Was war denn nun das beste Rezept 2007? Ich habe hier alte Klassiker und neu getestete Rezepte gepostet. Also durften wir etwas in kulinarischen Erinnerungen…
Autor: rike

Diesen schwäbischen Klassiker gab es bei uns gestern. Dieses Gericht lebt eindeutig von der Qualität des Rindfleisches, es lohnt sich also, extra zum Metzger zu gehen. Der größte Aufwand besteht eigentlich im Zwiebel schälen und schneiden. Für die Knöpfle als Beilage haben wir einfach das Spätzle-Rezept abgewandelt mit etwas mehr Mehl im Teig, so dass der Teig etwas an Konsistenz gewann, der dann mit einem Knöpfle-Hobel in das kochende Salzwasser befördert wurde. Manchmal ist Hausmannskost einfach nicht zu schlagen! Aufgepeppt wurde dieses Weihnachtsessen noch durch das Bananen-Lebkuchen-Mousse als umwerfendes Dessert.

Heute gab es als Dessert diese weihnachtliche Mousse. Auch wenn man dabei keine Kalorien zählen darf, so ist es doch gigantisch lecker! Wir waren extrem begeistert. Die Bananen in Kombination mit der weißen Schokolade und dem leichten Schmelz sowie ein diskreter Lebkuchengeschmack im Abgang. Das war die Krönung unseres heutigen Festessens (Zwiebelrostbraten mit Knöpfle).
Ich wünsche allen frohe Weihnachten und besinnliche Festtage!

Auf unserem Markt gibt es einen Geflügelstand, der immer wunderbare Flugentenbrustfilets vorrätig hat. Eines dieser Filets wurde bei uns vor etwas Zeit einfach mal klassisch gebraten. Es harmoniert dann ganz wunderbar mit verschiedensten Beilagen, bei uns dieses Mal mit Quittenkraut, aber auch mit Rotkraut schmeckt es sehr lecker!

Auf dem Markt hatten wir frisches, vom Bauern eingelegtes Sauerkraut mitgenommen. Verwendet wurde es in diesem Lafer-Rezept. Er führt es in der Kategorie Vorspeisen für 4 Personen. Nach Halbierung reichte der Sauerkrautauflauf mit Limonen-Crème-fraîche uns zu zweit als Hauptgericht. Wer hungriger ist, der kann sich ja noch Schweinemedaillons dazu anbraten. Uns reichte es so. Der Dip dazu war umwerfend erfrischend und rundete es hervorragend ab. Genial lecker und immer wieder empfehlenswert. Kategorie „geht schnell“ bei Herrn Lafer entsprach bei mir etwa 40 Minuten reine Arbeitszeit, die sich jedoch sehr gelohnt haben. Allerdings hatte ich vergessen, auch die Gussmenge zu halbieren, was uns aber überhaupt nicht störte.
Jetzt folgt eine Buchbesprechung, die als Werbung verstanden werden könnte:

Dieses Buch schenkte mir neulich mein Mann. In diesem Buch sind einige der – für Lafers Verhältnisse – recht einfachen Rezepte vorgestellt. Gegliedert nach Vorspeisen, Hauptspeisen, Desserts und Menüs werden die Rezepte auf insgesamt 157 Seiten vorgestellt. In der Einleitung finden sich einige Tipps (ohne wirklich neues) garniert mit reichlich Schleichwerbung. Je Doppelseite wird ein Rezept mit großformatigem Foto vorgestellt. Dabei sind die Bilder wirklich wunderschön anzuschauen. Ob man als Laie die allerdings immer genauso hinbekommt, wage ich zu bezweifeln, aber man bekommt Ideen fürs Anrichten. Die Rezepte selbst sind überwiegend für 4 oder 6 Personen angegeben.

In der momentanen Wildsaison konnten wir bei unserem Händler dem Hirschgulasch nicht widerstehen. Dazu suchten wir uns aus noch einem neuen Kochbuch dieses Rezept (im Original Ciervo a la montanería) aus. Aus den 4 Stunden Marinierzeit wurden glatte 12 Stunden, da wir es einfach am Abend vorher in die Marinade legten uns so am nächsten Morgen etwas mehr Ruhe hatten. Wir waren mal wieder begeistert. Wenn es das nicht gerade erst gegeben hätte, wäre es glatt ein Kandidat für Weihnachten. Nachkochen sehr empfohlen!

Aus der selben Reihe, aus der ich schon das Buch über die Toskana vorgestellt habe, kaufte ich mir noch dieses Buch. Auch hier findet sich alles um Küche und Kultur in Andalusien. Doch auch Andalusien ist in mehrere Regionen unterteilt, deren Bräuche und kulinarischen Besonderheiten mit wunderschönen Fotos und Reportagen beschrieben werden. Die einzelnen Regionen sind dabei mit farblicher Kopfzeile untergliedert. Innerhalb der einzelnen Regionen sind die Rezepte nach der Speisenfolge gegliedert. Pro Doppelseite sind überwiegend 2 Rezepte dargestellt, die auch überwiegend bebildert sind. Die Fotos sind superschön gestaltet.

Bei uns gibt es im Winter immer wieder Chicorée, ich bin da ein echter Fan von. Meistens natürlich als Salat, aber auch gegart schmeckt der richtig lecker! Ich hatte mir irgendwann mal dieses Rezept abgeschrieben, das wollte unbedingt getestet werden. Insgesamt war es ein echtes Speed-Rezept, wenn auch nicht all der Chicorée benötigt wurde und somit einen Beilagensalat bildete (daher hier schon reduziert). Das Rezept ist im Original für 2 Personen angegeben, wir waren zu viert schon satt.
Nachdem ich mich neulich etwas über die AGBs sowie den negativen Bescheid der Küchengötter-Redaktion über die Rezept-Verwendung geärgert hatte, bekam ich gestern nun wieder eine Email. Meine Anfrage sei missverständlich beantwortet worden. Tatsache sei, dass – wie in der Bloggerszene üblich – die Rezepte durchaus verwendet werden dürften, wenn denn die Quelle angegeben sei. Ebenso bitten sie um eine Mitteilung, dass das Rezept verwendet wurde. Die AGBs sollen demnächst angepasst werden, wie in der Mail versprochen wurde.
Im Wortlaut klang das dann so: „Selbstverständlich erlauben wir die in Foodblogs übliche Vorgehensweise, Textmaterial von unserer Seite mit entsprechender Quellenangabe zu verwenden. Mit Rücksicht auf die Urheberrechte unserer Fotografen ist die Verwendung von Bildmaterial leider nicht möglich.
Offensichtlich berücksichtigen unsere Nutzungsbedingungen diese Form der Verwendung in Blogs bisher unzureichend, das werden wir anpassen, um der gängigen Praxis, die Sie ja selbst schon länger ausüben, Rechnung zu tragen. Im Sinne unserer Autoren freuen wir uns, wenn Sie uns zudem über die Verwendung eines Rezepts von uns informieren.“
