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29.01.16

Rezept: Champignoncrèmesuppe nach Lea Linster

Champignoncrèmesuppe nach Lea Linster

Ich hatte noch Champignons im Kühlschrank, die ich auf dem Markt mitgenommen hatte. Die braunen Champignons dort sind echt aromatisch. Meine Große wünschte sich eine Champignoncrèmesuppe, für die ich mir ein Rezept von Lea Linster aussuchte. Ist etwas schlichter, sehr puristisch. Ich würde sie als Vorspeise empfehlen für ein z.B. ein Wildgericht.

Zutaten

Reicht für 8 als Vorspeise

  • 1 kg Champignons (900 g nach dem Putzen), hier braune (weiße lt. Rezept)
  • 4 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 100 ml Sherry
  • 1000 ml Gemüsebrühe
  • 150 g Saure Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie nach Belieben

Zubereitung

  1. Pilze putzen, ggf. halbieren oder vierteln, je nach Größe. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen, die Pilze darin anschwitzen, Zwiebeln und Knoblauch zugeben, alles anschwitzen. Mit Sherry ablöschen und einkochen lassen.
  3. Mit der Brühe aufgießen und bei geschlossenem Deckel 20 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, Saure Sahne zugeben und fein pürieren.
  4. Mit Salz, Pfeffer abschmecken, mit etwas Petersilie servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Lea Linster

28.01.16

Rezept: Schokoladen-Sahne-Torte

Schokoladen-Sahne-Torte

Der backbegabte Bruder zauberte an den Weihnachtsfeiertagen eine Schokoladen-Sahne-Torte. Leider nicht für uns, wir waren ja daheim geblieben. Aber wir hörten am Telefon die Schwärmereien. Laut Rezept wurden Trüffel als Garnitur vorgesehen, Bruderherz nahm dafür Lebkuchenherzen. Kam wohl sehr gut an.

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für die Scholaden-Sahne:

  • 250 ml Sahne
  • 70 g Zartbitter-Schokolade

Für den Rührteig:

  • 150 g weiche Butter
  • 225 g Zucker
  • 6 Eier (M)
  • 100 g Mehl
  • 225 g Zartbitterschokolade (im Kühlschrank gelagert)

Außerdem:

  • Kakaopulver nach Belieben für die Deko
  • 12 Trüffel-Pralinen (oder wie hier: Lebkuchenherzen)

Zubereitung

  1. Schokolade hacken, Sahne aufkochen, Schokolade darin schmelzen und über Nacht im Kühlschrank kalt stellen.
  2. Am nächsten Tag Springform einfetten, den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Butter schaumig rühren. Zucker einrühren. Die Eier einzeln unterrühren.
  4. Schokolade fein reiben, mit Mehl mischen und unter die Eiermasse ziehen.
  5. Auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten backen. Abkühlen lassen, aus der Form lösen, auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
  6. Die Schokoladensahne steif schlagen, wenn vorhanden: in einen Spritzbeutel mit großer Tülle füllen (sonst eben hinterher mit der Palette glatt streichen). Den Kuchen rundum mit der Schokoladen-Sahne bestreichen/bespritzen.
  7. Bis zum Servieren mind. 2 Stunden kalt stellen. Nach Belieben mit Kakaopulver und Pralinen (oder Herzen) garnieren.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 15 Minuten + Kühlzeit über Nacht + Arbeitszeit etwa 30 Minuten + Backzeit 30 Minuten + Kühlzeit gesamt etwa 4 Stunden

Schwierigkeit: einfach für eine Torte, macht viel her

Quelle: Tortenzauber - einfach köstlich, S. 90

27.01.16

Rezept: Pastinakencrèmesuppe

Pastinakencrèmesuppe

Bei uns ist weiter Suppenzeit. Heute mal wieder eine Pastinakencrèmesuppe. Ich wollte mal ein neues Rezept als mein sonst übliches testen. Ich wurde bei der Genussmousse fündig, die leider ihren Blog nicht mehr aktiv betreiben. Ich habe statt der Haselnussblättchen einige Croutons angebraten. Meine Große deklarierte es gleich zur Lieblingssuppe in diesem Winter. Können wir also nur empfehlen! Neben etwas Crunch (ob jetzt wie im Original mit Haselnuss oder Croutons) braucht es nicht viel, die Suppe macht wirklich wunderbar satt und lässt sich hervorragend vorbereiten!

