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29.12.15

Rezept: Guten-Morgen-Muffins

Guten-Morgen-Muffins

Garten-Koch-Event Dezember 2015: Haselnuss [31.12.2015]Bei uns gab es in letzter Zeit öfters Muffins zum Frühstück, da die neue Schnickschnack-Kaffeemaschine vom Göttergatten eben ihre Anlaufzeit braucht. Bis dahin sind auch Muffins fertig. Hier kommt alles rein, was sonst ein Frühstück so braucht, darum auch Guten-Morgen-Muffins. Schnell vorzubereiten, insbesondere, wenn die trockenen Zutaten am Abend vorher schon abgewogen werden und nur noch die feuchten Zutaten gerührt werden müssen. Vielleicht etwas für das Neujahrs-Frühstück? Lohnt sich auf jeden Fall! Da auch noch Haselnüsse mit in den Teig dürfen, gleich noch ein Beitrag zum laufenden Event von Sus, danke für Deine vielen tollen Ideen über das Jahr!

Zutaten

Reicht für 12 Muffins

  • 80 g ungezuckerte Cornflakes
  • 40 g feine Haferflocken
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 180 g Mehl
  • 1 TL Zimtpulver
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter oder Margarine
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei (L)
  • 250 g Buttermilch
  • 2 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Die Cornflakes in einem Gefrierbeutel fein zerbröseln. Mit Haferflocken, Haselnüssen, Mehl, Zimt, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel mischen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Förmchen auf ein Muffinblech verteilen.
  3. Butter mit Zucker schaumig rühren. Ei unterrühren, zuletzt die Buttermilch mit Zitronensaft einrühren. (etwas Zitronenabrieb würde hier noch sehr gut passen!!)
  4. Die trockenen Zutaten rasch untermischen, so dass gerade alles feucht ist.
  5. Auf der 2. Schiene von unten 20-25 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Muffins, S. 86

28.12.15

Rezept: Lebkuchen-Muffins

Lebkuchen-Muffins

Bei uns wurden dieses Jahr wenig Plätzchen gebacken, dafür eben weihnachtliche Muffins: unsere Lebkuchen-Muffins begeisterten tatsächlich, nicht zu dominant, sondern ein feines Lebkuchen-Aroma. Kam sehr gut an, vor allem meine Mädels waren begeistert!

Zutaten

Für 12 Muffins

  • 125 g Butter oder Margarine
  • 120 g Zucker
  • 60 g Honig (Waldhonig genommen)
  • 2 Eier (M)
  • 300 g Mehl (Typ 550 genommen, 405 geht auch)
  • 2 TL Backpulver
  • 2 EL Backkakao (ohne Zucker!!)
  • 1 Päckchen Lebkuchengewürz (1 gestrichener EL voll)
  • 200 ml Buttermilch

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Förmchen auf das Muffinsblech verteilen (bei mir Weihnachtsformen überwiegend genommen).
  2. Butter mit Zucker und Honig schaumig rühren. Die Eier unterrühren.
  3. In einer zweiten Schüssel Mehl mit Backpulver, Kakao und Lebkuchengewürz mischen.
  4. Buttermilch unter die Eiermasse rühren, dann rasch die Mehlmasse unterheben, so dass gerade alles feucht ist.
  5. Den Teig auf die Förmchen verteilen.
  6. Auf der 2. Schiene von unten 15-20 Minuten backen.
  7. Schmecken warm am besten!

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Lebkuchen, S. 22

27.12.15

Basteln: Stern aus Brottüten

Stern aus Brottüten

Bei uns wird weiter gekocht, gespielt und die Feiertage genossen. Die Rezepte werde ich Euch noch nachreichen. Doch zuerst möchte ich Euch noch die schnellste Weihnachsdeko vorstellen: die Idee brachten meine Mädels aus der Schule mit. Da die Weihnachtsdeko in irgendwelchen Kisten gut verstaut war oder - wenn wiedergefunden - leider keinen so recht passenden Platz fand, war es noch am 4. Advent hier total unweihnachtlich. Meine Mädels kauften also beim Großeinkauf noch einige Brottüten nach und bastelten los. Wir haben damit fast die ganze Wohnung dekoriert und es sieht echt gut aus! So bekam (fast) jedes Fenster einen Stern aus Brottüten. Meine beiden (6+7 Jahre) haben damit die Wohnungsdeko ganz alleine bestritten.

Bastelbedarf

Für 1 Stern

  • 9 Brottüten
  • Klebstoff
  • Bleistift
  • Lineal
  • Schere
  • transparentes Klebeband
  • Faden

Bastelanleitung

  1. Die Brottüten aufeinander kleben, die Öffnungen müssen immer aufeinander liegen. Dabei jeweils T-förmig an der geschlossenen Seite einen Streifen setzen und einen Mittelstreifen setzen.
  2. Dann mit dem Lineal die Mitte auf der Seite der Öffnung markieren.
  3. Mit dem Lineal und Bleistift von der Seite zur Mitte markieren und abschneiden.
  4. Jetzt auf der obersten auch T-förmig Klebstoff an der geschlossenen Seite und auf den Mittelstreifen setzen. Stern öffnen, die andere Tüte darauf festkleben.
  5. Jetzt dort, wo der Faden hin soll, mit Klebeband etwas Verstärkung aufkleben, Faden befestigen (ich habe mit Nadel durchgestochen) und aufhängen.

