« Februar 2016 | Main | April 2016 »

31.03.16

Rezept: Avocado-Dip mit Ei

Avocado-Dip mit Ei

Habt Ihr auch noch Ostereier übrig? Bei uns landete ein Teil der kleinen Kunstwerke in diesem Avocado-Dip mit Ei, den ich zum Frühstück mit auf den Tisch stellte, schmeckt hervorragend zu Vollkornbrot, kann aber auch wie sonst eine Guacomole zu allem möglichen gegessen werden. Außerdem ist er schnell gemacht und ein guter Start in den Tag.

Zutaten

Reicht für 6 als Frühstücksdip

  • 2 hartgekochte (Oster-)Eier
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 reife Avocados (vorgereifte Hass-Avocado genommen)
  • 1 Limette (der Saft)
  • 150 g Joghurt (1,5%)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Eier pellen, würfeln.
  2. Knoblauch und Zwiebel schälen, fein hacken. Petersilie waschen, trockenschütteln, Blätter fein hacken.
  3. Avocados längs halbieren, Kerne herausdrehen. Kreuzweise einritzen und mit einem Löffel aus der Schale kratzen. Limette auspressen und die Avocados mit dem Limettensaft mit einer Gabel zerdrücken. Joghurt unterrühren.
  4. Jetzt gehackte Zwiebel- und Knoblauchwürfel untermischen, Petersilie unterrühren. Die Hälfte der Eierwürfel untermischen und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Mit den restlichen Eierwürfeln bestreut servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Familie in Form, S. 89

30.03.16

Rezept: Champignon-Paprika-Auflauf mit Bärlauch

Champignon-Paprika-Auflauf mit Bärlauch

Blogevent von Obers trifft Sahne: Natürlicher GenussDer Urlaub war geplant und der Kühlschrank war noch voll. Ich hatte eigentlich noch einen Blätterteig im Kühlschrank und wollte aus den Resten des Gemüsefaches eine Quiche zaubern. Doch der Blätterteig wanderte den Weg allen irdischen und so wurde daraus eben ein Champignon-Paprika-Auflauf. Sehr würzig und lecker, lohnt sich auf jeden Fall. Für die Quiche den Bärlauch-Anteil erhöhen. Weil es so schön passt, darf es gleich bei der Bärlauchliebe von giftige blonde teilnehmen. Ich bin gespannt, was sonst noch so auf dem Buffet stehen wird, ich brauche noch Ideen für die nächsten Jahre...

Zutaten

Für 2

  • 250 g Champignons
  • 1 rote Paprika
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 kleines Bund Bärlauch
  • Salz, Pfeffer
  • 75 g Saure Sahne
  • 2 Eier (L)
  • 75 g Emmentaler
  • 75 g Bergkäse

Zubereitung

  1. Champignons und Paprika putzen, in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln schälen, fein hacken, Bärlauch putzen und grob hacken. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen, darin Champignons und Paprika anschwitzen, zuletzt Zwiebeln zugeben, vom Herd nehmen.
  3. Bärlauch mit Salz, Pfeffer, Saurer Sahne und Eiern pürieren.
  4. Gemüse in eine Auflaufform geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Guss übergießen und den Käse darüber reiben.
  5. Im vorgeheizten Ofen 45 Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

29.03.16

Rezept: Rote-Bete-Eintopf

Rote-Bete-Eintopf

Meine Gemüseschublade im Kühlschrank schaute mich vorwurfsvoll an: ich kaufe einfach zu viel auf dem Markt, doch es sollte jetzt dringend gegessen werden, was auch nicht gerade gestern im Korb gelandet war: Rote Bete, Pastinaken und Römersalat waren dabei und ich hatte neulich bei Petra ein Rezept für Rote-Bete-Eintopf entdeckt. Den Rote-Bete-Eintopf wollte ich nachmachen und der Metzger ist weiterhin nicht weit. Nur Kartoffeln und Nudeln wurden durch Pastinaken ersetzt. Der Eintopf wurde schon abends vorgekocht und dann rasch aufgewärmt, als die Große hungrig aus dem Stall nach ihren Reitstunden nach Hause kam. Schmeckte echt genial lecker! Danke für das Rezept!