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

  • 4 große Pastinaken (bei uns ca 600 g)
  • 1 Schalotte
  • etwas Butter
  • 1 TL Thymian, getrocknet
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 80 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer

Für die Croutons:

  • 2 Toastbrot
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Butter

Zubereitung

  1. Pastinaken schälen, in Würfel schneiden. Schalotte schälen, fein hacken.
  2. Butter in einem großen Topf zerlassen, das Gemüse darin anschwitzen, Thymian darüber streuen. Alles mit der Brühe ablöschen, Sahne aufgießen und bei mittlerer Hitze ca 30 Minuten köcheln lassen. Die Suppe pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für die Croutons das Toastbrot entrinden und in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen, darin die Würfel goldgelb anbraten. Auf einem Küchenkrepp entfetten lassen.
  4. Die Suppe mit den Croutons servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Genussmousse, danke dafür!

25.01.16

Rezept: Schweinekoteletts mit Äpfeln

Schweinekoteletts mit Äpfeln

Wir essen so gerne Äpfel und gerade gibt es hier noch wunderbare bei den Bauern. Beim Metzger nahmen wir noch 4 Schweinekoteletts mit. Kombiniert wurde alles in einem Rezept von Jamie Oliver. Er serviert dazu klassisch noch Stilton, den gab es hier nicht. Der dazu empfohlene Wirsing stößt bei meinen Mädels (noch) nicht auf Gegenliebe, daher dann eben Rosenkohl dazu. Es schmeckte uns allen genial lecker!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 4 Schweinekoteletts
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • 2 Äpfel (hier: Rubinette)
  • 1 EL Butter
  • 2 Stiele Salbei
  • nach Belieben: Stilton

Zubereitung

  1. Die Schweinekoteletts abtupfen, den Fettrand bis zum Fleisch mehrfach einschneiden. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in jeweils 2-3 Spalten schneiden.
  2. Eine ofenfeste Pfanne erhitzen, darin Olivenöl erhitzen. Koteletts salzen und pfeffern und in der heißen Pfanne von jeder Seite etwa 2 Minuten braten. Die Koteletts herausnehmen und warm stellen.
  3. Die Apfelspalten jetzt mit Butter in der Pfanne schwenken. Die Apfelspalten wieder heraus nehmen. Die Koteletts wieder in die Pfanne geben, Apfelspalten darüber verteilen, den Salbei darüber geben. Alles mit etwas Olivenöl beträufeln.
  4. Die Pfanne auf der 2. Schiene von unten im heißen Ofen noch für weitere 6 Minuten garen, bis die Koteletts durch sind.
  5. Heiß servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Besser kochen mit Jamie, S. 179

24.01.16

Rezept: Nusskuchen

Nusskuchen

Garten-Koch-Event Januar 2016: Haselnuss [31.01.2016]Wir hatten für Weihnachten und die geplanten Plätzchen-Aktionen viele, viele Haselnüsse gekauft. Doch zum Backen kamen wir vor lauter Einrichten kaum. Ich habe einfach einen ganz klassischen, schnellen Nusskuchen gebacken. Ich habe nur die Zimtmenge im Teig erhöht. Schmeckte uns allen, auch am nächsten Tag noch nicht zu trocken. Da Sus das Haselnuss-Event noch in den Januar verlängerte, darf auch dieser Haselnusskuchen noch teilnehmen. Denn vor lauter neuen, spannenden Rezepten, vergesse ich zu oft die klassischen, die dennoch immer wieder genial lecker schmecken. Da wir noch ordentlich mit Weihnachtspfunden zu kämpfen haben, wurde auf die Glasur und etwas Sahne dazu verzichtet.

