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28.02.17

Rezept: Champignon-Brotaufstrich

Champignon-Brotaufstrich

Wie ihr seht, gibt es bei uns derzeit oft Champignons. Ich bekomme sie hier regional vom Züchter und (nicht nur) im Winter finde ich es ein tolles Gemüse. Hier habe ich mal wieder eingekauft und die Pläne wurden mal wieder geändert. Aus Kräutern mache ich dann Pesto oder Kräuterbutter. Dann eben einen vegetarischen Champignon-Brotaufstrich. Ich habe verschiedene Rezepte

Zutaten

Reicht bei mir für 2 Gläser à etwa 400 ml

  • 400 g braune Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Thymian, getrocknet
  • 1 EL Oregano, getrocknet
  • 100 g Cashew-Kerne, gesalzen
  • 50 g Parmesan
  • ca 100 ml Sonnenblumenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft

Zubereitung

  1. Champingons putzen, klein schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken.
  2. 1 EL des Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Pilze mit Knoblauch- und Zwiebelwürfeln anbraten.
  3. Während die Pilze schmurgeln die Cashew-Kerne und den Parmesan grob hacken.
  4. Pilzmischung in den Mixer geben, die gehackten Cashew-Kerne und Parmesan zugeben und mit den Kräutern würzen.
  5. Jetzt alles pürieren, dabei nach und nach das Öl zugeben, bis es die gewünschte Konsistenz erlangt hat.
  6. Alles mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. In saubere Gläser füllen, mit Öl so bedecken, dass keine Paste mehr herausschaut.
  7. Hält so im Kühlschrnak bei mir etwa 4 Wochen. Immer nach Verwendung wieder glatt schieben und erneut mit Öl bedecken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept aus vielen www-Quellen zusammen gemixt

27.02.17

Rezept: Coleslaw

Coleslaw

Meine Große hatte sich im Urlaub in den Coleslaw vom Salatbuffet verliebt. Doch da eigene Rezepte ja irgendwie nie zählen, wurde ein neues Rezept gesucht, was auch noch schnell gehen sollte. Ich habe das ganze Gemüse durch den Hobel der Küchenmaschine gejagt, da wir echt nicht so viel Zeit hatten. Unsere Mädels waren begeistert, schmeckt nicht nur zu gegrilltem!

Zutaten

Reicht für 6-8 als Beilage

  • 1 kleiner Weißkohl (unserer: 300 g)
  • 200 g Karotten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln

Für das Dressing:

  • 1 EL Schlagsahne
  • 1 EL Milch
  • 2 EL Mayonnaise
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Kohl putzen, vierteln, Strunk entfernen, auf der groben Reibe in der Küchenmaschine reiben. Danach die Karotten schälen, die Reibe auf die mittlere Scheibe wechseln und die Karotten ebenfalls reiben. Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.
  2. In einer Schüssel die Zutaten für das Dressing verrühren und abschmecken. Jetzt das Gemüse zugeben und alles gut vermengen.
  3. Im Kühlschrank mindestens 2 Stunden nochmal abschmecken und servieren. Die Reste schmecken auch am nächsten Tag noch.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten + 2 Stunden Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Chili und Ciabatta, danke für das Rezept!

26.02.17

Rezept: Großmutters Apfelkuchen

Großmutters Apfelkuchen

Der backbegabte Bruder hat heute Geburtstag. Zumindest virtuell gibt es von mir einen Apfelkuchen. Probiert es mal aus, der Teig ist zuerst in der Konsistenz sehr zäh, ich würde die Hälfte für den Boden, den Rest für die Decke verwenden. Außerdem habe ich noch etwas Zimt mit in den Teig gegeben, ich mag die Kombination mit Äpfel total. Ausnahmsweise gab es dann noch etwas Schlagsahne zu Großmutters Apfelkuchen, der schon im Backbuch so heißt. Es ist wirklich genial lecker!

Zutaten

Für eine 26 cm Springform

Für den Rührteig:

  • 200 g Butter oder Margarine
  • 200 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 1 Bio-Zitrone
  • 4 Eier (M)
  • 200 g Weizenmehl Typ 405 oder 550
  • 1 TL Backpulver

Für die Füllung:

  • 800 g Äpfel, hier: Boskop

Außerdem:

  • Fett für die Form
  • 50 g Aprikosenkonfitüre
  • wer mag: 100 g gehobelte Mandeln

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, die Form einfetten.
  2. Butter mit Zucker schaumig rühren, bis es nicht mehr knirscht. Die Vanille längs halbieren, Mark heraus kratzen und zur Buttermasse geben. Gemeinsam mit dem Zimt unterrühren.
  3. Die ZItrone heiß abspülen, trocken reiben, die Schale abreiben und mit zur Masse geben. Die Eier einzeln jeweils etwa 1 MInute unterrühren.
  4. Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren. Der Teig ist insgesamt sehr zäh. Jetzt maximal die Hälfte des Teigs in der Springform verteilen.
  5. Die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen udn in Spalten schneiden. Diese gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen und mit dem restlichen Teig begießen. Mit dem Teigschaber so verteilen, dsas die Äpfel bedeckt sind.
  6. Auf der 2. Schiene von unten 40-45 Minuten backen.
  7. Die Apirkosenkonfitüre durch ein Sieb streichen, mit 1 EL Wasser erwärmen, den Kuchen damit überziehen. Wer mag bestreut noch mit gehobelten Mandeln.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: eiinfach

Quelle: Apfelkuchen, S. 62

25.02.17

Rezept: Gurkensalat nach Findus

Gurkensalat nach Findus

Weil es im Rezept noch zu den Kötbullar gehört, aber nicht auf den Teller passte, der von der Großen komplett selbst gemachte Gurkensalat nach Findus. Ich mache das Dressing bei Gurkensalat meistens pi mal Daumen. Hier mal abgemessen. Passt wunderbar zum Essen, Gurken kommen jetzt wieder aus regionalen Gewächshäusern.

