Wir hatten gleich zu Beginn der Wildsaison wieder Wildgulasch (Reh) bei unserem Metzgerstand auf dem Markt mitgenommen, das wurde mit den Maronen in eine „Maronen-Wild-Sauce“ verwandelt, die aber eigentlich ein Gulasch ist. Empfohlen zu Spätzle harmonierte sie mit diesen wirklich perfekt, aber ehrlich gesagt, habe ich schon bessere Wildgulasch-Versionen gegessen. Da ich aber wahrscheinlich nicht zu vielen anderen Rezepten mehr kommen werde, ist das mein Beitrag zum laufenden Garten-Koch-Event Maronen.
Kategorie: Hauptgerichte
Ich darf heute das achte Türchen im kulinarischen Adventskalender öffnen, den wieder Zorra dankenswerterweise so toll organisiert hat. Wer regelmäßig liest, kann am Ende auch am Gewinnspiel teilnehmen, bei dem es wieder tolle Preise gibt.
Ich hatte mich für ein Rehfilet entschieden, das im Lauchmantel serviert wird. Es ist ein ideales Festtagsessen, da sehr viel vorbereitet werden kann, durch die Zutaten ist es auch sehr edel. Allerdings sollte es als Hauptgericht im Menu serivert werden, sonst ist es etwas wenig. Das Quitten-Confit gewinnt sogar durch die Vorbereitung am Vortag. Nur meine Tochter fand es extrem lästig, dass die Mama die wunderbar duftenden (für sie sehr doofen) Quitten würfelte. Denn nicht nur wurde das Türmebauen (zum wieder umschmeißen) extrem vernachlässigt, nein, sie durfte auch nix vom rohen Obst probieren. Daher sind die Quitten total braun geworden, ohne Türmebauen blieben sie wohl etwas ansprechender …
Nochmal zu dem Confit. Eigentlich soll es noch passiert werden, wir fanden es stückig ansprechender. Von dem Essen waren wir alle extremst begeistert! Superlecker, sehr edel und in der Kombination eine echte Wucht!
Ich hänge ungeheuer mit dem Bloggen, aber dieses Gericht möchte ich Euch doch etwas schneller vorstellen. Auf dem Markt hatte ich Teltower Rübchen und Entenkeulen bekommen. Kombiniert wurde das mit Möhren in einem superschnellen Gericht. Mit einer Arbeitszeit von etwa 15 Minuten ist es schon fast Fast Food, dabei aber durchaus auch für den Sonntag geeignet. Das gab es zwar zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal. Schmeckte uns allen sehr die Entenkeulen mit Teltower Rübchen aus dem Römertopf, der für Saftigkeit sorgte.

Unser Nachbar hat ganz wundervolle Lachsforellen geangelt und wir haben 2 davon abbekommen. Die eine schlummert im Tiefkühl, die andere wurde nach Alfons Schuhbeck zubereitet. Der Fisch ist der Hammer: köstlich, alle Aromen harmonieren und unterstreichen den Fisch – umwerfend lecker, dabei extrem einfach in der Zubereitung und perfekt vorzubereiten. Nur die Garzeit stimmte nicht. Unser Fisch hatte nicht ganz die geforderten 1000 g, war aber noch nach den angegeben 20 Minuten ziemlich roh. Ich denke, so 35 Minuten sind relativ perfekt, ohne dass der Fisch dadurch trocken wird.
Ich weiß jetzt also nicht nur, was es dieses Jahr an Heilig Abend geben wird, sondern könnte mir das auch sehr gut als Fischgang im Dinner for one vorstellen, für das ich ja schon die Mulligatawny-Soup und die Fruits vorgestellt habe. Fehlt nur noch das Chicken, ich werde mir was ausdenken (gefunden).

Auf dem Markt sahen die Hähnchenbrustfilets einfach zu verlockend aus. Die wollten einfach in unseren Einkaufskorb wandern und wir konnten nicht nein sagen. Daheim angekommen wurden mal wieder die Kochbücher konsultiert und wir wurden fündig: bei Lea Linster. Einem Buch, das ich schon viel zu lange in meinem Regal stehen habe, ohne daraus einmal gekocht zu haben. Das Gericht ist von den Zutaten her nicht das allerbilligste (oh Wunder, wir hatten sogar noch getrocknete Morcheln im Vorrat), aber einfach in der Zubereitung und der Geschmack war einfach genial lecker! Das ist mal wieder ein Beitrag zum laufenden DKduW.

Wir haben ja neuerdings immer Biokürbis vorrätig, z.B. für diesen Babybrei. Den wollten jetzt aber mal wir wieder essen. Ich war mal wieder einkaufen und konnte einem neuen Kochbuch einfach nicht widerstehen. Das wurde dann gleich genutzt und wir fanden es genial lecker! Ein perfektes Herbstessen!

Wir hatten auf dem Markt ein Kaninchenrücken mitgenommen. Dem armen Tier waren die Keulen bereits geraubt worden. Aber mit 400 g (ok – mit Knochen) war es für zwei doch durchaus annehmbar. Doch irgendwie wurde es spät und ich hatte keine Lust auf langes Schmoren, denn bei uns wuchs langsam der Hunger. Also durfte mein Mann die Pfifferlinge putzen, während ich das Fleisch aus dem Rücken auslöste (beide Filets und die beiden Bauchlappen, für den Rest hatte ich keinen Nerv mehr). Kurzgesagt: einfach eine superleckere Kombination! Die Knöpfle fanden sich noch im Tiefkühl. Da sie trotz kurzen Aufkochens nicht ganz warm waren, hatte mein Mann sie kurzerhand unter das Geschnetzelte gemischt.

Ich hatte auf dem Markt noch eine Coeur de Boeuf (Tomate) bekommen. Da mein Mann uns alleine ließ, gab es eine schnelle Kleinigkeit. Das Hack war schnell angemacht und passte hervorragend zur Tomate. Außerdem war es noch schön leicht. Sehr lecker!

Unsere Freunde hatten das Rezept schon mal getestet und uns anschließend vorgeschwärmt. Jetzt gab es bei unserem Geflügelstand wieder Putenkeulen im Angebot und wir mussten es einfach nachkochen. Im Originalrezept ist es für 2 Putenoberkeulen für 4 Personen geplant. Bei uns gab es pro Person eine Putenunterkeule und wir waren gut satt. Es ist wirklich sehr lecker. Nicht unbedingt für das perfekte Dinner geeignet, aber für einen leckeren, gemütlichen Abend mit Freunden oder in der Familie perfekt.

Ich hatte auf dem Markt eine Schmorgurke mitgenommen, Hackfleisch besorgt und dann das Rezept nicht markiert, ich wusste einfach nicht, wo ich das Rezept her hatte. Also wurde losgeköchelt. Naja und dann wurde es länger warm gehalten, als es uns lieb gewesen ist. Dennoch war es ingesamt sehr lecker!!
