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31.07.16

Rezept: Johannisbeertarte mit Vanillecrème

Johannisbeertarte mit Vanillecrème

Garten-Koch-Event Juli: Johannisbeeren [31.07.2016]Unsere gepflanzten Johannisbeeren im neuen Garten trugen sogar schon, wenn auch nur wenig. Wir haben rote und schwarze in gleichen Teilen. Einige wurden schon so vernascht, aus dem Rest habe ich ein schnelles Dessert zubereitet. Ich habe mich bei dem Boden allerdings an meinen Standard-Mürbeteig für Obstkuchen gehalten. Die Crème ist auf jeden Fall genial lecker. Entdeckt habe ich das Rezept übrigens bei Ulrike, die es wieder bei Valentinas Kochbuch fand.
Was zwei Kochblogs lecker finden, kann nicht schlecht sein. Auch von mir nur die wärmste Empfehlung! Schmeckt sicherlich auch vom Blech, dann meine Menge einfach x4 rechnen, müsste dann hinkommen. Weil es so lecker ist, darf es gleich noch als Beitrag zum Gartenkochevent, das Sus so engagiert jeden Monat ausrichtet! Vielen Dank dafür!!

Zutaten

Für eine kleine Form, entsprechend einer 22-cm-Form

Für den Mürbeteig:

  • 150 g Mehl (Typ 405)
  • 75 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 TL Zucker
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)

Für den Belag:

  • 250 g Johannisbeeren, hier schwarze und rote gemischt
  • 200 g Saure Sahne
  • 1 Ei (M)
  • 20 g Zucker
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung

  1. Die Zitrone heiß abwaschen, trocknen und die Schale abreiben, mit den restlichen Zutaten rasch verkneten und in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.
  2. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form fetten.
  3. Die Johannisbeeren verlesen und waschen.
  4. Saure Sahne mit Ei, Zucker und dem ausgekratzten Vanillemark verrühren.
  5. Teig in die Form drücken, dabei einen etwa 1 cm hohen Rand formen. Die Crème darauf verteilen und die Johannisbeeren darüber verteilen.
  6. Auf der 2. Schiene von unten 35-40 Minuten backen, bis der Teig gebräunt, die Crème aber noch hell ist. Schmeckt warm am besten!

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeitszeit + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: gefunden bei Ulrike und Valentinas Kochbuch, danke dafür!

29.07.16

Rezept: Schmorgurke mit Hackbällchen

Schmorgurke mit Hackbällchen

Jetzt im Sommer lieben wir Schmorgurke. Es ist schon seit Jahren eines unserer Klassiker, was ich leider noch nicht auf meinem Blog habe. Meine Mädels lieben es, am besten schmeckt dazu Reis oder Kartoffeln. Wir machen immer eine größere Portion, denn die Menge, die im Kochbuch stand,die reicht uns nie. Wer es noch nicht kennt, es lohnt sich!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 altbackenes Brötchen
  • 500 g Rinderhack
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Senf
  • Paprikapulver, edelsüß
  • 2 kg Schmorgurke
  • 3 Zwiebeln
  • 4 EL Pflanzenöl (ich liebe aktuell Sonnenblumenöl)
  • 1 Prise Zucker
  • 200 g Saure Sahne
  • 1 großes Bund Dill

Zubereitung

  1. Brötchen in Wasser einweichen. Hack mit Ei, Salz, Pfeffer, Senf, Paprikapulver vermischen. Das Brötchen ausdrücken, unter die Hackmasse mischen, abschmecken.
  2. Schmorgurke schälen, längs halbieren, Kerne entfernen und würfeln. Zwiebeln schälen, fein hacken.
  3. Öl in der Pfanne erhitzen, aus der Hackmasse kleine Klöße formen und im heißen Fett von allen Seiten anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.
  4. Die Gurke in der gleichen Pfanne anbraten, mit etwas Zucker bestreuen, die Zwiebel zugeben und bei geschlossenem Deckel anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen. die Hackbällchen wieder zugeben, die Saure Sahne unterrühren.
  5. Nicht mehr kochen lassen, sondern nur durchziehen lassen.
  6. Dill waschen, trockenschütteln, fein hacken und utnerrühren. Alles nochmal abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Brigitte - Rezepte, S. 147

