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31.07.15

Rezept: Bananen-Schokoladen-Muffins mit Stachelbeeren

Bananen-Schokoladen-Muffins mit Stachelbeeren

Garten-Koch-Event Juli: StachelbeerenWir waren letztes Wochenende mit Freunden unterwegs und haben gemeinsam ein kleines Picknick veranstaltet. Meine Mädels wollten unbedingt Muffins backen. Also wurde in den Vorräten gestöbert und ein Rezept gesucht. Wir haben ein Rezept um Stachelbeeren erweitert. Uns schmeckten die Bananen-Schokoladen-Muffins mit Stachelbeeren sehr. einfach mal wieder genial lecker! Insbesondere die leichte Säure der Stachelbeeren mit der süßen Schokolade und Bananen ist wirklich toll, also darf es mit auf den Tisch des Events von Sus.

Zutaten

Reicht für 12 Muffins

  • 100 g Stachelbeeren
  • 100 g Butter
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 3 sehr reife (schon braune) Bananen
  • 1 Zitrone (der Saft)
  • 100 g Saure Sahne
  • 2 Eier (M)
  • 100 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver

Zubereitung

  1. Die Stachelbeeren von Stielen und Blütenansätzen befreien.
  2. Butter mit grob zerteilter Schokolade in einem kleinen Topf schmelzen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Papierförmchen in dem Muffinsblech verteilen (oder alternativ einfetten und kurz in den TK stellen).
  3. Die Bananen in einer Schüssel zerdrücken und die Zitrone auspressen. Das Bananenmus mit dem Zitronensaft mischen. Die Saure Sahne unter das Bananenmus mischen. Die Eier darin verquirlen.
  4. Zucker mit Mehl und Backpulver mischen. Jetzt die trockenen Zutaten gemeinsam mit der geschmolzenen Schokolade unter die Bananenmischung rühren, so dass gerade alle Zutaten vermischt sind, die Stachelbeeren nu ganz kurz unterheben.
  5. Mit einem Löffel auf die Förmchen verteilen und auf der 2. Schiene von unten 20-25 Minuten backen.
  6. Auskühlen lassen und genießen.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach 1 Form - 50 Muffins, S. 28

24.07.15

Rezept: Haferflockenwaffeln mit Buttermilch

Haferflockenwaffeln mit Buttermilch

Besonders zum Frühstück lieben wir Waffeln, vor allem Haferflockenwaffeln, die wir sehr regelmäßig machen. Vom Rezept hat mich sehr lange abgehalten, dass man eigentlich die Haferflocken einweichen soll. Das habe ich abgekürzt und dafür einfach gründlich püriert, funktionierte auch sehr gut. Schmeckte uns allen richtig gut, ich habe etwas kräftigen Honig genommen, wer das nicht so mag, nimmt einfach einen milden Honig wie Akazienhonig beispielsweise.

Zutaten

Reicht für ca 6-8 Waffeln

  • 125 g Vollkorn-Haferflocken
  • 300 ml Buttermilch
  • 2 EL Waldhonig
  • 100 g Butter
  • 2 Eier (L)
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Die Haferflocken in eine Schüssel geben, die Buttermilch zugeben und mindestens 15 Minuten stehen lassen.
  2. Die Eier und den Honig zugeben und alles sehr gut pürieren.
  3. Die Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale abreiben.
  4. Salz zugeben, nochmal gut verrühren. Wenn der Teig zu fest ist, dann noch etwas Buttermilch zugeben.
  5. Das Waffeleisen vor der ersten Waffel etwas einfetten und dann portioniert ausbacken.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Ruhe- sowie Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Waffeln - toll in Form, S. 29

20.07.15

Rezept: Mangold in Käsesauce

Mangold in Käsesauce

Am Wochenende lasse ich mich oft vom Angebot auf dem Markt inspirieren und kaufe den Rest erst danach ein. Dieses Mal landete ein großes Bund Mangold mit im Korb. Daraus habe ich für den Göttergatten und mich aus dem sonst noch im Kühlschrank befindlichen Blauschimmelkäse (Gorgonzola ginge auch, war aber nicht da) eine schnelle Sauce improvisiert, schmeckt sowohl zu Pasta als auch zu kurz gebratenem Fleisch einfach genial lecker. Probiert es doch einfach, wir waren sehr begeistert, die meiste Arbeit ist das Putzen des Gemüses, der Rest geht schnell und es lohnt sich einfach.

