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11.03.17

Rezept: Bierhähnchen nach Lafer

Bierhähnchen nach Lafer

Wer liebt es nicht: Grillhähnchen? Hier mal in der DeLuxe-Variante, die mal wieder nur gute Zutaten benötigt. Wer es aromatischer mag, nimmt das empfohlene Maishähnchen. Ich war zu spät aufgestanden und war am Stand zu spät. Immerhin konnte ich noch ein normales Brathähnchen ergattern. Aber ich habe mich dann doch nicht ganz an das Rezept gehalten. Statt eine trockene Marinade zu verwenden, habe ich die in etwas Öl angerührt und unter die Haut gegeben. Klingt komplizierter als es ist. Wichtig ist, mit den Händen zu arbeiten, löst vorsichtig an der Brust die Haut, bleibt nach am Fleisch, mit möglichst wenig Fingern die Haut bis oben und über die Keulen lösen. Jetzt mit einem Löffel die Marinade dazwischen geben und das Hähnchen unter der Haut einreiben. Dadurch wird das Fleisch super würzig, die Aromen verbrennen nicht.

Zutaten

Für 4 Personen

Für das Hähnchen:

  • 330 ml würziges, etwas malziges Bier
  • 3 Thyianzweige
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Hähnchen (hier Brathähnchen, wer bekommt: Maishähnchen) 1,0-1,5 kg
  • 2 EL Salz

Für die Marinade:

  • 1 TL Salz
  • 1 TL brauner Zucker
  • 1/2 TL Paprikapulver rosenscharf
  • 1 TL getrocknete Chili
  • 1 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Bier in den Hähnchenhalter geben, Thymianzweige zugeben. Knoblauch schälen, mit der breiten Seite der Klinge vom Messer etwas andrücken, zum Bier geben. Wer keinen Hähnchenhalter hat, trinkt vom Bier etwa 1/3 ab und wickelt die Dose in Alufolie ein.
  2. Das Hähnchen putzen, innen und außen jeweils mit 1 EL Salz würzen.
  3. Für die Marinade alle Zutaten vermengen.
  4. Jetzt bei der Brust mit den Fingern vorsichtig zwischen Haut und Fleisch eingehen und die Haut vorsichtig lösen. Dabei mit den Fingern nah am Fleisch bleiben und langsam arbeiten, die Haut sollte nicht einreißen.
  5. Die Marinade unter die Haut einreiben. Dann das Hähnchen auf den Halter setzen und die Keulen und Flügel mit Küchengarn am Hähnchen fixieren, damit sie nicht abstehen (dadurch verbrennen sie leichter und werden trocken).
  6. Den Grill für indirekte Hitze vorbereiten (benötigt: 180°C) und nach Erreichen der Hitze (das passt ganz gut mit der Marinierzeit) für 60-75 Minuten indirekt grillen. Wir bekommen hier meist Hähnchen zwischen 1,3 - 1,5 kg. Wer Zweifel hat: an der dicksten Stelle der Keule mit einer Nadel anstechen, wenn klarer Fleischsaft austritt ist das Hähnchen durch, oder man nutzt ein Fleischthermometer.
  7. Vom Grill nehmen, ca 10 Minuten ruhen lassen, aufschneiden und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Vorbereitungs- + 60-75 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: die Hitze im Grill zu halten

Quelle: wenig variert nach Lafer - Meine besten Grillrezepte, S. 134

10.03.17

Rezept: Lauchcremesuppe mit Speckwürfeln und Pflaumen

Lauchcremesuppe mit Speckwürfeln und Pflaumen

Hier habe ich mal ein Rezept für Euch, das Ihr wirlich am gleichen Tag essen solltet: eine Lauchcremesuppe mit Speckwürfeln und Pflaumen. Leider verliert die Suppe ihre Leichtigkeit und Aroma, am Schluss ist sie nur noch langweilig, wenn sie aufgewärmt wurde. Ich würde Euch empfehlen, die Pflaumenmenge bei der Einlage zu erhöhen. Wer es vegetarisch mag, ich fände auch knusprige Croutons statt Speck ok. Den hätte ich nicht vermisst.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 750 g Lauch (3-4 Stangen, je nach Dicke)
  • 2 EL Rapsöl
  • 100 g gemahlene Mandeln (blanchierte genommen)
  • 500 ml Kokosmilch (ungesüßt)
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
  • 1/2 Espressolöffel Cayennepfeffer
  • 1/2 TL gemahlenen Kümmel