27.07.16

Rezept: Kirsch-Erdbeer-Marmelade

Kirsch-Erdbeer-Marmelade

Ich koche mit meinen Mädels gerne und regelmäßig Marmelade. Die selbst gekochte schmeckt uns einfach besser als die gekauften Varianten. Umso erfreuter war ich, als die Truppe von #wirrettenwaszurettenist heuer die Marmelade und Chutneys retten möchte. Wie immer sammeln und organisieren Sina und Susi wieder die Beiträge - danke für die ganze Mühe dabei!! Ich war mit meiner Kleinen nochmal im alten Garten, um zu ernten. Zum letzten Mal wurde der Kirschbaum geerntet. Wir haben daraus eine Kirsch-Erdbeer-Marmelade zu dritt gekocht. Natürlich durfte die heiß geliebte Vanille wieder nicht fehlen. Das erste Glas ist schon wieder leer und einige auch schon verschenkt. Unsere bislang gekochten und getesteten Rezepte findet ihr bei mir in der eigenen Kategorie einmachen. Wer noch mehr Inspirationen sucht, wird sicher bei den anderen fündig werden:

Noch ein Tipp am Rande: Einmachzucker ist nicht Einmachzucker. Auch und gerade in den 2:1 und 3:1 Zuckern sind oft seltsame Zutaten. Beispielsweise enthält der 2:1-Zucker von Oe* auch gehärtete pflanzliche Fette. Auch in anderen Marken habe ich das schon entdeckt. Es lohnt sich also, das Kleingedruckte zu lesen, ehe man sich für ein Produkt entscheidet....

Zutaten

Reicht für 13 Gläser, 400-600 ml

  • 1,2 kg Erdbeeren (vorbereitet gewogen: 1 kg)
  • 2,5 kg Sauerkirschen (vorbereitet gewogen: 1,7 kg)
  • 4 Vanilleschoten
  • 1,5 kg 2:1-Zucker
  • 3 Päckchen Zitronensäure

Zubereitung

  1. Erdbeeren waschen, verlesen, je nach Größe halbieren oder vierteln.
  2. Kirschen waschen, entsteinen (praktisch: ein Kirschentsteiner). Die Kirschen zu den Erdbeeren geben.
  3. Die Vanilleschoten längs halbieren, Mark herauskratzen und Mark und Schoten mit zum Obst geben. Gelierzucker unter das Obst mischen. Alles für etwa 3 Stunden abgedeckt ruhen lassen.
    Kirsch-Erdbeer-Marmelade Vorbereitung
  4. Dann langsam unter Rühren aufkochen, 3 Minuten kochen lassen. Die Vanilleschoten entfernen und fein pürieren. Die Gelierprobe machen. Ggf. noch die Zitronensäure unterrühren.
  5. In die vorbereiteten Gläser füllen, auf den Deckel stellen, nach 5 Minuten umdrehen und auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 90 Minuten Arbeitszeit (unterbrochen, mit Kindern gearbeitet), 3 Stunden Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

26.07.16

Rezept: Stachelbeer-Melonen-Marmelade

Stachelbeer-Melonen-Marmelade

Unsere Stachelbeeren im neuen Garten tragen auch schon fleißigst. Doch statt der ersehnten Obst-satt im Garten fing sich die ganze Familie eine fiese Virusinfektion ein, der Mund entzündet und wund. Da wollten wir einfach nichts essen, wenn man nur mit Schmerzmedis überhaupt schlucken konnte (die Mädels vor allem). Aber was mit dem schönen Obst? Marmelade ist da immer eine Lösung, also wanderte alles in die Stachelbeer-Melonen-Marmelade, von der wir total überzeugt sind. Die Melone gibt eine feine Süße und harmoniert wunderbar mit der Stachelbeere. Lohnt sich, besser als Stachelbeere pur, mit der wir uns nicht so anfreunden konnten.

Zutaten

  • 1,2 kg Stachelbeeren (vorbereitet gewogen)
  • 800 g Honigmelone (vorbereitet gewogen
  • 1,2 kg 2:1-Einmachzucker

Zubereitung

  1. Stachelbeeen putzen, die Blütenansätze und Stiele entfernen, in einen Topf geben. Honigmelone halbieren, entkernen, in Spalten schneiden, schälen und in Stücke schneiden, zu den Stachelbeeren geben.
  2. Den 2:1-Zucker zugeben und mit dem Kartoffelstampfer alles etwas andrücken, so dass alle Stachelbeeren aufgeplatzt sind. Abdecken und mind. 3 Stunden oder über Nacht stehen lassen.
  3. Dann alles aufkochen, Gelierprobe machen, ggf. noch etwas Zitronensäure dazu bis es geliert.
  4. In die vorbereiteten Gläser füllen, auf den Kopf stellen, 5 Minuten abkühlen lassen, umdrehen und komplett auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 1 Stunde Arbeitszeit (unterbrochen) + Ruhezeit von mind. 3 Stunden

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

25.07.16

Rezept: Lachssteak gegrillt

Lachssteak gegrillt

Es gab wunderbare Lachssteaks, die ich unbedingt grillen wollte. Es gibt zwar unzählige Rezepte für gegrilltes Lachsfilet (wie auch bei mir), aber leider nichts vernünftiges für Lachssteak. Also habe ich selber improvisiert und eine asiatisch angehauchte Marinade gerührt. Leider waren meine etwas ungleichmäßig geschnitten, was ich durch Alufolie und die Lage auf dem Grill (über oder neben der Folie) etwas ausgeglichen habe. Zum Servieren habe ich die gegrillten Lachssteaks mit etwas Dill bestreut, aber die Fotos davon waren leider nicht so schön geworden.

