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29.10.16

Rezept: Bratwurstfloß auf Spinatfluss mit Kartoffelbreifelsen

Bratwurstfloß auf Spinatfluss mit Kartoffelbreifelsen

Wir hatten die letzten Wochen Herbstferien und wir genossen die gemeinsame Zeit. Außerdem blieb endlich mal Zeit, um das Essen auch etwas aufwändiger zu kochen. Beide Mädels durften Gerichte aussuchen und natürlich dann mitkochen. Meine Kleine hatte schon lange ein Auge auf das Bratwurstfloß auf Spinatfluss mit Kartoffelbreifelsen geworfen. Eigentlich wird im Originalrezept fertiger TK-Rahmspinat verwendet. Wir hatten aber auf dem Markt noch frischen Spinat eingekauft. Aber der Kartoffelbrei wurde selber gemacht. Kam gut an! Wer skeptische Kinder hat, nimmt TK-Spinat, denn selbst gekocht schmeckt es einfach intensiver, was zwar meine Kinder essen, aber bei anderen oft auf Skepsis stößt. Angerichtet wurde der Teller übrigens tatsächlich von der 7-jährigen.

Zutaten

Für 4 Personen

Für den Kartoffelbrei:

  • 750 g mehlig kochende Kartoffeln (Afra genommen)
  • Salz
  • 150 ml Milch (ggf. etwas mehr)
  • 100 g Saure Sahne (klassischer: 1 EL Butter)
  • Muskatnuss
  • Pfeffer

Für den Spinat (entweder 400 g TK-Rahmspinat oder):

  • 500 g frischer Blattspinat
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 50 ml Schlagsahne

Für die Flöße:

  • 1 Packung Nürnberger Würstchen mit 12 Würstchen (die Standardpackung)
  • Zahnstocher
  • 1 rote Paprika
  • 1 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln schälen und weich kochen (wir: Schnellkochtopf im gelochten Einsatz, 2. Ring, 15 Minuten), abgießen und etwas abdampfen lassen.
  2. In der Zwischenzeit den Spinat gründlich waschen, dicke Stiele und schlechte Stellen gründlich entfernen. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken.
  3. Die Paprika waschen, längs halbieren, Kerne entfernen, nochmal jeweils längs halbieren, so dass insgesamt 4 Segel entstanden sind. In jedes Paprika-Segel ein Zahnstocher stecken.
  4. Die Nürnberger Würstchen immer zu dritt aus der Packung nehmen, dadurch sind 3 immer recht eng zusammen. An beiden Würstchenenden mit Zahnstochern fixieren. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, darin die Flöße von beiden Seiten anbraten. Auf einem Küchenkrepp etwas entfetten. Warm halten.
  5. In einem großen Topf das Öl erhitzen, die Würfel darin glasig andünsten. Den Spinat gründlich trocken schütteln und nach und nach zugeben, dabei immer mal wieder wenden (von unten nach oben) und mit geschlossenem Deckel zusammenfallen lassen. Schlagsahne zugeben und fein pürieren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Deckel drauf.
  6. Milch aufkochen, die Kartoffeln zugeben, mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Saure Sahne (oder Butter) unterrühren. Je nach Konsistenz noch etwas Milch unterrühren.
    Kartoffelbrei stampfen
  7. Jetzt auf jedem Teller einen Spinatfluss verteilen, auf jedes Floß ein Segel setzen. Flöße auf den Spinat setzen, die Kartoffelbreifelsen um die Flöße drapieren (mit Esslöffeln oder Eisportionierern).
  8. Genießen!

Zubereitungszeit: Mit Kind und Spinat kochen etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: kann Grundschulkind mit etwas Hilfe gut bewältigen

Quelle: kaum abgewandelt nach In der Küche mit Pettersson und Findus, S. 38f.