Zutaten

Reicht für 2-3 gemeinsam mit Pasta oder zu gebratenem Fleisch

  • 500 g Mangold
  • 3 Zwiebeln
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL brauner Zucker
  • 100 ml Weißwein
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 150 g Blauschimmelkäse
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Mangold waschen, die Stiele abschneiden und in feine Streifen schneiden. Das Grün grob hacken und extra beiseite legen. Zwiebeln schälen, würfeln.
  2. Öl in einer großen Pfanne erhitzen, darin die Mangoldstiele anschwitzen, mit dem braunen Zucker bestreuen. Nach etwa 2 Minuten Zwiebelwürfel zugeben, ebenfalls anschwitzen, danach die Mangoldblätter zugeben und zusammenfallen lassen.
  3. Weißwein ablöschen, komplett verkochen lassen, danach die Brühe aufgießen. Den Käse würfeln, zugeben und schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

19.07.15

Rezept: Sommerlicher Drei-Frucht-Aufstrich mit Tonkabohne

Sommerlicher Drei-Frucht-Aufstrich mit Tonkabohne

Wir hatten für das Wochenende eingekauft, außerdem waren die Sauerkirschen reif. Doch dann kam bei uns eine Magen-Darm-Grippe dazwischen und ich hatte bergeweise Obst, das aber verarbeitet werden musste (zuckerreife Bergpfirsiche, zu erntende Sauerkirschen, Knupper und Erdbeeren). Daraus wurde dann ein sommerlicher Drei-Frucht-Aufstrich, den wir mit Tonkabohne verfeinert hatten. Wer die nicht hat, kann auch einfach 3 Vanilleschoten mitkochen. Lasst Euch von der Menge nicht schockieren, ihr könnt es auch in geringerer Menge kochen.

Zutaten

Reicht für etwa 16 Gläser mit 200-400 ml Gläser

  • 1700 g Bergpfirsich (vorbereitet gewogen, waren 2 kg)
  • 2000 g Sauerkirschen (vorbereitet gewogen, waren etwa 2,5 kg)
  • 350 g Knupper (Süßkirschen, vorbereitet gewogen, waren 500 g)
  • 1000 g Erdbeeren (vorbereitet gewogen, waren etwa 1,2 kg)
  • 2 Bio-Zitronen
  • 1 Tonkabohne
  • 3 kg Einmachzucker 2:1

Zubereitung

  1. Pfirsich sehr gründlich waschen, putzen (schlechte Stellen entfernen!); Kerne raus, grob würfeln, in einen großen Topf geben.
  2. Sauer- und Süßkirschen waschen, Stiele weg, entkernen und mit zu den Pfirsichen geben. Tipp: Aus dem Entsteiner-Behälter den Saft aus dem Steine-Behälter mit zum Obst gießen.
  3. Die Erdbeeren putzen, halbieren, zugeben. Zitronen sehr heiß waschen, trocknen und in Stücke schneiden.
  4. Die Tonkabohne dazu reiben (mit sehr feiner Reibe), Zucker zugeben, alles vermischen, Deckel drauf und mind. 4 Stunden oder über Nacht Saft ziehen lassen.
    sommerlicher-drei-frucht-aufstrich-mit-tonkabohne-vorbereitet.jpg
  5. Unter Rühren langsam aufkochen, die Zitronenstücke dabei heraussammeln. Pürieren, Gelierprobe machen, in vorbereitete Gläser füllen, 5 Minuten auf den Deckel stellen, umdrehen und auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 1 Stunde Vorbereitungszeit + 4 Stunden Ruhezeit + 1 Stunde Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version