Zutaten

Reicht als Beilage für 4

  • 1 Salatgurke
  • optional: 1 Bund Radieschen (mag hier keiner so recht...)
  • 1 EL gehackter Dill (TK wg. Saison)
  • 30 ml Weißweinessig
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Zucker + zum Abschmecken
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Gurke heiß abspülen, trocknen, mit einer Reibe in Scheiben schneiden.
  2. Dill mit Essig, Öl, Zucker, Salz und Pfeffer vermischen, abschmecken. Gurke unterheben. Kurz durchziehen lassen. Vor dem Servieren nochmal abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in 15 Minuten (9-jährige allein)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach In der Küche mit Pettersson und Findus, S. 35

24.02.17

Rezept: Kötbullar

Kötbullar

Meine Mädels lieben Kötbullar. Klar, die gibt es auch im blau-gelben Möbelhaus. Aber sie standen jetzt schon seit einiger Zeit auf der "Mama, können wir das kochen?"-Liste. Das wurde eute also endlich mal gekocht. Wir konnten nicht umhin, mal wieder etwas abzuwandeln. Was sich gelohnt hat, war die gekochte, durchgedrückte Kartoffel mit im Hack-Teig. Das war wirklich lecker! Aber ich habe etwas Senf zum Würzen verwendet, das mag ich einfach. Außerddem habe ich statt Paniermehl ein altes Brötchen enutzt. Weil ich noch eine Rahmsauce wollte, in die ich noch braune Champignons gegeben hatte, mussten die Kötbullar im Ofen fertig garen. Hat sich absolut gelohnt, mal wieder ein Gericht von Pettersson und Findus, das sich lohnt, die Fleischbällchen von Findus!

Zutaten

Reicht für 4 mit Beilagen zum Sattessen

Für die Kötbullar:

  • 1 große gekochte Kartoffel, mehlig kochende Sorte
  • 1 altbackenes Brötchen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 + 4 EL Sonnenblumenöl
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 TL Senf
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 Eier (L)
  • Salz, Pfeffer

Für das Kartoffelpüree:

  • 1 kg Kartoffeln, mehlig kochende Sorte
  • 125 ml Milch
  • 200 g Saure Sahne
  • Muskat
  • Salz, Pfeffer

Für die Pilz-Sahne-Sauce:

  • 500 g braune Champignons
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 2 Zwiebeln
  • 50 ml Sherry
  • 200 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen (sowohl für Püree, als auch für die Kötbullar), ausdampfen lassen. Brötchen in kaltem Wasser einweichen.
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen, fein hacken. In einer Pfanne 1 EL Sonnenblumenöl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen.
  3. Das Hack in eine Schüssel geben, die Kartoffel mit einer Kartoffelpresse zum Hack pressen. Brötchen ausdrücken, ebenfalls zugeben. Zwiebelwürfel mit Senf, Eiern zugeben. Petersilie waschen, trockenschütteln, fein hacken, alles vermischen. Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.
  4. Den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen, ein Blech mit Backpapier auslegen.
  5. Öl in einer großen Pfanne erhitzen, die Hackmasse in etwa tischtennisballgroße Bällchen teilen, mit den Händen formen und in der heißen Pfanne von allen Seiten anbraten. Die Kötbullar aus der Pfanne heben, auf das Backpapier legen. Wenn alle angebraten sind, das Backblech auf der 2. Schiene von unten in den Ofen schieben und dort die Kötbullar für 20 Minuten fertig garen.
  6. In der Zwischenzeit die Pilze putzen und je nach Größe halbieren, vierteln oder in Scheiben schneiden. In der gleichen Pfanne, in der die Kötbular angebraten wurden, jetzt wieder Öl erhitzen, darin die geputzten Champignons anbraten.
  7. Zwiebel schälen, fein hacken und zu den Champignons geben, mit anbraten. Alles mit Sherry ablöschen, mit Sahne aufgießen. Nochmal aufkochen und dann bei niedriger Hitze köcheln lassen bis zur gewünschten Konsistenz. Zuletzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Für das Kartoffelpüree die Milch aufkochen, dabei schon etwas Salz und Muskat zugeben. Die Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken (ggf. auch mit dem Stampfer areiten, je nachdem, was das Küchenequipment hergibt). Vom Herd nehmen, mit Saurer Sahne verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  9. Alles nochmal abschmecken, gemeinsam anrichten, wer will, serviert noch Preiselbeeren aus dem Glas dazu.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten, wenn Kartoffeln fertig sind (insgesamt fertig in 90 Minuten, viel von den Kindern gemacht)

Schwierigkeit: kann mit etwas Hilfe gut mit Kindern gekocht werden

Quelle: etwas variiert nach In der Küche mit Pettersson und Findus, S. 35

21.02.17

Rezept: Schwäbische Maultaschen selbstgemacht

Maultaschen schwäbische selbstgemacht

Schon vor einiger Zeit gab es bei uns selbstgemachte schwäbische Maultaschen. Meine Eltern sind inzwischen auch aus Stuttgart weg gezogen, mein Nachschub an Maultaschen ist also erschwert. Da muss also frau selber ran. Da ich zwar schon viel gemacht habe, aber Maultaschen eben noch nie, dauerte es alles ein wenig. Allein die Rezeptsuche brauchte etwas Zeit. Ich habe mich an das Rezept im neuen Kochbuch gehalten. Aber die Menge passte bei uns so gar nicht. Ich hatte die Maultaschen mit jeweils 1 TL der Masse gefüllt, die wurden dann doch etwas groß. Ich werde mich beim nächsten Mal an gerollten versuchen. Mal sehen. Auf jeden Fall ein wunderbares, genial leckeres Gericht. Wer bislang nur die Fabrik-Ware kannte: probiert doch dieses Rezept einfach mal, es lohnt sich! Daher darf es gleich mit zum Gefüllte Pasta-Event von Elena.