Für die Einlage:

  • 100 g getrocknete Pflaumen
  • 80 g durchwachsenen Speck

Zubereitung

  1. Lauch längs fast komplett halbieren, unter fließendem Wasser putzen, verwelktes und Wurzeln jetzt abschneiden, quer in Streifen schneiden.
  2. Rapsöl in einem großen Topf erhitzen, darin den Lauch anschwitzen. Maneln zugeben und mit der Kokosmilch alöschen. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und mit Zitronensaft würzen. Ggf noch etwas salzen udn bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten weich köcheln lassen, bis der Lauch weich ist.
  3. Alles fein pürieren, mit Cayennepfeffer und Kümmel abschmecken.
  4. Pflaumen fein würfeln, Speck ebenfalls fein würfeln. Eine beschichtete Pfanne erhitzen, darin den Speck auslassen und die Pflaumen mit anschwitzen.
  5. Die Suppe anrichten, jeweils etwas vom Topping mit darauf setzen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variert nach Mehr Suppenglück, S. 82

9.03.17

Rezept: Entenbrust mit Rotwein-Granatapfelsauce

Entenbrust mit Rotwein-Granatapfelsauce

Ehe der Frühling komplett kommt, gibt es noch ein Rezept für edles Feiertagsessen, das ich in der Adventszeit für ein Essen gekocht hatte. Ich habe hier wieder mal auf meine bewährte Methode zubereitet. Ich habe das Fleisch noch mit einigen Kräutern aromatisiert. Dann habe ich in der gleichen pfanne, in der ich die Entenbrüste zubereitet habe, eine Sauce gezogen. Schmeckte uns einfach genial lecker! Lohnt sich! Außerdem ist es ein perfektes Entengericht für die, die keine ganze Ente zubereiten möchten. Ich habe dazu Serviettenknödel serviert, aber Kartoffelknödel passen hier auch sehr gut. Wer mag, noch Rotkraut dazu und alle sind glücklich!

Zutaten

Für 6 Personen

  • 3 Entenbrustfilets à 300 g
  • 1 EL Lavendelblüten, getrocknet
  • 1 TL Thymian getrocknet
  • 1 TL Rosmarin getrocknet
  • Salz, Pfeffer

Für die Sauce:

  • Entenfett in der Pfanne
  • 2 rote Zwiebeln
  • 200 ml Rotwein
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 Granatapfel
  • 1 EL Honig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Entenbrustfilets waschen, trockentupfen. Überschießendes Fett abschneiden und die Haut einschneiden ohne das Fleisch zu verletzen.
  2. Eine große beschichtete Pfanne erhitzen und die Entenbrüste auf der Hautseite kross ausbraten. Dabei das Fleisch kurz mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz jeweils auf der Fleischseite anbraten. Vorsicht, spritzt extrem!
  3. Jetzt 3 Bögen Alufolie vorbereiten, auf der Mitte die Kräuter verteilen, auch Salz und Pfeffer zugeben. Die Entenbrüste mit der Haut nach oben setzen. Die Alufolie so verschließen, dass die Haut komplett heraus schaut und das Fleisch völlig bedeckt ist.
  4. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Entenbrüste auf einem Blech auf der 2. Schiene von unten 10 Minuten garen. Dann herausnehmen und ruhen lassen.
    Entenbrust mit Lavendel, Rosmarin und Thymian
  5. Während der Ofen aufheizt für die Sauce die Zwiebeln schälen und fein hacken.
  6. Das Fett in der Pfanne soweit reduzieren, dass nur die Pfanne benetzt ist. Darin die Zwiebeln glasig anschiwtzen. Vom Rotwein 2 EL abnehmen und die Zwiebeln mit dem Rest ablöschen und aufkochen. Einreduzieren lassen. Granatapfel halbieren und mit einer Kelle die Kerne herausklopfen.
  7. Die Sauce ggf. mit der Speisestärke binden, dafür die Speisestärke mit dem kalten Rotwein glatt rühren und in die kochende Sauce geben. Etwa 2 Minuten sprudelns kochen lassen.
  8. Die Entenbrüste aufschneiden. Wer mag, gibt den Bratensaft aus der Alufolie nochmal mit in die Sauce.
  9. Jetzt die Granatapfelkerne zugeben und mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 1 Stunde

