Bei uns wurde jetzt schon öfters gegrillt. Ich bin nicht so der Wurstfan und jedes Mal Fleisch ist auch langweilig. Also gab es für mich mal wieder gegrillte Forelle (hier eine andere Version). Dieses Mal habe ich neben einer Biozitrone noch Thymianzweige und Petersilienstiele zum aromatisieren eingelegt – sehr lecker und würzig! Da haben einige von mitgegessen, beim nächsten Mal werde ich sicher nicht die einzige mit Grillfisch auf dem Teller sein.
Kategorie: Hauptgerichte
Jan war gestern zu Besuch. Da er ja bekannterweise ein fisch-essender Vegetarier ist, wurde natürlich ein passendes Gericht gesucht. Am Montag Abend habe ich mal wieder ein wenig in meinen Kochbüchern geschmökert (so wie andere Bildbände anschauen) und dabei fiel mir dieses Lachsgratin ins Auge. Eigentlich ist es eine Vorspeise, die ich mit frischem Baguette servieren würde. Wir haben einfach jeweils 2 Portionsförmchen gegessen und waren so als Hautpgericht angenehm satt. Das Gericht ist echt nur wärmstens zu empfehlen, sehr leicht und die restlichen Zutaten umschmeicheln den Lachs. Uns allen hat es genial lecker geschmeckt.
Eigentlich stand mir der Sinn nach einem Salat, da wieder Rote Beten in der Biokisten lagen. Der Göttergatte brachte vom Markt wieder nicht nur herrlichen Feldsalat mit, sondern auch gefüllte Entenkeulen. Da musste einfach umdisponiert werden! Dass Entenkeulen mit Roter Bete gut harmonieren, haben wir vor etlicher Zeit schon getestet. Natürlich auch mit anderem Rezept, ganz passend zu den vorhandenen Gemüsen war es zwar nicht, aber frau improvisierte und wow! es lohnte sich wahrlich. Denn der Portwein in der Sauce harmonierte ganz wunderbar. Wer keine gefüllten Entenkeulen bekommt: normale tun es auch! Mehligkochende Kartoffeln wären ideal, ich hatte nur festkochende und keine Lust auf Vorkochen, habe also einfach die Flüssigkeitsmenge und die Garzeit erhöht, passte so perfekt!
Wir hatten aus der Biokiste noch eine Monster-Kohlrabi, die wollte verarbeitet werden. Das Kind hat seit einigen Tagen sehr wenig Fleisch gegessen, so dass wir mal wieder Hackfleisch verwenden wollten. Wir haben den Kohlrabi in dünne Scheiben geschnitten, in Salzwasser kurz vorgekocht und als Lasagneplatten mit dem Hack und Saurer Sahne geschichtet. War extrem lecker und das Kind war begeistert, brauchte gar keine Beilage.
Bei Cucina Casalinga hatte ich dieses Rezept entdeckt, ursprünglich von Lea Linster klang es so verführerisch, dass es ganz oben auf die Nachkochliste kam. Samstags auf dem Markt bekommen wir immer ganz tolle, frische Perlhühner und Sauerkraut, vom Bauern eingelegt. Das Rezept ist absolut genial lecker! Schon das Sauerkraut ist an sich umwerfend, aber dann mit dem gebratenen Perlhuhn: ein Gedicht. Da wir ein ganzes Perlhuhn verwendeten, habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Nach 1 Stunde war es noch nicht ganz durch, so dass ich es nach dem Tranchieren nochmal im Ofen nachgegart habe. Kategorie: gab es nicht zum letzten Mal! Schupfnudeln waren dieses Mal gekauft, wir haben lieber mit dem Kind gespielt. Mit Vorspeise (Feldsalat) und Dessert (Panna Cotta an Erdbeerspiegel) waren wir alle angenehm satt.
Wir hatten ja von unserem Nachbarn noch eine Lachsforelle aus Norwegen im Tiefkühl (die andere wurde so veredelt). Jetzt entschieden wir uns für eine etwas würzigere Version, bei der alle Zutaten gemeinsam im Bräter im Ofen gegart werden. Die Fenchelsamen geben noch einen leicht süßlichen Kick und harmoniert wunderbar mit den Knoblauch-Croutons und der Paprika. Wir waren absolut begeistert! Tolles Rezept! Nur die Tomaten hatten wir statt mit Schinkenspeck (der am Tag vorher verbraucht worden war) mit einem Käse-Bärlauch-Brotaufstrich gefüllt, was wirklich gut passte.