Zutaten

Reicht für 8 Portionen

Für den Nudelteig:

  • 300 g Mehl
  • 3 Eier (M)
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Öl
  • ggf. 1-2 TL Wasser

Für die Füllung (wir hatten noch übrig):

  • 1 kleines Bund Frühlingszwiebeln (60 g lt. Rezept)
  • 1 kleine Zwiebel (60 g lt. Rezept)
  • 40 g Butter
  • 400 g frischer Blattspinat (200 g ausgedrückt gewogen)
  • 80 g Räucherspeck
  • 1 kleines altbackenes Brötchen vom Vortag (80 g lt. Rezept)
  • 100 ml Milch
  • 200 g Bratwurstbrät (Thüringer genommen)
  • 2 Eier (M)
  • 1/2 TL Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Majoran, getrocknet
  • 1 Bund Petersilie

Außerdem:

  • Mehl für die Arbeitsplatte
  • 1,5 Liter Fleischbrühe, nach z.B. diesem Rezept
  • 4 Zwiebeln
  • 2 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Für den Nudelteig das Mehl sieben, in die Mitte eine Kuhle drücken, dort Eier, Salz und Öl zugeben. Alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. Sollte er zu trocken sein (erst nach längerem Kneten), ggf. noch etwas Wasser zugeben und einarbeiten.
  2. Den Teig im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln putzen, in sehr feine Ringe schneiden. Zwiebel schälen, fein hacken. Die Hälfte der Butter in einer Pfanne zerlassen und darin die Zwiebeln glasig anschwitzen, beiseite stellen und aus der Pfanne nehmen. Brötchen in der Milch einweichen.
  4. Den Spinat gründlich waschen, Stiele entfernen. In der Pfanne jetzt die restliche Butter zerlassen, den Spinat darin zusammenfallen lassen. Kurz in Eiswasser abschrecken, sehr gut ausdrücken und sehr fein hacken.
  5. In einer Schüssel das Brät mit dem gehackten Spinat, den angeschwitzten Zwiebeln, den Eiern und dem eingeweichten Brötchen mischen. Speck sehr fein würfeln, Petersilie waschen, trockenschütteln, Blätter fein hacken. Gemeinsam mit den restlichen Gewürzen untermischen und abschmecken. Die Füllung muss sehr homogen gemischt sein, möglichst keine großen Stückchen!
  6. Jetzt den Nudelteig etappenweise ausrollen. Gut ist auf der 2.-dünnsten Einstellung, die eure Nudelmaschine kann.Jetzt 2 Möglichkeiten: Ausschneiden, füllen und aufeinanderlegen oder wie ich: 2 Bahnen ausrollen, die Füllung auf der einen Bahn verteilen, dabei Abstände einhalten. Kleine Portionen, lieber gestrichene TL benutzen und die zum Bällchen formen.
  7. Die andere Bahn darüber geben und ohne Luftblasen festdrücken. Jetzt mit einem Nudelroller trennen. Ich habe zur Sicherheit noch mit einer Gabel rundum etwas angedrückt, damit die Masse nicht austritt.
    Maultaschen schwäbische gefüllt
  8. Die Maultaschen etwa 30 MInuten auf der bemehlten Arbeitsplatte liegen lassen, damit sie etwas antrocknen.
    Maultaschen schwäbische selbstgemacht vorbereitet
  9. 1,5 Liter Fleischbrühe zum Sieden bringen, die Maultaschen darin sieden lassen, etwa 15-20 Minuten.
  10. Zwiebel schälen, in Ringe schneiden. In Öl glasig und golden anschwitzen.
  11. Die Maultaschen mit der Brühe, den Zwiebeln und wer mag noch mit Schnittlauch servieren.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 2 Stunden, unterbrochen von Ruhezeiten etwa 1 Stunde

Schwierigkeit: dauert, anspruchsvoller

Quelle: Teubner - Das große Buch der Teigwaren, S. 94f.

Kochbuch: Teubner - Das große Buch der Teigwaren

Teubner - Das große Buch der TeigwarenWir alle lieben Teigwaren in allen Variationen. Seit ich wieder eine funktionsfähige Nudelmaschine habe, noch mehr. Um jetzt wieder lekere Rezepte vor allem mit Tricks und Tipps zum sicheren Gelingen zu haben, gab es zu Weihnachten dieses neue Buch. Denn der Schwerpunkt in dieser Reihe liegt auf der Warenkunde sowie der Küchenpraxis.