8.03.17

Rezept: Karotten-Aprikosen-Crème

Karotten-Aprikosen-Crème

Wir alle genießen bei dem jetzt immer wieder schmuddeligen Schneeregen oder kalten Schauern eine wärmende Suppe wie beispielsweise hier die Karotten-Aprikosen-Crème. Die fanden wir genial lecker, würzig und leicht süßlich. Im Original wird noch eine aufgeschäumte Kokosmilch dazu serviert. Die haben wir nicht vermisst. Wir haben noch ein Ciabatta dazu gegessen, war für uns ein wärmendes und leckeres Abendessen! Die übrig gebliebene Schüssel war für mich ein willkommener Mittagssnack - schmeckt auch aufgewärmt noch richtig gut!

Zutaten

Für 4 Personen zum Sattessen

  • 2 kleine Zwiebeln
  • 600 g Karotten
  • 200 g getrocknete Aprikosen
  • 2 EL Rapsöl (alternativ Sesamöl)
  • 1500 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Zitronensaft
  • 4 Zimtblüten (alternativ Zimtpulver)
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1/2 Espressolöffel gemahlener langer Pfeffer (lt. Rezept: grüner Pfeffer)
  • Salz
  • 250 ml Kokosmilch

Zubereitung

Zwiebeln schälen, Karotten putzen, das Gemüse separat würfeln. Aprikosen fein hacken. In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Zwiebeln mit Aprikosen für 5 Minuten unter regelmäßigem Rühren anschwitzen. Dann die Karotten zugeben und ebenfalls mit anschwitzen. Alles mit der Gemüsebrühe aufgießen und bei offenem Topf etwa 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe fein pürieren und mit Zitronensaft würzen. Die Zimtblüten im Mörser zerstoßen. Die Suppe mit Zimtblüten, Pfeffer, Vanille und Salz abschmecken. Im Rezept wird noch Kokosmilch erwärmt und aufgeschäumt und auf der Suppe serviert.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Mehr Suppenglück, S. 78

7.03.17

Rezept: Pasta mit Chicorée-Brät-Sauce

Pasta mit Chicorée-Brät-Sauce

Wir können im Winter gar nicht anders als mit Chicorée zu kochen. Ich weiß, dass Ihr jetzt alles auf Frühlingsgerichte wartet, ich auch. Aber die Natur braucht noch etwas. Also gibt es eben die saisonalen Gerichte. Gebt dem Gericht eine Chance! Optisch kein Highlight, aber geschmacklich toll. Winterliche Feierabendküche eben, Soulfood auf die Schnelle!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 200 g Vollkorn-Nudeln
  • 300 g Chicorée
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Prise Zucker
  • 100 g rohe Bratwurst
  • 100 ml Weißwein
  • 100 ml Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer
  • perfekt: Dill, wenn vorhanden
  • 50 g Parmesan

Zubereitung

  1. Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
  2. Während das Salzwasser warm wird, schon mal den Chicorée putzen, halbieren, Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen, darin die Gemüsestreifen anschwitzen, mit etwas Zucker und Salz würzen. Sobald alles glasig wird, die Bratwurst in Nocken aus dem Darm in die Pfanne drücken und noch etwas anbraten. Dann mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  4. Mit der Sahne aufgießen und mit Salz, Pfeffer und perfekt: Dill abschmecken. Die Nudeln untermischen.
  5. Parmesan darüber reiben und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