Kochbuch: In der Küche mit Pettersson und Findus

In der Küche mit Pettersson und FindusMeine Kleine (früher auch die Große) liebt Pettersson und Findus! Als sie dann das zweite Kochbuch entdeckte (die Große hat das zuerst erschienene), wünschte sie es sich sehr. Wir haben es jetzt schon einige Zeit und sind sehr begeistert. Das Buch ist auch mit festem Einband gebunden, viele Bilder aus den geliebten Bilderbüchern mit im Layout verwendet. Auch hier bekommt jedes Rezept eine Doppelseite. Doch während im ersten dann ein Bild aus dem Kinderbuch mit dem erwähnten Rezept erscheint - die Kinder also keinen Anhalt haben, wie es aussehen könnte oder sollte, sind jetzt hier Fotos von den Rezepten selber abgebildet. Dadurch können gerade kleine Kinder gezielt Rezepte aussuchen oder Komponenten ausschließen. Wir haben jetzt schon etliches ausprobiert und wir haben immer eine Ähnlichkeit mit dem professionellen Foto erreicht - insbesondere auch, wenn die Kinder die Teller angerichtet haben. Das zeichnet dieses Buch wirklich aus, da das nur in den wenigsten Kinderkochbüchern erreicht werden kann.

Die Zutatenliste ist immer in einem Kasten zusammengefasst. Hier hätte ich mir eine größere Schriftart gewünscht, da es für Erstleser kaum zu meistern ist. Die Arbeitsanleitung ist übersichtlich und gegliedert. Doch auch hier leider in Schriftgröße 11 (etwa) gehalten, was meine 3.-Klässlerin meistert, aber meine jetzt in der 2. Klasse gehende Kleine noch nicht schafft. Ergänzt werden die Rezepte durch Tipps über die Nahrungsmittel wie "Warum ist Fisch gesund", was ist an Kohlrabi toll.

Die Rezepte selber sind wie immer in Kapitel gegliedert. Die Kapitel sind farblich untergliedert, was sich durch das Layout zieht und die Orientierung deutlich erleichtert:

  • Gemüse querbeet (Knackiges aus dem Garten) - kreative Gemüseküche mit Kohlrabipommes oder Gemüsewaffeln
  • Fleischklösschen im Hühnerstall (Hack, Hähnchen und alles mit Ei) - Varianten von Fleischklösschen, auch mit Gemüse aufgepeppt wie Möhrenfrikadellen, viel mit Hühnchen
  • Ein Toller Hecht (Fisch frisch aufgetischt) - Fischstäbchen selbst gemacht oder Variationen mit gekauften, aber auch Lachsspieße oder Kartoffelfisch (Seelachs mit Kartoffelschuppen)
  • Petterssons Picknick (Stockbrot, Würstchenraketen und alles für draußen) - wirklich Picknick, wenig für die Vesperdose der Schule, weil einiges viel Zeit in der Vorbereitung braucht
  • Süße Schatzsuche (Leckereien für Naschkatzen) - Klassiker wie Kanebullar (Zimtschnecken), Kaiserschmarrn, Kalter Hund und Co
  • Geburtstagstorten für alle (Geburtstag, Weihnachten und mehr) - Weihnachtsgebäck aus Hefe, Honigkuchen und natürlich auch eine Version der Pfannkuchentorte (das Rezept des anderen Buches ist definitiv besser!)
  • Wunderbare Wunder (Tipps und Tricks für Mondmänner und Katzonauten) - Küchentricks, Erklärungen wie beispielsweise Eier trennen oder auch Anregungen, einen eigenen Kräutergarten auf der Fensterbank anzulegen
  • Findus Buchstabensuppe (Alle Rezepte auf einem Blick) - das Register rundet alles ab

Das Buch ist perfekt auf Kinder zugeschnitten, hier können sie gemeinsam mit den Großen tatsächlich leckere Rezepte kochen, die auch wirklich ankommen. Für Kinder im Kindergarten oder auch noch Grundschulkinder absolut geeignet. Bis jetzt waren auch die mitessenden Besuchskinder zumindest angetan. Wer für Weihnachten noch ein Kochbuch für die Kinder sucht, das hier funktioniert!

