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28.09.16

Rezept: Kürbisspalten mit Hackbällchen vom Blech

Kürbisspalten mit Hackbällchen vom Blech

Wir kochen so viele Sachen selten öfters, aber die Hackbällchen mit gebratenem Kürbis haben es uns angetan. Nur haben wir das Rezept inzwischen sehr abgewandelt und machen inzwischen alles im Ofen. Darum hat es sich mal einen eigenen Eintrag verdient. Es lässt sich mal wieder wunderbar vorbereiten, ein komplettes Gericht vom Blech, was will man mehr. Außer einem Brett und einer Schüssel ist neben dem Backblech auch nichts zu spülen. Bequemer geht es kaum. Darum und weil es so genial lecker schmeckt, eines der wenigen Gerichte, die es mindestens jährlich bei uns gibt.

Zutaten

Reicht für 4 Personen

Für die Hackbällchen

  • 1 altbackenes Brötchen
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 TL Senf
  • 1 Ei (L)
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1 TL Paprika edelsüß

Für die Beilagen:

  • 2 TL Rapsöl
  • 1 kleiner Hokkaido (etwa 1 kg)
  • 3 Zwiebeln
  • 500 g kleine Kartoffeln (Sieglinde genommen)
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL Muskat (wer hat: Muskatblüte)
  • 3 Zweige Rosmarin

Zubereitung

  1. Das Brötchen in Wasser einweichen. Dann ausdrücken und wieder in die Schüssel geben. Das Hackfleisch dazu geben. Mit allen Zutaten mit den Händen vermengen und nochmal abschmecken, ggf. nachwürzen.
  2. Das Blech mit Öl einpinseln. Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne heraus kratzen. Dann vierteln und in etwa 2 cm dicke Spalten schneiden. Auf das Backblech geben. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Kartoffeln gründlich waschen, längs halbieren.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Alles auf das Blech geben, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Rosmarinzweige waschen, trockenschütteln, die Nadeln abstreifen, grob zerzupfen und darüber verteilen.
  5. Die Hackmasse mit feuchten Händen in kleine Bällchen teilen und daraus Bällchen formen. Gleichmäßig auf dem Blech verteilen.
  6. Das Blech auf die 2. Schiene von unten 45 Minuten schieben und mit einem scharfen Messer prüfen, ob alles gegart ist. Gemeinsam seriveren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach meinem alten Rezept

27.09.16

Rezept: Schollen aus dem Ofen

Schollen aus dem Ofen

Ich hatte ganz wunderbare Schollen entdeckt. Die Mädels waren beide bei Freundinnen unterwegs und der Göttergatte und ich waren ganz alleine. Also gab es für uns einfach ein schnelles Rezept mit Schollen aus dem Ofen. Ich habe mich mal an das Rezept gehalten, aber für uns hätte es noch etwas mehr Gemüse sein dürfen. Das wird vorher angebraten und dann auf die gewürzten Schollen gegeben. Die Schollen waren super aromatisch, nur würde ich beim nächsten Mal die doppelte Menge Tomaten nehmen, die harmonierten wirklich gut!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 2 Schollen
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln (bei mir: 2 Zwiebeln)
  • 3 EL Olivenöl + Öl für das Blech
  • 1 TL Fenchelsaat
  • 1 TL Senfsaat
  • 250 g Kirschtomaten
  • 2 Zweige Rosmarin

Zubereitung

  1. Die Schollen waschen, trocknen und mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch schälen, in Scheiben schneiden und in den Bauch geben.
  2. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Backblech einölen.
  3. Frühlingszwiebeln waschen, das Helle und Weiße in Ringe schneiden. In einer Pfanne Fenchel- und Senfsaat im Olivenöl anschwitzen, die Ringe der Frühlingszwiebeln mit zugeben und anschwitzen.
  4. Die Zwiebelmasse über die Schollen geben, die Tomaten waschen, die Tomaten auf den Schollen verteilen.
  5. Im Ofen auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Essen und Trinken

Im Original wird dazu ein Dip serviert aus Joghurt, Safran und Essig. Da ich aber Safranpulver nicht mag, habe ich darauf verzichtet.

