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Babybrei: Putenfleischbrei

Putenfleischbrei

Sobald frau das Kind kaum noch stillt (viele Hersteller sagen so gegen 6. Monat, meine Kinderärztin meinte, ab 8. Monat, aber ich könnte auch bis zum 8. Monat voll stillen, dann entsprechend später), sollte Fleisch ergänzt werden. Ich hatte das etwas vor mir hergeschoben, alldieweilen der Windelinhalt dann erst richtig duftet. Doch so langsam wollte ich dem Kind auch diese kulinarischen Genüsse nicht vorenthalten. Hier ist es wichtig, einen Biometzger zu haben. Ich habe mich für Neuland-Fleisch entschieden, da die Tiere hier hormon- und antibiotikafrei aufgezogen werden. Dafür muss man zwar etwas tiefer in die Tasche greifen, gegen gute fleischhaltige Gläschen rechnet es sich aber immer noch. Außerdem wird die große Portion ja in Eiswürfelbehältern eingefroren. Aus 500 g Pute bekam ich etwa 30 Portionen Fleisch. Mit denen kann man dann jeden Gemüsebrei in einen fleischhaltigen Brei verwandeln.

Zutaten

Für 30 Portionen

  • ca. 500 g Putenfleisch (möglichst artgerecht, ohne Antibiotika und Hormone, also unbedingt vom Metzger und nicht aus dem Supermarkt!!)
  • Wasser
  • Babywasser

Zubereitung

  1. Das Putenfleisch von Sehnen und ggf. anhängendem Fett, Gefäßen befreien.
  2. Reichlich Wasser (3 Liter) aufsetzen und zum Kochen bringen. Das Putenfleisch für ca. 3 Minuten im sprudelnd kochenden Wasser liegen lassen, damit sich alle Poren schließen, herausnehmen, Wasser weggießen.
  3. In einen Schnellkochtopf Babywasser füllen, bis es gerade so den Boden eines Locheinsatzes bedeckt. Putenfleisch hineinlegen und auf dem 2. Ring 20 Minuten garen.
  4. Putenfleisch herausnehmen und in Würfel schneiden. Mit 200 ml vom Kochwasser (dem Babywasser vom Dünsten) mit dem Pürierstab oder im Mixer zu einem Brei verarbeiten.
  5. In Eiswürfelbehälter füllen (bei mir sind das pro Würfel je nach Form 20 bzw. 30 g) füllen, mit Deckel schließen oder mit Alufolie gut abdecken. Einfrieren.
  6. 3-4 mal pro Woche einen Breiwürfel auftauen und zum Gemüsebrei geben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 90 Minuten (davon 20 Minuten Wartezeit)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: nach einem Vortrag der Hebamme im Geburtshaus

3 Comments

  1. kannst Du ja bei dem Happy Tutkey Event einreichen!!!

  2. Hast du ein Glück, meine beiden Herren hatten nach 6 bzw. 6 Monaten einfach keinen Bock mehr auf Pipeline und haben zugebissen!

  3. @ Bolli: da hatte ich schon einen Beitrag, aber sonst keine schlechte Idee 😉

    @ Ulrike: naja, wir sind jetzt bei 1 Stillmahlzeit pro Tag und auf die legt sie noch großen Wert … Aber gebissen werde ich manchmal auch, meistens, wenn sie dabei einschläft.

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