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31.10.15

Rezept: Bananen-Muffins mit Schokolade

Bananen-Muffins mit Schokolade

Auch meine Mädels bereiten sich auf dem Umzug vor. Sie haben ja ihr ganzes Leben bislang hier gewohnt. Also wollten sie sich angemessen von unseren Nachbarn verabschieden. Da unser Vorratsschrank immer noch so voll ist, wird aktuell aus jedem Kochen oder Backen der Versuch, möglichst viele Zutaten zu verbrauchen (uns half das Rezept von ihr). Diese Muffins sind super, denn wir haben noch Zuckerrübensirup, die restlichen Bananen (je brauner, desto aromatischer!!), Joghurt, Muffinsförmchen und Öl verwendet, dazu noch eine Schoko-Glasur und einen Rest Zuckerstreusel - großartig. Außerdem waren alle ganz begeistert, besonders der malzige Geschmack des Zuckerrübensirups harmoniert wunderbar mit den Bananen und der Schokolade. Auch hatten meine Mädels Spaß, alle Nachbarn nochmal zu besuchen und nachmittags mit kleinen Muffins zu verwöhnen. Wir hatten gleich 3 Bleche voll gebacken, so dass auch jeder Besucher unserer Nachbarn mit in den Genuss kam. Meine Mädels dürfen damit gleich beim Dauerevent Schatzsuche im Vorratsschrank von Magentratzerl teilnehmen.

Zutaten

Reicht für 12 Muffins

  • 300 g Mehl (Typ 550 genommen)
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 125 g Sonnenblumenöl
  • 175 g Zuckerrübensirup (normaler oder brauner Zucker geht auch)
  • 75 g Joghurt
  • 2 Eier (M)
  • 2 reife Bananen (gewogen etwa 350 g)
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 Päckchen Schokoladentropfen

Zubereitung

  1. Für die Muffins Mehl mit Salz und Backpulver mischen. Papierförmchen in einer Muffinsform verteilen und den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Öl mit Zuckerrübensirup, Joghurt und Eiern verrühren. Die Bananen zerdrücken und mit einer Gabel zerdrücken, unter die Ölmischung geben.
  3. Zuletzt die trockenen Zutaten mit Zimt und Schokotropfen zugeben, nur kurz und sehr rasch vermischen.
  4. Den Teig auf die Förmchen verteilen.
  5. Im heißen Ofen 20-25 Minuten backen.
  6. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Wer mag, schmilzt noch Schokolade und bestreicht die Muffins damit.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach USA kulinarisch, danke dafür!

29.10.15

Rezept: Champignoncrèmesuppe nach Frank Rosin

Champignoncremesuppe nach Frank Rosin

Blogparade im September: Pilze, Pilze!Wir hatten wunderbare Champignons auf dem Markt bekommen. Passend zum Regenwetter wurde hier daraus eine Suppe gekocht. Ich habe mich von einem Rezept von Frank Rosin inspirieren lassen, um daraus eine Champignoncrèmesuppe zu kochen. Allerdings habe ich das Rezept mal wieder abgewandelt. Ich fand es viel zu viel fett, habe das schon reduziert und fand es noch zu viel. Mit aromatischen Champignons schmeckt es auch so. Die vorgeschlagene Einlage mit Tortellini habe ich durch angebratene Champignons ersetzt. Meine Mädels waren so begeistert, die war superschnell aufgegessen. Kam gut an, meine Version habe ich unten schon angegeben.

Zutaten

Reicht für 4 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 1 Stange Lauch
  • 500 g braune Champignons
  • 1 Prise Zucker
  • 1 EL Butter
  • 250 ml Sherry
  • 500 ml Rinderbrühe (nach diesem Rezept), Gemüsebrühe geht auch
  • 100 g Sahne
  • 1 Zitrone

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen, fein hacken. Lauch waschen, in Ringe schneiden. Champignons putzen, je nach Größe halbieren oder vierteln.
  2. Butter in einem großen Topf zerlassen, darin die Champignons anbraten. Zwiebeln und Lauch zugeben, mit Zucker bestreuen und anschwitzen.
  3. Mit dem Sherry ablöschen und komplett einkochen lassen. Dann mit der Rinderbrühe aufgießen.
  4. Die Suppe fein pürieren, Sahne zugeben. Mit Salz, Pfeffer und frisch ausgepresstem Zitronensaft abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Frank Rosin