21.09.16

Rezept: Schnelle Barbecue-Sauce

schnelle Barbecue-Sauce

Für das gemeinsame Grillen mit den neuen Nachbarn hatte ich Grillsaucen versprochen. Unter anderem wollte ich zu den angesagten Steaks eine Barbecue-Sauce mitbringen. Doch da ich nicht so viel Zeit hatte, musste es schnell gehen. Fündig wurde ich in meinem Grillbuch. Kam gut an. Ich persönlich würde beim nächsten Mal noch etwas mehr Essig nehmen. Außerdem kann ich Rezepte ja kaum nachkochen, ohne etwas zu verändern. Ich hatte noch etwas geräuchertes scharfes Paprika-Pulver mit in die Sauce gerührt, mildes geräuchertes würde hier aber besser passen (zumindest wenn Kinder mitessen...). Ich habe es mal so wie geplant unten angegeben. Nachmachen absolut empfohlen!

Zutaten

Ergibt 250 ml

  • 120 ml Ketchup (ganz normaler)
  • 4 EL Sherry
  • 1 EL Worchestersauce
  • 1,5 EL Rotweinessig
  • 1 TL brauner Rohrzucker
  • 1 TL Chilipulver (ich: Chili mild gemahlen)
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver (ich scharf, würde süßes nehmen)
  • optional: 1 TL Zwiebelpulver (weggelassen)
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in einen Topf geben.
  2. Auf mittlerer Hitze unter Rühren kurz aufkochen, nochmal abschmecken.
  3. Kochend in eine Flasche umfüllen, abkühlen lassen.

Zubereitungszeit: fertig in 10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Webers Grillen - Rezepte für jeden Tag, S. 38

19.09.16

Rezept: Winterliches Pflaumenmus

Winterliches Pflaumenmus

Unser Pflaumenbaum gehört zu den späten, denn die Pflaumen waren erst zuletzt reif. Da ich den Baum vom Gärtner einen Grundschnitt verpasst habe (er war über Jahre nicht geschnitten worden), trug er dieses Jahr etwa 2,5 kg Pflaumen. Die haben wir dann zu leckerem winterlichen Pflaumenmus eingekocht. Da wir es dieses Mal ganz pur genießen wollten, auch ohne alle Zutaten. Nur Zimt und Sternanis durften als Winterboten mit hinein. Ist total rund und genial lecker!

Zutaten

Für etwa 8 Gläser

  • 2,5 kg Pflaumen (2 kg vorbereitet gewogen)
  • 2 kg Zucker
  • 1 Zimt-Stange
  • 2 Sternanis
  • 1 Tütchen Zitronensäure

Zubereitung

  1. Pflaumen putzen, entsteinen, faulige Stellen entfernen. In einen großen Topf geben und mit Zucker, Zimt und Sternanis mischen.
  2. Am nächsten Tag aufkochen und mit der Zitronensäure mischen. Alles pürieren, abschmecken.
  3. Kochend in Gläser füllen, auf den Kopf stellen, nach 5 Minuten umdrehen, abkühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 1 Stunde Kochzeit + Ruhezeit (bei mir über Nacht)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

18.09.16

Rezept: Apfel-Zwiebel-Chutney

Apfel-Zwiebel-Chutney

Unser Apfelbaum im Garten (umgezogen - jetzt haben wir Äpfel) trägt fleißig und wirft das erste Obst schon ab. Die sind zwar reif, aber eben oft mit Fehlstellen. Nichts zum sofort essen (dafür ist die Sorte auch zu mehlig), aber ausgeschnitten schmeckt es wunderbar. Ob jetzt im Apfelkuchen, Apfelmus oder eben als Apfel-Zwiebel-Chutney. Wobei mir hier etwas süße fehlte. Ich werde es beim nächsten Mal mit noch einigen getrockneten Feigen oder ähnlichem versuchen. So ganz rund ist das Rezept leider nicht.