Zutaten

Für 3 Personen

  • 3 Lachssteaks
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL Honig
  • Salz (sparsam wegen der Sojasauce)
  • Pfeffer
  • 1/2 Bund Dill

Zubereitung

  1. Lachssteaks waschen, trockentupfen, auf einen flachen Teller geben. In einer kleinen Schüssel die Sojasauce mit Honig, Salz und Pfeffer verrühren. Die Lachssteaks damit bestreichen und etwa 15 Minuten ruhen lassen. Den Grill für mittlere indirekte Hitze vorbereiten.
  2. Die Lachssteaks nochmal mit der herabgelaufenen Marinade bepinseln und auf Alufolie legen.
  3. Die Lachssteaks für 2 MInuten über direkte Hitze legen, dann von der Glut ziehen und bei geschlossenem Deckel 10 Minuten grillen (vorsichtig zwischendurch mit dem Finger testen, evtl etwas früher vom Grill nehmen, meine waren sehr dick geschnitten). Den Dill waschen, trockenschütteln und grob hacken.
  4. Etwas ruhen lassen. Mit Dill bestreuen und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

18.07.16

Rezept: Erdbeermarmelade mit Weinbergpfirsich

Erdbeermarmelade mit Weinbergpfirsich

Unsere Mädels hatten jetzt einen richtigen Lauf, waren total begeistert und kochten fleißig Marmelade. Dieses Mal wurden Erdbeeren und Weinbergpfirsiche vom Markt gemeinsam mit Tonkabohne eingekocht. Aber mir persönlich ist es zu süß. Ich mag es, wenn man noch einige Kirschen mit drin hat, die etwas Säure geben (wie in der sommerlichen 3-Frucht). Aber der Göttergatte und die Mädels waren hin und weg. Hat sich also gelohnt! Nicht wundern beim Nachkochen, ich brauche vor dem Putzen immer mehr Obst, da wir sehr ausgiebig immer verkosten müssen.

Zutaten

  • 1,1 kg Erdbeeren, vorbereitet gewogen (waren 1,5 kg)
  • 700 g Weinbergpfirsich, vorbereitet gewogen (waren 1,5 kg)
  • 1 kg 2:1 Einmachzucker
  • 1/2 Tonkabohne
  • 1 Tüte Zitronensäure

Zubereitung

  1. Erdbeeren putzen, halbieren oder vierteln und in einen großen Topf geben. Pfirsich ebenfalls putzen, vom Stein schneiden und in kleine Stücke schneiden.
  2. Einmachzucker mit dem Obst mischen, die Tonkabohne dazu reiben (geht am besten mit einer Muskatreibe).
  3. Alles stehen lassen, damit es Saft zieht (etwa 3 Stunden oder über Nacht).
  4. Alles aufkochen, sprudelnd kochen lassen, Zitronensäure einrühren. Alles fein pürieren. Gelierprobe machen, ggf. noch etwas Einmachzucker unterrühren, damit es geliert.
  5. In die vorbereiteten Gläser abfüllen, verschließen und auf dem Deckel etwa 5 Minuten stehen lassen. Dann umdrehen und abkühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 3 Stunden Ruhe- und nochmal 15 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

15.07.16

Rezept: Fußballpfannkuchen

Fußballpfannkuchen

Unsere Mädels kochen schon lange am liebsten selbst. So beispielsweise Fußballpfannkuchen aus einem Kochbuch der Maus. Insbesondere, die Salamis in 5-Ecke zu schneiden, stieß bei meinen auf Begeisterung (schließlich müssen die Abschnitte adäquat vernichtet werden und da gibt es bei Salami ja nur eine adäquate Lösung...). Dadurch sieht es nicht so perfekt aus, wie im Kochbuch, aber es schmeckt meinen beiden Schleckermäulern viel besser. Die dürfen das auch mit Zimtzucker essen, man muss aber nicht. Die Fußballpfannkuchen schmecken auch mit einem gemischten Salat. Also noch ein wunderbarer Beitrag zu Mit Essen spielt man doch von Sarah.