Zutaten

Für eine 30-cm-Kastenform

  • 6 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 80 g + 100 g Zucker
  • 180 g Butter
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 180 g Haselnüsse
  • 100 g Semmelbrösel
  • optional: Haselnussglasur

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kastenform einfetten, mit Semmelbröseln ausstreuen.
  2. Eier trennen. Die Eiweiße steif schlagen, sobald es etwa halbfest ist, 80 g Zucker einrieseln lassen.
  3. Die Butter mit 100 g Zucker schaumig rühren. Die Eigelbe zugeben, unterrühren, Zimt und Vanillezucker einrühren.
  4. Die Haselnüsse mahlen (mache ich immer im Blender meiner Küchenmaschine), mit Semmelbröseln mischen und unter die Buttermasse ziehen. Zuletzt den Eischnee unterheben.
  5. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und auf der 2. Schiene von unten 1 Stunde backen.
  6. Abkühlen lassen, aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Wer mag, überzieht den Kuchen noch mit einer Glasur.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 1 Stunde Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Lieblingskuchen - einfach gut, S. 61

22.01.16

Rezept: Wurzelsuppe

Wurzelsuppe

Bei dem kalten Wetter ist bei uns gerade Suppenzeit, außerdem haben mir die vielen Gemüsesuppen schon 2014 geholfen, abzunehmen. Denn man kann von einer normalen Gemüsesuppe gar nicht zu viele Kalorien essen. Hier eine klassische Wurzelsuppe aus Karotte, Knollensellerie und Lauch, also ein Ganzjahresgericht. Schmeckt immer. Ich habe noch etwas frischen Ingwer mit rein gemogelt, gibt etwas mehr Frische. Bei der Brühe seid ihr frei, Fleisch- oder Gemüsebrühe für Vegetarier. Wenn man auf Arbeit noch eine Mikrowelle hat, schmeckt der Rest auch aufgewärmt sehr fein.

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

  • 400 g Karotten (Wurzeln)
  • 100 g Knollensellerie
  • 1 dünne Stange Lauch
  • 1 kleine Zwiebel
  • etwa walnußgroßes Stück frischen Ingwer (optional)
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Liter Brühe (Fleischbrühe lt. Rezept)
  • 1 Prise Zucker
  • Muskat
  • Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Saure Sahne
  • Dill oder Petersilie für die Deko

Zubereitung

  1. Gemüse schälen, in Würfel schneiden. Lauch längs einschneiden, gründlich waschen und quer in Streifen schneiden. Ingwer schälen, fein hacken.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen, darin das Gemüse anschwitzen, mit etwas Zucker bestreuen. Alles mit der Brühe ablöschen, bei geschlossenem Deckel etwa 30 Minuten köcheln.
  3. Die Suppe pürieren, mit Salz, Pfeffer, Muskat oder Zitronensaft abschmecken.
  4. Mit einem Klacks Saurer Sahne und etwas Dill oder Petersilie dekoriert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Die echte deutsche Küche, S. 254

21.01.16

Rezept: Klassisches gemischtes Gulasch

Klassisches gemischtes Gulasch

Bei dem aktuellen Schmuddelwetter liebe ich einfach Schmorgerichte, also ließ ich mich von dem gemischten Gulasch beim Metzger verführen. Ich habe dieses Mal ein sehr klassisches Gulasch. Ich hatte mich von einem Rezept von Alfons Schuhbeck inspirieren lassen. Ich habe einfach noch etwas mehr Gemüse reingeschmuggelt. Bei uns gab es ganz klassisch dazu Nudeln. Sogar meine kleine Fleischverächterin hat sich 2-3 Stückchen Fleisch zu dem Gemüse geangelt. Es schmeckte uns allen, einfach mal wieder genial lecker!