Zutaten

Reicht für 4x 500 ml (oder analog mehrere kleine...)

  • 1 kg säuerliche Äpfel (oder wie hier: Fallobst), vorbereitet gewogen.
  • 250 g Zwiebeln (vorbereitet gewogen)
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 2 EL Rapskernöl
  • 250 ml Apfelessig
  • 300 g brauner Rohrzucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1/2 TL Senfkörner
  • 1 TL geriebene Ingwerwurzel (walnussgroßes Stück genommen)
  • 1 Messerspitze Cayennepfeffer

Zubereitung

  1. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, fein würfeln. Zwiebeln schälen, fein hacken. Paprika waschen, halbieren, Kerngehäuse entfernen, erst in Streifen, dann in Würfel schneiden. Ingwer schälen und fein reiben (alternativ sehr fein hacken).
  2. In einem großen Topf das Öl erhitzen, darin die Zwiebel glasig anschwitzen. Die Hälfte des Zuckers mit den Äpfeln und der Paprika zugeben, alles etwas karamellisieren. Dann mit dem Apfelessig ablöschen und den restlichen Zucker zugeben.
  3. Jetzt Salz, Pfeffer- und Sefkörner mit dem geriebenen Ingwer und dem Cayennepfeffer zugeben.
  4. Auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis eine musige Konsistenz erreicht ist (lt. Rezept 30 Minuten, bei mir etwa 2 Stunden...). Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt.
  5. Nochmal abschmecken, dann kochend in vorbereitete Gläser füllen, die etwa 5 Minuten auf den Deckel stellen, umdrehen und auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: 45 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Äpfel, Birnen und Quitten, S. 28

15.09.16

Rezept: Pasta mit Wildschweinfilet

Pasta mit Wildschweinfilet

Wir hatten auf dem Regionalmarkt neben der Wildschweinschulter auch ein Wildschweinfilet mitgenommen. Daraus haben wir dann eine Pasta mit Wildschweinfilet improvisiert. Dafür habe ich noch Wildschweinfond reduziert und den restlichen Spinat, der noch im Kühlschrank lag zu einer Sauce improvisiert. Die Mädels haben lieber Pesto zu den Nudeln gegessen, aber wir waren mal wieder begeistert. Jetzt muss ich nur öfters an Wildfleisch kommen...

Zutaten

Reicht für 2

  • 1 Wildscheinfilet (bei uns etwa 250 g)
  • 500 g Spinat
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Wacholderbeeren
  • 1 Piment
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • Salz
  • 2 EL Rapskernöl
  • 50 ml Sherry
  • 400 ml Wildfond
  • 100 ml Sahne
  • 70 g Parmesan
  • 250 g Pasta

Zubereitung

  1. Wildscheinfilet abspülen, trockentupfen und von übrigen Sehnen befreien. Dann quer zur Faser in etwa 1 cm dicke Streifen schneiden. Spinat gründlich waschen, Blätter von Stielen befreien, gut abtropfen und grob hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Wacholderbeeren, Piment, Pfeffer im Mörser zerstoßen.
  3. Nudeln nach Packungsanleitung in der Zwischenzeit in reichlich Salzwasser kochen.
  4. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen, darin die Gewürze etwas anrösten und die Filetteile darin von jeder Seite etwa 20 Sekunden anbraten, dann herausheben und beiseite stellen, Fleisch salzen.
  5. In der heißen Pfanne Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen. Dann mit Sherry ablöschen, wer mag, flambiert die Sauce. Dann mit dem Wildfond aufgießen und bei hoher Hitze einköcheln lassen. Zuletzt den Spinat zugeben und zusammenfallen lassen.
  6. Das Wildschwein zugeben und unterheben. Alles nochmal abschmecken. Nudeln unterheben, nochmal abschmecken.
  7. Parmesan darüber reiben und rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: gutes Wildschwein zu bekommen

