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28.08.16

Rezept: Kalte Gurkensuppe

kalte Gurkensuppe

Auch bei uns war es heute heiß, richtig heiß. Gerade ziehen Wolken auf, aber außer Schwüle und etwa 6 Tropfen Wasser brachten sie noch keine Abkühlung. Also musste die Küche kalt bleiben. Ich habe mich mal wieder für eine kalte Gurkensuppe entschieden, kalt, erfrischend, würzig und wunderbar vorzubereiten. Sogar meine beiden Mädels waren zu überzeugen! Ein wirklich erfrischender Genuss, der natürlich auch am Planschbecken serviert wurde.
Das Team von Sakriköstlich fragt aktuell nach selbstgemachtem Fastfood, bitte noch mit regionaler Zutat. Wenn ich mal alleine daheim bin, dann liebe ich die hier in Potsdam eröffneten Suppenbars. Leckere, selbstgemachte Suppen, schnell und wärmend (oder eben kalt). Regional: klar, hier gibt es Gurken ohne Ende! Also darf die "nicht-gekochte" Suppe mit auf das Buffet.

Weil wir kalte Gurkensuppe so lieben, habe ich davon schon mehrere Versionen online:

Zutaten

Ergibt ca 1 Liter

  • 2 Gurken
  • 1 großes Bund Dill
  • 1 Zwiebel
  • 250 g Naturjoghurt
  • 150 g Saure Sahne
  • 250 ml Gemüsebrühe (abgekühlt)
  • Salz, Pfeffer
  • Chilipulver nach Belieben
  • optional: geräucherter Lachs

Zubereitung

  1. Gurken gründlich abwaschen, längs vierteln, Kerne herauskratzen. Etwa 1/4 einer Gurke beiseite legen, den Rest grob würfeln. Dill waschen, trockenschütteln (2 Zweige für Deko weglegen) und den Rest grob hacken. Alles in den Mixer geben.
  2. Zwiebel schälen, grob würfeln. Joghurt, Saure Sahne und Brühe mit zu den Gurken geben, alles gründlich mixen. Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abschmecken.
  3. Im Kühlschrank bis Servieren kalt stellen. Dafür die restliche Gurke fein würfeln, Dill abzupfen. Die Suppe in kleine Schüsseln oder Gläser verteilen, mit Gurkenwürfeln und Dill garnieren. Kalt servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variert nach Bauernmarkt und Biokiste, S. 154

23.08.16

Rezept: Cremiges Zucchinirisotto

Cremiges Zucchinirisotto

Unsere Mädels haben aus dem Schulgarten reichlich Zucchinis mitgebracht. Aus der plötzlichen Zucchinischwemme wurde dann viel improvisiert. Ein Teil davon wurde in dieses cremige Zucchinirisotto verwandelt. Unsere Mädels waren begeistert. Brachte mir gleich noch mehr Zucchinis ein. Viele davon sind schon verarbeitet, die letzte wartet im Gemüsefach auf Inspiration. Die Große kehrte von ihren Reiterferien zurück und wünschte sich ganz dringend wieder Garnelen, die es dann dazu noch gab. Harmonierte ganz gut, ein schnelles Sommeressen, das uns allen genial lecker schmeckte!

Zutaten

Reicht für 4 Personen

  • 1000 ml Gemüsebrühe
  • 600 g Zucchini (eine große)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchehe
  • 350 g Risotto-Reis (Arborio genommen)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 1 TL italienische Kräuter
  • 100 ml Weißwein
  • 150 g Saure Sahne
  • 50 g Parmesan

Zubereitung

  1. Gemüsebrühe erhitzen, in einem großen Topf zum Sieden bringen, köchelnd halten.
  2. In der Zwischenzeit die Zucchini(s) putzen, längs vierteln und die Kerne dabei heraus schneiden. Dann auf einem Gemüsehobel grob reiben. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Reis abwiegen.
  3. In einem zweiten großen Topf Olivenöl mit Butter erwärmen, darin die Zucchini andünsten. Dann die Zwiebel- und Knoblauchwürfel mit dem Reis zugeben und glasig anschwitzen. Die Kräuter darüber stäuben.
  4. Sobald alles glasig ist, mit Weißwein ablöschen und einköcheln lassen. Dann schöpfkellenweise die siedende Brühe darüber geben und unter Rühren einköcheln lassen.
  5. Sobald der Reis al dente ist, vom Herd nehmen. Saure Sahne unterrühren und den Parmesan darüber reiben. Alles etwa 5 Minuten ruhen lassen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