Zutaten

Reicht für 8 Portionen (4 gleich, 4 eingefroren)

  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kg Rote Bete (5 Knollen)
  • 1 kg Pastinaken (lt. Rezept Kohlrabi und Kartoffeln)
  • 3 EL Olivenöl
  • 500 g gemischtes Hack (oder puren Rinderhack)
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 EL gemahlener Kümmel
  • 1 EL Zucker
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 EL Apfelessig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Liter Fleischbrühe
  • 2 EL gehackten Dill
  • 1 großer Römersalatherz
  • 150 g Saure Sahne

Zubereitung

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken. Rote Beten unter fließendem Wasser schälen und dann in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Pastinaken schälen und in ähnlich große Stücke schneiden.
  2. Olivenöl in einem extra großen Topf erhitzen (5 Liter Inhalt), darin das Hack kümmelig braten, dann Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben, mit Kümmel würzen. Das restliche Gemüse zugeben, mit Zucker bestreuen und unter wenden anbraten.
  3. Lorbeerblätter zugeben, mit Apfelessig ablöschen und einkochen lassen. Fleischbrühe aufgießen und nochmal mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Deckel drauf und bei mittlerer Hitze 30 Minuten köcheln lassen (gerne länger).
  5. Dann Dill unterrühren. Salat waschen, in feine Streifen schneiden, untermischen und kurz warm werden lassen.
  6. Mit einem Klacks Saurer Sahne servieren.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach Chili und Ciabatta, danke für das Rezept

28.03.16

Rezept: Dinkel-Hörnchen

Dinkel-Hörnchen

Ostern wurde gemütlich gefrühstückt. Weil aber das leidige Gewichtsthema frau nicht los lässt, musste es schon etwas mit mindestens Mehrkorn sein. Schon seit längerem gibt es bei uns die Dinkel-Hörnchen am Wochenende, meistens bei Regenwetter, wenn keiner freiwillig aufstehen möchte, um zum Bäcker zu gehen. Den Teig lasse ich immer im Kühlschrank gehen, dann werden sie morgens frisch ausgebacken. Für die Dinkel-Hörnchen haben wir unser Rezept für Buttermilchhörnchen abgewandelt. Funktioniert einwandfrei und ist richtig lecker! Damit Euch allen Frohe Ostern und wer muss: einen guten Wochenstart morgen!

Zutaten

Reicht für 2 Bleche

  • 50 g Butter
  • 300 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 100 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 200 ml Buttermilch
  • 1/2 Würfel Hefe (21g)
  • 30 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)
  • 1 Ei (M)

Zubereitung

  1. Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen und vom Herd nehmen.
  2. Beide Mehlsorten in die Küchenmaschine geben, eine Mulde formen und die Buttermilch hinein gießen. Hefe hineinbröseln und den Zucker darüber streuen. Abdecken und etwa 10 Minuten stehen lassen, bis die Hefe angegangen ist.
  3. Dann Salz zugeben, die Zitrone heiß waschen, trockenreiben und die Schale zum Mehl reiben. Das Ei trenne, Eigelb zum Mehl geben, das Eiweiß abgedeckt in einer kleinen Schüssel im Kühlschrank kalt stellen.
  4. Auf der niedrigsten Stufe alle Zutaten verkneten, dabei die Butter einfließen lassen. Für etwa 2 Minuten auf der höchsten Stufe kneten und dann wieder auf der niedrigsten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Der darf jetzt ruhig noch klebrig sein, denn das Vollkornmehl quillt noch etwas.
  5. In eine Plastikschüssel geben (Metall funktioniert mit Kühlschrank nicht!!) und im Kühlschrank abgedeckt über Nacht gehen lassen (oder eben normal etwa 1-2 Stunden, je nach Frische der Hefe).
  6. Eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig darauf etwa 1/2 cm dick ausrollen.
  7. Den Teig in Quadrate schneiden und die wieder in Dreiecke. Die Dreiecke aufrollen, so das kleine Hörnchen entstehen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Hörnchen darauf mit Abstand verteilen. Abdecken und für etwa 20 Minuten gehen lassen.
  8. Die Hörnchen mit dem Eiweiß bepinseln.
  9. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen und die Hörnchen darin etwa 20-30 Minuten (je nach Größe) goldbraun ausbacken.
  10. Schmecken warm und frisch am besten.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten reine Arbeitszeit (unterbrochen) + Ruhezeiten (über Nacht + zwischendrin noch jeweils 10-30 Minuten) + Backzeit etwa 20-30 Minuten