Quelle: eigenes Rezept

14.09.16

Rezept: Kartoffelwaffeln mit Dill

Kartoffelwaffeln mit Dill

Wir haben in den Sommerferien öfters Waffeln gemacht. Als dann der Streit über Waffeln versus Kartoffelpuffer entbrannte, konnten wir uns auf Kartoffelwaffeln einigen. Allerdings hatte das Rezept einige Schwächen, ob die geriebene Kartoffel asugepresst werden sollten oder nicht, stand nicht im Rezept. Ich habe dann darauf verzichtet. Dadurch wurde der Teig zu flüssig, brauchte noch etwas Mehl. Ich habe Euch unten das Rezept schon modifiziert angegeben allerdings nur für die pikante Version. Wer es süß mag, verzichtet einfach auf Pfeffer und Dill..
Ich habe einen Teil des Teiges abgezweigt, ehe ich den Rest pikant mit Salz, Pfeffer und Dill abgeschmeckt habe. Der neutralere Teil schmeckte der Kleinen mit Zimt-Zucker richtig gut, wir genossen den pikanten Teil, der mit Kräuterquark und Räucherlachs echt genial lecker schmeckte.

Zutaten

Reicht für 10 Waffeln im Herzautomaten

  • 300 g mehlig kochende Kartoffel, roh
  • 75 g Butter
  • 4 Eier (M)
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)
  • 1 TL Zucker
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 200 g Buttermilch (alternativ Kefir)
  • 1 Bund Dill
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Kartoffel schälen, fein reiben. Die Butter unterrühren. Die Eier einzeln einrühren.
  2. Zitrone heiß abwaschen, trocknen und die Schale zum Teig reiben. Zucker zugeben. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit der Buttermilch unterrühren.
  3. Dill waschen, trockenschütteln, abstreifen und die Spitzen fein hacken, in den Teig rühren. Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.
  4. Das Waffeleisen ggf. etwas einfetten, dann portionsweise ausbacken.

Zubereitungszeit/strong>: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Waffeln, S. 56

8.09.16

Rezept: Zucchinibrot mit Camembert

Zucchinibrot mit Camembert

Meine Mädels hatten Zucchinis aus dem Schulgarten mitgebracht. Neben einem Zucchinirisotto wurde aus einer gelben Zucchini dieses Zucchinibrot mit Camembert. Das haben wir inzwischen schon mehrfach gebacken. Statt der vorgesehenen 3 veschiedenen Käsesorten finden wir es mit Camembert richtig gut, der sollte allerdings in mindestens 2 cm dicke Würfel geschnitten werden. Die Zucchinis sollten möglichst fein gerieben werden. Vollkornmehl passt hier leider gar nicht, dadurch geht der Zucchinigeschmack komplett unter. Aber dann ein perfektes Gericht, um einer Zucchinischwemme gerecht zu werden. Das Zucchinibrot mit Camembert kann dann auch kalt perfekt zu einem Picknick mitgenommen werden. Auch jetzt in der Schulzeit als Pausenbrot sicherlich auch bei meinen Mädels gerne gesehen. Es braucht wirklich nichts dazu, es schmeckt pur lauwarm und kalt perfekt.

Zutaten

Für eine 25-cm-Kastenform

  • 1 Zucchini (etwa 200 g)
  • 150 g Camembert (es schmeckt auch einer mit 30% Fett in Trockenmasse)
  • 200 g Mehl (Typ 405 oder 550)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 2 Eier (M)
  • 2 EL Rapsöl + 1 EL Rapsöl für die Form
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Zucchini putzen und waschen, fein in eine Schüssel reiben. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Camembert in etwa 2 cm dicke Würfel schneiden, separat mit Mehl und Backpulver mischen.
  3. Die Eier mit dem Öl verquirlen, die Zucchiniraspel unterrühren, zuletzt die Camembert-Mehl-Mischung vorsichtig untermischen und pikant mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Form einölen, den Teig hineinfüllen und glatt streichen.
  5. Auf der 2. Schiene von unten 60 Minuten backen.
  6. Etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Selbst gemacht - Pizza, Quiches und Tartes, S. 150