Auch hier ist das Buch in Kapiteln aufgebaut:

  • Warenkunde - unterteilt in Kulturgeschichte der Teigwaren, Grundzutaten, Übersicht über Nudelformen bis hin zur Übersicht der Gewürze bzw. Würzzutaten werden hier fast alle Fragen vorweg beantwortet.
  • Küchenpraxis - erneut ein großes und weiter unterteiltes Kapitel mit
    * Nudeln herstellen - bergeweise Grundrezepte und Tipps für das Gelingen
    * Nudeln zubereiten - kochen, aufwärmen (Zielgruppe sind Köche)
    * Gefüllte Pasta - auch hier viele Grundrezepte mit Variationen für Ravioli, Tortellini über Maultaschen bis Wan-Tans
    * Spätzle, Gnocchi, Nockerl, Polenta und Knödel - auch hier wieder Grundrezepte und Variationen
    * Spezialzubereitungsarten und Fonds - Dämpfen, Ofen und was man sonst noch wissen sollte
  • Rezepte - der zweite große Teil, auch hier unterteilt in Unterkapitel
    * Pastasaucen und Pesto - viele Variationen, überwiegend italienisch angehaucht
    * Salate und Vorspeisen - Nudelsalate, viele asiatische Variationen, auch etliches eher anspruchsvolles zum Angeben dabei
    * Suppen und Eintöpfe - tolle Einleitung über Nudelsuppen, ehe wieder überwiegend italienisch angehauchte Rezepte kommen, die meist so um die 3 Stunden Arbeitszeit beinhalten
    * Mit Gemüse, Fisch und Fleisch - Hauptgerichte mit Pfiff, brauchen aber Erfahrung in der Küche
    * Gefüllte Nudeln - für mich das beste Kapitel mit einer Übersicht über die verschiedenen regionellen Unterschiede und Tipps zum Gelingen, hier fast durchgehend italienisch, tolle Variationen, die oft vegetarisch gehalten sind
    * Aus Ofen und Pfanne - viele Klassiker von Kässpätzle (in Variationen) über Lasagne bis Cannelonni
    * Gnocchi, Knödel, Klöße - viele Gnocchi-Variationen, Knödel mit diversen Braten
    * Teigwaren süß serviert - Dampfundeln, süße Schupfnudeln, hier kommen Süßmäuler auf ihre Kosten

Insgesamt ein wunderschönes Buch, das für fortgeschrittene (Hobby-)Köche geeignet ist. Es bietet nicht nur viele Grundrezepte sondern auch viele Variationsmöglichkeiten. Hier sind auch die eingestreuten Geschichten rund um die Pastasorten sowie die Küchengeheimnisse echt lesenswert!
Die Sonderausgabe gibt es nur noch vereinzelt im Handel oder bei Amazon. Ich habe daraus schon vorgestellt:

17.02.17

Rezept: Sauerkrautsuppe mit getrockneten Cranberries

Sauerkrautsuppe mit getrockneten Cranberries

Meine Mädels lieben Sauerkraut, die Kleine mehr als die Große. Da gerade jetzt im Winter das ein Vitaminpaket ist, wollte ich mal wieder eine Sauerkrautsuppe machen. Da kam mir das neue Rezept für die Sauerkrautsuppe mit getrockneten Cranberries gerade recht. Leider passt das Foto im Kochbuch nicht mit dem Ergebnis, da meine Cranberries ordentlich rote Farbe in die Suppe gegeben haben und das jungfräuliche Weiß ging dadurch verloren. Auch das Wildgewürz habe ich nicht komplett gemacht, sondern mir eine schnelle Würzmischung im Mörser hergestellt. Sahne war nicht im Haus, wurde auch nicht vermisst. Eine wunderbar würzige Suppe, die ich mir auch als Auftakt in einem winterwürzigen Menü, ggf. mit Wild gut vorstellen könnte.

Zutaten

Für 8 Portionen (lt. Rezept für 4, wir haben uns davon 2x satt gegessen)

  • 3 kleine Zwiebeln
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Butter
  • 500 g frisches Sauerkraut
  • 1,5 Liter Gemüsebrühe
  • 250 ml Apfelsaft (alternativ Weißwein)
  • 2 Äpfel
  • 2 Wacholderbeeren
  • 1/2 langer Pfeffer (alternativ 2 Pfefferkörner)
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1/2 Bio-Orange, nur die Schale
  • Salz zum Abschmecken

Zubereitung

  1. Zwiebeln schälen, fein hacken.
  2. Zucker mit 1 TL Zucker in den großen Topf geben, den Zucker komplett feucht werden lassen, ggf. noch einen weiteren TL zugeben. Dann den Herd anstellen und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Sobald der Zucker bräunt, die Butter zugeben. Darin die Zwiebelwürfel karamellisieren. Das Sauerkfraut mit zugeben.
  3. Mit Apfelsaft ablöschen und mit Brühe aufgießen. Deckel drauf und 60 Minuten köcheln lassen. Dabei immer mal wieder umrühren (so alle 10-15 Minuten).
  4. Äpfel schälen, waschen, vierteln, schälen und Kerngehäuse entfernen. Äpfel fein würfeln und zugeben. Weiter köcheln lassen bis die Äpfel zerfallen bzw ganz weich geworden sind.
  5. Jetzt für die Würze Wacholder mit Pfeffer im Mörser zerstoßen. Mit der gemahlenen Vanille zur Suppe geben. Die Orange heiß waschen, abtrocknen und die Hälfte der Schale abreiben und gemeinsam mit den Cranberries zur Suppe geben.
  6. Die Suppe pürieren und mit Salz abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Mehr Suppenglück, S. 126

