bodenständige Beilagen gereicht werden. Also gab es selbstgemachten Kartoffelstampf. Ich mag es, wenn die Crème fraîche es etwas frischer im Geschmack macht, dazu dann frische Blattpetersilie. Die Arbeit für selbstgemacht wird immer überschätzt, dabei ist die Arbeit mit dem Kartoffelschälen schon fast erledigt. Manchmal braucht man einfach keinen großen Schnickschnack, um genießen zu können!
Der falsche Hase ist ein Klassiker der deutschen Küche. Auch bei uns gab es den sonntags gelegentlich. Warum auch immer, ich habe ihn jahrelang nicht mehr zubereitet. Jetzt wurde er gemeinsam von unserem Freund und meinem Mann gewünscht. Dem Wunsch kam ich natürlich gerne nach, allerdings durften die beiden wünschenden ja auch noch mitkochen. Es war ein kleines Festessen!! Dazu gab es selbstgemachten Kartoffelstampf und Kohlrabigemüse – einfach genial lecker. Manchmal geht einfach nichts über Hausmannskost!