Backbuch: Selbst gemacht - Pizza, Quiches und Tartes

Selbst gemacht - Pizza, Quiches und TartesIch liebe Pizza, Quiches und Tartes. Als ich dann jetzt dieses neue Backbuch im Laden entdeckte, musste ich es einfach haben. Denn was mich besonders begeisterte, waren die Rezepte für Cakes, denn dafür habe ich noch gar keine Rezeptsammlung. Pro Doppelseite wird ein Rezept mit großem Foto vorgestellt. Jedes Rezept ist kategorisiert beispielsweise "einfach" oder "für Könner". Die Rezepte selber sind in Kapitel untergliedert:

  • Einführung und alles was man braucht - leider wird nicht gesagt, für welche Formen die Rezepte ausgelegt sind, hier muss man etwas ausprobieren, schade! Bei den Cakes ist es eine 25-cm-Form, wie ich herausfinden durfte.
  • Grundrezepte - Teigarten, auch keine große Stärke des Buches
  • Quiches und Tartes - mich überzeugen die Rezeptideen, ob nun die Chicorée-Tarte-Tatin oder die Winterquiche mit Blutwurst und Apfel

  • Mini-Pizza - viel Fingerfood, aber der Unterschied zum nächsten Kapitel kommt nicht ganz raus
  • Pizza - mmh, manches ist eher ein Flammkuchen, keine Klassiker
  • Cakes - für ganz viel Gemüse und auch Würsten, alle bislang getesteten sind lecker und gelingen
  • abgerundet mit Glossar, Rezepten von A-Z und Rezepten nach Kapiteln

Die Fotos gefallen mir, sind ansprechend und das Ergebnis sieht ähnlich aus. Das Buch besticht vor allem mit seinen Rezepten für Quiches und Cakes. Die Pizza-Versionen brauche ich eigentlich nicht. Dafür sind die Ideen mal etwas anderes und es sind nicht immer die gleichen Rezepte, die in allen anderen Büchern zu diesem Thema auch schon aufgewärmt worden sind.

Leider ist nicht alles durchdacht oder beim abschließenden Layout schlicht untergegangen. So werden die Rezepte in verschiedene kategorien wie "einfach" eingeteilt. auch die Personenzahl ist immer angegeben, die Zubereitungsdauer ebenso wie die Backzeit. Allerdings ist dann noch Budget angegeben, was immer nur mit Euros gekennzeichnet ist, ohne das ein ungefähres Budget kalkuliert worden wäre. Die Idee ist gut, aber dann muss es auch umgesetzt sein oder eben gar nicht erst erscheinen. Auch die fehlende Angabe der Größe der Backform ist eigentlich ein No-Go. Ich habe bislang immer eine 26-cm-Springform genommen und bin damit gut zurecht gekommen. Die Cakes kamen bei mir in die 25-cm-Form, was auch gut gelang. Aber nicht jeder hat das Auge und auch die Formenauswahl und möchte dann lieber die Mengen anpassen. Das macht das Buch für Anfänger schlicht ungeeignet.

Das Buch ist leider für etwas geübtere Hobbyköche geeignet, für Anfänger fehlen einige wichtige Angaben. Mit diesen Einschränkungen kann ich es aber besonders wegen seiner Preis-Leistung empfehlen! Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

7.09.16

Rezept: Hähnchenschenkel mit Zitronen-Muskat-Marinade

Hähnchenschenkel mit Zitronen-Muskat-Marinade

Wir alle grillen gerne Hähnchen, doch wir wollen nicht immer nur die Hähnchenbrustfilets essen, sondern holen auf dem Markt gerne die Hähnchenschenkel. Wir haben uns dieses Mal für eine Zitronen-Muskat-Marinade entschieden, die sehr frisch und leicht ist und wunderbar zu dem heißen Wetter der vergangenen Wochen passte. Es lohnt sich auf jeden Fall. Im Kühlschrank können die Schenkel auch gut am Morgen vorbereitet auf das Grillen am Abend warten.