Zutaten

Reicht für 1 Familie (2 Erw, 2 Kinder)

  • 500 g gemischtes Gulasch (Rind und Schwein), fertig geschnitten
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Karotten
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 400 g braune Champignons
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Tomatenmark, 3-fach konzentriert
  • 125 ml Rotwein, trocken
  • 1 l Fleischbrühe
  • 1 TL Kümmelsamen
  • 1 TL Majoran, getrocknet
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)
  • 1/2 EL Paprikapulver
  • Salz, Cayenne-Pfeffer

Zubereitung

  1. Fleisch trockentupfen.
  2. Gemüse putzen und ggf. schälen, Zwiebeln, Karotten, Petersilienwurzeln, Champignons grob würfeln. Knoblauch fein hacken.
  3. Öl in einem große Schmortopf erhitzen, darin das Fleisch von allen Seiten anbraten, herausnehmen.
  4. Gemüse im Topf anbraten, Tomatenmark dazugeben und ebenfalls anschwitzen. Alles mit dem Rotwein ablöschen, einkochen lassen, mit der Fleischbrühe aufgießen.
  5. Kümmel im Mörser etwas zerstoßen, gemeinsam mit Majoran zugeben und bei geschlossenem Deckel bei niedriger Stufe 2 Stunden schmoren. Es darf dabei nicht kochen, höchstens gerade so simmern. Deckel entfernen und weitere 2 Stunden schmoren.
  6. Die Zitrone heiß abwaschen, trocknen, die Schale abreiben und zum Gulasch geben. Alles mit Paprikapulver, Salz und Cayennepfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 4 Stunden Schmorzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept, inspiriert nach Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 222

20.01.16

Rezept: Kartoffelsalat mit Saurer Sahne

Kartoffelsalat mit Saurer Sahne

Heute wollen wir von #wirrettenwaszurettenist wieder retten: Rezepte für die Kartoffel, die heute netterweise die Turbohausfrau sammelt. Wenn ich an den Kühlregalen vorbei komme, bin ich immer überrascht, wie viele fertige Kartoffelsalate so verkauft werden. Darum darf heute auch meine Tochter mitmachen, denn gerade ein Kartoffelsalat ist so einfach selber vorbereitet. Im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht, denn diesen Salat hat meine Tochter selber zubereitet, angerichtet und fotografiert.
Wer noch andere Rezepte für die Kartoffel sucht, wird sicherlich hier fündig werden:

Zutaten

Reicht für 4 als Beilage

  • 500 g festkochende, kleine Kartoffeln (Sieglinde genommen)
  • 150 g Saure Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 kleines Bund Schnittlauch

Zubereitung

  1. Kartoffeln waschen, in kochendem, gesalzenem Wasser für 15 Minuten kochen. Abgießen, abschrecken und abdampfen lassen. Die Kartoffeln schälen und in dicke Scheiben schneiden.
  2. Saure Sahne mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft abschmecken. Schnittlauch waschen, trockenschütteln und untermischen.
  3. Die Kartoffeln mit der Sauren Sahne vermischen, alles etwa 10 Minuten ziehen lassen, nochmal abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Koch mal, S. 64

19.01.16

Rezept: Spinat-Champignon-Quiche

Spinat-Champignon-Quiche

Ich bekam doch im Januar tatsächlich frischen Blattspinat aus der Region. Verrücktes Wetter. Ich habe gleich ein Kilogramm mitgenommen, ebenso beim Stand noch Champignons. Abends wurde daraus ein rasches Essen für Göttergatten und mich, als die Mädels das eingekaufte Obst (Ananas, Mandarinen, Kiwi) alleine verspeist hatten und wir noch hungrig waren. Die Reste schmeckten am nächsten Tag auch noch kalt lecker aus der Lunchbox.