18.07.15

Rezept: Stachelbeerkuchen

Stachelbeerkuchen

Garten-Koch-Event Juli: StachelbeerenUnsere Mädels haben im Garten die Stachelbeeren geerntet, vom ersten Schwung (2 Äste) hatten wir sogar 1 kg. Daraus haben wir einen Stachelbeerkuchen gemacht. Allerdings war aus dem Rezept einiges nicht so klar, so dass die Haferflocken mit im Teig landeten, statt hinterher den Saft aufzufangen. Ich würde auch lieber in den Guss noch etwas Speisestärke geben, das würde alles etwas stabilisieren und sicherlich auch Saft abfangen. Vom Teig für den Boden hatten wir etwas zu viel, daraus wurden dann noch Streusel gemacht. Schmeckten allen, insbesondere meine Bäckerinnen waren stolz, so dass es mit auf den Tisch beim Blogevent von Sus gestellt werden darf.

Zutaten

Reicht für eine 26cm-Form

Für den Teig

  • 300 g Mehl (Typ 550)
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 1 Ei (M)
  • 150 g weiche Butter
  • 3 EL zarte Haferflocken

Für den Belag:

  • 1 kg Stachelbeeren
  • 2 EL Speisestärke

Für den Guss:

  • 4 Eier (M)
  • 250 g Zucker
  • 2 EL Saure Sahne
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)
  • 100 g gemahlene Mandeln, blanchiert (lt. Rezept gemahlene Haselnüsse)

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank kalt stellen.
  2. Die Stachelbeeren waschen, verlesen, mit der Speisestärke vermischen.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform einfetten.
  4. Für den Guss die Eier trennen, die Eigelbe mit dem Zucker schaumig rühren, die Saure Sahne unterrühren. Die Zitron heiß waschen, trockenreiben und die Schale zu den Eigelben reiben, unterheben.
  5. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen, den Eischnee unterheben.
  6. Den Mürbeteig in die Form drücken, dabei einen Rand formen. Die Stachelbeeren auf dem Boden verteilen. Den Guss darüber gießen, ggf. restlichen Bodenteig als Brösel darüber verteilen.
  7. Auf der 2. Schiene von unten 55 Minuten backen, dabei nach etwa 20 Minuten die Hitze auf 170°C Ober-/Unterhitze reduzieren (lieber längere Backzeit und dafür nicht so dunkel), wenn es noch nicht komplett gestockt ist, die Backzeit nochmal verlängern.
  8. Abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen, schmeckt lauwarm und kalt.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 55 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Heimwehküche Backen, S. 84

Backbuch: Heimwehküche Backen

Heimwehküche BackenIch habe mir nach längerer Buchkaufpause (ich muss ja alles umziehen) doch mal wieder ein Backbuch gegönnt. Ich liebe gerade einfache und eher bodenständige Kuchen, nicht so viel Schnickschnack. Möglichst noch mit Bildern, damit die Mädels (zumindest die Kleine) auch gut mit aussuchen können. Das erfüllt dieses Buch, sehr klassische Rezepte, jedoch in Kombinationen, die in meinen Backbüchern aktuell so noch nicht enthalten sind. Doch nun zu den Rezepten an sich:

Die Rezepte sind in folgende Kapitel untergliedert:

  • Schnelle Sonntagskuchen - überwiegend Rührkuchen mit Klassikern wie Schokoladen-, Marmor- oder Nusskuchen
  • Kaffeeklatsch und Tortenschlacht - Klassiker wie Frankfurter Kranz, Russischer Zupfkuchen
  • Sommerglück - die schönsten Obstkuchen - mit Erdbeeren, Johannisbeeren, Rhabarber
  • Süße Teilchen - Rosinenschnecken, Franzbrötchen, es bleibt klassisch
  • Weihnachtsbäckerei - auch hier die Klassiker
  • Brot und Herzhaftes aus dem Ofen - Piroggen, Brote, salziger Gugelhupf um nur meine Highlights zu nennen