Wir haben unsere Liste der Lieblingsgerichte gestern erweitert! Da ich auch das zugehörige Büchlein jahrelang im Regal vergessen hatte, ist es ein guter Kandidat für das monatliche DKduW. Dieses Gratin ist einfach wunderbar lecker! Wir haben es als Hauptgericht gegessen, aber auch als herbstliche Vorspeise kann ich es mir gut vorstellen. Der Kürbis mit dem süßlichen Apfel, dem würzigen Speck (reduziert, wäre sonst zu dominant) und der sahnigen Sauce mit der Semmelbröselhaube harmoniert einfach wunderbar miteinander. Wir fanden es alle genial lecker! Wenn sich jetzt jemand über das Kürbisrezept wundert, der kam vorgestern mit der Biokiste und Reste sind auch noch da…
Wir hatten aus dem Weihnachtsurlaub noch hier schwer und nur teuer erhältlichen Kalbsbraten mitgebracht, der im Tiefkühl schlummerte. Passend zum laufenden Garten-Koch-Event wurde daraus ein Sonntagsbraten zubereitet, der alle schwer begeisterte. Allerdings hatten wir auch Glück mit dem Gemüse, da der Bioladen hier einfach tolle und für die Jahreszeit sehr aromatische Waren da hatte. Wir waren sehr begeistert, tolles Rezept, auch wenn die angegebene Garzeit so gar nicht stimmte, da half aber unser Bratenthermometer, so dass wir den Braten retten konnten. Noch schlummert ein weiteres Stück Kalbsbraten im Tiefkühl und wenn ich nicht unbedingt weitere Rezepte testen wolte, wäre dieses ein heißer Kandidat.
Mein Mann hat seine zwei Frauen verwöhnt und diesen leckeren, würzigen Schmarren gezaubert. Wir haben nur die ursprünglich vorgesehene Speckmenge reduziert und dafür etwas mehr Apfel genommen und fanden es so sehr ausgewogen. Der dazu empfohlene Kräuterquark allerdings wurde unterschiedlich bewertet: das Kind war ganz verrückt danach, ich fand es mit dem Speck recht lecker, mein Mann nur, wenn insgesamt alles auf der Gabel war. Den gab es sicher nicht zum letzten Mal, also ein würdiger Kandidat für das laufende DKduW.
Ich hatte vor einige Zeit Schwarzwurzeln in meiner Biokiste (ich komme einfach nicht hinterher…). Die hatte ich noch vom letzten Jahr in schlechter Erinnerung (das ruinierte Top durfte ich damals rauswerfen), der dann getestete Salat war zwar richtig lecker, aber auf die Putzerei hatte ich ja so gar keine Lust. Doch die Biobäuerin meinte, nur putzen, kochen und danach schälen. Keine Schweinerei, ganz schnell und die ideale Verarbeitung für Schwarzwurzeln. Nicht faul wurden die vorhandenen Rezepte durchsucht und tatsächlich, wir fanden dieses Rezept für ein Gratin. Doch die angegebene Arbeitszeit haute überhaupt nicht hin, nicht nur, das die Schwarzwurzeln auch für den Spargeltopf viel zu lang waren (und ja nicht halbiert werden sollten), auch das Schälen stellte sich als sehr mühsam heraus. Zu dritt waren wir mit etwa 1 kg Schwarzwurzeln mindestens 20 Minuten mit Pellen beschäftigt, geht zwar nach Abschrecken etwas besser, aber so ideal ist das alles noch nicht. Wenn also jemand da einen ultimativen Tipp hat, ich wäre extrem dankbar. Bliebe noch über das Gratin zu sagen, dass es uns geschmacklich mit dem Aufwand völlig versöhnt hat, denn es schmeckte genial lecker. Die Sauce harmonierte ganz wunderbar mit den Schwarzwurzeln und dem Schinken und der Käse gab noch einen extra Kick.