6.03.17

Rezept: Champignons mit Hackfüllung überbacken

Champignons mit Hackfüllung überbacken

Wir mögen Champignons, insbesondere, wenn wir die braunen bekommen. Die haben wir dann mit Hackfleisch gefüllt, in das wir ganz viel Pilze und Kräuter gemischt hatten. So lässt sich ein wunderbares Gericht für beispielsweise ein Buffet zaubern. Ich gebe Euch mal die volle Menge für ein Backblech an. Die Sauce sieht nicht so super appetitlich aus, ist aber ungeheuer aromatisch und wurde von uns mit leckerem Ciabatta aufgetunkt.

Zutaten

Für ein Backblech

  • 1 kg braune, mittelgroße Champignons (Durchmesser etwa 6-8 cm)
  • 1 Brötchen
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 3 EL gehackte Petersilie (TK)
  • 2 EL italienische Kräuter
  • 1 Ei (L)
  • 50 g Parmesan
  • 150 g Emmentaler

Zubereitung

  1. Pilze mit Küchenpapier putzen, Stiele entfernen. Die Stiele hacken. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Brötchen in Wasser einweichen.
  2. Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und darin die Zwiebel-, Knoblauchwürfel und die Champignonstiele anbraten. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  3. Hackfleisch in eine Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer, Senf, Curry- und Paprikapulver sowie den Kräutern würzen. Ei und angebratene Zwiebelmischung zugeben. Das Brötchen ausdrücken und zugeben. Paremsan dazu reiben. Alles gut vermengen und mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.
  4. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Die Champignonhüte salzen. Die Füllung hineindrücken, sie darf kuppelförmig überstehen. Alles auf einem Backblech verteilen. Den Emmentaler reiben und auf den gefüllten Champignons verteilen.
  6. Auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

5.03.17

Rezept: Schweinefilet im Specknetz gegrillt

Schweinefilet im Specknetz gegrillt

Wir hatten hier das erste Frühlingswochenende. Der Garten wurde langsam von den Winterresten befreit, die Ahornsamen vom Ahornbaum aus Nachbars Garten beginnen zu keimen. Wenn die Sonne pur scheint, wird die Küche nach draußen verlagert. Unter anderem gab es dann bei uns das Schweinefilet im Specknetz gegrillt, für das ich mich von einem Rezept aus Lafer - Meine besten Grillrezepte habe inspirieren lassen. Nur die geplante Brunnenkresse wurde von mir gegen Rosmarin ausgetauscht. Der Rosmarin hat den Winter überlebt, die Brunnenkresse gibt es aber noch nicht. Insgesamt ein wunderbar würziges Essen. Da das Filet beim Ruhen noch nachgart, würde ich allerdings die Grillzeit etwas verkürzen. Schaut einfach, was bei Euch die Hitze im Grill macht. Bei uns waren alle begeistert! Es lohnt sich, vor allem, wenn man edel grillen möchte.

Schweinefilet im Specknetz

Zutaten

Reicht für 4 als Hauptgericht vom Grill

  • 1 Schweinefilet, pariert vom Metzger
  • 14 Scheiben sehr dünn geschnittenen durchwachsenen (Bauch-)Speck
  • 4 Zweige Rosmarin
  • Salz, Pfeffer
  • Küchengarn

Zubereitung

  1. Das Schweinefilet ggf. noch parieren - also von restlichen Sehnenstücken befreien. Trockentupfen.
  2. Den Bauchspeck auf einem Brett oder auf Backpapier auslegen, dabei ein Gitter weben, das die Länge des Schweinefilets hat.
  3. Den Rosmarin waschen, trockenschütteln und auf das Netz legen. Das Filet mit Salz (sparsam) und Pfeffer würzen. Das Filet auf die Kräuter legen und das Netz um das Filet wickeln. Alles mit Küchengarn fixieren.
  4. Den Grill für indirekte Hitze vorbereiten (180°C). Das Filet über der direkten Hitze von allen Seiten jeweils 2-3 Minuten grillen.
  5. Dann auf die indirekte Zone legen und dort (bei 180°C) etwa 15-20 Minuten grillen. Vom Grill nehmen, in Alufolie wickeln und etwa 10 Minuten ruhen lassen.
  6. Küchengarn entfernen und aufgeschnitten servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 20-25 Minuten Grill- + 10 Minuten Ruhezeit