28.10.15

Rezept: Entenbrust mit Karamellsauce

Entenbrust mit Karamellsauce

Göttergatte und ich essen gerne Ente, besonders Entenbrust. Leider konnten wir unsere Mädels noch nicht vollständig überzeugen, sie bleiben lieber bei Hähnchen. Wir haben uns dieses Mal ein italienisches Rezept ausgesucht, das wir etwas abgewandelt haben und die Marinade beim Garen in der Alufolie mit verwendet. Dazu haben wir einen frischen Feldsalat genossen, harmoniert wunderbar. Laut Rezept wird Rauke vorgeschlagen, aber auf dem Markt ist Rauke kaum noch erhältlich, dafür wunderbar aromatischer Rapunzelsalat. Wir lieben es sehr! Da es so wunderbar zum Thema passt, ist es gleich mein 2. Beitrag zu Wild und Pilz von Barbara und Mario.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 kleine Entenbrust mit Haut (meine etwa 300 g)
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin
  • 1 Salbei Blatt
  • ca 60 ml Weißwein
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 40 g Zucker
  • 1-3 Prisen gemahlene Chilischote (eigentlich 1 getrocknete Peperoncini)

Zubereitung

  1. Die Entenbrust abspülen, trocken. Die Haut kreuzweise einschneiden ohne das Fleisch zu verletzen. Überstehende Hautanteile abschneiden.
  2. Die Zitrone heiß waschen, abtrocknen. Die Schale fein abreiben, auf einen Bogen Alufolie geben. Die Zitrone auspressen und etwa 1 EL abmessen und zur Zitronenschale geben.
  3. Die Kräuter waschen, trockenschütteln, grob hacken und ebenfalls auf die Alufolie legen. Die Mischung salzen und pfeffern, 1 EL vom Wein zugeben. Die Entenbrüste darin wenden und in die Alufolie einwickeln und im Kühlschrank 2 Stunden marinieren lassen.
  4. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Die Alufolie vorsichtig öffnen, die Mischung abstreifen.
  6. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Entenbrust zuerst auf der Hautseite scharf anbraten (vorsicht! spritzt!), dann wenden und von der Fleischseite ebenfalls kurz scharf anbraten.
  7. Die Entenbrust wieder auf die Alufolie setzen und jetzt die Alufolie so um das Fleisch schließen, dass die Haut komplett heraus schaut und das Fleisch von Alufolie ummantelt ist.
  8. Die Entenbrust auf der 2. Schiene von unten 10 Minuten garen. Ofen ausschalten und die Entenbrust im geschlossenen Ofen weitere 5 Minuten ziehen lassen.
  9. In der Zwischenzeit den Zucker in einer Pfanne schmelzen lassen, nach Belieben mit Chili würzen. Mit dem restlichen Weißwein ablöschen und einköcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Mit Salz abschmecken.
  10. Die Entenbrüste aus dem Ofen nehmen, kurz (etwa 3 Minuten) bei Raumtemperatur ruhen lassen, dann aufschneiden und gemeinsam mit mariniertem Feldsalat und der Sauce anrichten.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeitszeit (unterbrochen) + 2 Stunden Marinier- + 15 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Italien - Küche und Kultur, S. 305

27.10.15

Rezept: Mit Ziegenkäse gratinierte Feigen

Mit Ziegenkäse gratinierte Feigen

Garten-Koch-Event Oktober 2015: FeigeIch hatte Anfang Oktober ganz wunderbare Feigen bekommen. Die meisten (ich habe gleich eine ganze Kiste gekauft) wurden zügigst pur vernascht. Einige konnte ich retten, denn ich hatte schon seit Jahren das Rezept für mit Ziegenkäse gratinierte Feigen gespeichert. Abgerundet wird es mit Pfeffer und Akazienhonig. Alternativ wird hier Schafkäse vorgeschlagen, das könnte ich mir persönlich nicht vorstellen. Beim nächsten Mal könnte ich mir auch eine Mischung von Ziegenfrischkäse und Ziegengouda vorstellen, das wäre evtl noch etwas feiner (ich habe pur Ziegenfrischkäse verwenden, lt. Rezept Ziegengouda). Da es so wunderbar zum Event von Sus passt, stelle ich es gleich noch dazu.