Zutaten

Reicht für 1 Familie mit einem Salat

  • 300 g Salami in Scheiben
  • 4 Eier (L)
  • 500 ml Milch
  • Salz
  • 300 g Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • Fett für die Pfanne

Zubereitung

  1. Salami in 5-Ecke schneiden (Schleckermäuler wissen, was mit den Resten passieren sollte).
  2. In einer großen Schüssel die Eier mit der Milch verquirlen, mit etwas Salz (1 Prise mit Kindern) würzen. Mehl und Backpulver unterrühren und kurz quellen lassen.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen. Dann eine große Schöpfkelle Teig in die Pfanne geben (lieber etwas dickeren Pfannkuchen ausbacken) und darauf rasch gleichmäßig die Salamis verteilen. Wenden und im Ofen warm stellen.
  4. Wiederholen, bis alles verbraucht ist.
  5. Schmeckt mit Salat super, aber nach anderer Meinung auch mit Zimtzucker.

Zubereitungszeit: mit Kindern etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: wenden ohne die Salamis zu verlieren (darum nicht zu dünnen Teig)

Quelle: Die Maus - Pfannkuchen und Waffeln, S. 62

14.07.16

Rezept: Risotto mit Frühlingszwiebeln

Risotto mit Frühlingszwiebeln

Wir haben mit Freunden gemeinsam gekocht. Es gab hier mal wieder ein Risotto. Wir hatten ein Hähnchen gegrillt. Außerdem hatte ich noch bergeweise (naja, fast) Frühlingszwiebeln. Also lag ein Risotto mit Frühlingszwiebeln nah. Nur das Grüne erst ganz am Schluss mit dem Parmesan unterheben. Es sind immer alle verblüfft, wie meine Mädels bei Risotto zulangen, da brauchen wir immer viel, damit es für alle reicht.

Zutaten

Reicht für 6-8 als Beilage

  • 1000 ml Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe
  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 4 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 ml Weißwein
  • 150 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Brühe aufsetzen und zum Sieden bringen.
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebeln waschen, trocken schütteln. Das Grüne beiseite legen, das Weiße fein hacken.
  3. In einem großen Topf die Hälfte der Butter mit dem Olivenöl erhitzen. Darin den Reis glasig anschwitzen, dann die Zwiebel zugeben und glasig andünsten.
  4. Alles mit dem Weißein ablöschen und komplett einkochen lassen. Dann schöpfkellenweise die Brühe unterheben und unter stetem Rühren bei mittlerer Hitze (4-5/9) einköcheln lassen. Der Reis sollte immer gerade von Brühe bedeckt sein.
  5. Das Grün in feine Ringe schneiden. Parmesan reiben.
  6. Sobald der Reis al dente ist (also gerade noch bissfest), den Topf vom Herd nehmen. Die restliche Butter mit dem geriebenen Parmesan und dem Grün der Frühlingszwiebeln untermischen. Alles 2 Minuten ruhen lassen, nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: Geduld, sonst einfach

Quelle: eigenes Rezept gemeinsam mit Freunden improvisiert

12.07.16

Rezept: Zucchinischnitzel

Zucchinischitzel

Ich hatte auf dem Markt bergeweise Zucchini mitgenommen, doch das geplante Grillen fiel an dem Tag buchstäblich ins Wasser. Ich habe mal wieder in meinem aktuellen Gemüsekochbuch gestöbert und bin über das Rezept für Zucchinischitzel gestolpert. Es liest sich relativ unkompliziert. Doch vielleicht lag es an meinem Schinken (lt. Rezept - egal welcher). Ich hatte noch gekochten, der sich aber immer wieder abwickelte. Außerdem war es mir etwas fad, ich habe also noch etwas Pesto an das verquirlte Ei gegeben (gute Idee!). Aber alleine kochen funktioniert nicht. Es sollten schon 2 sein, damit es gut funktioniert.

Zutaten

Reicht für 2

  • 2 Zucchini à ~200 g
  • Salz, Pfeffer
  • 10 dünne Scheiben Schinken, am besten geräuchert
  • 100 g Mehl (Typ 405)
  • 2 Eier (M)
  • 1 EL Pesto (hier selbstgemacht nach diesem Rezept)
  • 1 EL Thymian, getrocknet (oder 2 EL frische Thymianblättchen)
  • 6 EL Semmelbrösel
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Zucchini waschen, trocknen, Strunk entfernen und die Zucchini längs in etwa 1/2 cm Scheiben schneiden. Auf einem großen Brett verteilen und salzen, pfeffern.
  2. Jede Zucchinischeibe mit 1 Scheibe Schinken umwickeln.
  3. Mehl auf einem flachen Teller geben. Eier mit Pesto verquirlen. Thymian mit den Semmelbröseln auf einem großen Teller mischen.
  4. Jetzt in einer großen Pfanne Sonnenblumenöl erhitzen. Jede Zucchinischeibe nacheinander erst im Mehl, dann in den Eiern und danach in den Semmelbröseln wenden.
  5. Die Zucchinischeiben in der Pfanne ausbacken (hier geht es zu zweit besser). Ggf. im Ofen warm halten.
  6. Schmeckt warm mit einem Tomatensalat am besten.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: zu zweit einfach