21.08.16

Rezept: Pasta mit Tomaten-Sahne-Sauce mit Lachs

Pasta mit Tomaten-Sahne-Sauce mit Lachs

Ich koche meine Tomatensauce ja immer auf Vorrat und friere den größten Teil weg. Aktuell hatte ich eine zu große Portion aufgetaut, doch 2 Tage in Folge Nudeln mit Tomatensauce wollte ich auch nicht. Aber ich hatte noch etwas Lachs da, den habe ich angebraten und die Tomatensauce mit etwas Sahne aufgegossen und mit Dill gewürzt. Im Ergebnis dann Pasta mit Tomaten-Sahne-Sauce mit Lachs, was ein schnelles und leckeres Abendessen für uns 4 war.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 500 g Nudeln
  • 400 g Lachsfilet
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 200 ml Tomatensauce (selbstgekocht nach diesem Rezept
  • 100 ml Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • 1 Bund Dill
  • 50 g Parmesan

Zubereitung

  1. Nudeln nach Packungsangabe kochen.
  2. Lachsfilet von Gräten befreien, ggf. noch von der Haut befreien. Alles in Würfel schneiden.
  3. In einer Pfanne den Lachs von allen Seiten anbraten, salzen und pfeffern, herausnehmen und warm stellen.
  4. Weißwein in die Pfanne geben und aufkochen. Mit der Tomatensauce aufgießen, mit Sahne aufgießen. Alles einmal kurz aufkochen.
  5. Den Lachs wieder einlegen, warm ziehen lassen und mit Salz, Pfeffer und Dill würzen.
  6. Die Nudeln abtropfen, mit der Sauce vermischen und rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

17.08.16

Rezept: Wildschweinschulter im Speckmantel gegrillt

Wildschweinschulter im Speckmantel gegrillt

Bei uns in Potsdam war neulich ein Regionalmarkt. Da musste ich natürlich hinschlendern. Damals bei 30° im Schatten (wo war der Schatten?!?), maulenden Kindern und genervtem Göttergatten. Die Kinder durften in den Kochbus, der Göttergatte dafür beim Wildmetzger stöbern. Er suchte sich gleich neben diversen Würsten eine Wildschweinschulter aus, die erstmal im Kühlschrank schlummerte. Als jetzt Studienfreunde von mir zu Besuch kamen, durfte diese endlich ihren Auftritt bekommen: Wildschweinschulter im Speckmantel gegrillt. Ich hatte mir eine Würzmischung improvisiert, die aber mit dem Speck und den gewässerten Räucherchips insgesamt ein wunderbares Aroma bekam. Natürlich könnt Ihr selber etwas variieren und abwandeln, aber ich gebe jetzt mal meine Mischung an, denn die schmeckte uns mal wieder genial lecker!

Wildschweinschulter im Speckmantel gegrillt

Nachtrag: Nein, ich habe keine Rabatte bekommen, aber ich setze Links, wenn mich Produkte und/oder Anbieter überzeugen!

Zutaten

Reichte für 4 Erwachsene inkl. Versuchern für die Kinder

  • 1 Wildschweinschulter, ausgelöst und pariert, etwa 600 g
  • 300 g Bauchspeck, in dünnen Scheiben geschnitten
  • 3 TL Pfeffer, schwarz
  • 1 TL Piment
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 1 TL Zimtblüte
  • 2 TL Rosmarin, getrocknet
  • 1 TL Thymian, getrocknet
  • 2 TL grobes Salz
  • Küchengarn
  • Räucherchips, wir: Apfelholz

Zubereitung

  1. Die Räucherchips wässern.
  2. Die Wildschweinschulter abspülen, trockentupfen, ggf. noch vorhandenen Sehnen entfernen. Den Bauchspeck ggf auf Frischhaltefolie knapp überlappend nebeneinander legen, so dass 2 Lagen entstehen.
  3. Die Gewürze (ohne Salz) in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze etwas anrösten, bis es anfängt zu duften. Dann im Mörser zerreiben. Die Gewürze mit dem Salz mischen und das Fleisch damit einreiben. Dann das Fleisch auf eine Specklage setzen, die andere darauf legen. Jetzt die Speckscheiben etwas übereinander legen.
  4. Am besten zu zweit arbeiten, während man alles mit Küchengarn fixiert.
  5. Den Grill für mittlere indirekte Hitze vorbereiten, das Fleisch in der Zeit etwas ruhen lassen. Die Holzchips abtropfen lassen und auf die Kohlen geben.
  6. Den Braten über indirekter Hitze bei geschlossenem Kugelgrill knapp 90 Minuten grillen. Die Kerntemparatur sollte dabei mind. 70°C erreichen (vor allem, wenn es echtes Wild ist.
  7. Den Braten vom Grill nehmen, nochmal 5 Minuten ruhen lassen.
  8. Aufschneiden und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 90 Minuten Grill- + 5 MInuten Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