Zutaten

Reicht für 6 Hähnchenschenkel für je 1 Genießer

  • 2 Bio-Zitronen
  • 50 ml Olivenöl
  • 1/2 TL frisch gemahlene Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer
  • 5 frische Salbei-Blätter
  • 6 Hähnchenschenkel mit Ober- und Unterkeule

Zubereitungs

  1. Die Zitronen heiß abspülen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. In eine große Schüssel geben. Die Zitronen halbieren und auspressen. Alles mit dem Olivenöl und der Muskatnuss mischen. Alles salzen und pfeffern. Die Salbeiblätter waschen, trocknen und hacken, untermischen, die Marinade nochmal abschmecken.
  2. Die Hähnchenschenkel von überschüssiger Haut befreien. Dann am Gelenk und in der Oberkeule nochmal einen Schnitt setzen.
  3. Die Hähnchenkeulen in der Marinade wenden, dabei die Marinade etwas in die Keulen einreiben.
  4. Im Kühlschrank mind. 2 Stunden marinieren lassen.
  5. Den Grill für mittlere indirekte Hitze vorbereiten und die Keulen indirekt 45-60 Minuten grillen. Ggf mit einem spitzen Messer an der scharfen Spitze anstechen, wenn dann klarer Saft austritt, sind die Keulen fertig.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 45-60 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: beim Grillen wird ein Kugelgrill benötigt, braucht etwas Erfahrung mit der Glut und konstanter Hitze

Quelle: etwas variiert nach Grillvergnügen, S. 14

6.09.16

Rezept: Kräuterwaffeln

Kräuterwaffeln

Gerade wuchern meine Kräuter. Ehe jetzt der Herbst meinen Kräutern zusetzt, habe ich gründlich geerntet und daraus Kräuterwaffeln improvisiert. Die kann man natürlich auch anders improvisieren, je nachdem, was man dazu genießen möchte. Bei uns gab es Kräuterquark und Tomaten dazu, was ein leckeres Mittagessen am Wochenende war. Können wir nur empfehlen!

Zutaten

Reicht für 8 Waffeln im Herz-Automat

  • 1 Bund Petersilie
  • 1/2 Bund Oregano
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 1 Bund Dill
  • 3 Zweige Thymian
  • 100 g Margarine
  • 300 g Joghurt, natur
  • 4 Eier (M)
  • 350 g Mehl (Typ 550 genommen)
  • 1 TL Backpulver
  • 100 ml Sprudel
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Kräuter waschen, trockenschütteln und die Blättchen fein hacken.
  2. Margarine cremig rühren. Den Joghurt unterrühren. Die Eier einzeln einrühren.
  3. Dann das Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren. Die Kräuter unterrühren. Mit Sprudel auf die gewünschte Konsistenz bringen (sollte zähflüssig vom Löffel fließen).
  4. Das Waffeleisen einfetten und die Waffeln portionsweise ausbacken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Waffeln, S. 53

Backbuch: Waffeln

WaffelnWir lieben Waffeln, so dass ich im Laden neulich bei den reduzierten Exemplaren einfach stöbern musste. Leider finde ich dann fast immer etwas, so auch dieses Mal das schmale Büchlein über Waffeln. Bei uns gibt es die regelmäßig und auch immer wieder variiert. Bei den süßen Rezepten sind wir schon relativ abgedeckt, doch bei pikanten Rezepten bin ich immer noch auf der Suche, da es sich hier relativ leicht diversen Ernährungsbedürfnissen Rechnung getragen werden kann. Außerdem kocht es sich so wunderbar entspannt. Dips lassen sich vorbereiten und der Teig ist schnell gerührt.