Zutaten

Reicht für 4 Personen

  • 1 kg frischer Blattspinat
  • 400 g braune Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 3 Eier (L)
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 Rolle Blätterteig (Kühltheke)
  • 100 g Bergkäse
  • 100 g Emmentaler
  • Kirschtomaten nach Belieben

Zubereitung

  1. Spinat gründlich waschen, die Stiele entfernen. Champignons mit Küchentuch abreiben, je nach Größe ganz lassen, halbieren oder vierteln. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen, darin zunächst die Pilze anschwitzen, herausheben und beiseite stellen. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel danach in der Pfanne glasig anschwitzen. Spinat nach und nach zugeben, Deckel drauf und zusammenfallen lassen. Es hilft, wenn man dabei den Spinat wendet (von unten nach oben).
  4. Den Spinat kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Pilze unter den Spinat heben.
  5. Eier mit Sahne verquirlen, ebenfalls mit Salz, Pfeffer und Muskat pikant abschmecken.
  6. Blätterteig in einer Form ausrollen, glatt streichen. Die Spinatmischung auf dem Blätterteig verteilen. Die Eiermischung darüber gießen. Beide Käsesorten darüber reiben. Wer mag, halbiert noch Kirschtomaten und verteilt sie noch auf der Quiche.
  7. Die Quiche auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

16.01.16

Rezept: Überbackenes Baguette mit Tomaten

Überbackenes Baguette mit Tomaten

Ich war mit meinen Mädels einkaufen. In der Tiefkühltruhe entdeckten sie dort fertig belegte Baguettes, die nur noch aufgebacken werden müssen. "Warum kauft jemand denn sowas?", war die erste Frage. Doch dafür war dann unser Abendessen schnell klar. Die zwei einigten sich noch auf den Belag: Tomaten, Frischkäse und Ziegenkäse zum Überbacken. Brötchen wurden beim Bäcker um die Ecke auch noch eingekauft. Der Rest ging schnell. Schmeckte auch noch besser als Fertigessen. Außerdem noch viel gesünder. Kann natürlich nach Belieben variiert werden (Pilze, Schinken, Salami,...), probiert doch mal! Naja, kinderleicht war es auch, denn ich durfte nur den Ofen bedienen, den Rest erledigten tatsächlich die Kinder.

Zutaten

Reicht für 4 als Abendessen

  • 3 Baguettebrötchen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 6 Tomaten
  • 150 g Frischkäse (natur oder Kräuter)
  • Salz, Pfeffer, italienische Kräuter
  • 150 g Ziegenkäse (Ziegengouda), in Scheiben

Zubereitung

  1. Die Brötchen halbieren, auftoasten (oder kurz unter den Grill legen). In der Zwischenzeit Zwiebel schälen, halbieren, in sehr feine Streifen schneiden. Die Tomaten waschen, trocknen, halbieren, Strunk entfernen und nach Belieben in Würfel oder Scheiben schneiden. Möglichst dabei die Körner entfernen.
  2. Die Brötchen mit Frischkäse bestreichen, nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Kräutern bestreuen. Die Zwiebelstreifen und die Tomaten darauf verteilen. Mit Ziegenkäse belegen, wer mag, streut noch Kräuter über den Käse.
  3. Unter dem großen Grill auf niedrigster Stufe überbacken (bei uns 4 Minuten, hängt aber vom Grill ab!). Warm genießen.

Zubereitungszeit: meine 2 (6+7 Jahre) brauchten 15 Minuten

Schwierigkeit: tatsächlich kinderleicht

Quelle: Idee meiner Kinder

15.01.16

Rezept: Kürbissuppe mit Ingwer

Kürbissuppe mit Ingwer

Wir hatten noch Kürbis aus dem alten Garten, die wir so langsam noch genießen. Ich hatte mir dafür ein Rezept von Gabi ausgesucht. Das Rezept für Kürbissuppe mit Ingwer funktioniert genauso gut im normalen Kochtopf. Es schmeckte uns genial lecker. Danke dafür! Ein richtig gutes, gelingsicheres Rezept für eine leckere vegane Kürbissuppe. Gleich mein erster Beitrag dieses Jahr zum:

tierfreitag

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

  • 1 Hokkaido-Kürbis (etwa 1 kg)
  • 1 Kartoffel, mehligkochend (Adretta genommen) etwa 200 g
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer, etwa walnussgroß
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (Cumin)
  • Chiliflocken (nach Geschmack, bei uns etwa 1/2 TL)
  • 200 ml Weißwein (trocken)
  • 1 Ltr. Kräftiger Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • optional: Kürbiskernöl

Zubereitung

  1. Kürbis waschen, halbieren, Kerne herauskratzen, das Fleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Kartoffel und Karotte ebenfalls schälen, würfeln. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer schälen, fein hacken.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen, darin das Gemüse anschwitzen, mit Honig bestäuben und mit dem Gewürzen bestäuben. Nochmal anschwitzen.
  3. Mit dem Weißwein ablöschen und komplett verkochen lassen. Dann alles mit der Brühe aufgießen und bei geschlossenem Deckel 30 Minuten köcheln lassen.
  4. Alles pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer will mit etwas Kürbiskernöl beträufelt servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Gabi von Crockyblog, danke für das Rezept!

14.01.16

Rezept: Sauerbraten mit Rotweinessig

Sauerbraten mit Rotweinessig

Bei uns gab es dieses Jahr auch wieder Sauerbraten über die Weihnachtsfeiertage. Im Rahmen des Umzugs habe ich auch den Metzger gewechselt, der mir ein wunderbaren Rinderbraten zurück gelegt hatte. In den letzten Jahren hatte ich entweder klassischen oder schwäbischen (nach Vincent Klink) Sauerbraten vorbereitet. Dieses Jahr wollte ich mal ein neues Rezept testen und mich für Sauerbraten mit Rotweinessig entschieden. Verzeiht, dass ich Euch kein Foto vom angerichteten Teller gemacht hatte, wir feierten Weihnachten und ich wollte gerne mit meinen Gästen essen. Wir waren alle begeistert und sogar meine Kleine möchte das gerne nochmal essen.
Außerdem habe ich damit für mich auch ganz klar die Frage von Tina beantwortet: Nelken gehören nicht nur zu orientalischen oder weihnachtlichen Gerichten sondern auch in Klassiker wie Sauerbraten.

Zutaten

Für 4 Personen

Für die Marinade:

  • 1 EL Pfefferkörner
  • 5 Wacholderbeeren
  • 5 Pimentkörner
  • 5 Gewürznelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Stängel Liebstöckel (Selleriegrün vom Knollensellerie genommen)
  • 400 ml Rotwein
  • 400 ml Rotweinessig
  • 400 ml Fleischbrühe (selbst gemacht nach diesem Rezept)

Für den Braten

  • 1,2 kg Rinderbraten (aus der Schulter oder Hüfte)

Für die Zubereitung

  • eingelegter Rinderbraten samt Marinade
  • 2 Karotten
  • 1 große Petersilienwurzel
  • 3 Zwiebeln
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Butterschmalz
  • 200 g Sahne
  • 5 EL Preiselbeerkonfitüre

