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30.11.15

Rezept: Rote-Bete-Sauce mit Mohn

Rote-Bete-Sauce mit Mohn

Garten-Koch-Event November 2015: Rote Bete [30.11.2015]Meine Mädels lieben Rote Bete, doch meistens wünschen sie sich Risotto. Heute konnte ich sie zu Pasta mit Rote-Bete-Sauce mit Mohn überreden. Das Rezept empfiehlt die Sauce zu Vollkorn-Pasta und ich kann mich nur anschließen. Ein wunderbares Rezept, das wirklich genial lecker schmeckt, gut vorbereitet werden kann und echt Farbe auf den Teller bei tristem Wetter bringt. Probiert es doch einfach mal! Wie immer aber von mir abgewandelt. Frühlingszwiebeln gab es nicht, aber der Lauch im Gemüsefach hatte schon bessere Zeiten erlebt. Karamellisiert wurde auch noch, damit noch etwas Süße dazu kommt. Passt einfach besser... Dann aber ein so wunderbar rundes Gericht, dass es auch zu später Stunde noch beim Event von Sus mitmachen darf!

Zutaten

Reicht für 4-6 Personen

  • 600 g Rote Beten (frisch, nicht vorgekocht)
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Zuckerrübensirup (Honig geht auch gut)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 TL getrockneter Majoran
  • 1/2 TL getrocknetes Bohnenkraut
  • 1 Stange Lauch
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Weißweinessig
  • 3 EL Mohnsamen
  • 150 g Saure Sahne
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Rote Beten unter fließendem Wasser schälen, in etwa 1 cm dicke Würfel schneiden. Zwiebel schälen, fein hacken. Lauch putzen und in feine Ringe schneiden.
  2. In einem großen Topf Sonnenblumenöl erhitzen, darin den Sirup erwärmen. Dann Rote Bete Würfel anschwitzen. Zwiebel und Lauch zugeben und ebenfalls anschwitzen. Lorbeer, Majoran und Bohnenkraut zugeben, mit Gemüsebrühe ablöschen. Mit geschlossenem Deckel bei etwa 2/3 der max Hitze (6-7/9) etwa 20 Minuten kochen lassen, bis die Rote Bete weich ist.
  3. Weißweinessig zugeben, die Saure Sahne einrühren. Lorbeer rausnehmen und alles fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Mohn in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten. Pasta unter die Sauce heben, Mohn darüber - genießen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: 1 Nudel - noch mehr Saucen, S. 33

23.11.15

Rezept: Apfelmuffins mit Schokolade

Apfelmuffins mit Schokolade

Wir sind fleißig am Auspacken. Noch immer stehen überall Kisten. Doch von langer Hand war mitten im Umzugschaos die Nachfeier des 6. Geburtstags unserer Kleinen geplant. Wir hatten (gottseidank) eine Außer-Haus-Feier organisiert, doch natürlich wurden Muffins gewünscht. Meine Kleine wollte unbedingt Apfelmuffins, noch viel lieber Apfelmuffins mit Schokolade. Zimt liebt sie auch, weswegen das Rezept von auf Tuchfühlung sehr gut passte! Ich hatte sogar vor dem Umzug noch einige schöne Muffinsförmchen und Deko gerettet und in einer extra Kiste gelagert. Außerdem wurde gleich der neue Ofen eingeweiht (er heizt nicht richtig ...) Die Muffins aber sind genial lecker, fluffig und leicht. Allerdings hatte ich Buttermilch ergänzt, der Teig war bei mir viel zu trocken. So aber perfekt!

Zutaten

Reicht für 12 Muffins

  • 100 g Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 100 ml Buttermilch
  • 2 Eier (L)
  • 100 g Zucker
  • 150 g Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • Prise Salz
  • 2 TL Zimt
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 2 Äpfel, in kleinen Stückchen
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Packung Schokotröpfchen

Zubereitung

  1. Öl mit Buttermilch vermischen, Eier unterrühren. In einer zweiten Schüssel Zucker mit Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und gemahlenen Mandeln vermischen. Muffinsförmchen auslegen, den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, in Spalten und dann in Stifte schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Jetzt trockene Zutaten gemeinsam mit Apfelstiften und Schokotropfen zur Eiermischung geben.
  3. Alles rasch und kurz vermischen, dann auf die Förmchen verteilen.
  4. Auf der 2. Schiene von unten ca 20-30 Minuten backen.
  5. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 20-30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Auf Tuchfühlung - danke dafür!