Dabei gefallen mir insbesondere die Rezepte für die Obstkuchen, denn es sind wirklich Sorten, die man auch im Garten haben kann, die Rezepte klassisch und dennoch lecker. Insgesamt fallen mir beim Lesen einige kleine Schönheitsfehler auf (s, Backtemperaturen stehen wieder nur im Fließtext, Vorarbeitungszeiten - einweichen über Nacht werden nicht hervorgehoben. Das Weihnachtskapitel ist für mich verzichtbar, denn es ist für ein Grundbackbuch alleine nicht ausführlich genug, da hätte ich mir mehr Konzentration auf die Ganzjahresklassiker gewünscht und hier dann evtl mehr Auswahl oder noch weitere Variationsmöglichkeiten.
Insgesamt jedoch liebevoll aufgemacht, die Fotos ansprechend aber nicht übertrieben aufgehübscht und auch für nicht so geübte Bäcker so hinzubekommen. Das ist sicherlich auch die Zielgruppe: Menschen, die schon mal gebacken haben, auch schon ein Gefühl für Teige haben, aber einfach noch weitere Rezeptideen gesucht haben. Für Anfänger fehlen mir Hinweise für die Besonderheiten der verschiedenen Teigsorten, auch etwas mehr Auswahl in den Rezepten. Die Preis-Leistung ist fair und die getesteten Rezepte waren durchweg lecker:

Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich.

14.07.15

Rezept: Hühnerbrühe aus dem Schnellkochtopf

Hühnerbrühe aus dem Schnellkochtopf

Gerade bei kranken Kindern koche ich immer das beste aller Hausmittel: eine Hühnerbrühe, geht besonders schnell, wenn ich die im Schnellkochtopf zubereite. Denn es benötigt nicht zu viel Aufmerksamkeit und ich habe Zeit, mich um das oder die kranken Kids zu kümmern. Was übrig bleibt, friere ich ein, dann habe ich gleich Vorrat für die Zubereitung des einen oder anderen Risottos.

Zutaten

Reicht für ca 4 Liter

  • 1/2 Suppenhuhn à 1,5 kg (das Ganze hätte dann 3 kg)
  • 1/2 Sellerie
  • 4 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • (wenn Saison: 2 Petersilienwurzeln)
  • 1 Bund Petersilie (glatte)
  • 1/2 Bund Liebstöckel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 gestrichene EL Meersalz
  • 1 TL Pfeffer
  • 4 Pimentkörner
  • 3 Wacholderbeeren
  • 10 g getrocknete Pilze (hier: Steinpilze)

Zubereitung

  1. Das Suppenhuhn abspülen, in einen 8,5 Liter Schnellkochtopf geben.
  2. Das Gemüse putzen, würfeln und zugeben. Lauch in Streifen schneiden und auch in den Schnellkochtopf geben. Jetzt die Gewürze und die gewaschene Kräuter zugeben.
  3. Mit Wasser bis maximale Füllhöhe auffüllen.
  4. Deckel drauf, verschließen und bei maximaler Hitze auf 2. Ring hochkochen, dann Hitze reduzieren (3-4/9) und etwa 60 Minuten sieden lassen.
  5. Topf vom Herd nehmen und von alleine abkühlen lassen. Vorsichtig, wenn man schnell abdampft, bei Suppe spritzt es gerne aus dem Dampfventil!!
  6. Deckel auf und nochmal abschmecken. Durch ein Sieb gießen und genießen!

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 70 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version

12.07.15

Rezept: Rinderroulade mit Knödelfüllung

Rinderroulade mit Knödelfüllung

Ich war beim Metzger und die Rinderroulade sah so verlockend aus, die mussten mit - ganz unbedingt!! Die kleine Tochter wünschte sich Kartoffelknödel, da musste noch ein passendes Rezept gefunden werden. Fündig wurde ich mal wieder im www, was bei uns perfekt passte, da immer noch Brötchen vom Richtfest verarbeitet werden mussten (wie aktuell meine Einträge aktuell wieder sind ... *schäm*). Das Rezept war genial lecker; nur die Garzeit ist im Rezept viel zu lang, die Füllung verhindert aber völliges Austrocknen. Ich habe sie schon kürzer angegeben. Meine Mädels bevorzugten dann aber die Sauce, die war echt der Hammer, obwohl ich erst Sorge hatte, ob der Espresso-Geschmack zu dominant wird, aber es ist absolut rund!!