Zubereitung

  1. Für die Marinade alle Gewürze in ein Gewürzsäckchen (Teebeutel) geben, mit Küchenschnur verschließen.
  2. Die restlichen Zutaten samt Gewürzsäckchen in einen Topf geben, einmal aufkochen und abkühlen lassen.
  3. Den Rinderbraten ggf. noch von Sehnen befreien, in eine große Schüssel (oder einen gut verschließbaren großen Tiefkühlbeutel möglichst ohne Luft) geben, mit der Marinade begießen und abgedeckt im Kühlschrank 5-7 Tage marinieren lassen. Dabei etwa alle 2 d entweder wenden oder einmal durchkneten.
  4. Am Zubereitungstag den Rinderbraten aus der Marinade heben und gut abtupfen. Die Marinade aufheben, sie wird noch benötigt!
  5. Karotten und Petersilienwurzeln schälen, klein würfeln. Zwiebeln schälen, fein hacken.
  6. Butterschmalz in einem großen Schmortopf (bei mir doppelte Menge im Bräter) zerlassen und den Braten von allen Seiten anbraten, zuletzt das Gemüse mit anbraten.
  7. Mit so viel Marinade ablöschen, dass der Braten zur Hälfte bedeckt ist.
  8. Bei mittlerer Hitze ca 4 Stunden bei aufgelegtem Deckel schmoren lassen. Gegebenenfalls etwas Marinade im Verlauf ersetzen.
  9. Das Rindfleisch herausheben, in Alufolie wickeln und bei 60°C im Ofen warm halten.
  10. Den Sud nochmal aufkochen. Sahne zugeben, ggf. etwas anpürieren (macht es etwas sämiger), mit Salz und Pfeffer abschmecken. Preiselbeeren unterrühren und gemeinsam mit dem Braten servieren.

Zubereitunszeit: Tag 1 etwa 15 Minuten + Marinierzeit 5-7 Tage + Kochzeit etwa 5 Stunden

Schwierigkeit: dauert, macht viel her, einfacher als es klingt

Quelle: Fleischgerichte - zart und saftig, S. 85

10.01.16

Rezept: Apfelmuffins

Apfelmuffins

Aktuell backen wir gerne Muffins, denn den Cupcakes können wir immer noch nichts abgewinnen. Doch Muffins sind schnell gemacht, praktisch zum Mitnehmen und perfekt zum Mitbringen für alle möglichen Anlässe. Hier schnelle Apfelmuffins, die auch perfekt sind, um etwas angerunzelte (dafür umso leckerere) Äpfel zu verbrauchen. Das Rezept könne wir wirklich nur empfehlen, schnell und einfach, kam gut an, da es so ohne Schnickschnack auskommt.

Zutaten

Für 12 Muffins

  • 2 Äpfel (Boskop genommen)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250 g Mehl (Typ 405 genommen)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 125 g Zucker
  • 2 Eier (M)
  • 75 ml Pflanzenöl (Sonnenblumenöl genommen)
  • 150 ml Buttermilch

Zubereitung

  1. Die Äpfel schälen, grob raspeln und mit Zitronensaft vermischen. Papierförmchen in die Muffinsform verteilen und den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Das Mehl mit Backpulver, Zimt und Zucker in einer Schüssel vermischen.
  3. Eier mit Öl und Buttermilch verquirlen. Jetzt die Mehlmischung mit den geraspelten Äpfeln unter die Ölmischung kurz rühren, bis gerade alles vermischt ist.
  4. Den Teig auf die Förmchen verteilen und auf der 2. Schiene von unten 25 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Muffins, S. 73

3.01.16

Rezept: Spekulatius-Waffeln

Spekulatius-Waffeln

Ich hatte Spekulatius-Gewürz, aber einfach keine Zeit, welchen zu backen. Doch das Gewürz wollte verwendet werden. Waffeln gehen bei uns immer, also wurde eben improvisiert und Spekulatius-Waffeln improvisiert.

Zutaten

Reicht für 9 Waffeln

  • 125 g Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 3 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 80 g gemahlene Mandeln (blanchierte genommen)
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 200 ml Buttermilch
  • 1 TL Spekulatius-Gewürzmischung

Zubereitung

  1. Butter mit Puderzucker schaumig rühren. Eier unterrühren, Salz und gemahlene Mandeln unterrühren. Mehl mit Backpulver und Spekulatius-Gewürz mischen, abwechselnd mit Buttermilch unterrühren.
  2. Das Waffeleisen einfetten, darin die Waffeln portionsweise ausbacken.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + Ausbackzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

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