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Rezept: Schwarzer Johannisbeer-Sirup

Wir haben mehrere schwarze Johannisbeer-Sträucher, weil ich schwarze Johannisbeeren so liebe. Doch dieses Jahr trugen sie fleißig, hier konnte gar nicht so schnell geerntet werden, wie alles reif wurde. Da meine Mädels und ich auf die alkoholfreien Cocktails gekommen sind, wollte ich noch einen alkoholfreien Crème de Cassis und nicht nur einen „langweiligen“ Johannisbeersirup machen. Hier kommt eine spannende geschmackliche Komponente durch mitgekochte Johannisbeerblätter (frisch vom Strauch) sowie Wacholderbeeren rein, die etwas von der Süße nehmen. Das mit dem dickflüssig einkochen habe ich wohl zu wörtlich genommen, es ist jetzt etwas dicklich. Auch war mit das mit dem trüb oder klar ziemlich egal und statt Mulltuch wurde die Flotte Lotte hervorgeholt. Schmeckt großartig, wenn es einfach mit alkoholfreiem Sekt aufgegossen wird.

Schwarzer Johannisbeersirup mit alkoholfreiem Sekt

Zutaten

Ergibt etwa 1500 ml Sirup

  • 1,5 kg schwarze Johannisbeeren
  • 3-4 Wacholderbeeren
  • 5-6 Johannisbeerblätter (vom Strauch)
  • 1,5 kg Zucker
  • 1000 ml Wasser

Zubereitung

  1. Die Johannisbeeren waschen, verlesen, von den Rispen streifen (geht am einfachsten mit einer Gabel) und in einen großen Topf geben. Die Johannisbeeren mit Wasser bedecken und aufkochen, etwa 10 Minuten kochen lassen, bis alles geplatzt ist.
  2. Den Topf vom Herd nehmen. Entweder alles in ein Mulltuch gießen (klar – ohne drücken mit viel Geduld) oder mit der Flotten Lotte einmal durchpassieren.
  3. Vom so gewonnenen Saft 1000 ml abmessen (ggf. auffüllen). Die Wacholderbeeren andrücken (Mörser), in einen Gewürzbeutel (Teebeutel) geben und gemeinsam mit den Johannisbeerblättern in den Topf legen. Zucker zugeben und alles bei leichter Hitze unter Rühren zum Köcheln bringen. Etwa 30-40 Minuten köcheln lassen, bis eine (leicht!) dickliche Konsistenz erreicht ist.
  4. Gewürzbeutel mit den Wacholderbeeren entfernen, Johannisbeerblätter entfernen und kochend in die vorbereiteten Flaschen einfüllen. Sofort verschließen.
  5. Im Kühlschrank lagern.

Zubereitungszeit

Schwierigkeit: dauert, nicht der einfachste Sirup

Quelle: Homemade, S. 58

2 Comments

  1. Unser Strauch brachte nur 500 g Johannisbeeten. Von jetzt auf gleich vertrockneten die bei der Hitze am Strauch

    • @ Ulrike: so ging es mir auch, daher musste ich ganz schnell ernten. Konnte aber leider nicht gelagert werden und musste zügigst verarbeitet werden. Der Sirup lohnt sich! Leider blieb bei uns auch etliches für die Vögel, vor allem bei den Stachelbeeren, die waren erst sauer und dann überreif in 2 Tagen, meist lag es auch gleich auf der Erde…

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