Zutaten

Reicht für 2 als Dessert

  • 4 Feigen, frisch
  • 100 g Ziegenkäse (hier Ziegenfrischkäse, optimal 50 g Ziegenfrischkäse mit 50 g Ziegengouda)
  • Pfeffer (schwarzen genommen, lt. Rezept grüner und rosa Pfeffer gemischt)
  • 3 EL Akazienhonig

Zubereitung

  1. Die Feigen waschen, trocknen und kreuzweise einschneiden, dabei müssen sie unten noch zusammen hängen. Vorsichtig auseinander drücken und in eine ofenfeste Form geben.
  2. Den Ziegengouda reiben, mit dem Ziegenfrischkäse verrühren und in die Feigen verteilen.
  3. Grünen Pfeffer etwas zerdrücken (1/2 TL Pfefferbeeren) und darüber verteilen, Rosa Pfeffer darüber mahlen (hier nur schwarzer - leerer Vorrat bei Umzug!). Mit Honig beträufeln.
  4. Den Ofengrill (kleine Fläche) auf niedrigster Stufe anschalten. Auf mittlerer Stufe ca 5 Minuten gratinieren, dabei regelmäßig kontrollieren, jeder Ofen ist anders! Heiß servieren.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 5 Minuten Gratinierzeit

Schwierigkeit: sehr einfach

Quelle: wenig variiert nach Brigitte - Torten und Desserts, S. 118

26.10.15

Rezept: Vegetarisch gefüllte Champignons

Vegetarisch gefüllte Champignons

Bei mir ist endlich der Pilzzüchter wieder auf dem Markt, der immer auch große Champignons dabei hat, die zum Füllen einladen. Meistens verwende ich verschiedene Fleischfüllungen. Wir hatten Besuch eingeladen, der aber Vegetarier ist. Ich bin (Umzug!!) etwas im Stress, also sollte das Essen komplett aus dem Ofen kommen. Die Champignons habe ich mit Feta und Kräutern gefüllt, als Beilage gab es Ofenkartoffeln (ups, noch nicht online). Gerade bei großen Champignons ist es wichtig, sie von innen kräftig zu würzen, sonst schmeckt es sehr fad. Ich hatte eine Champignonsuppe parallel vorbereitet (für den nächsten Tag, als Vorspeise zu pilzlastig). Wer es üppiger halten möchte, brät die Stiele mit einigen kleinen Champignons und etwas Zwiebeln noch an und gibt sie mit in die Form. Unser Besuch jedenfalls war begeistert und das ist ja mit das Wichtigste.
Weil es thematisch so wunderbar passt, darf es gleich beim Wild und Pilz-Event von Barbara und Mario teilnehmen.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 4 Riesenchampignons
  • Salz, Pfeffer,
  • je 1/2 TL getrockneten Thymian, Rosmarin
  • 200 g Feta (echten Schafskäse nehmen, nicht die Kuhversion!)
  • 100 g Schlagsahne
  • 1 Ei (M)
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin

Zubereitung

  1. Die Champignons putzen mit einem Küchenkrepp. Die Stiele vorsichtig herausdrehen und anderweitig verwenden. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Pilzhüte mit Salz, Pfeffer, Thymian und Rosmarin pikant würzen.
  3. In der Zwischenzeit Feta würfeln, mit Sahne und Ei pürieren.
  4. Petersilie waschen, trocken schütteln und sehr fein hacken, zur Fetamasse geben. Mit Salz, Pfeffer, Thymian und Rosmarin pikant abschmecken.
  5. Die Fetamasse mit einem Löffel in die Pilze füllen. In eine ofenfeste Form setzen und auf der 2. Schiene von unten 25 Minuten gratinieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Gratinierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