Kochbuch: Mehr Suppenglück

Mehr SuppenglückWir alle lieben Suppen! Da können wir auch gar nicht genug Rezepte haben. Da ich schon ihr erstes Suppenglück habe und sehr gerne benutze, durfte jetzt endlich auch das zweite bei uns einziehen. Auch hier hält frau ein Hardcover Buch mit schönen, großformatigen Fotos in den Händen. Pro Rezept gibt es eine Doppelseite mit jeweils einem Foto und einer Seite für Zutaten und Arbeitsanleitung. Die Zutatenliste ist übersichtlich, auch die Personenzahl ist angegeben. Leider ist die Arbeitsanleitung dann komplett im Fließtext gehalten. Auch fehlen Angaben für Nährwerte oder Dauer der Zubereitung. Doch zum Aufbau:

  • Wochenendbegleiter - viele Eintöpfe, viel aus Vorratskammern
  • Partykracher - Klassiker wie Gulaschsuppe, Chili con Carne, immer auch für 4 Personen angegeben
  • Luxuslöffler - teure Zutaten wie Safran, Trüffel und Hummer geben hier den Kick
  • Nestwärmer - auch hier Eintöpfe, viele einheimische Gemüse wie Mangold, Lauch
  • Weltenbummler - viele Asia-Rezepte, wie original, kann ich nicht beurteilen
  • Küchenreformer - Rezepte für Desserts als Suppe, einige Kaltschalen

Abgerundet wird alles durch Grundrezepte für Brühen sowie Rezepte für Gewürzmischungen, die auch gut vorbereitet werden können. Abschließend dann noch ein Rezeptverzeichnis der einzelnen Kapitel sowie alphabetisch.

Mir gefällt das Buch. Ich verstehe nicht immer die Zuordnung zu den einzelnen Kapiteln, hier hätte ich eine jahreszeitliche Sortierung einfacher gefunden, aber das ist ja Geschmackssache. Leider kommen bei mir die Rezepte mit der Abbildung nicht immer überein. Wenn ich Cranberries püriere, wird die Suppe rot und bleibt nicht weiß... Aber geschmacklich alle super. Für Suppenliebhaber unabhängig von der Küchenexpertise immer ein gutes Buch. Das ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

16.02.17

Rezept: Lauchquiche

Lauchquiche

Auch wenn wir den Frühling herbei sehnen, noch gibt es hier eben Wintergemüse. Daraus hatte ich für uns und als Büro-Essen für den nächsten Tag eine Lauchquiche zubereitet. Um es nach einem langen Tag etwas schneller zu machen, habe ich einen Blätterteig verwendet. Der Belag ist dafür einfach genial lecker! Denn neben Lauch, den ich nicht blanchiert, sondern angebraten hatte, kommt noch würziger Schinken und Käse mit dazu. Es harmonierte alles ganz wunderbar, auch kalt ein tolles Mittagessen!

Zubereitung

Für eine 26cm-Springform oder eine eckige Springform

  • 1 Rolle Blätterteig (Kühltheke)
  • 1 kg Lauch (5 Stangen)
  • 150 g gekochter Schinken in Scheiben
  • 150 g Bergkäse
  • 2 EL Pflanzenöl /hier: Rapsöl)
  • 250 g Schlagsahne
  • 4 Eier (L)
  • Salz, Pfeffer, Muskat (wer mag: Kümmel gemahlen statt Muskat)

Zubereitung

  1. Blätterteig aus dem Kühlregal nehmen, in dder Springform ausrollen.
  2. Lauch putzen, welke Teile entfernen, längs halbieren, putzen und in Streifen schneiden.
  3. Schinken würfeln, Käse reiben.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Öl in der Pfanne erhitzen, darin den Lauch anschwitzen, dabei kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den Lauch mit 1/3 des Käses sowie dem ganzen Schinken mischen und auf dem Blätterteig verteilen.
  5. Für den Guss die Sahne mit den Eiern verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Über den Belag gießen. Mit dem restlichen Käse bestreuen.
  6. Im vorgeheizten Ofen auf der 2. Schiene von unten ca. 45 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Bauernmarkt und Biokiste, S. 371

15.02.17

Rezept: Erbsenpüree

Erbsenpüree

Wir lieben Lachs, den wir inzwischen fast immer im Dampfgarer zubereiten. Dazu variieren wir dann nur noch die Beilagen. Aktuell waren mal wieder Erbsen dran, im Rahmen unserer "Alles-muss-dreimal-im-Jahr-gegessen-werden-Aktion". Ich bin ehrlich gesagt, kein großer Fan von Hülsenfrüchten (außer Brechbohnen ganz frisch...) Aber wenn Mama die Regeln aufstellt, dann muss sich natürlich auch Mama daran halten. Immerhin war uns ein Rezept von Findus über den Weg gelaufen. Das Rezept ist gar nicht so schlecht, weswegen es das schon einige Male gab. Nur der Zubereitungsweg funktioniert leider nicht, wie im Rezept beschrieben. Wir haben es abgewandelt und unten schon so angegeben. Seid dabei nett zu Euch selbst und stampft die Kartoffeln mit einem Stampfer oder drückt es durch eine Presse. Wenn man Kartoffeln mit dem Pürierstab bearbeitet, bekommt man eine Konsistenz von Kleister. Wir übrigens auch zu Fleisch sicher lecker schmecken.

