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Food-o-grafie (1): Meine Kamera

Panasonic LumixZorra hat die Foodies aufgerufen, ihre Kameras vorzustellen. Zunächst zum Bild: Ich habe nur eine Kamera, also konnte ich nicht wie er noch Fotos davon machen, ich selber habe eine Taschenkamera: eine Panasonic Lumix DMC-FX8 (im Bild das ähnliche Nachfolgemodell FX10 mit verbesserter Auflösung), eine kleine, handliche Kamera. Warum habe ich mir gerade diese gekauft? Beim letzten Umzug 2005 gingen gleichzeitig meine heißgeliebte analoge Kamera und unsere damalige Digitalkamera (eine wenig geliebte Jenoptik) kaputt. Dann stand die Hochzeitsreise (etwas verspätet angetreten an) und wir hatten keinen Foto. Wir haben uns dann sehr kurzentschlossen dieses Modell gekauft.

food-o-grafieDie Kamera ist recht klein, leicht und die Menuführung ist übersichtlich und auch ohne Anleitung verständlich. Ich liebe Schnappschüsse und habe daher Wert auf eine sehr kurze Auslöseverzögerung gelegt. Die Farben sind sehr nah am Original und das Display ziemlich gut, so dass ich schon hier erkennen kann, ob das Foto wohl etwas geworden ist. Die Auflösung ist mit bis zu 5.0 Megapixel ziemlich gut. Auch im Alltag liebe ich diese Kamera: sie schafft es sogar, schaukelnde Kinder scharf abzubilden. Natürlich kann ich all die wunderschönen Möglichkeiten nicht bieten, die eine digitale Spiegelrefles so ausmacht, kein Weißabgleich, keine technischen Spielereien, nach 3x optischem Zoom ist bei mir Schluss. Ich habe zwar noch 2x digital aber den nutze ich dann lieber bei der Bildnachbearbeitung am Rechner. Da ich damals noch nicht im Traum daran dachte, einen Foodblog zu besitzen, hatte ich beim Kauf auch auf keine anderen Details wert gelegt.

Der Nachteil dieser Kamera sind ganz eindeutig die Gelbstichigkeit der Bilder bei fehlendem Tageslicht. Das kann aber auch wieder mit unseren Lampen zusammenhängen, da ich auch damals (ohne Foodblog) eher auf eine warmes denn auf ein Kamera-freundliches Licht achtete. Das Ergebnis sieht dann machmal eben etwas gelbstichig aus, was aber die Käsekrusten extra golden macht 😉

Hier ein Beispiel für den extra goldenen Apfelkuchen:

Apfelkuchen mit Sahneguss

Allerdings geht auch bei Kunstlicht so ein Foto:

Lauchstrudel

Solche Bilder bekomme ich im Blog-fernen Alltag:

Herbststimmung

Oder im letzten Winterurlaub:

Eiskristall"

Oder so etwas taucht plötzlich in meiner Küche auf (sehr geliebt und endlich mal ein lautloses Spielzeug, das auch hier erhältlich ist):

Bär Ahoi

Alles in allem eine alltagstaugliche Kamera, die bis jetzt eigentlich alles geschafft hat, was ich so knipsen wollte. Zwar gibt es bei den Aufnahmen für den Blog immer etwas, was frau besser machen könnte, aber für die mir zur Verfügung stehende Ausrüstung bin ich recht zufrieden und träume leise und heimlich von einer richtig guten digitalen Spiegelreflex, die ich mir dann zum nächsten Nuller-Geburtstag wünschen werde…

2 Comments

  1. Das mit dem Gelbstich ist normal. Versuch mal den ISO-Wert höher zu stellen.

    Danke für deine Teilnahme am ersten food-o-grafie Event.

  2. Wir benutzen immer eine Baulampe mit einer klaren 60er Glühbirne, die liefert meistens zusammen mit anderen im Hintergrund wirkenden Lichtquellen die nötige Helligkeit (wenn nicht wie neulich eine Billigmarke gekauft wurde, die es erstaunlicherweise nicht bringt); dabei wird mit Entsetzen an die Zeit gedacht, in der diese nicht mehr erwerbbar sein werden.

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