14.11.15

Rezept: Blumenkohlcrèmesuppe

Blumenkohlcremesuppe

Wir retten wieder: Suppen und Eintöpfe. Eintöpfe sind nicht so meines, die waren in meiner Kindheit zu sehr von Tüten geprägt. Aber Suppen liebe ich sehr, weswegen es auch hierfür eine eigene Kategorie gibt. Auf dem Markt gab es noch Blumenkohl. Da es hier um selber kochen geht, habe ich wieder ein sehr simples Rezept verwendet, um eine Blumenkohlcrèmesuppe zu kochen, die so viel besser schmeckt als die Tütenversion!! Ich weiß, wovon ich rede, bei mir gab es in der Kinheit Suppen fast ausschließlich aus Tüten. Probiert es doch einfach aus! Schmeckt selbst gekocht um so vieles besser, als das Tütenprodukt, dauert auch nicht so lange! Wer noch weitere Inspirationen sucht, wird bei den anderen Rettern sicher fündig werden (folgt):

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

  • 1 Blumenkohl (bei mir ca 700 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 TL Butter
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 1 Bio-Zitrone
  • Salz, Piment d`Espelette (alternativ Pfeffer!)
  • 1/2 Bund Petersilie

Zubereitung

  1. Blumenkohl putzen, in Röschen schneiden. Die Zwiebel schälen, fein würfeln.
  2. In einem großen Topf die Röschen in Butter anschwitzen, die Zwiebel zugeben. Mit der Brühe ablöschen.
  3. Deckel drauf und bei mittlerer Hitze 20 Minuten dünsten. Einige Röschen herausheben und den Rest der Suppe mit Sahne pürieren.
  4. Zitrone heiß waschen, abtrocknen. Die Schale abreiben, halbieren und den Saft auspressen.
  5. Die Suppe mit Zitronenschale, -saft, Salz und Piment d´Espelette abschmecken.
  6. Petersilie waschen, trockenschütteln und grob hacken.
  7. Die Suppe mit den Röschen sowie etwsa gehackter Petersilie garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: sehr einfach

Quelle: etwas variiert nach essen und trinken

12.11.15

Rezept: Rouladen spanische Art

Rouladen spanische Art
Langsam kommt bei mir die Jahreszeit, in der ich Schmorgerichte jeder Art liebe und schätze. Während ich mich mit meiner neuen Küche vertraut mache, ein Rezept für Rouladen spanische Art, die hier neben Serrano-Schinken noch mit hart gekochtem, gewürfeltem Ei und Oliven gefüllt werden. Sehr würzig und lecker. Nur wird es relativ pur geschmort, das passte mir so gar nicht und ich habe einfach den Inhalt meines Gemüsefaches klein geschnitten und mit in den Topf gegeben. Wunderbar, kam auch bei meinen Mädels sehr gut an - sie lieben neuerdings wieder Oliven!

Zutaten

Für 6 Personen

  • 2 Eier (M)
  • 12 Oliven, ohne Stein, Kalamata genommen
  • 100 g Serrano-Schinken
  • 6 Rinderrouladen, dünn geschnitten
  • 40 g Mehl
  • 8 EL Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stängel Petersilie
  • 250 g braune Champignons
  • 3 Karotten
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 125 ml Weißwein
  • 500 ml Fleischbrühe (nach diesem Rezept)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Eier hart kochen (in kochendes Salzwasser geben, 8 Minuten), abschrecken, pellen, würfeln. Oliven fein hacken, ebenso den Schinken, in eine kleine Schüssel geben.
  2. Rouladen auf Frischhaltefolie legen, mit Frischhaltefolie bedecken und noch etwas klopfen, damit sie richtig dünn sind. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Die Mischung auf den Rouladen verteilen, dabei jeweils einen Rand frei lassen. Jetzt den Rand nach innen klappen, aufrollen und mit Küchengarn fixieren. In Mehl wenden, auf ein Brett beiseite legen.
  4. Das Gemüse putzen, Zwiebel und Knoblauch fein hacken, alles andere habe ich gröber gehalten und gabelgerecht geschnitten.
  5. Das Olivenöl in einem flachen Bräter erhitzen, das Mehl von den Rouladen klopfen und die Rouladen anbraten. Vor dem Wenden immer warten, bis sie sich wieder lose gebraten haben (nicht sofort wenden, sondern kurz warten, dann sind die Poren verschlossen).
  6. Die Rouladen herausnehmen, jetzt das Gemüse im gleichen Fett anbraten.
  7. Mit dem Weißwein ablöschen, einkochen lassen, mit Fleischbrühe aufgießen, die Rouladen wieder einsetzen und bei geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze etwa 60 Minuten schmoren.
  8. Die Rouladen heraus nehmen, mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken. Wer mag, püriert einen Teil des Gemüses unter, dann wird die Sauce sämiger, wir haben es stückig gelassen.
  9. Das Küchengarn von den Rouladen entfernen und gemeinsam mit dem Gemüse servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Schmorzeit