Zubereitung

Üppige Beilage für 2 Erwachsene + 2 Kinder

  • 500 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 500 g TK-Erbsen
  • 125 ml Milch
  • 1 TL Salz + zum Abschmecken
  • 1 große Prise Muskat, frisch gerieben
  • 150 g Saure Sahne
  • Pfeffer
  • 1 Zitrone (nur der Saft)

Zubereitung

  1. Kartoffeln wie gewohnt kochen.
  2. In einem Extra Topf die Milch aufkochen, salzen und mit Muskat würzen und die Ersen zugeben. Deckel drauf und bei mittlerer Hitze weiter köcheln lassen, dabei hin und wieder umrühren (haben wir direkt aus dem TK in den Topf gegeben, brauchte etwa 10 Minuten).
  3. Die Erbsen mit dem Pürierstab fein pürieren. Wer es ultra fein mag, jagt jetzt den Erbsenbrei durch die Flotte Lotte.
  4. Die Kartoffeln abgießen, schälen. Dann entweder mit der Kartoffelpresse zum Erbsenbrei pressen oder mit dem Kartoffelstampfer im Erbsenbrei zerdrücken.
  5. Saure Sahne zugeben, unterrühren. Jetzt mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten, dabei etwa 15 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle variiert nach In der Küche mit Pettersson und Findus, S. 58

14.02.17

Rezept: Marmorierter Käsekuchen

Marmorierter Käsekuchen

Was macht Ihr mit den Schoko-Weihnachtsmännern? Wenn sie jetzt noch leben, brauchen sie ein Schicksal. Hier wurde er in einen marmorierten Käsekuchen gebettet. Ich hatte den Schokoladen-Anteil erhöht, was richtig toll ist. Um das Marmor-Muster hin zu bekommen, füllt erst 2/3 bis 3/4 des hellen Teiges hinein. Dann rührt Ihr die geschmolzene Schokolade unter und gebt den Teig als Kreis über den hellen Teig. Dann geht Ihr spiralförmig duch dunklen und hellen Teig, bis Ihr 2-3x komplett durch den Teig gerührt habt.

Zutaten

Für eine 26cm Springform

  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Vanilleschote oder 1/4 Tonkabohne
  • 4 Eier (L)
  • 150 g Weichweizengrieß
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 kg Magerquark
  • 1 Bio-Zitrone

Außerdem:

  • Fett für die Form
  • 3-4 EL Weichweizengrieß

Zubereitung

  1. Schokolade zerbröseln, in eine Schüssel geben. Ein Wasserbad aufstellen und die Schokolade darin schmelzen lassen. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, diese etwas abkühlen lassen. Die Springform einfetten, mit dem Grieß ausstreuen.
  2. Butter mit Zucker schaumig rühren. Vanilleschote längs halbieren und das Mark dazu kratzen bzw. die Tonkabohne auf einer Muskatreibe zur Butter reiben.
  3. Eier trennen. Die Eigelbe unter die Buttermasse rühren. Weichweizengrieß mit Backpulver und Magerquark unterrühren. Zitrone heiß abwaschen, trocknen und die Schale zur Masse abreiben. Alles gut verrühren.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Jetzt die Eiweiße zu sehr steifen Eischnee schlagen und unterheben.
  5. 2/3 bis 3/4 des Teiges in die Form einfüllen.
  6. In den restlichen Teig jetzt die geschmolzene Schokolade einrühren. Den dunklen Teig im Kreis über den hellen Teig geben. Jetzt mit einer Gabel spiralförmig immer Kreise zwischen dunklem und hellen Teig ziehen, so dass das Marmormuster entsteht. Insgesamt sollte 2-3x im Kreis durch den Teig gegangen worden sein.
  7. Den Kuchen auf der 2. Schiene von unten ca 50-60 Minuten backen, bis alles gestockt ist. In der Form etwas abkühlen lassen, dann den Rand lösen. Schmeckt lauwarm und kalt.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Das große Buch der Käsekuchen, S. 16

13.02.17

Rezept: Wintergratin

Wintergratin

Kennt Ihr das? Ihr geht auf den Markt, habt noch keinen konkreten Essensplan. Dann entdeckt Ihr dieses und jenes, am Schluss ist der Korb randvoll (ok, 1-2 Tüten voll können noch dazu kommen). Dann daheim wird aus der "Beute" Gerichte zusammen gestellt. Hier habe ich mich von einem Rezept für Pastinaken-Gratin improvisieren lassen und alles in der Küchenmaschine geraspelt. Wunderbares Rezept, auch wenn wir es ziemlich frei interpretiert haben. Alles Wurzelgemüse kann hier wunderbar verwendet werden. Wer mag, mischt noch Karotten unter, dann ist es etwas bunter. Ich gebe Euch mal meine Verhältnisse an, die aber absolut durch meine Markteinkäufe bedingt ist.

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

  • 100 g Zwiebeln
  • 600 g gemischtes Wurzelgemüse (ich: Pastinake, Steckrübe, Sellerie, Petersilienwurzel)
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL gehackte Petersilie (TK)
  • 30 g Nüsse (Paranüsse lt. Rezept, ich: Mandeln)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 4 Eier (M)
  • 1 EL Dijon-Senf (2 EL lt. Rezept)
  • 250 ml Milch
  • 150 g Bergkäse

Zubereitung

  1. Zwiebeln schälen, halbieren und in Ringe schneiden. Gemüse schälen, in der Küchenmaschine auf der groben Lochreibe raspeln.
  2. Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Olivenöl in einer Pfanne zerlassen, das Gemüse darin mit den Nüssen anbraten. Dabei mit Zucker, Salz, Pfeffer würzen, Petersilie untermischen. Die Gemüsemischung in eine Auflaufform füllen.
  4. Für den Guss die Milch mit den Eiern verquirlen, mit Senf, Salz und Pfeffer würzen. Den Eierguss über das Gemüse geben. Den Käse darüber reiben.
  5. Alles auf der 2. Schiene von unten ca 45 Minuten gratinieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minunten Arbeits- + 45 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Bauernmarkt und Biokiste, S. 376