22.12.15

Rezept: Lebkuchen-Waffeln

Lebkuchen-Waffeln

Wir wollten gemütlich frühstücken, doch es sollte etwas weihnachtlich sein. Also haben wir schnell einen Waffelteig gerührt, den wir mit etwas Lebkuchengewürz noch abgeschmeckt haben. Schmecken so mit Zimtzucker oder mit Johannisbeergelee.

Zutaten

Reicht für 7 Waffeln

  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 4 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 175 g Mehl (Typ 405)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 50 ml Buttermilch

Zubereitung

  1. Butter mit Zucker schaumig rühren. Die Eier unterrühren. Salz zugeben, Lebkuchengewürz mit Mehl und Backpulver mischen und gemeinsam mit der Buttermilch unterrühren.
  2. Die Waffeln einzeln ausbacken, schmecken warm am besten.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + Ausbackzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

21.12.15

Rezept: Winterliches Rotkraut

Winterliches Rotkraut

Am Wochenende wurde von mir winterliches Rotkraut vorgekocht. Dafür habe ich mich an das Rezept von Petra gehalten. Mir gefällt die wunderbar vorzubereitende Beilage, vor allem die verschiedenen Gewürze, die es schön würzig, mild abstimmen. Auch ich habe ein Teil eingefroren, den Rest gab es zur Ente mit Beerensauce. Meine Kleine hat das Rotkraut pur genossen, die wollte nur Rotkraut, das fand sie zu lecker (gewann sogar gegen Ketchup!!).

Zutaten

Reicht für 8 Personen als Beilage

  • 1 Kopf Rotkohl à ca 1,2 kg
  • 125 ml Portwein
  • 80 ml Balsamicoessig
  • 1 Orange (nur der Saft)
  • 100 ml Rotwein
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 2 Sternanis
  • 1 TL Koriander; gemahlen
  • Salz (ich: 2 EL grobes Meersalz)
  • Pfeffer
  • 1 EL Preiselbeeren (Glas)
  • 2 EL Butterschmalz; oder Entenschmalz
  • 1 stark gehäufter EL brauner Zucker
  • 3 Rote Zwiebeln

Zubereitung

  1. Rotkohl putzen, vierteln, Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden oder hobeln. Das Rotkohl in eine große Schüssel geben.
  2. Das Rotkohl mit Portwein, Balsamico-Essig mischen. Orange halbieren und den Saft auspressen, zum Rotkraut geben. Zimt, Sternanis, Koriander, Salz, Pfeffer und Preiselbeeren untermischen.
  3. Alles abgedeckt im Kühlschrank über Nacht (bei mir: 6 Stunden) marinieren lassen.
  4. Zwiebeln schälen, in Streifen schneiden.
  5. Schmalz in einem großen (7l Schnellkochtopf) zerlassen, darin den braunen Zucker schmelzen lassen. Zwiebeln darin glasig anschwitzen Rotkraut samt Marinade darin anbraten. Deckel drauf und auf dem 2. Ring 45 Minuten kochen lassen.
  6. Abdampfen lassen, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + Marinierzeit mind. 6 Stunden + Kochzeit 50 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Chili und Ciabatta, danke für das Rezept!

20.12.15

Rezept: Ente mit Beerensauce

Ente mit Beerensauce

Ich hatte für die Feiertage jetzt Ente vorbestellt, aber meine Mädels hatten jetzt Angst, dass es ihnen an Weihnachten nicht schmecken könnte. Also wurde ein sehr gemütliches und festliches 4.Adventsessen gefeiert, da wir endlich mal wieder Familienzeit brauchten, da 2015 für uns alle eine große Herausforderung war. Ganz allgemein braucht man Zeit für die Ente, sie sollte etwa 1 Stunde vor dem Kochen aus dem Kühlschrank, damit sie nicht einen Hitzeschreck bekommt (gilt für alle Braten). Gerade im Ofen möchte sie auch imer wieder etwas Aufmerksamkeit.
Doch jetzt endlich zum Rezept für die Ente mit Beerensauce, das ich mal wieder bei Lea Linster gefunden habe. Die Idee mit dem Vorgaren der Ente fand ich großartig. Sie wickelt die Ente dafür in Frischhaltefolie, die sie samt darin eingewickelter Ente entweder im Dampfgarer (den habe ich jetzt zwar) oder im Ofen bei 180°C gart. Ich war sehr skeptisch, ob Frischhaltefolie das aushält und habe lieber auf den Bratschlauch zurück gegriffen, der hält auf jeden Fall die Hitze aus. Außerdem habe ich aus alter Erfahrung noch Äpfel mit in die Ente gegeben, die geben Saftigkeit und verhindern ein Austrocknen. Die Sauce war uns zu sauer, ich brauchte deutlich mehr Zucker als im Rezept vorgegeben, aber ich hatte auch nur eine günstige Beerenmischung bekommen. Ansonsten kann ich das Rezept absolut empfehlen! Es schmeckt genial lecker: die Haut kross und würzig, das Fleisch pikant und nicht trocken! Wer noch ein Entenrezept für die Feiertage sucht: dieses kann ich empfehlen! Bei uns dazu noch winterliches Rotkraut und vorgekochte Serviettenknödel.