Zutaten

Für 4 Personen

Für die Rouladen mit Füllung

  • 2 altbackene Brötchen
  • 1 Zwiebel
  • 25 ml Sonnenblumenöl
  • 3 Stiele Petersilie
  • 10 g getrocknete Tomaten
  • 20 g Kalamata (schwarze) Oliven ohne Stein
  • 1 Ei (L)
  • 50 ml Milch (bei uns 125 ml nötig!)
  • 10 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Karotte
  • 4 Rinderrouladen, dünn geschnitten
  • 4 TL Senf
  • 4 dünne Scheiben durchwachsener Speck

Für die Sauce

  • 300 g Zwiebeln
  • 1 Karotte
  • 150 g Knollensellerie
  • 25 ml Sonnenblumenöl
  • 3 TL Espresso-Bohnen
  • 1 TL Tomatenmark
  • 150 ml Portwein (möglichst roter)
  • 150 ml Rotwein
  • 400 ml Rinderfond
  • Salz
  • 6 Stiele Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • Pfeffer
  • 20 g Butter

Zubereitung

  1. Zunächst die Rouladen vorbereiten, dafür die Brötchen fein hacken und in eine Schüssel geben.
  2. Zwiebel schälen, fein hacken, im Sonnenblumenöl glasig anschwitzen, vom Herd nehmen, Milch zugeben und etwas abkühlen lassen. Petersilie waschen, trockenschütteln, fein hacken, zu den Brötchen geben.
  3. Tomaten und Oliven fein hacken, zu den Brötchen geben. Ei ebenfalls zu den Brötchen geben, Zwiebelmilch zugeben, Parmesan darüber reiben und alles vermengen, etwa 20 Minuten ruhen lassen. Die Karotte für die Füllung schälen, in der Länge so zuschneiden, dass sie gut in die Rouladen passen, und dann jeweils achteln.
  4. In der Zwischenzeit das Gemüse für die Sauce putzen, die Rouladen auf ein Brett legen (bei mir 2 Bretter), salzen, pfeffern und mit Senf bestreichen.
  5. Die Füllung nochmal abschmecken. Jetzt die Rouladen mit den Speckscheiben belegen. Die Knödelfüllung darauf verteilen, jeweils 2 Karottenstifte am Rand auflegen, zusammenrollen und mit Küchengarn fixieren.
    Rinderroulade mit Knödelfüllung
  6. Rinderroulade mit Knödelfüllung gerollt
    In einem großen Topf jetzt in dem Öl die Rouladen einzeln von allen Seiten scharf anbraten, jeweils warten, bis sich die Roulade von alleine löst, ehe gewendet wird. Die angebratenen Rouladen beiseite legen.
  7. Danach das Gemüse ebenfalls in dem Topf anschwitzen, die Espressobohnen zugeben, mit dem Tomatenmark gemeinsam anrösten. Mit Port- und Rotwein ablöschen, aufkochen lassen und kurz einreduzieren. Dann mit dem Rinderfond aufgießen, salzen und die Rouladen wieder einlegen.
  8. Bei kleiner Hitze (3-4/9) bei geschlossenem Decke für 50 Minuten sieden lassen. Thymian und Lorbeer zugeben und für weitere 10 Minuten sieden lassen.
  9. Rouladen herausheben, einzeln in Alufolie wickeln und im Ofen bei 60°C Ober-/Unterhitze ruhen lassen. Die Sauce aufkochen und einkochen lassen auf etwa die Hälfte des Volumens.
  10. Durch ein Sieb abgießen, Butter zugeben und nochmal abschmecken, aufmixen und gemeinsam mit den Rouladen servieren.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: hier

10.07.15

Rezept: Spinat-Lachs-Lasagne

Spinat-Lachs-Lasagne

aktuell bekommt man so wunderbaren frischen Blattspinat, im Laden hatte ich frischen Lachs bekommen. Meine Mädels allerdings wünschten sich dringend Pasta, was lag näher als eine Spinat-Lachs-Lasagne. Am langwierigsten ist das Putzen des frischen Spinats, der Rest ist schnell vorbereitet. Dabei noch relativ leicht und ein schönes Sommeressen.