10.02.17

Rezept: Lasagne mit Pilzen

Lasagne mit Pilzen

Unser Gemüsefach war voll, doch wir wollten in Urlaub fahren. Also wurde der ganze Vorrat an Gemüse in eine Lasagne gepackt. Hier lässt sich wunderbar ganz viel Gemüse verstecken. Ich brate immer das Hack vorab an, lege es beiseite, mache dann im gleichen Topf eine Tomatensauce, in die ich ganz viel Gemüse packe. Damit das meine Kinder nicht so mitbekommen (es darf beim Essen einfach nicht erkennbar sein, sie wissen, was alles drin ist, sie kochen ja schließlich mit). Danach wird dann wieder das Hack mit in die Sauce gegeben und daraus dann eine Lasagne geschichtet. Meine Mädels lieben es, unsere Gäste auch. Nur die Pilze durften erkennbar bleiben. Lasst Euch von der Zutatenliste nicht abschrecken, vieles ist immer da, ich habe es nur nach den Arbeitsschritten sortiert aufgeführt, dadurch wird es etwas länger.

Zutaten

8-10 Portionen, je nach Hunger

Für das Hack:

  • 500 g Rinderhack
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Paprika edelsüß (geraucht ist hier fein)
  • 1 TL Curry
  • 1 TL italienische Kräuter
  • 2 EL Sonnenblumenöl

Für die Tomatensauce

  • 3 Karotten
  • 150 g Sellerie
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 3 Zwiebeln
  • 1/2 Stange Lauch (nur das Hellgrüne/Weiße)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 880 g Dosentomaten (2 Dosen)
  • 500 g passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL italienische Kräuter
  • 1 EL gehackte Petersilie (TK)

Für die Pilze

  • 1 kg braune Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL italienische Kräuter
  • 1 EL Sonnenblumenöl

Für die Lasagne

  • 12 Lasagneplatten
  • 300 g Saure Sahne
  • 100 g Bergkäse
  • 100 g Emmentaler (bitte würzigen)

Zubereitung

  1. Zunächst für das Hack in einem großen Topf das Öl erhitzen, das Hack darin krümelig braten, dabei die Gewürze zugeben und alles pikant abschmecken. Vom Herd nehmen. Danach das Hack aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Im gleichen Topf wird danach die Sauce gekocht.
  2. Jetzt für die Tomatensauce alles putzen, würfeln (je feiner, desto kürzer wird die Garzeit, bei mir immer etwa so 1 cm große Würfel).
  3. In dem gleichen Topf jetzt wieder Öl erhitzen, darin das Gemüse anschwitzen, den Zucker darüber geben. Alles pikant mit den Gewürzen abschmecken. (Wer mag, gibt erst 100 ml Rotwein rein und lässt den verkochen) Alles mit den Tomaten ablöschen. Die Dosentomaten etwas zerdrücken. Jetzt bei mittlerer Hitze und offenem Topf auf die gewünschte Konsistenz einköcheln lassen. Jetzt pürieren und nochmal abschmecken.
  4. Das Hack unterrühren und nochmal abschmecken.
  5. Während die Tomatensauce köchelt, die Pilze putzen, Zwiebeln und Knoblauch putzen, fein hacken und gemeinsam in etwas heißem Öl in einer großen Pfanne anbraten.
  6. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. In einer großen Form erst etwas Tomatensauce mit einigen Pilzen, dann gekleckst saurer Sahne einschichten. Dann Lasagneblätter. Darauf wieder Tomatensauce, Pilze, Saure Sahne und wieder Lasagneblätter. Oben mit Tomatensauce und Pilzen abschließen. Wer noch Saure Sahne hat, gibt diese darüber. Dann den Käse darüber reiben.
  8. Im vorgeheizten Ofen auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten garen. Ggf mit Alufolie abdecken, wenn es zu dunkel wird.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: langwierig, aber einfach. Lässt sich gut vorbereiten, das nimmt Stress raus

Quelle: eigenes Rezept

9.02.17

Rezept: Spaghetti mit Paprika-Lauch-Sauce

Spaghetti mit Paprika-Lauch-Sauce

Bei uns gibt es oft noch Gemüse, die am Ende der Woche unbedingt verkocht werden möchten. Da ich immer samstags auf den Markt gehe, sind die oft nicht mehr ganz taufrisch. Aber auch Paprikaschoten mit kleinen Dellen oder Lauch, der nicht mehr superfrisch ist, lässt sich leckeres kochen. Ich habe hier für uns beide ein schnelles Pasta-Gericht improvisiert. Hier könnt Ihr natürlich auch mit anderen Gemüsen oder Gewürzen variieren.

Zutaten

Für 2 Portionen

  • 200 g Spaghetti
  • 1 Stange Lauch
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 100 ml Weißwein
  • 100 ml Sahne
  • 50 g Parmesan

Zubereitung

  1. Spaghetti in Salzwasser nach Anleitung kochen.
  2. Während das Wasser warm wird, schon den Lauch putzen, von welken Teilen befreien. Dann längs halbieren, ohne den Strunk durchzuschneiden. Dann unter fließendem Wasser waschen und dann quer in Streifen schneiden.
  3. Paprika halbieren, Kerne entfernen, vierteln und quer in Streifen schneiden.
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen, darin das Gemüse anschwitzen. Salzen und mit Weißwein ablöschen.
  5. Jetzt mit Sahne aufgießen, nochmal kurz aufkochen, vom Herd nehmen.
  6. Spaghetti abgießen. Die abgetropften Spaghetti unter das Gemüse mischen, Parmesan darüber reiben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Auf 2 Teller verteilen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

8.02.17

Rezept: Aioli

Aioli

Unsere Mädels lieben Aioli oder Knoblauchsauce, wie sie es immer nennen. Also zeige ich Euch gleich noch eine Abwandlung der Mayonnaise. Von der kann man ganz einfach mehr machen und ist dann ganz schnell bei einer Vielzahl von Dips. Ich habe Euch mal meine Version angegeben, für die klassische Version einfach auf die Kräuter verzichten.