Ente mit Beerensauce

Zutaten

Reicht für 1 Familie mit 2 Erwachsenen, 2 Kindern

Für die Ente:

  • 1 Flugente à ca 2 kg
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Bund Thymian (2 TL getrockneter genommen)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 kleine Äpfel
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Butter
  • 250 ml Geflügelfond
  • Bratschlauch

Für die Sauce

  • 500 g gemischtes TK-Beerenobst (lt. Rezept 300 g Himbeeren + je 75 g Heidel-, Johannis- und Brombeeren)
  • 250 ml Geflügelfond
  • 4 EL Himbeeressig
  • Zucker (bei mir 6 EL brauner, lt. Rezept 1 Prise)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Speisestärke

Zubereitung

  1. Die Ente abspülen, trockentupfen und innen salzen und pfeffern. Federkiele möglichst weit entfernenThymian innen einreiben. Knoblauch schälen, Knoblauchzehen in das Innere legen. Apfel putzen, vierteln und samt Gehäuse in die Ente stecken. Mit einem Zahnstocher verschließen. Entenkeulen und Flügel mit Küchengarn am Körper fixieren, so dass nichts absteht. Ente in einen Bratschlauch geben, beide Enten fest verschließen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Ente 25 Minuten im heißen Ofen vorgaren. Die Beeren auftauen lassen.
  3. Die Ente wieder heraus nehmen. Die Haut auf der Brust auf jeder Seite 6x einritzen, so dass nur die Haut eingeritzt wird, aber das Fleisch nicht verletzt wird. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze hochheizen.
  4. Sonnenblumenöl und Butter im Bräter erhitzen, die Ente auf der Brustseite scharf anbraten. Bräter vom Herd nehmen und die Ente drehen. Brust mit Salz einreiben.
  5. Bei 200°C Ober-/Unterhitze auf der 2. Schiene von unten 45 (lt. Rezept)-60 Minuten (bei mir) garen. Dabei nach etwa 15 Minuten alle 10 Minuten mit dem Geflügelfond (beim ersten Mal) und danach immer mit dem Bratjus begießen.
  6. In der Zwischenzeit die Beeren (einige für die Deko aufheben) mit dem Fond aufkochen, mit Himbeeressig mischen und auf mittlerer Stufe kochen lassen. Die Sauce pürieren, wer will, passiert alles einmal durch.
  7. Die Ente ist fertig, wenn beim Einstechen in die Keule (Rouladennadel) klarer Saft austritt. Da mein neuer Ofen nicht so ganz gleichmäßig garte, wurde bei mir noch für 4 Minuten der Grill auf Stufe 2 zugeschaltet. Dabeibleiben, das kann schnell sehr schwarz werden!
  8. Die Ente aus dem Bräter nehmen, auf eine Platte legen und im offenen Kühlschrank ruhen lassen.
  9. Den Bratjus entfetten (geht gut mit Fettreduzierkanne, alternativ mit Küchenkrepp das Fett aufsaugen) und zur Beerensauce geben, alles nochmal aufmixen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Wir haben mit etwas Speisestärke (1 EL in 2 EL Rotwein gelöst) gebunden, nochmal aufgekocht.
  10. Mit der Sauce servieren. Bei uns dazu Serviettenknödel, vorbereitet eingefroren und Rotkohl.

Zubereitungszeit: dauert etwa 3 Stunden, davon etwa 1 Stunde Arbeitszeit, braucht aber immer wieder kurze Aufmerksamkeit

Schwierigkeit: anspruchsvoll

Quelle: deutlich variiert nach Lea Linster - Kochen mit Liebe, S. 95

19.12.15

Rezept: Winterlicher Himbeerbecher

Winterlicher Himbeerbecher

Wir hatten Besuch von den Paten unserer Mädels. Natürlich ließ es sich meine Große nicht nehme, selber das Dessert vorzubereiten. Dafür hat sie das Rezept für ihren Lieblingsnachtisch auch alleine abgewandelt. Da es aber im Winter kein frisches Obst gibt, hat sie sich an der Tiefkühltheke für Himbeeren entschieden und die Kekse wurden kurzerhand durch Spekulatius ersetzt. Die Paten waren begeistert und Nachtisch geht ja bekanntlich immer!

