Mein backbegabter Bruder hat passend zum Thema des Garten-Koch-Events eine tolle Rieslingtorte gebacken, die allerdings besser zum noch spätsommerlichen Wetter als zum jetzigen Schmuddelwetter passt. Entscheidend für den Geschmack der Torte ist der verwendete Riesling. Er sollte auf jeden Fall von besserer Qualität sein. Hier wurde eine gute Auslese verwendet. Die Torte war sehr fruchtig und etwas erfrischend. Insbesondere die Zitrone unterstreicht die frische Note noch. Ein würdiger Beitrag zum laufenden Event.
Kategorie: Backen
Die Zwetschgen aus der Biokiste wollten verarbeitet werden und ich habe momentan eine richtig Lust auf obstige Kuchen. Da kam dieses Blechkuchenrezept genau richtig. Die Kombination ist genial lecker, aber ich bin ohnehin ein Fan von Muskat. Alle Mitesser waren mindestens genauso begeistert wie ich, schön saftig. Die 2 restlichen Stückchen schmeckten noch am nächsten Tag, war richtig lecker und relativ schnell zubereitet.
Ich hatte ja ganz tollen Backunterricht, da ich ja kein großer Brotbäcker bin. Den mitgebrachten Sauerteig sollte ich einfach 1x/Monat verwenden und ich habe auch seither gebacken: das Konsumbrot, gefunden bei Küchenlatein. Das Brot klang so unkompliziert. Beim ersten Mal habe ich es im Kasten gebacken, irgendwie hätte es noch länger gehen können, aber sonst wäre das Kind leer ausgegangen. Obwohl ich die Gär- und Gehzeiten eingehalten hatte. Naja, beim zweiten Mal dann habe ich es im Körbchen gehen lassen, sah auch ganz phantastisch aus. Nur irgendwie habe ich es dann nicht mehr im Ganzen aus dem Körbchen bekommen. War das zu wenig eingemehlt? Es klebte total – leider. Aber das Ergebnis war schon viel besser, schön locker der Teig und die Kruste auch ok. Für meine Verhältnisse schon umwerfend!! Wer also noch Brotrezepte hat, bei der nur Mehlsorten verwendet werden, die im recht gut sortieren Supermarkt erhältlich sind, keine Getreidemühlen oder ähnliches benötigen, für blutige Anfänger geeignet ist, der möge gerne einen Kommentar hinterlassen.
Ich hatte Zwetschgen und richtig Lust auf etwas obstiges. Da kam das Rezept gerade recht – wir waren begeistert, super fruchtig und genau richtig, nichts suppt durch – umwerfend. Kann ich echt nur wärmstens empfehlen!!
Auf dem Markt wurden Heidelbeeren mitgenommen, eigentlich zum so essen. Doch ich hatte totale Lust auf Obstkuchen, also war ihr Schicksal vorbestimmt. Die Basis bildet ein Hefeteig, darauf ein Vanillepudding mit Saurer Sahne, die Heidelbeeren on top. Genial lecker! Es waren alle Mitesser total begeistert. Der kleine Rest schmeckte auch am Folgetag noch gut, der Teig war kaum ausgetrocknet. Ein echter Sommerkuchen!
Es gibt schon wieder Zwetschgen, die lachten mich total an, wollten einfach in den Einkaufskorb wandern. Veredelt wurden sie mit Walnüssen, Orange und Vanille in diesem Zwetschgenkuchen. Genial lecker, mehr kann ich dazu nicht sagen. Sogar mein Datschi-verliebter Vater hat ihn gerne gegessen. Wer sich dazu etwas Sahne gönnt, wird echt verwöhnt werden. Ich würde beim nächsten Mal allerdings den Zwetschgenanteil erhöhen und es in einer 28-cm-Form backen, daher unten schon so angegeben. Nachbacken absolut empfohlen!
Bisherige Rezepte mit Zwetschgen:
Zum 30. Geburtstag hatte ich neben den Donauwellen noch diese Käsetorte (oder auch Käsekuchen) mit Johannisbeeren gebacken. Den benötigten Lemon Curd zu bekommen, war das Schwierigste daran, doch im 4. Supermarkt wurde ich dann fündig. Der Lemon Curd gibt eine feine Süße und Frische ohne zu dominant die Zitrone mit reinzubringen. Harmoniert wunderbar mit den Johannisbeeren. Obwohl ich für den Kuchen etwas länger gebraucht hatte und er daher etwas später auf dem Kuchenbuffet landete, war er fast restlos vernichtet. Daher kann ich den echt nur empfehlen, es gab nur begeisterte Rückmeldungen!
Wir können so langsam Zucchini im Garten ernten, in der Kiste gab es auch welche. Zeit also, damit mal wieder einige Köstlichkeiten zuzubereiten. Unter anderem wurde daraus inzwischen dieser leckere Flammkuchen zubereitet, auch wenn wir uns nicht wirklich an das Rezept gehalten haben. Basis ist der klassische Pizzateig, die Basis wurde aus Ricotta mit Schmand zusammengerührt, der mit Knoblauch schön aromatisiert wurde und dann mit dünnen Scheiben Zucchini belegt wurde. Wir fanden es genial lecker, nichts blieb übrig!
Wir hatten noch 4 Eigelb übrig. Was nur damit machen? Ich hatte zwar noch ein Rezept für ein sehr gehaltvollen Rührkuchen gefunden, doch so richtig Lust darauf hatte ich nun nicht. Beim Blättern in einer Zeitschrift wurde ich fündig: ein würziger Kartoffelkuchen, mit gewürfeltem Schinken, aromatisiert mit Kräutern und exakt 4 Eigelben – das war es doch! Dank meiner Küchenmaschine hielt sich der Arbeitsaufwand auch in Grenzen. Auch wenn ich das Rezept mal wieder etwas variieren musste: denn ein wenig Zwiebel und Knoblauch passten wirklich hervorragend dazu, auch war noch massenhaft Petersilie vorhanden, die kurzerhand mit hineingegeben wurde und auch großartig harmonierte!! Wir waren sehr angetan! Laut Angabe ist es kalt eher besser als warm, dem können wir nicht zustimmen. Warm wurde es mit etwas Tomaten genossen – Lecker! Kalt dann mit Kräuterquark, der dann übrigens wirklich dazu gereicht werden sollte, sonst war es etwas langweilig.
Ich habe zum allerersten Mal diesen Klassiker unter den Blechkuchen gebacken. Ein Freund hat sich ihn von mir zu seinem 30. Geburtstag gewünscht. Aber gerne doch, insbesondere, weil ich dazu Kirschen verwenden konnte. Woher der Name kommt, konnte mir aber auch Wiki nicht wirklich zufriedenstellend beantworten. Der Kuchen an sich war genial lecker, allerdings war mir die Creme-Schicht persönlich zu dünn, da würde ich beim nächsten Mal die doppelte Menge verwenden, daher unten im Rezept schon so angegeben. Das war zwar meine erste, aber sicher nicht die letzte Donauwelle, die ich gebacken habe.