Quelle: Bauernmarkt und Biokiste, S. 208

10.07.16

Rezept: Glutenfreie Vanille-Muffins

Glutenfreie Vanille-Muffins

Wir hatten von einer lieben Freundin Besuch, die jetzt glutenfrei essen muss. Ich hatte noch Reismehl übrig, so dass ich ihr zum Frühstück wenigstens einige glutenfreie Muffins backen konnte, da die Bäcker hier am Wochenende keine glutenfreien Backwaren anbieten. Das ist etwas weicher, aber auch unsere Mädels fanden es genial lecker. Die Backzeiten mussten wir etwas anpassen, da die Muffins noch sehr roh waren. Ob das jetzt an den etwas anderen Eigenschaften des Reismehls oder am Rezept lag, kann ich nicht sagen. Macht im Zweifel einfach die Stäbchen-Probe (Rouladennadel reinstecken, wenn kein Teig kleben bleibt - fertig!).

Zutaten

Reicht für 12 Muffins

  • 150 g Butter
  • 250 g Reismehl
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 200 g Saure Sahne
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • Papierförmchen für die Form

Zubereitung

  1. Butter schmelzen, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die Förmchen in der Backform verteilen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl mit Natron, Weinsteinbackpulver und Zucker mischen.
  2. Saure Sahne mit Eiern verquirlen, die geschmolzene Butter unterrühren. Die Vanille längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen und unter die Sahnemischung rühren.
  3. Die Mehlmischung kurz und rasch unter die flüssigen Bestandteile rühren, gerade so lange, dass alles vermischt ist.
  4. Den Teig auf die Förmchen verteilen. Auf der 2. Schiene von unten 30-45 Minuten (lt. Rezept 20-25 Minuten) backen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: 1 Teig - 50 Muffins, S. 10

Backbuch: 1 Form - 50 Muffins

1 Form - 50 MuffinsBis ich es schaffe, meine Bücher vorzustellen, sind sie dann oft vergriffen. Dabei mag ich Muffins wirklich gerne. Auch dieses kleine Büchlein nehmen wir gerne in die Hand und haben auch schon einiges daraus getestet. Nach einer kleinen Einführung über die Grundzutaten und einigen Tipps, damit die Muffins auch wirklich gelingen folgen die eigentlichen Rezepte:

  • Schnell und simpel - wirklich schnelle Muffins ob jetzt Vanille-Muffins oder Schwarz-Weiß-Muffins, alle rasch gerührt.
  • Raffiniert und üppig - ausschließlich süße Muffins mit anderen Teigsorten (Brioche, Christstollen, etc)
  • Pikant und deftig - über Laugenmuffins zu Muffins mit Gemüse, einige wirklich spannende Ideen dabei

An dem Büchlein gefällt mir die Vielfalt, die auf gerade mal 64 Seiten vorgestellt werden. Abgerundet wird es wieder durch das GU-typische Rezept-Register. Besonders gefällt mir die 3 Basisrezepte zum selber kreativ werden für einfache, mit Zutaten und pikante Muffins. Dadurch können die Rezepte unendlich variiert werden. Das Buch ist leider nicht mehr neu erhältlich, aber Restexemplare werden noch in einigen Buchläden oder gebraucht bei Amazon erhätlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

9.07.16

Rezept: Flammkuchen mit grünem Spargel

Flammkuchen mit grünem Spargel

Noch ein Rezept der Nachlese der letzten Spargelsaison. Dieses Mal gab es einen Flammkuchen mit grünem Spargel. Ich habe es mir einfach gemacht und für die schnelle Version statt eines Flammkuchenteigs einfach Blätterteig benutzt. Je aromatischer die verwendeten Kräuter sind, desto besser. Ein schnelles, vegetarisches Gericht, das sich wirklich lohnt!