Zutaten

Reicht für 6 Becher

  • 500 g Himbeeren (TK)
  • 100 g Spekulatius
  • 2x2 EL Zucker
  • 400 g Frischkäse (Natur)
  • 300 g Saure Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)

Zubereitung

  1. Himbeeren in einen Topf geben, mit 2 EL Zucker unter Rühren erwärmen. Die Spekulatius in einen Gefrierbeutel geben und zerbröseln.
  2. Frischkäse mit Saurer Sahne und weiteren 2 EL Zucker verrühren. Vanille längs halbieren, Mark herauskratzen und zum Frischkäse geben. Die Zitrone heiß abwaschen, trocken reiben und die Schale fein abreiben, ebenfalls zum Frischkäse geben.
  3. Himbeeren abschmecken. Dann jeweils 1 EL Himbeeren auf 6 Gläser verteilen, mit etwas Frischkäse bedecken, Spekulatiusbrösel darüber geben. Dann die restlichen Himbeeren, darüber wieder Frischkäse und zuoberst dann Spekulatius auf die Gläser verteilen.
  4. Im Kühlschrank mind. 30 Minuten kühl stellen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten + 30 Minuten Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Koch mal, S. 118 f.

10.12.15

Rezept: Spinat-Lachs-Quiche

Spinat-Lachs-Quiche

Ich hatte wunderbaren Lachs im Angebot bekommen. Leider ist aktuell frischer Spinat kaum zu bekommen, also wurde hier auf TK-Ware zurückgegriffen. Dann fand ich auch noch Blätterteig und dann wurde mal eben schnell improvisiert. Da das aber dieses Mal so lecker schmeckte und vor allem richtig gut auch kalt, möchte ich das als Vorspeise oder als Buffet-Beitrag für die Feiertage empfehlen. Da hier immer der Lachs mit Haut angeboten wird: an der Haut mit kleinem Messer einschneiden, dann imme rmit der scharfen Seite auf der haut bleiben (Haut liegt oben) und nach hinten weg ziehen (Video geht noch nicht). Aufpassen, dabei die Haut nicht durchschneiden. Oder einfach vom Fischhändler die Haut abziehen lassen.

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

  • 500 g Lachsfilet
  • 2x1 EL Oliven
  • Salz, Pfeffer, Currypulver (Lemon Curry genommen)
  • 500 g Blattspinat (TK)
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 150 g Saure Sahne
  • 100 g Sahne
  • 3 Eier (L)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 Rolle Blätterteig (Kühltheke)
  • 100 g Edamer (Gouda wäre besser)

Zubereitung

  1. Spinat in einem Siebe etwas auftauen.
  2. Lachs von Gräten und ggf. von der Haut befreien (geht am besten mit einer Grätenzange und mit einem sehr scharfen Messer oder den Fischhändler fragen). Den Lachs in etwa 3 cm große Tranchen schneiden.
  3. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Fisch nur ganz kurz darin anbraten, so dass gerade außen angebraten ist, aber innen noch roh. Den Fisch mit Salz, Pfeffer und etwa 1/2 TL Curry würzen, aus der Pfanne nehmen.
  4. Den Spinat ausdrücken (Kann auch noch etwas tiefgefroren sein). Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. In der Pfanne nochmal Olivenöl erhitzen und darin Zwiebel- und Knoblauchwürfel glasig anschwitzen. Spinat dazu und unter Rühren kurz aufkochen. Ggf. doch noch austretendes Wasser abgießen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  6. In einer Schüssel Saure Sahne mit Sahne verrühren, Eier darin verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Muskat sehr pikant abschmecken.
  7. Blätterteig in einer Form auslegen, darauf die Lachsstücke verteilen, Spinat darum verteilen, mit dem Guss begießen. Käse darüber reiben.
  8. Auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: Haut abziehen

Quelle: eigenes Rezept

9.12.15

Drink: Heiße Schokolade

Heiße SchokoladeHeute wird wieder gerettet, dieses Mal die Heißgetränke. Da ich schon mehrere Rezepte für Glühwein (klick - weiß, klick), Feuerzangenbowle (klick) und alkoholfreien Kinderpunsch (klick) auf meinem Blog habe, wollte ich diese Mal einen echten Klassiker nehmen. Denn die heiße Schokolade ist so einfach selbst gemacht, das braucht kein Kakaopulver oder fertige SchokoladenWürfel zum Schmelzen. Also das perfekte Gericht, was wir immer retten wollen, ohne alle Zutaten. Wer mag, Zimt passt hier noch gut. In der Jahreszeit dazu noch leckere Plätzchen (hier nach diesem Rezept).
Wer noch andere Ideen und Rezepte für heiße Getränke in dieser nicht ganz so kalten Jahreszeit sucht, wird sicher bei den anderen Rettern fündig werden:

Zutaten

Für 1 große Tasse

  • 25 g Zartbitterschokolade
  • 1 EL kochendes Wasser
  • 250 ml Milch
  • 1 TL Zucker
  • Zimt nach Belieben
  • 1 Prise Salz nach Belieben

Zubereitung

  1. Zartbitterschokolade raspeln, in eine Tasse geben. Mit kochendem Wasser verrühren und auflösen.
  2. Milch in einem Topf erwärmen, zur geschmolzenen Schokolade geben.
  3. Mit Zucker, Zimt und Salz abschmecken.
  4. Heiß servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

8.12.15

Rezept: Kaiserschmarrn

Kaiserschmarrn

Wir lieben Kaiserschmarrn, doch wir haben in letzter Zeit sehr auf die Linie geachtet, weswegen solche Köstlichkeiten viel zu selten auf den Tisch kamen. Aber jetzt hatten wir uns das verdient. Wer dann noch eine ofenfeste Pfanne hat, der ist schon auf der sicheren Seite. Einfach nur genial lecker! Ich könnte mich immer reinlegen, auch wenn mein Favorit weiterhin von Sarah Wiener stammt, der hier ist klassischer und eben auch ohne Mandeln (für Allergiker). Dazu habe ich einen Zwetschgenröster serviert (von Alfons Schuhbeck), den ich immer auf Vorrat eingefroren habe für eben solche Gelegenheiten (Rezept folgt).