Doch nun zum Buch an sich: Vorneweg eine kleine Einleitung zu Teigarten, kleinen Kniffen und auch noch Tipps zur Resteverwertung (eigene Erfahrung: aufbacken im Toaster klappt nicht, außer sie werden quer durchgebrochen, aber auch dann suboptimal...), wobei hier noch einige Ideen aufs Ausprobieren warten. Die eigentlichen Rezepte sind in Kapiteln gegliedert:

  • Süße Klassiker - von Schokowaffeln über Nusswaffeln und Belgischen Waffeln sind die Klassiker wirklich vertreten.
  • Neue süße Ideen - Haferflockenwaffeln oder mit Trockenobst, nett aber jetzt auch nicht sooo neu, wenn man schon das eine oder andere Waffelbuch besitzt
  • Pikante Waffeln - 14 verschiedene Rezepte mit teilweise auch Rezepten für Beilagen, überwiegend vegetarisch gehalten

Die Rezepte gelingen alle sicher, sind gut beschrieben. Ich mache meine Teige zum Teil etwas anders, aber es sind nur kleine Schwächen bei den getesteten Rezepten. Das Büchlein ist leider nur noch als Restexemplar in einigen Läden oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

5.09.16

Rezept: Gegrillte gefüllte Champignons

Gegrillte gefüllte Champignons

Mein Bruder ist ja Vegetarier, er grillt mit seiner Familie aber nicht so gern. Natürlich gibt es einige Rezepte, aber meistens dann doch das Gleiche. Hier möchte ich Euch mal eine Alternative anbieten, die wirklich wunderbar aromatisch gelingt. Klappt im Winter auch im Ofen. Ich hatte auf dem Markt ganz tolle, große Champignons bekommen, die ich dann vegetarisch mit Feta gefüllt habe. Allerdings habe ich noch etwas improvisiert, damit es etwas saftiger wird. Probiert doch mal, es lohnt sich!

Zutaten

Für 6 Riesen-Champignons

  • 6 Riesen-Champignons
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL getrockneter Thymian
  • 100 g Feta
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Ei (M)
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • Grillschale

Zubereitung

  1. Die Pilze putzen, dabei den Stil herausdrehen. Wer mag: fein hacken, in eine Schüssel geben.
  2. Die Hüte mit Salz, Pfeffer und dem Thymian etwas würzen.
  3. Den Feta fein zerbröseln. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Petersilie waschen, trockenschütteln und ebenfalls hacken.
  4. Mit dem Ei verquirlen und alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die Grillschale etwas einölen und die Pilze rein setzen.
  6. Indirekt bei geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten grillen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

4.09.16

Rezept: Kartoffelsalat mit Frühlingszwiebeln und Joghurtdressing

Kartoffelsalat mit Frühlingszwiebeln und Joghurtdressing

Die beiden großen Töchter (immerhin schon gestandene Grundschulkinder) wünschten sich so dringend nochmal Kartoffelsalat als Abschluss der Sommerferien zum Grillen. Geeinigt wurde sich auf "weiße Sauce" aber mit Joghurt (die Kleine mag kein Mayo) und bitte ganz vielen Frühlingszwiebeln. Aber ich fand kein Rezept dafür, also wurde mal wieder improvisiert. Da meine Mädels begeistert waren und einhellig fanden, dass es den Salat so gerne öfter geben sollte, kommt er gleich auf den Blog, damit ich beim nächsten Mal das Rezept wieder finde.

Zutaten

Reicht für 4 als Beilage

  • 1 kg festkochende Kartoffeln (hier: Sieglinde)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Zucker
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml Apfelessig
  • 250 g Naturjoghurt (1,5 % Fettgehalt)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen, schälen, abdampfen lassen.
  2. Frühlingszwiebeln waschen, das Weiße und Hellgrüne in dünne Ringe schneiden, das Grüne separat hacken.
  3. In einer Pfanne das Öl erhitzen, darin das Weiße und Hellgrüne andünsten, mit dem Zucker karamellisieren und mit der Brühe ablöschen, einkochen lassen. Dann vom Herd nehmen und den Essig zugeben.
  4. Jetzt die Kartoffeln in eine Schüssel in Scheiben schneiden. Joghurt mit den Zwiebeln mischen und vorsichtig unter die Kartoffeln mischen, dabei salzen und pfeffern. Zuletzt die grünen Ringe mit untermischen (wer mag, gibt sie mit in die Pfanne, dann verlieren sie etwas an Schärfe).
  5. Etwa 15 Minuten ziehen lassen und nochmal abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

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