Das Buch ist aktuell im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

28.10.16

Rezept: Apfel-Sauerrahm-Kuchen

Apfel-Sauerrahm-Kuchen

Meine Mädels lieben Apfelkuchen und ich suchte ein Rezept, um das viele Fallobst zu verwenden. Denn der Apfelbaum trägt fleißig, aber viele haben kleine Schadstellen, die ich aber trotzdem benutzen möchte. Hier durften die Mädels samt Freundin die Äpfel schälen und hinterher würfeln, so dass auch die restlichen Äpfel ganz wunderbar verwendet wurden. Dazu dann noch die Streusel, einfach ein Traum an den herbstlichen Tagen mit ekligem Schmuddelwetter, wie es hier schon die ganze Woche herrscht! Durch die verwendete Saure Sahne bekommt der Apfel-Sauerrahm-Kuchen noch eine leichte Frische, die wirklich fein schmeckt.

Zutaten

Für eine 28cm-Springform

Für die Streusel:

  • 80 g Weizenmehl
  • 80 g brauner Zucker
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 80 g Butter

Für die Füllung:

  • 1 kg Apfel (750 g vorbereitet gewogen, brauchte etwa 1,5 kg Fallobst)
  • 2 EL Zitronensaft

Für den Rührteig:

  • 150 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 3 Eier (L)
  • 225 g Weizenmehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 150 g Saure Sahne (alternativ Schmand)

Zubereitung

  1. Für die Streusel alle Zutaten rasch zerkneten, in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen.
  2. Die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse und ggf. Schadstellen entfernen. Die Äpfel würfeln und mit dem Zitronensaft mischen.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform einfetten.
  4. Für den Rührteig die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Vanille längs halbieren und das Mark heraus kratzen. Das Vanillemark unter die Butter rühren, Salz zugeben. Die Eier einzeln jeweils 1 Minute unterrühren.
  5. Mehl mit Backpulver mischen, unter den Teig rühren. Zuletzt die Saure Sahne einrühren.
  6. Die Hälfte des Teigs in der Backform glatt streichen, die Äpfel darauf verteilen, mit dem restlichen Rührteig bedecken.
  7. Die Streusel darüber bröseln.
  8. Auf der 2. Schiene von unten in den Ofen stellen und 50 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeitszeit (mit 3 Kindern), sonst wohl etwa 60 Minuten + 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Apfelkuchen, S. 52

26.10.16

Rezept: Kanelbullar

Kanelbullar

10 Jahre Crockyblog - langsam kocht besserUnsere Kleine liebt Kanelbullar, wie die Zimtschnecken im Original heißen. Da meine Kleine immer noch ein großer Fan von Pettersson und Findus ist, hat sie auch das zuletzt erschienene Kochbuch bekommen. Darin war ein anderes als das bewährte Rezept enthalten. Wir backen die regelmäßig und meine Kleine findet dieses Rezept eindeutig besser. Hier bringt sie auch die Geduld auf, die Hefe einfach braucht. Denn sie weiß, sie wird dafür belohnt werden. Die Frage nach ihren Zimtschnecken stellt sie auch schon nur noch am Vormittag an gemütlichen Wochenenden. Das Rezept können wir nur empfehlen, weswegen wir es zum gemütlichen Kochen (und backen) von Crockyblog zum Geburtstag dazu stellen - Happy Birthday!!

Zutaten

Reicht für etwa 16 Stück

Für den Teig:

  • 500 g Mehl (Typ 405)
  • 300 ml Milch
  • 1/2 Würfel Hefe (21 g)
  • 50 g Zucker
  • 75 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 Prise Salz
  • 2 Kapseln Kardamom (alternativ 1 Messerspitze gemahlener Kardamom)

  • 50 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 leicht gehäufter TL Zimt