Zutaten

Für 4 zum Sattessen, für 6-8 als Dessert

  • 4 Eier (L)
  • 40 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 80 g Mehl (Typ 405)
  • 20 g Speisestärke
  • 100 g Sahne
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Rosinen
  • 2 EL weiche Butter
  • 2 EL Puderzucker

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Eier trennen. Die Eigelbe mit der Hälfte des Zuckers sehr schaumig rühren. Vanille längs aufschlitzen, Mark herauskratzen und zu den Eigelben geben, unterrühren. Mehl und Speisestärke mischen, darüber sieben. Abwechselnd mit der Sahne unterrühren.
  3. Die Eiweiße steif schlagen, bei halbfest das Salz zugeben. Der Eischnee sollte sehr, sehr fest werden. Dann den restlichen Zucker unter den Eischnee rühren.
  4. Den Eischnee mit den Rosinen unter die Mehlmasse heben (mit einem Teigschaber am besten).
  5. 1 EL der Butter in der Pfanne (28-30 cm Durchmesser!) zerlassen, den Teig hinein geben, auf kleiner Hitze (2-3/9) stocken lassen (2-3 Minuten).
  6. Den Teig auf der mittleren Schiene im Ofen 6-8 Minuten backen. Vorsicht beim Rausnehmen, jetzt ist alles heiß!!
  7. Auf dem Herd mit Pfannenwendern oder 2 Gabeln den Kaiserschmarrn in Stücke reißen, die restliche Butter zugeben und nochmals kurz schwenken, dabei mit 1 EL Puderzucker bestäuben.
  8. Mit etwas Puderzucker bestäubt heiß servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 10 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfaches Rezept für einen Klassiker, gelingsicher

Quelle: Anniks göttliche Desserts, S. 156

Kochbuch: Anniks göttliche Desserts

Anniks göttliche DessertsIch mag die Rezepte von Annik Wecker, so durfte auch noch vor dem Umzug ihr Buch Anniks göttliche Desserts bei mir einziehen, nachdem mir schon das Eisbuch und auch ihre Rezepte für Tartes so gut gefallen hatten. Das Buch selber punktet schon durch seine Haptik, Leineneinband, Hardcover, Lesebändchen. Auf über 250 Seiten folgen dann die eigentlichen Rezepte, die wieder in Kapitel untergliedert sind:

  • Frühling - Ideen für Erdbeeren, Holunder, Rhabarber. Nicht viel neues, aber immer sehr ansprechend
  • Sommer - Kirschen, Him- und Brombeeren, Heidelbeeren und eine kleine Auswahl an Eisrezepten (nur eines ist auch Eisbuch enthalten)
  • Herbst - Apfel-, Birnen und Pflaumenrezepte, dabei auch Rezepte wie Süßkartoffelmousse
  • Winter - viel mit Schokolade, sehr weihnachtlich. Ich hätte mir hier mehr Ideen für Zitrusfrüchte gewünscht, die kommen etwas kurz, dafür weihnachtliche Eisideen
  • Klassiker - wirklich Klassiker, (soweit getestet) immer gelingsicher, leider keines bis jetzt dabei, das so richtig im Gedächtnis blieb, dafür lecker und nicht so aufwändig
  • Hingucker - kein Rezept für mich, immer sehr aufwändig, aber optisch tatsächlich toll. Die meisten benötigen aber viel Platz im Tiefkühl (der bei mir immer ohnehin sehr voll ist)
  • Blitzdesserts - überbackenes Obst, Obstsalat, Apfelcrumble oder Eton Mess. Nette Ideen, die ich sicher noch servieren werde...

Insgesamt ein Buch, das sich an fortgeschrittene Hobbyköche wendet. Auch werden einige Grundkenntnisse benötigt bzw. auch eine größere Küchenausstattung (oft eben eine Eismaschine). Es wird zwar immer alles gut beschrieben, aber es wird sonst sehr kompliziert im Nachkochen. Gerade Dessertes werden ja oft im Voraus vorbereitet, da hätte ich es schön gefunden, wenn bei den Rezepten auch immer vermerkt worden wäre, was auch gut im Voraus erledigt werden kann. So muss man sich auf sein eigenes Küchenwissen verlassen (was eben bei Anfängern noch nicht so ausgeprägt ist). Dafür sind die Rezepte gelingsicher, meistens mit ansprechendem Foto und übersichtlicher Zutatenliste. Insgesamt ein Buch, das ich total empfehlen kann, ich nehme es immer wieder gerne in die Hand!