Zutaten

Reicht für 6 Personen

  • 600 g Lachsfilet, ohne Haut
  • 1 kg Blattspinat frisch (oder 500 g TK)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zwiebeln
  • 200 g Feta
  • 150 g Gouda (oder Emmentaler)
  • 30 g getrocknete Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2 EL Olivenöl
  • 150 g Saure Sahne
  • 6 (-8= Lasagneplatten ohne Vorkochen (je nach Formgröße)
  • 4 EL Pinienkerne (optional)

Zubereitung

  1. Den Lachs nochmals entgräten, in Würfel schneiden, beiseite stellen.
  2. Den Spinat sehr gründlich waschen und putzen, abtropfen lassen, grob hacken. Knoblauch und Zwiebeln schälen, fein hacken. Feta würfeln, beiseite stellen, Käse reiben. Tomaten fein hacken. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze
  3. In einer großen Pfanne das Öl erhitzen, darin den Knoblauch- und Zwiebelwürfel glasig anschwitzen, den Spinat portioniert zugeben und zusammenfallen lassen, Tomaten zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat pikant abschmecken.
  4. Die Lachswürfel salzen und pfeffern.
  5. In eine große Form jetzt einige Lachswürfel geben, Spinat dazu, 1/3 der Sauren Sahne darüber klecksen, 1/3 der Fetawürfel darüber streuen, dann eine Lage Lasagneblätter. Schichtweise wiederholen, oben mit Lachs-Spinat-Feta und Saurer Sahne abschließen. Spinat-Lachs-Lasagne
  6. Den geriebenen Käse darüber streuen. Wer mag, streut noch Pinienkerne darüber (weggelassen).
  7. Auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten garen.

Zubereitungszeit: mit frischem Spinat etwa 45 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: recht einfach, macht was her

Quelle: hier

7.07.15

Rezept: Spaghetti mit Blattspinat

Spaghetti mit Blattspinat

Ich liebe Blattspinat, abend improvisiere ich oft ein schnelles Abendessen. Dafür wird Blattspinat schnell mit Zwiebeln und Knoblauch angeschwitzt, dazu Sahne und Parmesan - fertig sind die Spaghetti mit Blattspinat. Variiert werden kann es noch, wenn man rasch etwas Gorgonzola mit in der Sauce schmilzt. Einfach und lecker, also gleich ein guter Beitrag zu Auf die Nudel - fertig Pasta von Siasoulfood. Schmeckt insbesondere meinem Mann und mir, meine Kinder möchtenes leider immer nur püriert.

Zutaten

Reicht für 2

  • 500 g Blattspinat
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g Spaghetti
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 100 ml Sahne
  • 100 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Spinat gründlich waschen, die Blätter abtrennen, nochmal waschen, trockenschütteln, grob hacken.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken. Spaghetti nach Anleitung in reichlich Salzwasser kochen.
  3. In einer großen Pfanne Zwiebel und Knoblauch glasig anschwitzen, den Spinat zugeben, zusammenfallen lassen. Deckel weg, Flüssigkeit verkochen lassen. Vom Herd nehmen.
  4. Parmesan darüber reiben, Sahne zugeben, alles vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Vom Nudelwasser 1 Tasse abnehmen, dann abgießen. Die Spaghetti unter den Spinat mischen, nochmals abschmecken, ggf. mit etwas Nudelkochwasser binden.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

6.07.15

Rezept: Zitroniger Kräuterquark

zitroniger Kräuterquark

Jetzt bei der Hitze brauchen wir leichte Rezepte. Meine Große hatte auf dem Markt wieder eingekauft und sich auch das Rezept ausgedacht. Ich hatte ihr einfach bei der Auswahl der Kräuter freie Hand gelassen. Also wurde frei improvisiert und auch das Kräuterhacken schafft sie mit 7 Jahren schon echt gut. Schmeckte allen, die neuen Kartoffeln mit Kräuterquark. Ich habe noch einen schnellen gemischten Salat gemacht. Einfach und lecker, manchmal kann gute Küche so einfach sein.