Schwierigkeit: Rollen etwas schwieriger als bei einer klassische Rinderroulade

Quelle: wenig variiert nach 1080 Rezepte, S. 579

10.11.15

Rezept: Mangold in Tomatensauce

Mangold mit Tomatensauce

Ich habe mal wieder ein Rezept der bei mir öfters vorkommenden Kategorie "lecker, aber kein optisches Highlight": Mangold in Tomatensauce. Denn die würzigen Mangoldblätter mit fein abgestimmter Tomatensauce sind wunderbar, eine perfekte Beilage, die uns immer schmeckt, oder aber mit Kartoffeln ein schnelles veganes Rezept. Allerdings habe ich das Rezept deutlich abgewandelt, denn eigentlich wird der Mangold in Salzwasser für 20 Minuten gekocht, doch dann ist jeder Geschmack und Konsistenz verloren, also habe ich die Mangoldblätter analog zu Spinat gekocht, also einfach in einer Pfanne zusammenfallen lassen. Das klappt immer hervorragend. Dadurch ist es ein sehr würziges und pikantes Gericht. Leider neigt sich die Mangold-Zeit auch hier dem Ende, doch die letzten Blätter wurden von uns so genossen (die Stiele landeten in Mangoldgratin). Beim nächsten Mal würde ich mit Tomatenmark etwas andicken, dann verläuft es auch nicht so sehr. Trotzdem ein Rezept, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Probiert doch einfach selber!

tierfreitag

Zutaten

Für 2 zum Sattessen

  • 1 kg Mangoldblätter (Stiele anderweitig verwendet)
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 große Dosen Tomaten à 440 g
  • 1 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • Thymian, Oregano, Muskat

Zubereitung

  1. Die Mangoldblätter waschen, hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken.
  2. Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen, die Mangoldblätter darin wie Spinat zusammenfallen lassen. Zuletzt Zwiebel- und Knoblauchwürfel untermischen und glasig anschwitzen.
  3. Tomaten öffnen, zugeben, etwas zerdrücken. Zucker zugeben und aufkochen lassen. Bei offener Pfanne bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen.
  4. Mit Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano und Muskat pikant abschmecken. Wer mag, bindet mit konzentriertem Tomatenmark.

Zubereitungszeit: Mangold putzen etwa 20 Minuten, danach fertig in 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach 1080 Rezepte, S. 256

Kochbuch: 1080 Rezepte

1080 RezepteSchon vor Jahren bekam ich von Freunden dieses spanische Kochbuch geschenkt, das auch endlich ins deutsche übersetzt wurde. Es ist (auch nach Bestätigung meiner spanischen Freundin) das Grundkochbuch, das eigentlich in jeder spanischen Küche steht. Also ein Allround-Buch, das versucht, spanische Zutaten entsprechend immer ein Rezept zu bieten. Dabei kommt es recht schnörkellos daher, bunt im Einband mit 3 Lesebändchen und einem sehr übersichtlichen Register, das nach Zutaten geordnet ist, so dass tatsächlich immer eine Rezeptidee gefunden wird.

Die Rezepte selber sind klassisch untergliedert:

  • Appetizer - einige Tapas-Rezepte, Tipps für die Zubereitung von Oktopus
  • Kalte Gerichte - auch einige Vorspeisen, viele Ideen für die Abwandlung weiterer Rezepte im Buch
  • Frittiertes mit Toasts und Mousses - punktet mit vielen Rezepten für Empanadas
  • Saucen - Grundrezepte wie Béchamel aber auch spanische Sauce, Zitronensauce, etc
  • Eintöpfe und Suppen - ganz viel mit Gemüse
  • Reis, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Pasta - hält, was es verspricht
  • Gemüse und Pilze - sortiert nach der Hauptzutat, findet man auch gleich Ideen für Reste
  • Eier, Aufläufe und Soufflés - ganz viel Ei
  • Fisch und Meeresfrüchte - auch hier gibt es erst Tipps zur Zubereitung des Fisches sowie Eigenschaften, danach folgen verschiedene Rezepte
  • Fleisch - gegliedert nach Rind, Kalb, Schwein, Lamm
  • Geflügel - nicht nur Hühnchen, auch Federwild wird vorgestellt
  • Innereien - mich lacht viel an, allerdings sollte man gerade bei Innereien auf die Herkunft achten, nur warum Haxen unter Innereien geführt werden, verstehe ich nicht.
  • Desserts und Kuchen - hier eben ein Grundkochbuch, hier auch Grundrezepte für Biskuit neben spanischen Klassikern wie Crema catalana
  • Menüs von spanischen Spitzenköchen - hier werden mehrere Menüs vorgestellt samt Autor und Restaurant