Das Buch ist leider nur noch als Restexemplar im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

7.12.15

Rezept: Gratinierter Porree

gratinierter Porree

Wir lieben Porree (oder eben Lauch) in fast allen Formen. Beim Blättern (ich lese Kochbücher wie andere Romane) blieb ich an diesem Rezept für gratinierten Porree hängen. Sehr einfach und dennoch mal wieder genial lecker. Nur die Garzeiten sind mir im Buch immer zu lang, die habe ich radikal gekürzt. Wieder mal ein Rezept aus der Kategorie - optisch kein Hingucker, aber geschmacklich lecker. Also darf es auf meinen Blog.

Zutaten

Reicht für 4

  • 10 Lauchstangen
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Scheiben Frühstücksspeck (100 g)
  • 80 g Gruyère (lt. Rezept, bei mir waren es eher 100 g)
  • 25 g Butter

Zubereitung

  1. Den Lauch sehr gründlich putzen, in etwa 3 cm lange Stücke schneiden.
  2. Salzwasser aufsetzen und den Lauch darin 2 Minuten blanchieren, dann in eiskaltem Wasser abschrecken.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Speck fein würfeln.
  4. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, darin die Speckwürfel knusprig anbraten. Auf Küchenkrepp entfetten lassen.
  5. Den Lauch in eine Auflaufform verteilen, den Speck darüber streuen. Gruyère darüber reiben, Butter in Flocken darauf setzen.
  6. Auf der 2. Schiene von unten 10-15 Minuten gratinieren. Noch heiß servieren.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Gratinierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach 1080 Rezepte, S. 347

6.12.15

Rezept: Schweinekrustenbraten nach Lea Linster

Schweinekrustenbraten nach Lea Linster

Rettet den Sonntagsbraten - denn weniger ist besser!Wer noch ein Rezept für ein Schweinekrustenbraten sucht, der könnte hier fündig werden: Ich habe ein Rezept von Lea Linster für Schweinekrustenbraten für Freunde von uns zubereitet. Das Rezept ist einfach und wunderbar am Vormittag vorzubereiten. Der Braten selber braucht 5-6 Stunden im Ofen, wird dabei aber wunderbar saftig und mürbe. Ich habe nur nach meinen Erfahrungen mit den anderen Schweinekrustenbraten die Schwarte noch kräftig mit Salz eingerieben und die Sauce war so auch nicht zu salzig sondern genau perfekt. Laut Rezept wird ein 1,8-2,0 kg Bratenstück benötigt, aber mein Metzger hatte ein wunderbares 2,2 kg-Stück, das dufte dann mit. Investiert in einen Braten vom Metzger, hier merkt man die Fleischqualität sehr!
Bei Lea Linster werden dazu Rosmarinkartoffeln empfohlen, bei uns auf Wunsch meiner Mädels Spätzle. Am Schluss werden bei ihr noch einige Rosmarinnadeln in die Sauce gegeben, darauf haben wir verzichtet, brauchten wir gar nicht.

Andere Rezepte für Schweinebraten bei mir:

Zutaten

Reicht für 6

  • 1 Schweinebraten mit Kruste 1,8-2,2 kg
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL Dijon-Senf
  • 1 Porreestange
  • 1/2 Sellerieknolle (bei mir ca 400g)
  • 1 Zwiebel
  • 6 Knoblauchzehen
  • 3 Möhren
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 2-3 TL Speisestärke

Zubereitung

  1. Den Schweinebraten vom Metzger vorbereiten lassen, die Kruste sollte kreuzweise eingeschnitten sein. Die Kruste mit 2 EL Salz einreiben. Die Fleischseite mit dem Senf einreiben.
  2. Das Gemüse putzen und in Würfel schneiden, nur die Knoblauchzehen nur halbieren.
  3. In einem großen Bräter Öl zerlassen, darin den Braten von allen Seiten scharf anbraten. Nicht zu schnell drehen, sondern immer warten, bis sich das Fleisch von selber löst. Aufpassen, spritzt sehr.
  4. Den Ofen auf 140°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Den Braten heraus nehmen. Das Gemüse im Bräter auch anbraten. Mit 500 ml Wasser ablöschen. Den Braten oben auf das Gemüse setzen.
  6. Deckel aufsetzen (oder mit Alufolie verschließen) und im vorgeheizten Ofen 5-6 Stunden garen (5 Stunden lt. Rezept bei 1,8 kg, bei mir 6 Stunden bei 2,2 kg).
  7. Den Braten herausnehmen, die Fleischseite in Alufolie wickeln. Den Grill einschalten (bei mir Großflächengrill, 3 Stufen), habe erst Stufe 2 und dann noch auf Stufe 1 insgesamt etwa 5 Minuten gegrillt, bis die Kruste so richtig schön kross war. Den Ofen ausgeschaltet und bei offener Tür ruhen lassen.
  8. In der Zeit die Sauce durch ein Sieb abgießen (wer will, dreht es durch die Passiermühle.
  9. Sauce aufkochen, bei uns schon sehr fettig, darum nicht (wie lt. Rezept) mit Butter montiert. Sondern 2 TL Speisestärke mit etwas Sauce verquirlt und dann unter die Sauce verrührt und nochmal aufkochen lassen.
  10. Gemeinsam servieren. Beim Aufschneiden senkrecht zur Faserrichtung schneiden, dann wird es noch mürber im Mund.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 1 Stunde (unterbrochen) + 6 Stunden Garzeit

Schwierigkeit: macht viel her, im Zweifel beim Metzger Temperatur und Dauer erfragen, der kennt sein Fleisch sehr gut und auf dessen Angaben verlassen.