25.10.15

Rezept: Zwetschgen-Crumble

Zwetschgen-Crumble

Im neuen Garten steht ein Zwetschgen-Baum, davon wurde beim Besprechen gleich einige geernet und natürlich verkostet - genial lecker!!! Doch die restlichen landeten erstmal im Kühlschrank und warteten auf Verarbeitung. Ich habe daraus ein Dessert gezaubert und einen klassischen Zwetschgen-Crumble zubereitet. Mit frischer Schlagsahne - ein Gedicht!!! Auch die Haferflocken mussten hier unbedingt sein, die wollen nicht mehr mit umziehen!!

Zutaten

Reicht für 4 als Dessert

  • 750 g Zwetschgen
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Zitronensaft
  • Für die Streusel:

  • 100 g Haferflocken
  • 90 g brauner Zucker
  • 75 g Mehl
  • 90 g Butter
  • 1/2 TL Zimt

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form einfetten.
  2. Die Zwetschgen längs aufschneiden, Kerne entfernen, in einer Schüssel mit Zimt und Zitronensaft mischen und in die Form geben.
  3. Für die Streusel alle Zutaten rasch in einer Schüssel verkneten, mit den Händen über die Zwetschgen bröseln.
  4. Auf der 2. Schiene von unten ca 40 Minuten backen.
  5. Mit frischer Schlagsahne servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach www

23.10.15

Rezept: Flammkuchen mit Spinat

Flammkuchen mit Spinat

Auch heuer wird wieder gerettet, eines meiner liebsten Kochthemen: Quiche, Tarte und Co, dem ich ja eine Rubrik gewidmet habe. Netterweise hat die GiftigeBlonde wieder die Organisation übernommen. Ich habe mich auf dem Markt inspirieren lassen und den letzten regionalen Spinat auf einen Flammkuchen gebettet, den ich dieses Mal komplett vegetarisch gehalten habe. Ich mache einen Hefeteig (der fast zu gut aufgegangen ist), darauf gewürzte Saure Sahne, Belag nach Belieben und oben Käse, kurz in den Ofen, am besten bei Pizzastufe (wenn der Ofen sowas hat) und heiß genießen. Schmeckte bis jetzt eigentlich jedem.

Wer noch andere Ideen sucht, wird hier bestimmt fündig werden:

Zutaten

Reicht für 1 Blech

Für den Teig:

  • 250 g Mehl Typ 550
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 100 ml Wasser
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Salz

Für den Belag:

  • 150 g Saure Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g frischer Blattspinat (500 g gekauft)
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 g Feta

Zubereitung

  1. Für den Teig Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken und die Hefe hinein bröseln. Wasser und Zucker zugeben, Olivenöl und Salz an den Rand geben, kurz gehen lassen, dann in der Küchenmaschine etwas verkneten, dann für etwa 2 Minuten auf der höchsten Stufe kneten lassen.
  2. Mit einem Handtuch abdecken und gehen lassen.
  3. Für den Belag die Saure Sahne mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  4. Den Spinat gründlich waschen, ggf. Stiele abschneiden, sehr gut abtropfen lassen (am besten in der Salatschleuder). Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken.
  5. Jetzt Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, darin zunächst Zwiebel und Knoblauch glasig anschwitzen. Den Spinat zugeben und zusammenfallen lassen.
  6. Den Spinat vom Herd nehmen, Wasser abgießen, den Spinat kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
  7. Den Ofen auf Pizzastufe (190°C Unterhitze oder 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  8. Den Hefeteig auf dem Backpapier möglichst flach ausrollen, mit einer Gabel etwas einstechen. Mit der abgeschmeckten Sauren Sahne bestreichen, den Spinat darüber zupfen. Den Feta würfeln und über den Spinat bröseln.
  9. Auf der untersten Schien etwa 15-25 Minuten (variiert stark von der Ofenleistung und bei mir auch vom Blech!!) backen, bis der Boden schön kross ist.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + Wartezeit + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: dauert, aber nicht schwierig