Zutaten

Für 4

  • 500 g grüner Spargel
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 4 Stängel Estragon
  • 8 Blätter Bärlauch (alternativ Schnittknoblauch)
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 100 g Saure Sahne
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Rolle Blätterteig (Kühltheke)

Zubereitung

  1. Spargel waschen, putzen, holziges abbrechen, ggf. noch das untere Drittel schälen und schräg in gabelgerechte Stücke schneiden.
  2. Den Ofen auf 230°C Ober-/Unterhitze verheizen.
  3. Zwiebeln schälen, fein hacken. Kräuter waschen, trockenschütteln und fein hacken.
  4. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, darin die Zwiebelwürfel anschwitzen.
  5. Ziegenfrischkäse mit Saurer Sahne, Sahne und den Kräutern verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zwiebelmasse unter den Frischkäse rühren.
  6. Blätterteig auf Backpapier ausrollen. Die Frischkäsemasse auf dem Blätterteig verteilen. Den Spargel darauf verteilen.
  7. Auf der untersten Schiene 12-15 Minuten backen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Frankreich, S. 45

8.07.16

Rezept: Regenbogenkuchen

Regenbogenkuchen

Aktuell wird von Sarah nach Rezepten für Kinder gefragt, frei nach dem Motto Mit Essen spielt man doch. Möglichst schön und ansprechend angerichtet. Meine Mädels sind anders. Es wird nur dann schön, wenn sie selber mitkochen oder mitbacken durften. Dieser Kuchen war lange Zeit ein Klassiker bei uns, der erst mit der Schulzeit nicht mehr so hoch im Kurs steht. Eigentlich ist es ganz simpel: Rührteig mit bergeweise Lebensmittelfarbe. Da meine Kinder sonst kaum auf die zur glücklichen Kindheit gehörige Portion E-Nummern kommt, hier mal das Rezept, mit dem wir schon sehr viele Kinder (bei Geburtstagen oder auf Spielplätzen) beglückten. Danke für das Event, mit dem bunten Kuchen sind bei mir lustige Erinnerungen verbunden!

Zutaten

Für eine 26cm-Springform

  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 4 Eier (M)
  • 300 g Mehl (405 oder 550)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 Päckchen Puddingpulver Vanille-Geschmack
  • 3-4 Tuben Lebensmittelfarbe nach Belieben (möglichst alle 4)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Butter mit Zucker schaumig rühren, die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und gemeinsam mit dem Puddingpulver unterrühren.
  3. Den Teig in 4 gleiche Portionen teilen und unter jede Portion eine Tube der Lebensmittelfarbe rühren.
  4. Jetzt nach Belieben die bunten Teigsorten entweder in Klecksen oder in Kreisen in der Springform umeinander verteilen. Möglichst gleichmäßig verteilen.
  5. Auf der 2. Schiene von unten etwa 50 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeitszeit (mit Kindern) + 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kinderfeste, S. 104

Tipp: statt mit gefärbter Schokolade habe ich einen klassischen Zuckerguss aus 100 g Puderzucker mit 2 EL Zitronensaft und reichlich Schokolinsen verziert.

Kochbuch: Kinderfeste

KinderfesteDas Buch habe ich mir geholt, als die Kindergeburtstage so richtig los gingen (also mit 3 Jahren der Großen). Um es kurz zu machen: nach dem zweiten völlig verstopften Klo (Waschmaschine daneben) - übergelaufen versteht sich - habe ich Kindergeburtstage konsequent außer Haus gefeiert.
Das Buch richtet sich an Kindergeburtstagsneulinge. Es beginnt mit banalen Grundlagen (was sollte alles auf eine Einladung?), wie lässt man das Geburtstagskind die Geschenke auspacken? Girlanden sind nett, aha. Ich habe es durchgeblättert und damals gleich mitgenommen, weil es eben auch Ideen für Wintergeburtstage enthält. Das Buch gliedert sich in 12 Mottopartys:

  • Schneeparty
  • Kostümfest
  • Frühlingsfest
  • Osterparty
  • Marienkäferfest
  • Erdbeerfest
  • Grillfeier
  • Piratenfest
  • Kunerbunt-Party
  • Happy Halloween
  • Schokolade satt
  • Einladung zum Advent

Die Rezepte selber sind leider nicht alle kindgerecht. Es sollte ja allen schmecken. Käsestangen kommt nach meiner Erfahrung bei so kleinen Kindern nicht so sonderlich gut an. Muffins brauchen oben nur Schokolade und Schokolinsen und fertig. Weiße Toppings mit Kokosflocken ist nur was für die Mütter oder die Fotos vom Buffet. Heiße Schokolade aus weißer Schokolade braucht kein Mensch, Kalter Kakao, Apfelschorle reicht.