Mir gefällt das Buch. Ich finde hier viele Rezepte, die eben so in Spanien gekocht werden. Zeige mir ein deutsches Grundkochbuch, das nicht auch Spaghetti Bolognese enthält. In diesem Wissen ist es ein großartiges Kochbuch, das viele kleine Schätze enthält. Leider sind nur wenig Bilder enthalten, aber ich finde immer wieder ein tolles Rezept. Bislang sind mir auch immer alle gelungen, doch wandele ich auch vieles ab und passe es an meine Bedürfnisse an (was ich aber auch bei allen Rezepten meiner Kochbücher inzwischen mache - ich kann gar nicht mehr streng nach Rezept kochen). Leider ist das Buch nicht mehr im Handel erhältlich, aber gebrauchte Exemplare werden noch in einigen Läden oder bei Amazon gehandelt. Ich habe daraus schon vorgestellt:

8.11.15

Rezept: Maronensuppe mit Parmesantalern

Maronensuppe mit Parmesantalern

Bei uns dürfen die restlichen Vorräte gegessen werden. Gefunden wurde jetzt noch ein Stück Parmesan, gegarte Maronen. Ich hatte mir schon seit längerem ein Rezept für Maronensuppe mit Parmesantalern von Lea Linster markiert. Es wurde also höchste Zeit, denn auch die immer auf Vorrat eingefrorene Hühnerbrühe wollte nicht mit umziehen. Ich habe noch etwas Sherry mit verwendet (der wollte auch nicht umziehen). War perfekt, eine sehr feine Suppe, die ich mir hervorragend als Auftakt für ein festliches Menu vorstellen könnte. Sie darf auch gleich beim Dauerevent Schatzsuche im Vorratsschrank von Magentratzerl teilnehmen.

Zutaten

Reicht für 4

  • 3 kleine Schalotten
  • 6 Zweige Thymian (hier 2x1 TL getrockneter)
  • 250 g Maronen (vorgekocht, vakuumverpackt)
  • 20 g Butter
  • 1 EL Sherry
  • 600 ml Hühnerbrühe (oder -fond)
  • 150 g Sahne
  • 200 ml Milch
  • Meersalz
  • Piment d´Espelette
  • 1 EL Olivenöl
  • 70 g Parmesan

Zubereitung

  1. Die Schalotten schälen, fein hacken. Thymian ggf. waschen, trockenschütteln und die Blättchen abstreifen.
  2. Maronen hacken, davon etwa 2 EL beiseite stellen für die Deko später.
  3. Jetzt Butter in einem großen Topf zerlassen, darin die Schalottenwürfel mit 1 TL Thymian und den gehackten Maronen anschwitzen. Mit Sherry ablöschen.
  4. Mit der Hühnerbrühe aufgießen. Bei kleiner Hitze mit aufgesetztem Deckel etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  5. Für die Parmesantaler den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, dem Parmesan reiben und mit einem EL darauf 12 Häufchen verteilen (ich habe hier noch etwas Thymian mit untergemischt, nicht lt. Rezept).
  7. Auf der mittleren Stufe etwa 12 Minuten zu goldgelben Talern backen, vorsicht, jeder Ofen ist anders, öfters schauen, die können auch schnell verbrennen.
  8. In einer Pfanne die restlichen gehackten Maronen mit dem restlichen Thymian in Olivenöl anschwitzen.
  9. Sahne und Milch zur Suppe geben, gut pürieren, mit Salz, Piment d´Espelette abschmecken.
  10. Suppe mit gehackten Maronen und Parmesantalern servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten, kann gut vorbereitet werden