Quelle: eigenes Rezept

21.10.15

Rezept: Mangoldgratin

Mangoldgratin

Ich hatte mit den letzten Mangold des Jahres bekommen. Ich habe dieses Mal die Blätter in Mangold mit Tomaten verwandelt und für die Stiele mein Frankreich-Kochbuch durch geblättert und darin dieses Rezept für Mangold-Gratin gefunden, für das die Mangold-Stiele verwendet werden (ähnlich wie in diesem Rezept). Ich kann nicht anders, ich musste auch dieses Rezept verändern: eigentlich werden die Stiele vorgekocht, ich habe sie karamellisiert, dadurch erhielten sie etwas mehr Biss. Die Mehlschwitze mag ich nicht, habe ich weggelassen. Jetzt war es zwar nicht mehr klassisch, aber einfach genial lecker. Was macht Ihr aus Mangoldstielen?

Zutaten

Für 3-4 als Beilage

  • 500 g Mangold-Stiele (Blätter anderweitig verwenden)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Rübensirup (alternativ Honig oder brauner Zucker)
  • 50 ml Weißwein
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 Zweige Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g Gruyère (nicht da - durch 50 g Emmentaler mit 50 g Grana Padano ersetzt)
  • 2 Sardellenfilets
  • 1 Zwiebel
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • 100 ml Sahne
  • 2 EL schwarze Oliven (Kalamata)
  • 2 EL gehackte Petersilie (TK)
  • Muskat, frisch gerieben

Zubereitung

  1. Mangold putzen, in etwa 4 cm dicke Streifen schneiden.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Mangold-Stiele darin anbraten, mit dem Sirub beträufeln und bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen.
  4. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken, zum Mangold geben, kurz anbraten.
  5. Sardellen fein hacken, ebenfalls zugeben. Mit Weißwein ablöschen und komplett einkochen lassen. Jetzt Zitronensaft mit Sahne zugeben, mit Thymian, Muskat, Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Oliven zugeben, mit Käse bestreuen (einfach darüber reiben), auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten gratinieren lassen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: deutlich variiert nach Frankreich, S. 92

20.10.15

Rezept: Schweinefilet mit Schmorgurke

Schweinefilet mit Schmorgurke

Noch gibt es Schmorgurken, die ich hier etwas edler gemeinsam mit Schweinefilet serviert habe. Ich hatte das Rezept etwas abgewandelt. Im Original wird das Schweinefilet als Minischnitzel mit Polenta paniert. das häte mein Filet nicht hergegeben, da es eher Filetspitzen waren (wenn immer Medaillons gebraucht werden, die Spitzen einfrieren und sammeln, daraus entweder Edelgeschnetzeltes oder dieses Rezept kochen). Ein wunderbares leichtes und genial leckeres Gericht, das wirklich allen schmeckte!

Zutaten

Reicht für 4

  • 400 g Schweinefilet (250 g lt. Rezept)
  • 1 Schmorgurke à mind 600 g
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bund Dill
  • 5 EL Öl
  • Salz, Pfeffer
  • 50 ml Weißwein
  • 250 ml Geflügelbrühe (Fond lt. Rezept)
  • 1 Tomate (100 g)
  • 75 g Saure Sahne (Crème fraîche lt Rezept)
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung

  1. Schweinefilet ggf. noch von Sehne befreien, quer zur Faser in Medaillons schneiden.
  2. Gurke schälen, Kerne entfernen, würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken. Dill waschen, trockenschütteln und fein hacken.
  3. Die Hälfte des Öls in einer großen Pfanne erhitzen, darin die Medaillons anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Wieder herausheben und warm stellen.
  4. Das restliche Öl in der Pfanne erhitzen und darin die Schmorgurke mit etwas Zucker anbraten. Dann Zwiebel und Knoblauch zugeben, ebenfalls kurz anschwitzen lassen.
  5. Mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Mit der Brühe aufgießen, salzen und pfeffern. Die Medaillons hineinlegen und alles etwa 5 Minuten köcheln lassen.
  6. Tomate halbieren, Kerne und Stiel entfernen und würfeln (wer es edler will: vorher häuten).
  7. Garzeit hängt jetzt vom Fleisch ab, sollte noch zart aber nicht trocken sein (Tipp: mit dem Finger andrücken, wenn es sich wie angespannter Daumenballen anfühlt muss es raus!!)
  8. Vom Herd nehmen, Dill und Saure Sahne zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 10 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: sehr einfach