Zutaten

Reicht für 4

  • 500 g Magerquark
  • 250 g Naturjoghurt mit 1,5% Fett
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Bund Zitronenmelisse
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1/2 Bund Oregano
  • 2 EL Leinöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Magerquark mit Joghurt mit dem Handrührer auf kurzer Stufe schnell verrühren.
  2. Alle Kräuter waschen, trockenschütteln und die Blätter abstreifen. Alles fein hacken, zum Quark geben.
  3. Die Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale abreiben, zum Quark geben. Jetzt die Zitrone halbieren und den Saft einer halben Zitrone mit zum Quark geben. Alles mit dem Leinöl verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Kurz durchziehen lassen, nochmal abschmecken und zu Kartoffeln servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeitszeit (mit Kind)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Version meiner Tochter

3.07.15

Rezept: Gegrillte Zucchini

Gegrillte Zucchini

Wir haben mal wieder gegrillt, dieses Mal gab es außerdem noch gegrillte Zucchini. Dazu haben wir Zucchinis mit Olivenöl und Thymian aromatisiert und dann über direkter Hitze kurz gegrillt, so dass die Scheiben gerade noch Biss hatten aber dennoch ein schönes Grillmuster bekamen. War wirklich genial lecker, einfach und dennoch superlecker, kann perfekt vorbereitet werden.

Zutaten

Reicht für 4 als Beilage vom Grill

  • 500 g Zucchini
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Meersalz, grob
  • 1 TL Thymian, getrocknet

Zubereitung

  1. Zucchini putzen, Strunk entfernen, längs in 0,5-1 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. In einer Schüssel Olivenöl mit Meersalz und Thymian verrühren, die Zuccinischeiben darin wenden und etwa 30 Minuten marinieren lassen.
  3. Über direkter Hitze von jeder Seite 3-5 Minuten grillen (je nach Dicke).

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 10 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version eines Klassikers

1.07.15

Rezept: Blumenkohlsuppe

Blumenkohlsuppe

http://amorundkartoffelsack.blogspot.de/2015/06/koch-die-tute-ohne-tute.htmlAuch wenn es vom Wetter jetzt nicht mehr passt, möchte ich unbedingt noch die Blumenkohlsuppe vorstellen, die ich letzte Woche gekocht hatte. Blumenkohl hat ja endlich wieder Saison, so wie so viele andere Gemüsesorten. In meiner Kindheit gab es Suppen überwiegend aus der Tüte: Wasser kochen, Tüte rein, fertig. Ganz selten haben wir Suppen selber gemacht. Da blieb damals nicht so viel Zeit. Wir haben gar keine Tüten in unserem Haushalt, wenn ich Zeit habe, dann koche ich immer große Portionen, die ich dann einfriere, so geht es dann im Zweifel auch richtig schnell.
Doch zurück zur Suppe: Hier dann selbst gekocht, mit echtem Blumenkohl, abgeschmeckt mit Fenchel, etwas Weißwein: leicht und lecker!! Schmeckt aufgewärmt auch noch richtig lecker! Insgesamt viel, viel besser als das Fertigprodukt, weswegen ich die Suppe unbedingt noch zum Koch die Tüte ohne Tüte von Amor und Kartoffelsack beisteuern wollte. Danke für das schöne Thema!!

Zutaten

Reicht für 4 als Abendessen

  • 3 Schalotten (nur Zwiebeln gehabt)
  • 500 g Blumenkohl (ein kleiner Kopf)
  • 20 g Butter
  • 1 TL Fenchelsaat
  • Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 50 ml Weißwein
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Schlagsahne
  • Pfeffer
  • Olivenöl (nach Belieben)

Zubereitung

  1. Schalotten (oder Zwiebeln) schälen, fein hacken. Blumenkohl putzen, in Röschen schneiden.
  2. Butter in einem großen Topf zerlassen, darin die Zwiebelwürfel mit der Fenchelsaat glasig anschwitzen, Blumenkohl zugeben, salzen und Zucker zugeben und nochmal anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen und komplett einkochen lassen. Dann mit der Gemüsebrühe aufgießen. Deckel drauf und 20 Minuten bei mittlerer Hitze (4/9) köcheln lassen.
  3. Zuletzt die Sahne zugeben, pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Tellern verteilen und wer mag träufelt noch etwas Olivenöl darüber.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Tim Mälzer - Greenbox, S. 108

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