Man merkt: so richtig begeistert bin ich nicht. Für die Zielgruppe der ganz kleinen funktionieren die Rezepte nicht. Auch die Dekoideen sind eher etwas für Größere, für die die Mottos dann aber viel zu "Baby" sind. Ich habe mir damals so 2-3 Ideen rausgepickt. Insgesamt schade, denn die Idee ist super. Aber leider nicht konsequent zu Ende gedacht. Die meisten Freunde meiner Kinder sind "normale" Küche gewohnt, schon von einer Gurke vom Markt statt vom Discounter verwirrt. Da halte ich es sonst lieber klassisch. Schokoladenkuchen mit Milch und Apfelschorle nachmittags und abends Würstchen mit viel Ketchup und Kartoffelsalat, dazu Sticks aus Möhren und Gurken reichen aus. Garniert mit reichlich Gummibärchen, Chips, Salzstängel und kleinen Schokoladen ist das komplett ausreichend. Am besten alles außer Haus, damit sich die Totalverluste in Grenzen halten. Das Buch ist auch nicht mehr im Handel, nur noch gebraucht bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

7.07.16

Rezept: Frühlings-Rührei

Frühlings-Rührei

Hier noch ein Rezept der Nachlese der diesjährigen Spargel-Saison: Spargel und Frühlingszwiebeln mischen hier ein fluffiges Rührei auf. Ich habe hier mal wieder den Bruchspargel verwendet. WEnn ich eh klein schneide, dann bietet der sich einfach an... Ein schnelles, leckeres und leichtes Abendessen!

Zutaten

Für 2 zum Sattessen

  • 250 g grüner Spargel
  • 200 g weißer Spargel
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 3 Eier (L)
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g Emmentaler

Zubereitung

  1. Spargel putzen, schälen und in gabelgerechte Stücke scheiden. Frühlinszwiebeln waschen, trockenschütteln, das Weiße fein hacken, das Grün in Ringe schneiden.
  2. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Darin den Spargel bissfest anbraten (am besten mit Deckel drauf). Dann das Weiße der Frühlingszwiebeln zugeben und glasig anschwitzen.
  3. Die Eier mit der Sahne kurz verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen und über das Gemüse geben. Kurz anstocken lassen und dann nach innen schieben. Den Käse darüber reiben, fertig stocken lassen, nochmal wenden, dabei das Grün der Frühlingszwiebel untermischen. Nochmal abschmecken und rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

6.07.16

Rezept: Mangold-Hack-Auflauf

Mangold-Hack-Auflauf

Dieser Auflauf ist mal wieder Kategorie Awafomu (alles was fort muss), denn ich hatte nicht gefrühstückt, ehe ich auf den Markt ging, was sich (*seufz*) am überquellenden Gemüsefach bemerkbar machte. Die Mädels machten sich mal wieder alleine unterwegs, verabredeten sich zu Freundinnen und wir hatten bergeweise Gemüse übrig. So improvisierte ich für Göttergatten und mich einen leckeren Wirsing-Hack-Auflauf, in dem noch andere traurige Rest-Gemüse versteckt wurden. Bunt und lecker!

Zutaten

Reicht für 4

  • 500 g Mangold
  • 500 g gemischtes Hack
  • 2 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Tomaten (gelbe genommen)
  • Salz, Pfeffer
  • Muskat
  • 4 Zweige Thymian
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Tomate (hier: gelbe)
  • 150 g Saure Sahne
  • 100 g Käse (Bergkäse genommen)

Zubereitung

  1. Mangold gründlich waschen, die Stiele entfernen, fein hacken, die Blätter extra waschen, gut abtropfen und grob hacken. Karotten schälen, würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken. Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abstreifen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. In einer ofenfesten Pfanne die Hälfte des Öls erhitzen, darin das Hack krümelig anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian pikant abschmecken. Herausnehmen und extra warm stellen.
  4. Dann das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen und die Mangold-Stiele mit Karottenwürfeln anschwitzen, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und glasig anschwitzen, pikant abschmecken. Alles unter das Hack mischen.
  5. Zuletzt die Mangold-Blätter in der Pfanne zusammenfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  6. Jetzt die restlichen Zutaten zurück in die Pfanne geben, alles mischen, Dosentomaten zugeben, etwas zerteilen und nochmal abschmecken.
  7. Tomate waschen, in Scheiben scheiden, dabei Strunk entfernen, auf dem Auflauf verteilen. Saure Sahne darüber verteilen und den Käse darüber reiben. Auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten gratinieren.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

3.07.16

Rezept: Erdbeer-Honigmelone-Marmelade

Erdbeer-Honigmelone-Marmelade

Die reifen Erdbeeren locken. Auch wenn wir für diese Erdbeer-Honigmelone-Marmelade nicht unsere eigenen Erdbeeren verwendet haben (so viele werden es dann doch nicht). Ich in Abwandlung der Erdbeer-Mango-Marmelade improvisiert. Allerdings war es mir etwas zu süß, etwas Zitrone hilft hier nicht nur beim Gelieren. Ich fand es dadurch etwas runder. Probiert es doch. Meine Mädels waren zumindest mehr als begeistert, das erste Glas ist schon fast wieder leer!