Schwierigkeit: macht mehr her, ist einfach

Quelle: wenig variiert nach Lea Linster - Meine vier Jahreszeiten, S. 92

6.11.15

Rezept: Miesmuscheln in Tomatensauce

Miesmuscheln in Tomatensauce

In Monaten mit "r" im Namen gibt es traditionell Miesmuscheln. Auch so freute sich meine Große schon lange wieder auf die Muscheln. Also haben wir dieses Jahr schon einige Male die Miesmuscheln gekocht, doch es wurde mal wieder Zeit für ein neues Rezept. Die Kombination von Muscheln mit Tomatensauce mit schön viel Knoblauch und Fenchel harmoniert großartig. Ist auch in der Vorbereitung relativ unkompliziert. Wir haben allerdings auf Dosentomaten zurückgegriffen, denn es ist einfach aromatischer als die restlichen Tomaten, die aktuell auf dem Markt noch erhältlich sind. Da wir so gerne Miesmuscheln essen, hier noch eine kleine Auswahl der getesteten Rezepte:

Zutaten

Für 3 zum Sattessen

  • 1,5 kg Miesmuscheln
  • 1 Dose Tomaten, 440 g Einwaage
  • 4 Knoblauchzehen
  • 8 EL Olivenöl
  • 2 getrocknete Peperoncini (hier: 1/2 TL gemahlene Chili)
  • 2 TL Fenchelsamen
  • 250 ml Weißwein
  • 1 Bund Petersilie

Zubereitung

  1. Muscheln unter fließendem Wasser gründlich putzen. Dabei alle beschädigten und offenen Muscheln wegwerfen. Im Zweifel kann man die Muschel "ärgern" und kurz die beiden Schalenhälften zusammendrücken. Schließt sich dann die Muschel, kann sie gegessen werden, bleibt sie offen, wegwerfen. Im Zweifel immer wegwerfen.
  2. Knoblauch schälen, fein hacken.
  3. In einem sehr großen Topf das Olivenöl erhitzen, darin Knoblauch und Fenchelsamen kurz anschwitzen. Tomaten zugeben und mit einem Messer die ganzen Tomaten etwas zerteilen. Kurz aufkochen lassen und mit dem Wein ablöschen.
  4. Die Muscheln zugeben und bei geschlossenem Deckel und unter 2x rütteln etwa 10 Minuten garen.
  5. Alles vorsichtig durchschmischen, weiter geschlossene Muscheln auslesen und entfernen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie waschen, trocken schütteln, fein hacken und unter die Muscheln heben.
  6. Mit etwas frisch geröstetem Weißbrot servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 10 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Italien - Küche und Kultur, S. 435

4.11.15

Rezept: Krümelkuchen mit Apfelfüllung

Krümelkuchen mit Apfelfüllung

Noch vor dem Umzugstress hatte ich auf Arbeit Kuchen versprochen, gewünscht wurde dieses Mal ein Apfelkuchen. Ich wollte ein schnelles, einfaches Rezept. Hier wird zwar ein schnelles Apfelkompott gekocht, doch dafür ist der Teig maximal schnell. Denn aus dem Rührteig wird durch Zugabe von noch etwas Mehl einfach die Krümel. Schmeckte wunderbar, alle waren begeistert von dem Krümelkuchen mit Apfelfüllung. Ich freue mich schon auf die Apfelernte nächstes Jahr, um dieses Rezept nochmal backen zu können. Ich habe die Rezeptmenge halbiert und den Kuchen in der Springform gebacken, die volle Menge ist für ein Backblech geplant, deswegen habe ich es so angegeben.

Zutaten

Für 1 Backblech

Für die Apfelfüllung:

  • 2 kg Äpfel
  • 1 EL Apfelsaft
  • 100 g Zucker + Zucker zum Abschmecken
  • 30 g Butter
  • 1 Messerspitze Zimtpulver
  • 75 g Rosinen

Für den Teig

  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (L)
  • 2x 250 g Mehl (Typ 405 genommen)
  • 2x 1/2 Päckchen Backpulver