Zubereitung

  1. Mehl in eine große Schüssel (Küchenmaschine) geben, in die Mitte eine Mulde drücken, die Milch hinein gießen und die Hefe hinein bröseln. Zucker darüber streuen, mit einem Küchentuch abdecken und etwas stehen lassen, bis die Hee beginnt zu gehen.
  2. In der Zwischenzeit die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen.
  3. Die etwas abgekühlte Butter, Ei, Salz zum Mehl geben. Kardamom im Mörser zerstoßen, schalen entfernen und den Rest fein mahlen (oder gemahlenen nehmen). Mit in den Teig geben, 2 Minuten auf höchster, dann etwa 5 Minuten auf niedrigster Stufe kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist.
  4. Den Teig wieder mit einem Küchentuch abdecken, an einen windgeschützten Bereich stellen und wieder gehen lassen, bis der Teig beginnt zu gehen und sein Volumen knapp verdoppelt hat.
  5. Für die Zimtschicht die restliche Butter schmelzen, in einer kleinen Schüssel (oder Streuer) den Zucker mit Zimt vermischen.
  6. Den Teig zu einem Rechteck (etwa 20 cm breit und 50 cm lang) ausrollen. Dabei immer wieder Pausen machen.
  7. Den Teig mit der flüssigen Butter bepinseln und mit dem Zimtzucker bestreuen. Von der Längsseite her aufrollen, das Ende etwas festdrücken. Dann quer in Rollen schneiden, die mit Abstand mit den Schnittflächen nach oben auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen. Mit Küchentuch abdecken und nochmal gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vermehrt hat.
  8. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  9. Auf der 2. Schiene von unten die Schnecken 10-12 Minuten goldbraun backen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 45 Minuten mit Pausen insgesamt etwa 3 Stunden + Backzeit 10 Minuten (von Anfang bis Ende etwa 4-5 Stunden rechnen - also rechtzeitig anfangen!)

Schwierigkeit: meine brauchen nur Hilfe beim Ausrollen und mit dem heißen Ofen

Quelle: In der Küche mit Pettersson und Findus, S. 94

11.10.16

Rezept: Mangold-Hack-Auflauf mit Bohnen

Mangold-Hack-Auflauf mit Bohnen

Der erste Mangold ist wieder da, im Hochsommer bekomme ich den auf dem Markt nicht. Also konnte ich es gleich nutzen und endlich wieder einen Mangold-Auflauf machen. Ich habe es mir dieses Mal etwas leichter gemacht, beim Metzger fertig gewürzten Hackepeter mitgenommen (jetzt geht das, beim letzten Metzger war es immer überwürzt). Dazu habe ich noch die restlichen Bohnen geerntet. Leider hatte ich in letzter Zeit einige übersehen und die Hülsen waren schon holzig, so dass ich die Bohnenkerne genommen habe und nur von den dünnen die ganzen Bohnen. War absolut genial lecker.

Zutaten

Reicht für 5 Personen

  • 400 g Mangold
  • 300 g Bohnen, fertig geputzt
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Stiele Bohnenkraut
  • Salz, Pfeffer
  • 400 g Hackepeter (fertig gewürzt)
  • 400 g Saure Sahne
  • 4 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer
  • 150 g junger Gouda

Zubereitung

  1. Mangold putzen, dabei die Stiele separat klein hacken, die Blätter extra legen und grob hacken. Bohnen putzen, ggf. die Hülsen entfernen. Die (noch langen) Bohnen in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken. Bohnenkraut waschen, trockenschütteln, Blättchen abstreifen und hacken.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, darin die Mangoldstiele mit Bohnen anschwitzen. Nach etwa 4 Minuten die Zwiebeln und Knoblauch mit anschwitzen, dann die Blätter zugeben und zusammenfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Bohnenkraut würzig abschmecken. Alles in eine Auflaufform geben.
  4. Das Hack in der heißen Pfanne krümelig anbraten. Unter die Mangoldmasse mischen.
  5. Für den Guss die Saure Sahne mit den Eiern verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen und über die Masse geben. Den Käse darüber reiben.
  6. Im vorgeheizten Ofen 45-50 Minuten garen, bis die Kruse goldig ist.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- und 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

9.10.16

Rezept: Apfel-Quark-Kuchen

Apfel-Quark-Kuchen

Unser Baum trägt weiter fleißig und wir hatten in letzter Zeit mehrere Anlässe, um Kuchen zu backen. Dieses Mal gab es einen Apfel-Quark-Kuchen, der die Geheimnisse eines fluffigen Käsekuchens mit einem fruchtigen Apfelkuchen verbindet. Wir haben allerdings die Käsemasse etwas erhöht, was dem Rezept wirklich gut tut.