Schwierigkeit: wie alle Hefeteige, brauchen Zeit, aber nicht schwierig

Quelle: variiert nach Buttermilchhörnchen

26.03.16

Rezept: Hefeblume

Hefeblume

Morgen ist schon Ostern und meine Mädels planen jetzt schon seit etwa 1 Monat. Natürlich wurden auch verschiedene Möglichkeiten für das Osterfrühstück ausprobiert. Wir landeten schnell bei Hefeteig, der wenig Arbeit und einfach nur viel Zeit benötigt. In meiner Zeitschrift entdeckten sie dann eine Hefeblume, ein fluffiger Hefeteig, in dem Schokoladenstückchen eingebacken sind (also fast wie Schokoladenbrötchen). Das sollte natürlich auch auf die Versuchsliste. Dann haben wir wie immer abgewandelt: wir sind seit Pettersson und Findus große Fans von Kardamom im Teig. Wer das nicht mag, etwas Zitronenabrieb würde auch wunderbar passen. Das Ergebnis ist fluffig und leicht. Auf dem Tisch ein wunderschönes Highlight ist es schneller vorbereitet als meine klassischen Hefehasen, die bei mir sonst an Ostern immer auf den Tisch kommen. Die äußeren Blüten haben wir als Brötchen gegessen und das Innere wie ein Hefezopf aufgeschnitten. Vorgeschlagen wird eine 26cm Form, wir haben es in einer 28-cm-Form gebacken, sonst wäre es zu klein gewesen.

Zutaten

Reicht für eine 28cm-Springform

Für den Teig:

  • 50 g weiche Butter
  • 480 g Mehl (Type 550)
  • 250 ml Milch
  • 2 EL flüssigen Honig
  • 1/2 Würfel frische Hefe (21g), alternativ 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Prise gemahlenen Kardamom
  • 1 Ei (M)
  • 100 g Zartbitterschokolade

Zum Bestreichen:

  • 1 Eigelb (Kl. M)
  • 1 EL Milch

Zubereitung

  1. Butter in einem kleinen Topf schmelzen, vom Herd nehmen. Mehl in eine große Schüssel geben, eine Mulde hinein drücken.
  2. Milch mit Honig hinein geben, Würfel hinein bröseln. Abgedeckt kurz stehen lassen, bis die Hefe gerade anfängt zu gehen.
  3. Schokolade in der Zeit hacken. Die restlichen Zutaten zugeben, auf niedriger Stufe in der Küchenmaschine verkneten und dann für 1-2 Minuten auf höchster Stufe kneten lassen. Dann wieder auf niedrigster Stufe kneten, bis alles ein glatter Teig geworden ist. Der darf jetzt auch noch ein wenig an den Fingern kleben.
  4. Mit einem Tuch abdecken, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat.
  5. Dann nochmal durchkneten und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 1 große und 8 kleine Kugeln formen. Die Springform fetten und die große Kugel in die Mitte setzen und die kleinen Kugeln außen entlang verteilen. Wieder mit einem Tuch abdecken, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  6. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Eigelb mit der Milch verquirlen und den Hefeteig damit bestreichen. Auf der 2. Schiene von unten ca 30 Minuten backen.
  7. Schmeckt warm und kalt.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Ruhezeit (unterbrochen) + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Living At Home, 3/16

20.03.16

Rezept: Apfelkuchen mit Marzipanguss

Apfelkuchen mit Marzipanguss

Wir waren bei Freunden verabredet. Wir hatten einen Apfelkuchen versprochen. Meine Wahl fiel auf einen Apfelkuchen mit Marzipanguss. Auch unsere Freunde waren sehr begeistert. Der Clou an diesem Rezept sind die gemahlenen Nelken im Teig, die überraschten wirklich und geben dem Kuchen das besondere Etwas. Allerdings haben wir die Puderzuckermenge deutlich reduziert. Wir können es absolut nur empfehlen!