Zutaten

Reicht für 8 Gläser à ca 440 ml

  • 1,5 kg Erdbeeren, dann 1,2 kg vorbereitet gewogen
  • 1/2 Honigmelone (800 g), vorbereitet gewogen
  • 1/2 Zitrone, nur der Saft (bei uns 3 EL)
  • 1 kg 2:1-Einmachzucker
  • 1 Beutel Zitronensäure

Zubereitung

  1. Erdbeeren waschen, putzen, schlechte Stellen großzügig entfernen ebenso wie das Grün. Honigmelone halbieren, die Kerne heraus kratzen. In Spalten schneiden, Schale entfernen und das Fruchtfleisch grob würfeln. Alles gemeinsam in einen großen Topf geben und mit Zitronensaft und dem Einmachzucker mischen.
  2. Alles mindestens 3 Stunden oder über Nacht stehen lassen.
  3. Unter rühren aufkochen lassen, Zitronensäure einrühren, pürieren.
  4. Gelierprobe machen, ggf. noch etwas Zitronensäure oder Einmachzucker zugeben.
  5. Kochend in die vorbereiteten Gläser füllen, für etwa 4 Minuten auf den Deckel stellen, umdrehen und auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + Ruhezeit + 30 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

1.07.16

Rezept: Hähnchen im Ganzen gegrillt

Hähnchen im Ganzen gegrillt

Der Göttergatte hat sich im neuen Haus auch wieder einen Grill gekauft. Nachdem wir im Gemeinschaftsgarten der letzten Wohnung schon einen Kugelgrill von Weber hatten, viel ihm die Wahl nicht soooo schwer. Er hat sich einen WeberMaster-Touch 57 cm, Black gekauft. Wir müssen natürlich das jetzt auch genießen. Wir haben ein Rezept für Hähnchen auf Bierdose abgewandelt und dafür wieder den Geflügelhalter verwendet, den wir nur empfehlen können. Das Rezept ist absolut genial, vor allem die Würzmarinade, die unter die Haut direkt in das Fleisch einmassiert wird, ist wirklich genial lecker. Es lohnt sich, das Hähnchen im Ganzen gegrillt zu genießen.

Zutaten

Reicht für 4

Für die Marinade:

  • 2 Bio-Zitronen
  • 4 Stiele Oregano
  • 4 Stiele Salbei
  • 1,5 TL Meersalz
  • 1 EL brauner Rohrzucker
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Pfeffer, frisch gemahlen
  • 4 EL Olivenöl

Außerdem:

  • 1 Brathähnchen à 1,8 kg
  • 330 ml Zitronenlimonade
  • 2 Handvoll Hickory-Holzchips

Zubereitung

  1. Die Hickory Holzchips wässern.
  2. Für die Marinade die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen. Die Schale abreiben. Die Kräuter waschen, trockenschütteln und fein hacken. Meersalz, Zucker, Cayennepfeffer und Pfeffer zugeben, mit dem Olivenöl vermischen.
  3. Beim Hähnchen vorsichtig mit dem Finger unter die Haut gehen und die Haut vom Fleisch lösen. Jetzt die Marinade löffelweise in den Spalt geben und dabei möglichst gleichmäßig überall verteilen. Klappt ganz gut. wenn man sich etwas Zeit nimmt und vor allem nur mit den Fingern, nicht mit Werkzeug arbeitet.
  4. Die Zitronenlimonade in den Geflügelhalter gießen, das Hähnchen darauf setzen und mit Küchengarn die Keulen und die Flügel am Körper fixieren, dass sie nicht abstehen.
  5. Den Grill für indirekte mittlere Hitze (175-200°C) vorbereiten. Die Holzchips abtropfen lassen.
  6. Die Holzchips auf die glühenden Kohlen geben, das Hähnchen im Halter mittig platzieren und bei geschlossenem Deckel 90 Minuten grillen. Zum Testen mit einer dünnen Rouladennadel in die Keulen stechen, wenn klarer Saft austritt, ist das Hähnchen fertig.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 90 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: braucht etwas Erfahrung mit dem Kugelgrill

Quelle: wenig variiert nach Webers grillen - Rezepte für jeden Tag, S. 165

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