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 1 Portion Mayonnaise (nach diesem Rezept), bei mir etwa 8 EL
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Mayonnaise in eine hohe Schüssel geben.
  2. Knoblauch schälen. Entweder den Knoblauch sehr fein hacken oder mit der Knoblauchpresse zur Mayo pressen.
  3. Schnittlauch waschen, trockenschütteln, in Ringe schneiden, unter die Mayo rühren.
  4. Alles mit Salz, Pfeffer abschmecken und bis zum Servieren kalt stellen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 5 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version

7.02.17

Rezept: Cocktail Sauce

Cocktail-Sauce

Einige der am häufigsten mitgebrachten Grillsaucen bei uns ist immer die Cocktail Sauce. Doch die muss weder man noch frau einkaufen, die geht ganz schnell selbst gemacht. Vor allem, wenn man schon eine Mayonnaise angesetzt hat.

Zutaten

Reicht für 4x als alleiniger Dip

  • 8 EL Ketchup
  • 3 EL Mayonnaise, selbst gemacht nach diesem Rezept
  • 1 EL Orangensaft
  • 1 TL Worchester Sauce
  • 1 TL Weinbrand (Cognac, nur wenn keine Kids mitessen)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. In einer Schüssel Ketchup mit Mayonnaise, Orangensaft, Worchester Sauce verrühren.
  2. Mit Weinbrand, Salz, Pfeffer abschmecken.
  3. Bis zum Servieren kalt stellen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 5 Minuten, wenn die Mayo schon fertig ist

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version

6.02.17

Rezept: Hähnchenkeulen mit Möhren-Apfel-Gemüse

Hähnchenkeulen mit Möhren-Apfel-Gemüse

Bei uns gibt es regelmäßig Hähnchenkeulen, die wir immer auf Gemüse betten. So kommt gemütliches Essen auf den Tisch, das viel Gemüse für uns alle mitbringt. Außerdem lieben wir die Hähnchenkeulen, wir brauchen gar kein Hähnchenbrustfilet. Am Knochen gegart wird es viel saftiger.

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 10 Karotten
  • 5 Zwiebeln
  • 3 Äpfel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Zuckerrübensirup
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL Gemüsebrühenpulver
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Hähnchenkeulen mit Unter- und Oberkeule

Zubereitung

  1. Karotten schälen, in etwa 2 cm dicke Stücke schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und dann in grobe Würfel schneiden. Knoblauch schälen, fein hacken.
  2. Äpfel waschen, trocknen, vierteln. Kerngehäuse entfernen und grob würfeln.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. In einem flachen Bräter das Öl erhitzen, darin die Karottenstücke anschwitzen. Zuckerrübensirup darüber geben, weiter anschwitzen. Das restliche Gemüse mit Zwiebeln, Knoblauch und Äpfel zugeben und alles mit anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer, Gemüsebrühenpulver und Thymian abschmecken. Vom Herd nehmen.
  5. Die Hähnchenkeulen von überschüssiger Haut befreien. Am Gelenk und einmal an der dicksten Stelle der Oberkeule auch einmal einschneiden. Diese salzen und oben auf das Gemüse legen.
  6. Auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

5.02.17

Rezept: Mayonnaise Blitzrezept

Mayonnaise Blitzrezept

Wir essen ja ab und an gerne mal Mayonnaise. Leider ist es ein unfotogenes Rezept. Aber es gehört einfach auch mal auf meine Seite. Also so, wie ich es schnell selber rühren kann. Das Geheimnis: alle Zutaten etwa 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank räumen. Alles sollte gleichmäßig zimmerwarm sein. Dann gerinnt die Mayo auch nicht. Wenn Ihr dann noch einen Pürierstab Euer Eigen nennt, kann nichts mehr schief gehen. Schmeckt, auch wenn ich es Euch jetzt nicht superduper schicki darstelle. Einfach lecker - nachkochen.

Zutaten

Für 4 große Portionen (beispielsweise zu Pommes)

  • 3 Eigelb (L), ganz frische Eier nehmen
  • 2 TL scharfer Senf
  • 200 ml Öl (neutrales Pflanzenöl, ich: Sonnenblumenöl)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Joghurt

Zubereitung

  1. Alle Zutaten mind. 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit alles zimmerwarm wird.
  2. Die Eier trennen. Dabei nicht mit den Fingern in das Innere des Eis fassen. Salmonellen sind nur außen, nicht innen! Wir brauchen nur die Eigelbe, diese in eine hohe Rührschüssel geben.
  3. Senf mit zu dem Eigelb geben. Mit dem Pürierstab schon anpürieren.
  4. Dann das Öl in einem dünnen Strahl unter kontinuierlichem pürieren einfließen lassen. Dabei wird alles eine homogene Masse wird.
  5. Alles mit Zitronensaft, Salz und Joghurt abschmecken. Dabei immer mit dem Pürierstab arbeiten.
  6. Bis zum Servieren kalt stellen.

Zubereitungszeit: 30 Minuten vorher anfangen, dauert dann selber nur 5 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Saucen und Dips, S. 14

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