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Teig:

  • 150 g Weizenmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Messerspitze gemahlene Mandeln (3 ganze, gemahlen)
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1 Eigelb (M)
  • 100 g Butter
  • 75 g gemahlene Mandeln

Für den Belag:

  • 200 g Marzipan
  • 125 g weiche Butter
  • 75 g Puderzucker (bei uns 25 g)
  • 2 Eier (M)
  • 1 Eiweiß (M)
  • 100 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 500 g Äpfel (bei uns 4)

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und rasch verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank kalt stellen. Die Form fetten. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Marzipan würfeln und die Butter zugeben, verrühren. Puderzucker untermischen.
  3. Eier und Eiweiß zugeben. Zuletzt Mehl mit Backpulver mischen, darüber sieben und verrühren.
  4. Äpfel schälen, vierteln, entkernen. 1 Apfel in feine Spalten schneiden, den Rest würfeln.
  5. Den Rührteig in der Form fest andrücken, dabei einen etwa 3 cm hohen Rand formen.
  6. Die Apfelwürfel auf dem Teig verteilen, den Guss darüber gießen und zuletzt die Apfelspalten auf dem Kuchen verteilen.
  7. Auf der 2. Schiene von unten ca 45 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Apfelkuchen, S. 66

17.03.16

Rezept: Brezenknödelgugelhupf

Brezenknödelgugelhupf

Ich liebe besondere Beilagen und gerade an den Feiertagen bleiben oft Reste (wie zum Beispiel Brezeln) und am nächsten Tag kann man daraus eine tolle Beilage zum Festtagsbraten zaubern. Perfekt mit den Brezeln vom Vortag, wenn die Brezeln älter und damit trockener sind, erhöht die Sahnemenge, sonst wird es leicht bröselig. Ich hatte das Rezept vor sehr langer Zeit schon einmal als Semmelknödelgugelhupf gemacht, doch es wurde sehr trocken und damit unansehlich. Doch ich habe dazu gelernt und für den aus dem gleichen Rezept (eigentlich für Oliven-Ciabatta) jetzt einen Brezenknödelgugelhupf zubereitet. Passt hervorragend zu Sauerbraten oder ähnlichem, auch zu Lamm sollte es gut passen.
Genau darum geht es uns von #wirrettenwaszurettenist: gute Zutaten, selber zubereitet, schätzen, was man hat. Auch ich backe Gugelhupf immer wieder gerne und freue mich jetzt schon auf die Rezepte der anderen Teilnehmer:

Zutaten

Reicht für 1 Gugelhupf (Form mit 2l Inhalt), Beilage für mind. 8 Personen

  • 150 ml Schlagsahne
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 4 Stiele Thymian
  • 500 g Brezeln vom Vortag (Laugenbrötchen gehen auch)
  • 1 kleines Bund glatte Petersilie
  • 100 g Speck durchwachsen
  • 150 g rote Zwiebeln (Schalotten lt. Rezept)
  • 5 Knoblauchzehen
  • 30 g Butter
  • 50 ml Weißwein
  • 6 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer
  • Muskat

Für die Form:

  • Fett
  • Semmelbrösel

Zubereitung

  1. Sahne mit Rosmarin und Thymian kurz aufkochen, vom Herd nehmen. Während die Sahne abkühlt (mind. 20 Minuten) die Brezeln vom Salz befreien un in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Brezelwürfel in eine sehr große Schüssel geben.
  2. Rosmarin und Thymian aus der Sahne nehmen und die Sahne über die Brezelwürfel geben, weitere 10 Minuten ziehen lassen.
  3. Petersilie waschen, trockenschütteln, fein hacken, zu den Brezelwürfeln geben. Speck würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken.
  4. Butter in einer Pfanne erhitzen, darin den Speck anbraten, Zwiebeln und Knoblauch zugeben, glasig anschwitzen. Alles mit Weißwein zur Brezelmasse geben.
  5. Die Eier trennen, die Eigelbe zu den Brezeln geben, pikant mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
  6. Die Form einfetten, mit Semmelbröseln ausstreuen. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze (keine Umluft, es wird zu trocken!) vorheizen.
  7. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen und unter die Brezelmasse heben. Die Masse in die Gugelhupf-Form geben, glatt streichen und mit Alufolie abdecken und fest verschließen.
  8. Auf der 2. Schiene von unten 50-60 Minuten backen.
  9. Etwas abkühlen lassen, stürzen und in Scheiben geschnitten servieren (schneidet es erst am Tisch auf - der Aha-Effekt ist Euch sicher!).