Quelle: variiert nach Schnell, schneller Henssler, S. 78

18.10.15

Rezept: Rote-Bete-Tarte

Rote-Bete-Tarte

Hier droht der Umzug immer konkreter. Also werden die Vorräte geplündert, lieber aufessen als umziehen. Da finden sich erstaunliche Dinge (wie beispielsweise für Rote Bete Salat aus dem Vorrat für Spontangäste) gekaufte vorgegarte Rote Bete. Ich hatte auf meiner Liste noch ein Rezept für Rote-Bete-Tarte, Gorgonzola war noch da, die gewünschten (und passenden Walnüsse) allerdings nicht, aber die Mandeln wollten auch nicht umziehen. Insgesamt ein sehr schnelles und genial leckeres vegetarisches Gericht.

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

  • 500 g gegarte Rote Bete
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 150 g Gorgonzola
  • 5 EL Walnusskerne (100 g gestiftelte Mandeln genommen)
  • 1 Rolle Blätterteig (Kühltheke)
  • 6 EL Schmand
  • 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen (nicht Umluft nehmen!!). Das Backblech mit Backpapier auslegen und den Blätterteig darauf ausrollen.
  2. Die Rote Bete in Spalten schneiden, in einer Schüssel mit Olivenöl mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Walnusskerne grob hacken (hier einfach gleich gestiftelte Mandeln genommen).
  3. Den Teig mit der Gabel etwas einstechen (nicht am Rand), mit dem Schmand bestreichen, mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen (sparsam!). Die Roten Beten darauf verteilen.
  4. Gorgonzola darüber bröseln, die Nüsse darüber verteilen.
  5. Auf der 2. Schiene von unten 20-25 Minuten backen.
  6. Wer hat: Schnittlauch waschen, trockenschütteln, in Ringe schneiden und darüber verteilen. Schmeckt warm!

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 20-25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach, gut aus dem Vorrat

Quelle: Einfach Henssler, S. 79

Kochbuch: Einfach Henssler

Einfach HensslerIch mag die Kochbücher von Steffen Henssler, habe auch (fast) alle, nur noch nicht alle vorgestellt. Hier wieder ein Buch mit überwiegend schnellen Rezepten. Außerdem sind die Rezepte sehr minimalistisch. Vorausgesetzt wird eine Basis an Vorräten (Salz, Zucker, Peffer, Öl, Essig, Butter), dann werden noch 6 Zutaten eingekauft und es kann gekocht werden. Die Zutaten sind auch gut auf dem Markt oder im Laden erhältlich. Auf jeder Doppelseite sind 1-4 Rezepte vorgestellt, die Fotos also entsprechend variabel (aber durchgehend bebildert). Die Zutatenliste ist bei den großformatigen Rezepten sehr übersichtlich, bei den kleineren etwas gedrängter, aber dennoch gut nachvollziehbar. Hier werden auch die einzukaufenden Zutaten farblich markiert hervorgehoben.

Nach einer kurzen Einleitung folgen die eigentlichen Rezepte, die in insgesamt 5 Kapitel untergliedert sind:

  • Schnell gemacht - eben schnell, Geschnetzeltes, Pasta, Omeletts,...
  • Vegetarisches - Gratins, Salate (kalt und warm), für mich wenige komplette Hauptgerichte
  • Fleisch und Geflügel - hier ist wirklich eine große Auswahl vom Schnitzel bis ganzes Hähnchen
  • Fisch und Meeresfrüchte - viel mit Garnelen, nur Fischfilet, keine ganzen Fische
  • Süßes - schnelles Eis ohne Eismaschine, süße Pasta, wenige aber leckere Rezepte

Abgerundet wird das Buch durch ein schönes Register, das nach Zutaten gegliedert ist, die Rezepte also auch gefunden werden können. Insgesamt ein schönes Buch, das sich an etwas fortgeschrittene Hobbyköche richtet, die schon einige Grundkenntnisse haben.

Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

17.10.15

Kinderspiel: Drecksau

DrecksauEndlich mal ein Kinderspiel, das wir auch aktuell sehr gerne spielen: Drecksau. Schon den Titel lieben beide Mädchen. Spielbar von 2-5 Personen macht es uns bei 3-4 Personen am meisten Spaß. Je nach Spieleranzahl besitzt man 3-5 Schweine. Leider alle blitzblank sauber, dabei wären sie doch so gerne dreckig. Mit den Handkarten versucht nun jeder, seine eigenen Schweine möglichst rasch im Dreck suhlen zu lassen, damit sie richtig schön dreckig sind. Gewonnen hat, wer zuerst jedes seiner sauberen Schweine in eine Drecksau verwandelt hat. Doch die Mitspieler haben ein Wort mitzureden und einiges dagegen!

So wäscht eine Regenkarte alle Schweine sauber. Da hilft nur ein Stall, der die Sau vor dem Regenschauer schützen würde. Doch in den schicke ich rasch den Bauern, der die Sau einzeln gründlich schrubbt. Auch die Schweine sind nicht müde und verriegeln den Stall von innen. Kommt der nächste Mitspieler und leider brennt der Blitz meinen mühsam errichteten Stall samt Verriegelung nieder. Warum nur habe ich den Blitzableiter nicht früher gebaut?

Insgesamt ein Spiel, das auch unsere gerade 6-jährige gut mitspielen kann. Es macht auch allen echt Spaß, nur ist es bei 2 Spielern sehr taktisch (zu taktisch für den Spielspaß meiner Mädels) und bei 5 Spielern ist der Glücksfaktor sehr hoch, weil es lange dauert, bis man reagieren kann. Unsere Empfehlung also für 3-4 Spieler, Spieldauer einer Partie dann bei etwa 10-15 Minuten. Wir können es rundum empfehlen, ein kleines, lustiges Spiel für kleines Geld, das sich auch als Geschenk am Kindergeburtstag gut eignet! Auch als Mitnehm-Spiel ins Restaurant gut geeignet, passt in jede Handtasche und nimmt auf dem Tisch nicht viel Platz ein, auch Gläser bleiben stehen, da es kaum zum schwungvollen Spiel einlädt...

Das Spiel ist aktuell im Handel oder bei Amazon erhältlich.

15.10.15

Rezept: Marmorkuchen aus der Kastenform

Marmorkuchen Kastenform

Jetzt war ich schon so lange nicht mehr online. Wir feierten Geburtstage, hier der Geburtstagskuchen des Göttergatten. Er wünschte sich etwas klassisches, also einfach einen Marmorkuchen, anders als sonst habe ich dieses Mal eine Kastenform verwendet. Das Rezept ist einfach, gelingsicher! Probiert es doch einfach einmal aus!

Zutaten

Für eine 30-cm Kastenform

  • 250 g Butter
  • 175 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 5 Eier (M)
  • 500 g Mehl (Typ 550 oder 1050)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250 ml Sprudel (Milch laut Rezept)
  • 4 EL Kakaopulver
  • 2 EL Zucker
  • Fett und Weichweizengrieß für die Form

Zubereitung

  1. Die Kastenform einfetten und mit Weichweizengrieß ausstreuen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Butter mit Zucker schaumig rühren. Jetzt das Salz zugeben und die Eier einzeln unterrühren.
  3. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Sprudel unterrühren.
  4. Die Hälfte des Teiges in die Form geben. Für den braunen Teig das Kakaopulver mit Zucker mischen, unter den restlichen Teig mischen, ggf. noch etwas Sprudel zugeben, wenn der Teig zu fest ist.
  5. Den restlichen Teig in die Form geben und mit einer Gabel oder einem Teigschaber die Marmorierung herstellen (spiralförmig durch den Teig gehen).
  6. Im vorgeheizten Ofen auf der 2. Schiene von unten 1 Stunde backen.
  7. Den Kuchen etwas in der Form abkühlen lassen und stürzen, auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kaffee und Schokolade, S. 108

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