Quelle: variiert nach Lea Linster - Einfach fantastisch, S. 98

4.12.15

Rezept: Chicoréeauflauf mit Schinken

Chicoréeauflauf mit Schinken

Wir lieben gratinierten Chicorée, dabei ist unsere liebste Version noch gar nicht online. Sie ist einfach nicht fotogen. Aber ich möchte sie Euch nicht länger vorenthalten. Denn das Rezept ist sooo einfach und simpel und trotzdem einfach genial lecker: Chicorée halbieren, mit Schinken umwickeln, mit Eierguss übergießen, gratinieren - fertig. Investiert in guten Schinken, der gewachsen ist und nicht aus Formfleisch besteht, das schmeckt man hier tatsächlich raus. Wer es gerne etwas deftiger möchte, der nimmt Lachsschinken. Hat bis jetzt noch jedem geschmeckt. Probiert doch mal!

Zutaten

Reicht für 2 Erwachsene + 2 Kinder

  • 3 Chicorée (insg. 500 g)
  • 3 große Scheiben Kochschinken
  • 100 g Saure Sahne
  • 100 g Schlagsahne
  • 3 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100 g Emmentaler

Zubereitung

  1. Chicorée putzen, halbieren, Strunk heraus schneiden. Den Schinken längs halbieren. Um jeden halben Chicorée jetzt Kochschinken wickeln. In eine Auflaufform legen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. In einer Schüssel Saure Sahne mit Schlagsahne und Eiern verquirlen, kräftig mit Muskat und Pfeffer, etwas weniger mit Salz (abhängig vom Schinken) würzen, über den Chicorée gießen.
  3. Emmentaler darüber reiben. Auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten gratinieren. Dazu schmecken Kartoffeln.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Gratinierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

3.12.15

Rezept: Rosenkohlgemüse mit Maronen

Rosenkohlgemüse mit Maronen

Ich stelle Euch hier noch ein schnelles, winterliches Beilagenrezept vor. Denn das Rosenkohlgemüse mit Maronen ist wirklich wunderbar vorzubereiten und mal etwas anderes, als immer purer Rosenkohl. Gerade meine Mädels liebten es und probierten so immerhin mal Rosenkohl (wenn auch die Maronen deutlich gewannen...). Bei empfindlichen Kindermägen kann noch etwas Kümmel mit in das Kochwasser gegeben werden, lindert die Kohlnebenwirkungen (am besten in einem Teebeutel mit in das Kochwasser hängen). Petersilie wurde immerhin sehr fein gehackt toleriert. Gab es bei uns zu kurzgebratenem, harmoniert aber auch sicherlich gut zu einem Festtagsbraten.

Zutaten

Reicht für 6 als Beilage

  • 1,2 kg Rosenkohl (ungeputzt gewogen)
  • Salz
  • 1 Zwiebel
  • 400 g Maronen, vorgegart, vakuumiert
  • 4 EL Butter
  • 1/2 TL Zucker
  • Pfeffer
  • optional: 1/2-1 Bund Petersilie

Zubereitung

  1. Rosenkohl putzen, dabei den Strunk je nach Größe einmal oder 2x über Kreuz einschneiden.
  2. Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen (wer mag oder braucht: 1 TL Kümmel in einen Teebeutel geben und verschlossen mit in das Kochwasser geben). Den Rosenkohl im siedenden Wasser 10 Minuten kochen, abtropfen lassen und kalt abschrecken.
  3. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen, fein hacken. Maronen aus der Packung nehmen.
  4. In einer großen Pfanne die Butter zerlassen. Darin Rosenkohl und Maronen anbraten, mit dem Zucker bestreuen. Zwiebelwürfel zugeben und glasig anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken. Wer mag, hackt noch etwas Petersilie und mischt sie unter.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Jahreszeitenküche für die Familie, S. 173

2.12.15

Rezept: Pasta mit Kürbissauce

Pasta mit Kürbissauce

Noch haben wir reichlich Hokkaido-Kürbis aus unserem alten Garten. Der durfte in der neuen Küche als Nudelsauce genossen werden. Das Rezept ist wirklich fix! Vor allem ist die Kochzeit wesentlich kürzer, als im Rezept angegeben. Wir hatten schon sehr kurz gekocht und dennoch war einiges schon vermust. Mir schmeckte vor allem die Kombination von Hokkaido mit Cumin. Das hatte ich so nicht erwartet, werde ich öfters machen, überraschend und lecker! Meine Mädels lieben ja ohnehin Kürbis, aber die Sauce kam mehr als sehr gut an! Da es so wunderbar in die Jahreszeit passt und Pasta immer geht, noch ein winterliches Rezept für Euch!

