Einer unserer Klassiker ist dieser schwäbische Zwiebelkuchen, den ich nach einem Rezept von meiner Oma meistens zu unseren Geburtstagen im Herbst mache. Doch der passt so wunderbar zum laufenden Event, dass ich ihn Euch jetzt vorstelle. Das Rezept ist etwas saftiger als die meisten, die man so kaufen kann. Hier kann ich auch wieder nur empfehlen, Zwiebeln vom Bauern zu nehmen oder wenigstens Gemüsezwiebeln. Die normale Discounter-Massenware ist sehr scharf, wässert ungemein beim Backen, hier lohnt es sich, etwas mehr für die immer noch recht billige Hauptzutat auszugeben, schmeckt einfach besser. Im „Schwobeländle“ ist es ein Must-eat auf den ganzen Zwiebel- und Krautfesten, die im Herbst immer auf den Fildern stattfinden. Dazu dann frischer Federweißer: ein echtes Gedicht! Können halt alles, außer hochdeutsch, die Schwaben.
Kategorie: Hefeteig
Meine „Große“ ist ein echter Shaun das Schaf-Fan. Also musste es natürlich noch was „schafiges“ auf dem Geburtstagstisch geben. Quasi ein „Hefe-Shaun“. Hefeteig ist ja mit erfreulich wenig Arbeitszeit, dafür mit viel Ruhezeiten ja recht dankbar, wenn frau nur früh genug anfängt. Also wurde morgens um sieben (da war ich dank des Geburtstagskindes schon eh 1,5 h wach) der Vorteig angesetzt, der eigentliche Hefeteig durfte dann 3 Stunden gehen, ehe ich die Schnecken geformt habe. War genial lecker, auch Ostern sicher toll! Das Rezept kann ich echt nur empfehlen!
Die Zwetschgen aus der Biokiste wollten verarbeitet werden und ich habe momentan eine richtig Lust auf obstige Kuchen. Da kam dieses Blechkuchenrezept genau richtig. Die Kombination ist genial lecker, aber ich bin ohnehin ein Fan von Muskat. Alle Mitesser waren mindestens genauso begeistert wie ich, schön saftig. Die 2 restlichen Stückchen schmeckten noch am nächsten Tag, war richtig lecker und relativ schnell zubereitet.
Auf dem Markt wurden Heidelbeeren mitgenommen, eigentlich zum so essen. Doch ich hatte totale Lust auf Obstkuchen, also war ihr Schicksal vorbestimmt. Die Basis bildet ein Hefeteig, darauf ein Vanillepudding mit Saurer Sahne, die Heidelbeeren on top. Genial lecker! Es waren alle Mitesser total begeistert. Der kleine Rest schmeckte auch am Folgetag noch gut, der Teig war kaum ausgetrocknet. Ein echter Sommerkuchen!
Wir hatten mal wieder Besuch da, unser neues Spiel wollte eingeweiht werden. Dazu gab es passend zum Garten-Koch-Event einen Flammkuchen, der mit Wirsing verfeinert wurde. Wir waren (bis auf anwesende Wirsing-Verächter mit separatem Flammkuchen) sehr angetan. Ein richtig würziges Abendessen. Dazu trägt allerdings auch die Käsemischung aus Ziegengouda und Gruyère bei, das würde ich nicht durch andere Käsesorten ersetzen, sonst wird es wohl lasch. Das Rezept war für 4 Personen angegeben und wir waren auch satt, aber gegen einen kleinen Nachschlag hätten wir alle nichts einzuwenden gehabt, unser Tipp: mehr Teig vorbereiten, der Wirsing wäre für mehr allemal ausreichend.

Zorra lädt wieder ein zum Brotbacken. Doch da bin ich leider nicht so begabt, sogar Backmischungen werden bei mir nichts. Aber süßes Gebäck liegt mir deutlich besser. Irgendwie gibt es sehr wenige Rezepte für süße Frühstücksbrote, ein Anlaß für mich, etwas auszuprobieren. Beim nächsten Mal würde ich den Mandelanteil noch erhöhren und etwas Zitronenanbrieb ergänzen, dann wäre es sicher noch besser. Aber auch so schon eine tolle Begleitung zu Butter, Honig und Marmelade.

Unsere Nachbarin hat uns Äpfel aus ihrem Garten geschenkt. Ein Teil davon landete in dem Apfelmus fürs Baby, aber auch wir wollten unserem süßen Geschmack mal wieder frönen. Ein Teil des Apfelkuchens mit Sahneguss ging als Dankeschön gleich an die Spenderin. Uns allen hat dieser Kuchen sehr gut geschmeckt. Nur die Rosinen hatte ich für meinen Göttergatten durch getrocknete Cranberries ersetzt.

Mich lachte ihr Fladenbrot neulich sehr an. Das traute ich mir sogar zu. Wir haben es zu dem römischen Huhn gegessen, was uns sehr gut schmeckte. Bei uns gab es 4 kleine (etwa 25cm Durchmesser) Brote. Sie sahen zwar nicht so toll aus wie ihre, aber lecker waren sie allemal.

Momentan werden ja öfters Brioche gebacken. Sie hat neulich gebacken, Appetit hatte ich aber schon bei ihr bekommen. Da ich armes Hascherl leider keine Brioche-Formen besitze, empfahl sie mir dieses Rezept. Ich habe den Teig nur vor dem Formen noch mal gehen lassen. Auch hatte ich nur 12 Kugeln gemacht und den oberen Knopf durch Eindrehen geformt. Sehr leckeres Rezept, also vielen Dank für den Tipp. Bei uns gab es das am Ostersonntag, statt der sonst üblichen Hefehasen.
Ich stelle hier mal unseren klassischen „Ich habe noch Hefeteig übrig“-Kuchen vor. Häufig geht ja der Boden für einen Kuchen auf Hefeteigbasis zu gut. Bleibt dann etwas übrig, wird das flach ausgerollt (ruhig etwas uneben lassen), mit der Gabel eingestochen, mit Butterflöckchen und etwas Saurer Sahne belegt und mit Zucker bestreut, dann im Ofen gebacken und fertig. Simpel aber genial lecker, warm am allerbesten!