14.08.16

Rezept: Versunkener Pflaumenkuchen

Versunkener Pflaumenkuchen

Ich hatte auf dem Markt wunderbare Pflaumen bekommen, da unser Baum zwar trägt, aber die leider noch nicht reif sind. Die brauchen noch 2-3 Wochen. Am Wochenende hatten wir lieben Besuch und dafür einen versunkenen Pflaumenkuchen gebacken. Allerdings wollte ich mal ein anderes Rezept als damals ausprobieren. Auch dieses Mal wurde ich in Zeitschriften fündig, die ich beim Friseur durchblätterte. Gottseidank hat man heutzutage Handys, das sparte das Abschreiben. Es lohnte sich! Auch das verwendete Chai-Gewürz, das ich geschenkt bekam, passte zu den Pflaumen. Warm am allerbesten! Es gab noch unser liebstes Vanilleeis, ein gemütlicher Sommer-Nachmittag!
Weil es so schön passt, darf der Kuchen auf den letzten Metern noch beim Steinobst-Event ausgerichtet von Christina teilnehmen.

Versunkener Pflaumenkuchen

Zutaten

Für eine 28-cm-Springform

  • 1 kg Pflaumen
  • 225 g Butter
  • 225 g Zucker
  • 1 gehäuften TL Chai-Gewürz (optional, wenn nicht da: 1 TL Zimt)
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 4 Eier (L)
  • 337 g Mehl (Typ 405)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Fett für die Form

Zubereitung

  1. Pflaumen waschen, längs einritzen, Stein entfernen, beiseite legen,
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Form einfetten.
  3. Butter mit Zucker und den Gewürzen schaumig rühren. Die Eier einzeln einrühren,
  4. Mehl mit Backpulver mischen, unter die Eiermasse rühren.
  5. Den etwas zähen Teig in der Form glatt streichen. Jetzt die Pflaumen kreisfürmig auf dem Teig verteilen, dabei etwas eindrücken.
  6. Auf der 2. Schiene von unten 50-60 Minuten backen.
  7. Schmeckt lauwarm am besten.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 50-60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: beim Friseur in einer Zeitschrift gefunden.

8.08.16

Rezept: Brotsalat italienischer

Brotsalat italienischer

Wir hatten noch wunderbares Ciabatta da, in das Walnüsse eingebacken wurden. Das war leider etwas altbacken und so richtig essen wollte das auch keiner mehr. Also habe ich daraus einen italienischen Brotsalat gezaubert. Da es den zum Grillen geben sollte, konnte ich die Paprika ganz bequem vorneweg grillen, schmeckt mir einfach besser. Auch das Brot habe ich vorher noch in etwas Olivenöl knusprig ausgebraten, ich mag es schön knusprig. Den Rest habe ich recht frei nach dem Rezept improvisiert. Oliven waren gerade nicht zur Hand, dafür frischer Rucola. Egal, alles was Sommer ist, schmeckt hier wieder wunderbar. Kann auch zum Picknick wunderbar vorbereitet und mitgenommen werden.

Zutaten

Reicht für 4-8, je nachdem was es sonst noch so gibt

1/2 großes Ciabatta (hier mit Walnüssen), gerne vom Vortag 1 rote Paprika 1 gelbe Paprika 5 Strauchtomaten 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen grobes Meersalz schwarzer Pfeffer aus der Mühle 1 Salatlöffel Rotweinessig 3 Stängel Basilikum 1 großes Bund Rucola Olivenöl nach Belieben: Oliven grün oder schwarz