Zutaten

Für 3-4 Personen

  • 800 g Kürbis (hier: Hokkaido)
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL getrockneter Thymian (oder 6 Zweige frischer)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
  • 100 g schwarze Oliven
  • 2 EL Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Kürbis putzen (andere Sorten als Hokkaido: schälen), Kerne entfernen, in etwa 2 cm große Würfel schneiden (ich wollte es gabelgerechter: 1 cm).
  2. Zwiebel schälen, fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, darin den Honig schmelzen. Kürbis darin anschwitzen, Zwiebeln zugeben, ebenfalls anschwitzen. Thymian, Lorbeer und Cumin zugeben. Mit der Gemüsebrühe ablöschen.
  3. Deckel drauf und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Oliven entsteinen, etwas hacken. Essig und Oliven zu dem Kürbis geben. Wenn der Kürbis noch zu hart ist, die Kochzeit verlängern.
  5. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken, wer will, püriert die Sauce, wir mochten es gerne stückig.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: 1 Nudel - noch mehr Saucen, S. 33

1.12.15

Rezept: Lebkuchen von Wetterhexe Gula

Lebkuchen von Wetterhexe Gula

Meine Mädels lieben den kleinen Drachen Kokosnuss und natürlich auch das dazu gehörige Backbuch. Passend zur Weihnachtszeit wurden daraus jetzt die Lebkuchen der Wetterhexe Gula gebacken. Das Rezept war echt umfangreich, nicht nur von der Menge der Zutaten, es war auch viel Teig. Wir hatten am Schluss ganze 6 Bleche voll. Entspannend ist auch, dass der Teig am Vorabend vorbereitet wird und erst am nächsten Tag ausgestochen wird. Doch die Plätzchen gehen noch so auf, dass die kleinen Förmchen nicht mehr erkennbar sind (außerdem werden laut Rezept Rosinen und Orangeat/Zitronat nicht gehackt, was das Ausstechen auch erschwert...). Also am besten große Formen verwenden. Natürlich wurden die ersten schon verkostet, obwohl sie eigentlich noch ruhen sollen. Für Vollwertküche echt genial leckere Plätzchen!
Die Schale musste ich mir übrigens nach dem ganzen Stress gönnen, gibt es in dieser Ausführung oder mit Elch. Ein echter Hingucker auf dem Tisch!

Zutaten

Reicht für 6 Bleche

  • 350 g brauner Rohrzucker
  • 12 EL Honig (gewogen: 240 g)
  • 90 g Butter
  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 500 g Roggenvollkornmehl
  • 2 TL Natron
  • 20 g Lebkuchengewürz
  • 2 TL gemahlener Zimt
  • 1 TL Nelkenpuler (8 Nelken, frisch gemörsert)
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)
  • 20 g Kakao-Pulver (zum Backen ohne Zucker)
  • 100 g Orangeat
  • 60 g Zitronat
  • 100 g Rosinen
  • 140 g gemahlene Haselnüsse
  • 4 Eier (L)

Für die Verzierung:

  • 2 Eigelb (M)
  • 3 EL Milch
  • Mandeln, blanchiert, ganz

Außerdem:

  • Backpapier
  • Backbleche
  • Kuchengitter

Zubereitung

  1. Rohrzucker mit Honig in einen Topf geben, auf niedriger Hitze erwärmen und dabei verrühren. Zuletzt hier die Butter zugeben und mit schmelzen lassen.
  2. Mehlsorten mit Natron, Lebkuchengewürz, Zimt vermischen. Nelken im Mörser fein zerreiben, zugeben. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben, zum Teig geben. Kakao abwiegen, ebenfalls zugeben.
  3. Orangeat mit Zitronat und Rosinen mischen, wir empfehlen: durchhacken vor dem Zugeben (dann wird es feiner und gleichmäßiger im Teig verteilt.
  4. Haselnüsse und Orangeat-Zitronat-Rosinen-Mischung im Mehl verteilen.
  5. Jetzt die Eier und die Zucker-Butter-Masse zugeben und in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten.
  6. Im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen (mit Frischhaltefolie abdecken).
  7. Am nächsten Tag eine Arbeitsfläche einmehlen, den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. 2 Eigelbe mit Milch verrühren.
  8. Den Teig etwa 1 cm dick ausrollen (dünner ging es bei uns nicht wegen der ganzen Rosinen). Mit Ausstechern (nimm möglichst große! sonst verläuft die Form) ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  9. Mit der Eier-Milch-Mischung bestreichen. Wer will, setzt noch blanchierte Mandeln auf die Lebkuchen. Auf mittlerer Hitze jeweils 12-14 Minuten backen.
  10. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. In einer Blechdose noch 2-3 Tage ruhen lassen - genießen!

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten (mit Kindern) für den Teig + Ruhezeit über Nacht, Ausstechen altersabhängig + Backzeit 12-14 Minuten je Blech

Schwierigkeit: anspruchsvoller, geht mit Schulkindern (1.+2. Klasse) aber schon gut

Quelle: Der kleine Drache Kokosnuss - Rezepte aus der Drachenbäckerei, S. 50f.

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