Zutaten

Für eine 26cm Springform

Für den Mürbeteig:

  • 200 g Mehl (Typ 405)
  • 100 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei (M)
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 750 g Äpfel
  • 1 EL Zitronensaft
  • 30 g Cranberries getrocknet (lt. Rezept: Rosinen)

Für die Käsemasse:

  • 500 g Magerquark
  • 160 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 6 Eier (M)

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch verkneten und in Frischhaltefolie wickeln und ruhen lassen.
  2. Die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Stücke schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und beiseite stellen.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform einfetten.
  4. Den Teig in der Springform verteilen, mit Backpapier bedecken und mit getrockneten Linsen beschweren, im heißen Ofen etwa 5 Minuten blind backen. Danach wieder heraus nehmen, das Backpapier mit den Linsen entfernen.
  5. In der Zwischenzeit schon mal für die Käsemasse den Magerquark mit dem Zucker verrühren. Die Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark heraus kratzen. Das Mark unterrühren.
  6. Die Eier trennen, die Eigelbe unter die Quarkmasse rühren, das Eiweiß zu Eischnee schlagen. Den Eischnee unter die Quarkmasse rühren.
  7. Die Äpfel auf dem Boden verteilen, die getrockneten Cranberries oder Rosinen darüber verteilen. Die Quarkmasse darüber verteilen.
  8. Den Kuchen auf der 2. Schiene von unten in den Ofen stellen, die Hitze auf 160°C Ober-/Unterhitze reduzieren und für ca 60 Minuten backen, bis die Masse gestockt ist. Wird der Kuchen oben zu dunkel ggf. mit etwas Backpapier abdecken.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: schaffen auch Anfänger

Quelle: Das große Buch der Käsekuchen, S. 56

Backbuch: Das große Buch der Käsekuchen

Das große Buch der KäsekuchenWir lieben Käsekuchen! Als ich dann neulich im Laden beim Stöbern dieses Backbuch entdeckte, musste ich es einfach mitnehmen. Auch unsere Mädels lieben diese fluffigen Kuchen, für die hier etliche Rezepte enthalten sind. Schön an diesem Buch finde ich die Einleitung, die zunächst bei den Mengenangaben wie EL auch für die unterschiedlichen Rezeptbestandteile (Mehl, Nüsse, Butter, Sahne) in Gramm angibt.Danach kommt eine kleine Einleitung, über Käsekuchen, Geschichte und die benötigten Zutaten sowie kleine Tipps, damit die Rezepte auch sicher gelingen. Die folgen dann untergliedert in Kapitel:

  • Köstliche Kuchenvielfalt - Klassiker und viele Variationen mit Obst
  • Himmlisches Tortenglück - viele gefüllte Rezeptideen
  • Kleine Kuchen und Portionsgebäck - überwiegend Rezepte für die 18cm Springform und für die Muffinsform

Die Rezepte selber sind gelingsicher. Mir gefallen die vielen Variationen, die zwar recht klassisch gehalten sind, aber dennoch unterschiedlich ausfallen. Auch das Layout ist gefällig, die Bilder großformatig und ansprechend, die Zutatenliste ist jeweils übersichtlich am Rand. Auch die Zubereitungszeit ist angegeben sowie die benötigte Backform. Die Arbeitsschritte sind übersichtlich gegliedert und nachvollziehbar beschrieben. So gelingen die Rezepte auch ungeübteren Bäckern. Das Buch ist leider schon wieder nur noch als Restbestand in einzelnen Läden oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

8.10.16

Rezept: Apfelwähe

Apfelwähe

Derzeit gibt es bei uns oft die verschiedensten Versionen von Apfelkuchen, aktuell haben wir uns für eine schweizer Apfelwähe entschieden. Die ist absolut schnell vorzubereiten, lecker obendrein. Ich habe einfach mein Express-Vanilleeis dazu gemacht. Ein wunderbares Gericht für einen gemütlichen Familiennachmittag.