Zubereitungszeit: gemütliche 60 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: langwierig, aber macht echt viel her!

Quelle: variiert nach Essen und trinken - klassische Küche aus Italien, S. 96

Brezenknoedelgugelhupf

13.03.16

Rezept: Krabbenrührei

Krabbenrührei

Sonntags frühstücken wir immer sehr gemütlich und ausführlich. Wir genießen es, gemeinsam zu essen, den freien Tag zu planen, über die letzte Woche zu reden. Meistens gibt es frische Brötchen. Dazu lieben wir Krabbenrührei, wenn ich samstags noch leckere Nordseekrabben bekommen hatte. Die kleine lässt das Ei weg und futtert die Krabben pur. Lasst Euch vom Foto nicht irritieren, das ist gemacht kurz vorm ersten Rühren. Das Geheimnis eines guten Rühreis ist das möglichst seltene Wenden, so bleibt es saftig. Geht wirklich einfach, vor allem, wenn der Dill auch noch fertig vorbereitet (wie bei mir) im Tiefkühl schlummert.

Zutaten

Für 4 kleine Portionen

  • 100 g Nordseekrabben
  • 3 Eier (L)
  • 75 ml Schlagsahne
  • 1 EL gehackter Dill (TK oder frisch)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Nordseekrabben aus dem Kühlschrank nehmen.
  2. Eier mit Schlagsahne, Dill verquirlen und mit Salz und Pfeffer abschmecken
  3. Pfanne auf mittlerer Hitze heiß werden lassen (so 5-6/9), Sonnenblumenöl darin erhitzen. Die Eimischung in die Pfanne gießen und kurz anstocken lassen (1 Minute). Dann die Krabben über die Eimasse verteilen. Weiter stocken lassen, bis man am Rand erkennt, dass die Eimasse stockt. Dann genau einmal von außen nach innen wenden, dabei zerreißen. Weiter stocken lassen. Ein weiteres Mal wenden, Herd ausschalten und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version

7.03.16

Rezept: Steckrübeneintopf mit Kassler

Steckrübeneintopf mit Kassler

Aktuell hat die Steckrübe absolut Saison. Ich habe daraus einen Eintopf gekocht, der hier supergut ankam. Allerdings würde ich beim nächsten Mal das Kassler viel größer würfeln, das wurde leicht trocken. Aber die Mischung aus dem würzigen Kassler mit der pikanten Steckrübe und der Süße der Birne harmoniert wirklich wunderbar. Wir können den Steckrübeneintopf mit Kassler wirklich empfehlen! Wer den Eintopf vorkocht, bitte die Birne wirklich erst ganz am Schluss zugeben, sonst zerfällt die.

Zutaten

Reicht für 4 Erwachsene zum Sattessen

  • 750 g Kassler ohne Knochen
  • 1 Steckrübe (etwa 1 kg)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Liter Fleischbrühe (z.B. nach diesem Rezept
  • 2 EL gehackte Petersilie (TK)
  • 1 EL getrockneter Majoran
  • 2 Stangen Lauch
  • 2 große Birnen

Zubereitung

  1. Kassler grob würfeln (etwa 3 cm große Würfel), Steckrübe schälen und in gabelgerechte Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken.
  2. In einem großen Topf das Öl erhitzen, darin Zwiebel- und Knoblauchwürfel anbraten, Steckrübe zugeben und ebenfalls mitdünsten.
  3. Mit der Fleischbrühe ablöschen und das Kassler zugeben. Deckel drauf und etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  4. Den Lauch putzen, längs halbieren, gründlich den Dreck abwaschen und in feine Streifen schneiden. Mit dem Majoran und Petersilie zugeben und nochmals 10 Minuten köcheln lassen. (PS Bis hier vorbereiten und nochmal aufwärmen - schmeckt noch besser!)
  5. Die Birnen schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, würfeln und zugeben. Vorsichtig wenden, nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und gemeinsam servieren. Wer es frischer mag, gibt noch Zitronensaft dazu.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 60 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Tagessuppe, S. 65

