Press "Enter" to skip to content

Kochbuch: Aromen und Gewürze

Jetzt kommt eine Buchbesprechung, die als Werbung verstanden werden könnte:

Aromen und Gewürze
Wir kochen nicht nur regional, saisonal sondern auch aromatisch und mit verschiedenen Gewürzen. Als ich vor einiger Zeit das Buch im Regal entdeckte, musste es erstmal mit. Leider hänge ich mit den Vorstellungen der Bücher ungemein. Pro Doppelseite werden 1-2 Rezepte vorgestellt. Die Einführung punktet schon mit den Tricks zu unterschiedlichen Gewürzen und Lagerungen. Der wirkliche Pluspunkt sind die Rezepte für Gewürzmischungen sowie unterschiedliche Methoden, wie Aromen konserviert werden können. Jedem Kapitel voraus gehen die Vorstellung der Gewürze, die im weiteren Vordergrund des folgenden Kapitels stehen. Diese werden vorgestellt mit Eigenschaften sowie unterschiedliche Sorten dabei. Der eigentliche Schwerpunkt liegt in den Rezepten, die wieder in Kapitel untergliedert sind:

  • Würz-Workshop – pro Doppelseite steht eine Zutat wie Kartoffeln, Reis oder ähnliches im MIttelpunkt, die mit jeweils 5 unterschiedlichen Würzungen unterscheidlich zubereitet werden.
  • Harmonisch und mild – gewrzt wird mit Fenchel, Sesam, Kurkuma, Koriander, Mohn, Kürbiskernen, Paprika und Muskat im Mittelpunkt, womit Beilagen und Fleischgerichte verfeinert werden. Abgerundet wird das Kapitel mit 4 Backrezepten.
  • Frisch und aromatisch – das Kräuterkapitel mit Basilikum Borretsch, Kapiern, estragon, Dill, Kerbel, Petersilie und Minze, kleineres Kapitel, einige Fleisch- und Saucenrezepte. Das Kapitel wird mit 5 Pesto- bzw. Chutneyrzepten abgerundet.
  • Erdig und orientalisch – mehr orientalisch it Kardamom, Nelken, Kümmel, Kreuzkümmel, Piment, Sternanis, Wacholder, die überwiegend in Schmorgerichten eingesetzt werden.
  • Scharf und feurig – Pfeffersorten, Ingwer, Chili, Senf, Knoblauch und Meerrettich würzen nicht nur Nudeln sondern auch Fischpflanzerl und Suppen, auch die selbstgemachten Currypasten dürfen nicht fehlen.
  • Ätherisch und duftend – Blüten getrocknet, Zitrrusfrüchte, Kräuter und Zitronengras neben Safran ergeben mit ZUtaten, die es bei uns gibt überwiegend asiatische Gerichte. Wer selber Sirup machen möchte, findet auch in diesem Kapitel 5 Versionen.
  • Süß und balsamisch – Vanille, Zim, Tonkabohne, Anis, Kakaobohnen, aber auch Matcha und Akazienhonig passen in Gewürze mit Würzzuckervariationen.

Wie ausgefallen die verschiedenen GEwürze sind, muss jeder selbst entscheiden. Bei mir gibt es fast alle im Regal, das meiste andere, was in den Rezepten noch verwendet wird, bekomme ich entweder auf dem Markt, im gut sortierten Supermarkt, fleischiges oder fischiges beim Händler des Vertrauens. Die getesteten Rezepte funktionieren, die Aromaten harmonieren wirklich gut, uns schmeckte alles ausgenommen lecker. Auch in der Zubereitung nicht so aufwändig, wie die Zutaten denken lassen. Das Buch ist überwiegend für erfahrene Hobbyköche geeignet, da es Grundwissen über Küchentechniken voraussetzt. Das Buch ist weider im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

Be First to Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.