Zutaten

Für eine 28 cm Form (Tarteform oder alternativ Sprinform)

Für den Teig:

  • 200 g Weizenmehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 1 gehäufter EL Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter

Für den Belag:

  • 1 kg Äpfel (beim Einkaufen: Boskop bevorzugen)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 15 g Speisestärke
  • 2 Eier (M)
  • 1 Messerpitze gemahlenen Zimt
  • 200 ml Schlagsahne

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank kalt stellen (etwa 30 Minuten).
  2. Die Form einfetten. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Speisestärke mit Eiern, Zimt und Sahne verquirlen.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Den Teig in der Form verteilen, dabei einen etwa 2 cm hohen Rand formen. Die Äpfel kreisförmig auf dem Teig verteilen.
  5. Auf der 2. Schiene von unten ca. 20 Minuten backen.
  6. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, den Guss darüber gießen und für weitere 25 Minuten backen.
  7. Warm oder lauwarm mit etwas geschlagener Sahne oder Vanilleeis servieren.
    Apfelwähe

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten reine Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Apfelkuchen, S. 48

7.10.16

Rezept: Apfelmus mit Zimt

Apfelmus mit Zimt

Unser Apfelbaum trägt fleißig. Leider werfen die Vögel viele unreife oder halbreife Äpfel runter. Wir sammeln jeden Tag ein, doch die Macken schränken die Haltbarkeit enorm ein. Also muss recht tagesaktuell eingemacht werden. Hier habe ich 2 kg Äpfel mit 1 Zimtstange zu einem leckeren Apfelmus mit Zimt eingekocht. Abgesehen vom Schälen und Putzen der Äpfel ist der Rest einfach und simpel. Meine Mädels lieben es, auch das Haus duftet dann immer den ganzen Tag. Probiert doch mal, es lohnt sich, denn der Unterschied zum gekauften Apfelmus ist enorm!

Zutaten

Ergibt etwa 1 Liter Apfelmus

  • 2 kg Äpfel (Fallobst etwa 3 kg)
  • 4 gehäufte EL Zucker
  • 4 EL Wasser (wenn keine Kinder mitessen: Weißwein ist hier auch fein)
  • 1 Zimtstange

Zubereitung

  1. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse und schlechte Stellen entfernen, in einen Topf geben.
  2. Mit Zucker, Wasser mischen. Die Zimtstange etwas zerbrechen und zugeben.
  3. Mit geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze (3/9) unter gelegentlichem Rühren so lange köcheln lassen, bis die Apfelwürfel anfangen zu zermusen. Je nach Vorliebe weiter köcheln lassen oder die Zimtstange entfernen und mit dem Pürierstab fein pürieren.
  4. Kochend in vorbereitete Gläser füllen, diese etwa 5 Minuten auf den Deckel stellen, umdrehen und kühl und dunkel lagern.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Kochzeit (Arbeitszeit hängt vom Zustand der Äpfel ab)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version eines Klassikers

5.10.16

Rezept: Spinat-Schinken-Tarte

Spinat-Schinken-Tarte

Jetzt im Herbst bekomme ich wieder wunderbarenSpinat auf dem Markt. Dieses Mal habe ich mich für ein Rezept von Jamie Oliver entschieden. Da es aber eine spontane abendliche Rezeptentscheidung war, hatte ich keinen Cheddar im Haus, der laut Rezept eigentlich in den Teig gehört. Ich habe mich aber etwas mehr als damals an das Rezept gehalten, was deutlich besser schmeckt!