1.03.16

Rezept: Chicoréesuppe mit geräucherter Lachsforelle

Chicoréesuppe mit geräucherter Lachsforelle

Wir hatten kranke Kinder, was hilft da mehr, als eine leckere Suppe? Da meine Große bis Ostern auch noch konsequent auf Fleisch verzichten will (sie fand die Fastenidee aus dem Religionsunterricht richtig gut!), gab es eben eine frisch geräucherte Lachsforelle, die wir dann in die Chicoréesuppe mit geräucherter Lachsforelle gaben. Ich konnte wie immer der Variation nicht widerstehen: etwas Zucker passt einfach zu Chicorée, die Chicoréemenge haben wir erhöht, es war uns zu wässrig, dadurch blieb aber kein Chicorée mehr für die Deko übrig. Eigentlich ist Stremellachs vorgesehen oder frischer Lachs. Ich empfehle Euch auf jeden Fall einen geräucherten Fisch, sonst wird die Suppe fad. Ein richtig schönes Soulfood für kalte Schmuddeltage.

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

  • 2 Zwiebeln
  • 1 kg Chicorée
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 EL Rohrzucker
  • Salz, Pfeffer
  • 1000 ml Gemüsebrühe
  • 125 ml Apfelsaft
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 EL getrockneter Estragon
  • 1 geräucherte Lachsforelle (oder anderen geräucherten Fisch)
  • 100 g Schlagsahne

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen, grob hacken. Den Chicorée putzen, halbieren, Strunk herausschneiden und in breite Streifen schneiden.
  2. Butter und Öl in einem Topf erhitzen, darin Chicorée mit Zwiebeln anschwitzen, Zucker darüber streuen und etwas karamellisieren lassen. Das Gemüse salzen und pfeffern. Brühe, Apfelsaft und Estragon zugeben und bei mittlerer Hitze bei geschlossenem Deckel 15 Minuten köcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit den Fisch filetieren und dabei gründlich die Gräten entfernen, die Filets auf einer Platte anrichten.
  4. Die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen. Die Schale abreiben und am Ende der Kochzeit zur Suppe geben. Die Zitrone halbieren und die Hälfte des Saftes ebenfalls zur Suppe geben.
  5. Die Suppe gemeinsam mit der Sahne pürieren. Die Suppe abschmecken, gemeinsam mit dem Fisch servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Tagessuppe, S. 36

Kochbuch: Tagessuppe

TagessuppeWir lieben Suppen, also kann ich dafür gar nicht genug Rezepte bekommen. Das Kochbuch musste unbedingt mitgenommen werden. Mit gefiel beim ersten und auch beim wiederholten Durchblättern, dass ich die Hauptzutaten bei mir auf dem Wochenmarkt bekommen kann. Das erhöht bei mir die Nachkochwahrscheinlichkeit. Die Zutatenliste ist am Rand aufgeführt, die Arbeitsschritte sind nachvollziehbar beschrieben. Leider sind nicht alle Rezepte bebildert, die vorhandenen jedoch schön und ansprechend angerichtet, ohne dass wieder nur Zutaten abgebildet sind. Die Rezepte selber sind in Kapitel untergliedert:

  • Aus einem Topf - Grundrezepte, das Wissenswerte ist tatsächlich nur für absolute Kochanfänger interessant
  • Klare Suppen mit Einlagen - überwiegend Klassiker wie Flädle- oder Maultaschensuppe
  • Crèmesuppen - viel Gemüse, meistens vegetarisch gehalten
  • Eintöpfe - Gemüse meist mit Fleischeinlage
  • Internationales - Suppen aus aller Welt, wenig neues, es sind die auch hier bekannten
  • Kalte und süße Suppen - Kaltschalen, pikant und süß in etwa gleicher Anzahl

Die Rezepte sind gelingsicher beschrieben. Es sind überwiegend Klassiker, für mich etwas viel Koriander in den Rezepten (aber das ist ja Geschmackssache). Mir gefällt, dass die Rezepte durch ihre klassische Ausrichtung auch kleinen Schleckermäulchen munden, die uns häufiger besuchen und bei meiner Küche oft Probleme haben, sich etwas passendes heraus zu suchen. Die getesteten Rezepte haben uns auf jeden Fall sehr geschmeckt. Das Buch richtet sich insgesamt sicher eher an Anfänger, die noch nicht so viele Kochbücher haben.

Das Buch ist im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

Archiv