Zubereitung

Ciabatta in etwa 2 cm dicke Scheiben und dann in Würfel schneiden. Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und das Brot darin goldbraun rösten, etwas abkühlen lassen. Paprika waschen, putzen, vierteln. Entweder auf dem Grill über direkter Hitze oder unter dem Backofengrill 5 Minuten grillen, bis sie die Haut ganz schwarz ist. In einer Tiefkühltüte etwa 2 Minuten abkühlen lassen, häuten und quer in Streifen schneiden. Tomaten waschen, halbieren, Strunk entfernen und würfeln. Zwiebeln und Knoblauch waschen, in etwas Olivenöl glasig anschwitzen. Basilikum und Rucola waschen, trockenschütteln, die Blätter in grobe Stücke schneiden. Jetzt alle Zutaten in einer Schüssel mischen, mit dem Essig, Salz und Pfeffer sowie noch etwas Olivenöl abschmecken. Mindestens 15 Minuten ziehen lassen, nochmal abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Vegetarische Rezepte der Welt, S. 95

5.08.16

Rezept: Dorade auf Ofengemüse

dorade-auf-ofengemuese.jpg

Ich hatte eine wunderbare Dorade bekommen, doch die "kleinste" wog immer noch 400 g. Die nahm ich mit. Geplant war grillen, doch dann kam der Regen. Die Mädels haben sich an die Kartoffeln gehalten (wer es genauso macht, einfach einige Kartoffeln und etwas mehr Rosmarin nehmen). Wir Großen waren begeistert. Es ist richtig aromatisch, schnell gemacht und den Rest übernimmt der Ofen. Es lohnt sich, die spontane Improvisation mit Dorade auf Ofengemüse, würden wir öfter machen.

Zutaten

Für 2

  • 4 Kartoffeln
  • 1 Zucchini (etwa 200g)
  • 1 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 3 Stiele Rosmarin
  • 4 Stiele Thymian
  • 1 Dorade (400 g)
  • 1 TL Pesto (hier Petersilienpesto)

Zubereitung

  1. Kartoffeln gründlich waschen, ältere schälen. halbieren und dann längs vierteln, so dass schmale Spalten entstehen.
  2. Zucchini waschen, putzen und in Scheiben schneiden, je nach Dicke evtl noch längs halbieren. Paprika putzen, in gabelgerechte Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. In einem Bräter Olivenöl erhitzen, darin erst das Gemüse etwas anbraten, Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abstreifen, zum Gemüse geben, salzen und pfeffern. Das Gemüse heraus nehmen und beiseite stellen.
  5. Die Dorade waschen, trocken tupfen. Außen das Fleisch auf jeder Seite schräg einschneiden. Salzen und pfeffern. Das Pesto innen in die Dorade reiben.
  6. Kartoffeln im Bräter anbraten, Rosmarin waschen, trocken schütteln, Nadeln vom Zweig streifen, grob hacken und zu den Kartoffeln geben. Mit Salz (gerne auch grobes Salz) und Pfeffer würzen. Die Dorade auf die Kartoffeln legen.
  7. Auf der 2. Schiene von unten 20 Minuten garen, dann das Gemüse zugeben und nochmal 10-15 Minuten garen.
  8. Abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 35 Minutem Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

3.08.16

Rezept: Champignon-Rucola-Quiche

Champignon-Rucola-Quiche

Auf dem Wochenmarkt gab es Champignons im Angebot. Denn der Züchter wollte seine Vorräte abverkaufen, da er seinen Urlaub anfangen wollte. Also gab es bei uns am Wochenende ganz viel mit Champignons. Einen Teil habe ich in diese Champignon-Rucola-Quiche verwandelt. Ich habe noch einen Teil meines gewürfelten Rauchfleisches hineingegeben, aber das passt gar nicht. Die Hälfte, die ich vegetarisch gehalten hatte, war eindeutig besser. Richtig würzig, schmeckte auch kalt! Kann also perfekt vorbereitet werden!

Zutaten

Für eine 24-cm-Springform oder eine entsprechende eckige Form

Für den Mürbeteig:

  • 150 g Mehl, Typ 550
  • 75 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL getrockneter Thymian

Für den Belag:

  • 500 g braune Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Bund Rucola
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 2 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten kalt stellen.
  2. Champignons putzen, in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken. Rucola waschen, trockenschütteln, grob hacken.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, die Form einfetten.
  4. In einer großen Pfanne das Öl erhitzen, darin erst die Pilze anbraten, dabei salzen. Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben und glasig anschwitzen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  5. Den Teig in die Form drücken und dabei einen 2 cm hohen Rand formen. Auf der 2. Schiene von unten 5 Minuten vorbacken (am besten vorher mit Backpapier auslegen und mit Linsen belegen).
  6. Für den Guss den Rucola mit Ziegenfrischkäse und Eiern verquirlen, mit Salz und Pfeffer üwrzen.
  7. Den Teig aus der Form nehmen, die Pilze darauf verteilen, den Guss darüber geben. Ich hatte noch etwas Teig übrig, den ich als Pilz geformt habe und oben drauf gelegt hatte.
  8. Auf der 2. Schiene von unten 40 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: vor Jahren aus einer Freundin ausgerissen

