Der backbegabte Bruder hat mal wieder gezaubert: diese spanische Vanilletorte. Hat er aus diesem Backbuch, das wir ihm mal (völlig selbstlos, versteht sich!) geschenkt haben. Der Duft, der aus der Küche kam, war schon sehr verlockend, das Kunstwerk ebenso, doch er war der Meinung, die Torte müsse über Nacht ruhen. So also schlichen wir alle um die Küche herum und widerstanden tapfer. Der Geschmack aber belohnte uns fürs Warten: schön vanillig, leichte Schokonote, dazu dann der Schmelz der Marzipandecke mit Schokokuvertüre – ein Gedicht. Darf er wieder backen, wo er doch meinte, der Aufwand hielte sich in Grenzen.
Kategorie: Backen
Lauch war in der Biokiste, der wollte verkocht werden. Bei uns ist die Zeit aber nach wie vor knapp, unter der Woche muss es einfach schnell gehen, denn unsere beiden Mädels möchten viel lieber die Aufmerksamkeit bekommen. die Große fängt zwar schon an mitzukochen, aber alles geht mit unter 2 Jahren halt auch noch nicht. Dieses Mal gab es ein Rezept aus Frankreich. Insgesamt schön würzig, einfach rundum perfekt, sogar dem Kind hat der Lauch auf diese Art geschmeckt!
Wir hatten mal wieder Besuch da, unser neues Spiel wollte eingeweiht werden. Dazu gab es passend zum Garten-Koch-Event einen Flammkuchen, der mit Wirsing verfeinert wurde. Wir waren (bis auf anwesende Wirsing-Verächter mit separatem Flammkuchen) sehr angetan. Ein richtig würziges Abendessen. Dazu trägt allerdings auch die Käsemischung aus Ziegengouda und Gruyère bei, das würde ich nicht durch andere Käsesorten ersetzen, sonst wird es wohl lasch. Das Rezept war für 4 Personen angegeben und wir waren auch satt, aber gegen einen kleinen Nachschlag hätten wir alle nichts einzuwenden gehabt, unser Tipp: mehr Teig vorbereiten, der Wirsing wäre für mehr allemal ausreichend.
Wir haben noch massenhaft Äpfel aus der Biokiste, wir kommen gar nicht hinterher mit dem Essen. Da wir richtig Lust auf frischen Kuchen hatten, wurde rasch gestöbert. Für dieses Rezept hatten wir alles da. Nur geschmacklich waren wir zwar angetan, aber mehr auch nicht. An den Genuss von dem bretonischen oder dem Apfelkuchen mit Sahneguss vom Blech kommt er allerdings nicht ran.
Der backbegabte und -begeisterte Bruder hat – passend zum winterlichen Wetter – mal wieder für die Familie eine Torte gezaubert. Diese Torte war eine seiner ersten, als er anfing Torten zu backen. Er empfiehlt sie insbesondere für Torteneinsteiger, da sie recht unkompliziert zuzubereiten ist, dadurch gelingt sie fast immer. Beeindrucken kann man mit Schneegestöber mit Amaretto problemlos, genial lecker ist sie obendrein.
Hier mal ein schneller Blechkuchen: richtig schnell zusammengerührt, schmeckt er leicht und etwas erfrischend. Optimal, um ein Kuchenbuffet etwas abzurunden oder ein schnelles Mitbringsel. Die Honignote ist noch gut durchzuschmecken. Aber der Oberknaller ist der Kuchen leider nicht.
Unsere kleine Prinzessin ist schon ein Jahr alt geworden. Grund genug, einen wunderschönen Geburtstagskuchen zu backen. Meine Wahl fiel auf diese fruchtige Version eines Schokoladenkuchens. Nur der vorgesehene Vodka wurde durch Zitronensaft ersetzt und der Zuckerguß mit Vodka durch einen Schokoladenüberzug. Doch dann kam ein Magen-Darm-Virus dazwischen und das Geburtstagskind wollte den ganzen Tag nichts essen und war den ganzen Tag über krank! Den verbliebenen, erwachsenen Geburtstagsgästen schmeckte der Russische Apfelkuchen aber richtig gut. Dazu gab es noch einen Marmorkuchen, der mit Smarties verziert wurde.
Ich habe mal wieder für den Nachmittagskaffee gebacken. Ich wählte diesen fruchtigen Käsekuchen. Da ich es nicht einsehe, neuseeländisches oder sonstwoher importiertes Obst zu kaufen (ok – abgesehen von Zitrusfrüchten und Bananen), habe ich auf Dose zurückgegriffen. Auch die gewünschte Himbeermarmelade war nicht vorhanden, kurzerhand durch Johannisbeergelee ersetzt. Insgesamt genial lecker und superschnell verspeist. Ich kann leider nicht sagen, wie der Käsekuchen mit Aprikosen am nächsten Tag schmeckt, denn es blieb kein Krümel übrig.
Wir waren zum Pizzaessen verabredet. Dafür hatte ich schon meinen klassischen Pizzateig vorbereitet. Doch unser Besuch hatte fertigen Teig aus dem Kühlregal dabei und dagelassen. Nochmal Pizza – nein! Aber einen Flammkuchen konnte man daraus auch machen. War echt lecker, schön würzig. Machen wir sicher mal wieder!
Mein backbegabter Bruder hatte zu Silvester diese Torte gebacken. So hatte das alte Jahr noch einen würdigen letzten Nachmittag!! Sehr schokoladig mit einer leichten Kaffeenote, abgerundet durch Zimt. Auf mein Bitten hin wurde die Sahnemenge der winterlichen Zimttorte halbiert. Ich fand es so perfekt!!