Zubereitung

  1. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, in Spalten und dann in Stifte schneiden.
  2. In einen Topf geben, mit Zucker, Apfelsaft, Butter, Rosinen und Zimtpulver dünsten. Die Äpfel sollten nicht komplett verfallen und noch etwas Biss haben, bei mir (Boskop genommen) dauerte das etwa 7 Minuten. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  3. Das Blech einfetten, den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. An der schrägen Seite des Bleches einen mehrfach gefalteten Streifen Alufolie hinsetzen, damit ein gerader Rand entsteht (oder ein tiefes Blech nehmen).
  4. Für den Teig die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Vanilleschote längs halbieren, Mark herauskratzen und zur Butter geben. Salz und Ei unterrühren.
  5. Jetzt die Hälfte des Mehls (also 250 g) und ein halbes Päckchen Backpulver unter den Teig rühren.
  6. Die Hälfte des Teiges (sehr zähflüssig) auf das Backblech gießen und mit einem Teigschaber glatt streichen.
  7. Die weiteren 250 g Mehl mit dem restlichen Backpulver in die Teigschüssel geben und zu Krümeln verkneten.
  8. Jetzt das Apfelkompott auf dem Teig verteilen, die Krümel darüber geben.
  9. Auf der 2. Schiene von unten etwa 45 Minuten backen.
  10. Schmeckt lauwarm am besten.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: wirkt komplizierter, als es in Wirklichkeit ist

Quelle: Apfelkuchen, S. 12

3.11.15

Rezept: Ofengebackener Kürbis mit Feta

Ofengebackener Kürbis mit Feta

Dieses Jahr fiel die Kürbisernte deutlich üppiger aus als letztes Jahr. Der erste Kürbis der Ernte wurde von ihrem Rezept inspiriert. Ich habe noch etwas Knoblauch ergänzt, Ingwer würde auch gut passen. Verwendet unbedingt echten Schafskäse, keine Kuhversion, harmoniert sonst nicht so gut. Schön daran, es kann auch gut vorbereitet werden und warten dann auf die Gäste. Ihr werdet mit einem schönen herbstliches, vegetarisches Gericht belohnt.

Zutaten

Reicht für 4 mit einer Beilage wie Kartoffeln oder Brot

  • 1 Hokkaido à ca 1 kg
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL grobes Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 Prisen gemahlener Muskat (hier: Macis genommen)
  • 1 EL Honig
  • 6 EL Olivenöl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Feta (Schafskäse!!)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Kürbis waschen, halbieren, Kerne heraus kratzen und in Spalten schneiden (bei mir etwa 1 cm dick). Zwiebeln und Knoblauch schälen, in Ringe bzw in Spalten schneiden.
  3. In einer großen Schüssel Salz mit Pfeffer, Thymian, Zimt, Muskat, Honig und Olivenöl vermischen, die Kürbisstücke mit Zwiebeln und Knoblauch darin wenden, bis es komplett bedeckt ist.
  4. Kürbis auf ein Backblech geben. Mit der Gemüsebrühe angießen.
  5. Auf der 2. Schiene von unten 35 Minuten garen, dabei einmal wenden.
  6. Den Feta würfeln, mit den Händen über dem Kürbis verteilen und bei ausgeschaltetem Oen 10 Minuten schmelzen lassen.
  7. Gemeinsam servieren, dazu passt Bauernbrot oder Kartoffeln.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert von Küchenchaotin, danke dafür!

2.11.15

Rezept: Gratinierter Blumenkohl

Gratinierter Blumenkohl

Ich konnte auf dem Markt mal einen Blumenkohl mit in den Korb schmuggeln, denn leider stößt der bei meinen Mädels nicht so sehr auf Begeisterung. Ich wollte es mal wieder versuchen. uns schmeckte der gratinierte Blumenkohl, die Mädels durften mitkochen und haben auch mehrere Käse mit verwendet, dennoch blieb noch sehr ausreichend für uns Erwachsene. Ich würde es für mich aber gerne nochmal machen.

Zutaten

Reicht für 2 zum Sattessen

  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 kleiner Blumenkohl (ca 700 g)
  • Salzwasser
  • 2 EL gehackte glatte Petersilie (TK)
  • 30 g Grana padano (oder Parmesan)
  • 30 g Bergkäse (von uns ergänzt)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, beiseite stellen. Salzwasser aufsetzen.
  2. Den Blumenkohl putzen, in Röschen schneiden. Im kochenden Salzwasser für etwa 5 Minuten garen.
  3. Eine Auflaufform bereit stellen. Den Ofengrill vorheizen (250°C Ofengrill).
  4. Die Blumenkohlröschen in die Auflaufform geben (probieren! ggf. noch etwas salzen und pfeffern). Die Petersilie darüber streuen. Käse darüber reiben. Die gerösteten Pinienkerne darüber verteilen.
  5. Unter dem Ofengrill ca 5 Minuten gratinieren (vorsichtig, verbrennt leicht).

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 5 Minuten garen

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für jeden Tag 8/10

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