1.08.16

Rezept: Hähnchenkeulen mit Honig-Ketchup-Marinade

Hähnchenkeulen mit Honig-Ketchup-Marinade

Wir grillen weiter regelmäßig. Meine Mädels lieben insbesondere Hähnchenkeulen. Ich habe mir für das Grillen mit den Paten meiner Mädels ein recht einfaches Rezept mit viel Ketchup und Honig ausgesucht. Die Mädels waren begeistert. Auch die Paten waren angetan, vor allem passte es sehr gut zum mitgebrachten Nudelsalat. Ich würde die Hähnchenkeulen mit Honig-Ketchup-Marinade beim nächsten Mal noch etwas aufpeppen, ich könnte mir beispielsweise noch Fenchelsamen, etwas Anis ganz gut vorstellen, dann würde es in der eher süßen, recht milden Richtung bleiben. Ich war allerdings auch mit dem Tabasco recht sparsam, da ja meine Mädels mitgegessen haben.

Zutaten

Für 5 Personen

  • 5 Hähnchenkeulen mit Ober- und Unterkeule
  • 250 g Tomatenketchup
  • 2 EL flüssiger Honig
  • einige Spritzer Tabasco (ich: 2 mit Kindern, verträgt aber mehr)
  • 2 EL Worcestersauce
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß

Zubereitung

  1. Hähnchenkeulen putzen, dabei überstehende Haut und Fett entfernen. Mit dem Messer auf der Oberseite der Oberkeule und im Gelenkbereich jeweils etwa 1 cm tief einschneiden.
  2. In einer großen Schüssel Ketchup mit Honig, Tabasco, Worcestersauce verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Die Hähnchenkeulen in die Marinade einlegen, dabei mit den Händen die Marinade etwas einmassieren.
  3. Alles im Kühlschrank mindestens 3 Stunden marinieren lassen.
  4. Den Grill für mittlere indirekte Hitze vorbereiten. Die Keulen neben die Glut legen, bei geschlossenem Deckel 45 Minuten bei etwa 170° Ober-/Unterhitze lt. Deckelthermometer grillen, dabei immer mal wieder mit der Marinade bestreichen.
  5. Mit einer spitzen Nadel etwas einstechen, wenn klarer Saft austritt, vom Grill nehmen, etwa 5 Minuten ruhen lassen, dann servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 3 Stunden Marinier- + 45 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: einfach mit Kugelgrill

Quelle: Grillen, S. 108

Kochbuch: Grillen

GrillenWir grillen wirklich gerne, also habe ich auch einige Grillkochbücher, da wir gerne viele Ideen bekommen. Hier ist ein eher einfach gehaltenes Buch, das auch keinen Kugelgrill braucht. Mit dem flexiblen, aber abwischbaren Einband und den großformatigen Fotos macht das Buch auch direkt Lust aufs Grillen. Pro Doppelseite werden 1-2 Rezepte vorgestellt mit immer großformatigem Foto, gegliederter Beschreibung und einer übersichtlichen Zutatenliste.

Die Rezepte selber gliedern sich in mehrere Kapitel:

  • Salate, Dips und Co - ein netter Querschnitt, ein Rezetpe für Nudel-, Kartoffelsalat fehlt ebenso wenig wie verschiedene Buttervarianten oder schnelle Dips und Chutneys
  • Gemüse, Käse und Co - klassische Maiskolben ebenso wie Tofuspieße, da finden sich auch Versionen für Vegetarier
  • Fisch & Meeresfrüchte - schnelle Rezepte, mit Fischsorten die man auch in weniger gut sortierten Läden bekommen sollte
  • Geflügel und Fleisch - viel mit Hähnchen und Schwein

Die Rezepte selber sind wirklich gut. Was mich stört sind die sehr unpräzisen Grillzeiten, vieles gibt den Ofen als Alternative sehr viel präziser an. Insgesamt ist es sehr gefälig, wenig ausgefallen. Dafür schmeckt es fast allen, auch Kindern. Doch die Preis-Leistung ist unschlagbar. Das Buch richtet sich eher an ungeübte Hobbyköche.
Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

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