Zutaten

Für eine 30cm Tarteform

Für den Teig:

  • 300 g Mehl, Typ 405
  • 150 g Butter (lt. Rezept: Schweineschmalz)
  • 50 g Cheddar (weggelassen)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Zweig frischer Rosmarin
  • 5 Zweige Thymian
  • 2 Eier (L)

Für den Belag:

  • 2 große rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 350 g Spinat (geputzt gewogen, etwa 500 g vorher)
  • 4-5 Stiele Oregano (oder Majoran)
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL gemahlene Muskatblüte (oder normaler Muskat)
  • 400 g Saure Sahne
  • 3 Eier (L)
  • 200 g geräucherter Schinken
  • 150 g Parmesan

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben, die Kräuter waschen, trockenschütteln, die Blätter abstreifen, einmal kurz durchhacken und zu den anderen Zutaten geben. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten kalt stellen.
  2. Jetzt für den Belag die Zwiebeln schälen, fein hacken. Knoblauch schälen, ebenfalls hacken. Spinat gründlich waschen, dabei schlechte Stellen und dicke Stiele entfernen. Die Kräuter ebenfalls waschen, gründlich trocken schütteln. Die Blätter abstreifen.
  3. Jetzt in einer großen Pfanne das Öl erhitzen, die Zwiebeln und Knoblauch darin goldig anschwitzen, Spinat portionsweise zugeben, Deckel drauf und zusammenfallen lassen. Vom Herd nehmen. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskatblüte abschmecken.
  4. Für den Guss die Saure Sahne mit den Eiern verquirlen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Tarteform einfetten.
  6. Den Schinken (wenn am Stück) würfeln.
  7. Den Teig in der Form verteilen, dabei einen etwa 2 cm hohen Rand formen. Im Ofen auf der 2. Schine von unten 6 Minuten blind backen.
  8. Aus dem Ofen nehmen, die Schinkenwürfel darauf verteilen, mit der Spinatmasse bedecken und den Guss darüber verteilen.
  9. Den Parmesan darüber reiben. Im Ofen auf der 2. Schiene von unten 20-30 Minuten goldgelb backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: noch recht einfach, macht was her

Quelle: wenig variiert nach Natürlich Jamie, S. 347

3.10.16

Rezept: Knuspermüsli

Knsupermüsli

Meine Große wollte sich unbedingt mal ihr Knuspermüsli selber machen, weil sie die angebotenen Packungen nicht sonderlich begeisternd findet. Fündig wurde sie mal wieder in ihrem Kochbuch. Auch hier hat sie fast alles selber gemacht, über abwiegen bis abfüllen. Nur das Schmelzen des Honigs durfte ich übernehmen, das war ihr noch unheimlich, im Buch wurde vor Spritzern gewarnt (die kennt sie schon...). Ich würde Euch beim Aufknuspern im Ofen empfehlen, es mindestens einmal zu wenden, sonst wird es auf einer Seite sehr dunkel und der Rest zu hell. Angeblich ergibt es 8 Portionen, mit unseren Frühstücksportionen kommen wir aber locker auf 12-14 (es ist noch etliches übrig und), verschenkt wurde ein Teil auch.

Zutaten

Ergibt etwa 14 Portionen

  • 350 g Haferflocken (Vollkorn)
  • 125 g Haselnusskerne (gehackte genommen)
  • 60 g Kürbiskerne
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 6 EL flüssiger Honig
  • 125 g Bananenchips (weggelassen, die finden hier keine Freunde)
  • 125 g getrocknete Cranberries (Rosinen lt. Rezept)

Zubereitung

  1. Haferflocken, Haselnüsse, Kürbiskerne in einer großen Schüssel gemeinsam abwiegen.
  2. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  3. In einer großen beschichteten Pfanne das Öl gemeinsam mit dem Honig erhitzen, sobald es erwärmt ist, die Pfanne vom Herd nehmen und die Haferflockenmischung in die Pfanne geben und vorsichtig wenden. Alles auf dem Backblech verteilen.
  4. Sobald der Ofen heiß ist, auf der 2. Schiene von unten 10 Minuten aufknuspern. Nach 5 Minuten einmal wenden.
  5. Auskühlen lassen, die Cranberries (ggf. auch Bananenchips) untermischen, in ein dichtes Glas umfüllen.
  6. Mit Milch oder Joghurt genießen.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 10 Minuten Ofenzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: nur wenig variiert nach Koch mal!, S. 17f.

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