Schwierigkeit: das Netz weben aus Speckscheiben

Quelle: Lafer - Meine besten Grillrezepte, S. 168

3.03.17

Rezept: Kartoffelsalat mit Frühlingszwiebeln

Kartoffelsalat mit Frühlingszwiebeln

Wir alle lieben Kartoffelsalat. Gerade beim Grillen ist es bei uns eine fast heiß geliebte Beilage. Dieses Mal wollten wir ein Rezept für Kartoffelsalat mit Frühlingszwiebeln von Lafer ausprobieren. Irgendwie kommen wir nie drum rum das Rezept zu verändern. Ich hatte keine Lust, den Grill für das Anschwitzen der Zwiebeln zu verwenden, da wir dort schon das Hähnchen garten. Da der Weg von Küche zu Grill jetzt nicht mehr weit ist, haben wir es einfach in der Küche gemacht. Das Rezept ist wirklich genial lecker! Plant etwas Ruhezeit ein, ich fand nach etwas ziehen den Salat noch ausgewogener. Nochmal abschmecken und ggf. nachwürzen nicht vergessen.

Zutaten

Reicht für 4 als üppige Beilage, mit weiteren Salaten locker für 6 Personen

  • 800 g Kartoffeln, festkochende Sorte, ich: Heide-Cilena
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Schalotten
  • 1 EL Pflanzenöl (ich: Sonnenblumenöl)
  • 1 EL grober Dijon-Senf (ich: süßer Senf)
  • 50 ml kräftiger Gemüsefond
  • 1 Zitrone
  • 80-100 ml Pflanzenöl (ich: Sonnenblumenöl)
  • Salz, Cayennepfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen, abgießen und schälen, etwas ausdampfen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln putzen und waschen. Das Weiße der Frühlingszwiebeln ebenfalls in feine Ringe schneiden, die Schalotten schälen, fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen (oder eben in der Aluschale auf dem heißen Grill über direkter Hitze) glasig anschwitzen, abkühlen lassen.
  3. In einer Schüssel dden Senf mit Fond verrühren. Zitrone halbieren, auspressen, Saft mit in die Schüssel geben. Mit dem Öl aufschlagen, die angeschwitzten Zwiebeln mit zugeben. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.
  4. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in die Sauce geben, vorsichtig durchmischen, etwa 15-30 Minuten ziehen lassen. Nochmal abschmecken. Den grünen Teil der Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, zum Salat geben und kurz untermischen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten + ggf. 15 Minuten Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Lafer - Meine besten Grillrezepte, S. 34

Kochbuch: Lafer - Meine besten Grillrezepte

Lafer - Meine besten GrillrezepteWer meinen Blog schon länger liest, kennt unsere Grillleidenschaft. Wir grillen auch nicht wirklich an und ab, bei uns wird einfach durchgegrillt. Durch die Terrasse am Haus können wir jetzt auch im Winter gut grillen. Doch natürlich grillen wir im Sommer öfter. Zeit also, Euch endlich mal eines meiner Grillbücher, hier das Lafer - Meine besten Grillrezepte. Ich habe schon einige Lafer-Kochbücher und ich war oft genervt von der Vielzahl der Zutaten und dem doch mit etwas Aufwand verbundenen Rezepten. Die dann aber alle schmecken. Doch sein Grillbuch überzeugt dann doch. Doch auch hier ist ein Kugelgrill oder Gasgrill mit jeweils Deckel erforderlich, damit die Rezepte gelingen. Wer schon viele Grillbücher wie beispielsweise die Grillbibel besitzt, findet jetzt nicht komplett neue Rezepte, aber eben alles mit Lafer Würzungen. Außerdem hat jedes Rezept ein schönes, ansprechendes Foto, was man auch echt selbst so hinbekommt, ohne mit der Pinzette anzurichten. Doch jetzt zum Buch an sich bzw. zunächst seinen Kapiteln:

  • Grillen meine Leidenschaft - Grillstücke, Erklärungen zu Grilltechniken (direkt/indirekt), Möglichkeiten der Marinaden und Würzung, leider ohne Grundrezepte dafür mit Verweis auf die Rezepte
  • Vorspeisen - viele Salatrezepte, die für mich oft mühselig auf den Grill runtergebrochen werden. Croutons müssen nicht unbedingt auf dem Grill geröstet werden, sondern können vorbereitet sein. Überwiegend Klassiker in Lafer-Version
  • Gemüse - leider oft auch mit Fleisch. Für vieles wird hier Zubehör wie Pfanne oder Wok für den Grill benötigt
  • Seafood - Zutaten (außer Bananenblätter für 1 Rezept auch hier) bekommt man überwiegend im gut sortierten Supermarkt mit Fischtheke. Abgerundet wird das Kapitel mit 4 Würzmischungen
  • Fleisch - das größte Kapitel, in dem sich Rezepte für Geflügel, Rind und Schwein etwa die Waage halten. Auch hier runden Rezepte für Würzmischungen das Kapitel ab.
  • Süßes - verlockende Rezepte, überwiegend für den Sommer geeignet, da viel mit frischen Beeren oder Obst gearbeitet wird.

Mir gefällt das Buch. Viele großformatige Fotos, die Zutaten sind unterteilt in die unterschiedlichen Zubereitungsschritte (Beilagen, Fleisch, außerdem), zudem sind immer die Personenzahl angegeben sowie die Grillzeit. Die Arbeitszeit fehlt leider, dafür ist immer benötigtes Zubehör wie Grillschalen, Räucherbox, etc ebenfalls angegeben. Da ich nicht im Garten oder im unterwegs grille, habe ich bis jetzt alles immer auf die Küche/Grill-Version abgewandelt. Die Rezepte selber klappen gut und schmecken uns sehr. Wer sich nur ein Grillbuch zulegen möchte, der ist mit der Grillbibel sicher besser beraten. Wer aber gerne viele Bücher und eine Vielzahl an Rezpeten mag, der wird hiermit sicher glücklich werden. Das Buch ist weiter im Handel oder bei Amazon erhätlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

1.03.17

Rezept: Vegetarische Carbonara

Vegetarische Carbonara

Mein Bruder und seine Frau leben vegetarisch. Also wurde im letzten gemeinsamen Urlaub dann eben viel vegetarisch gekocht. Immerhin musste es 4 Familien schmecken und somit auch massentauglich sein. Um die Carbonara vegetarisch zu halten, habe ich einfach den Speck durch Räuchertofu ersetzt. Der wieder musste für die Tofu-Verächter gröber geschnitten sein, um auch fein säuberlich raus gepickt werden zu können. Lohnt sich auf jeden Fall. Ich gebe Euch meine große Portion an. Serviert klassische Spaghetti dazu, bei uns kurze Nudeln für die damals 1-jährige Nichte, die eine separate Gemüse-Sauce bekam.

Zutaten

Für 10 Portionen

  • 1 kg Nudeln
  • 600 g Räuchertofu
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 200 ml Sahne
  • 10 ganz frische Eier (L), Bio-Qualität
  • 300 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
  2. Räuchertofu fein würfeln, in Öl anbraten.
  3. In einer großen Schüssel die Sahne mit den Eiern verquirlen. Parmesan fein reiben und unter die Eiermasse rühren.
  4. Vom Nudelwasser etwas abschöpfen, dann die Nudeln abgießen und in die Pfanne zum Räuchertofu geben. Die Pfanne vom Herd nehmen.
  5. Die Eiersahne zu den Nudeln geben. Jetzt alles vorsichtig vermengen, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 35 Minuten

Schwierigkeit: sehr einfach für gruppentaugliches vegetarisches Gericht

Quelle: eigenes Rezept

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