« März 2015 | Main | Mai 2015 »

28.04.15

Rezept: Schweinesteaks in Senfmarinade

Schweinesteaks in Senfmarinade

Ehe jetzt der Mai und damit auch endgültig die Grillsaison startet, möchte ich jetzt mal etwas mehr unsere vielen getesteten und für genial lecker befundenen Grillrezepte vorstellen: hier haben wir Schweinesteaks beim Metzger eingekauft und diese in einer schnell zusammengerührten Senfmarinade aromatisiert. Da muss man keine fertig marinierten Steaks nehmen, die oft doch nicht schmecken. Die Marinade ist perfekt für Schweinesteaks geeignet, perfekt vorzubereiten, die Marinade kann am Vortag zusammengerührt werden, die Steaks brauchen im Kühlschrank 1-3 Stunden. Probiert es doch mal!! Habt Ihr noch tolle Marinadenrezepte? Dann gerne in den Kommentaren!
PS: Gegrillt wurde hier übrigens auf dem sehr, sehr einfachen Grill unserer Eltern

Zutaten

für etwa 150 ml Marinade, reichte bei uns für 6 Steaks

  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL extra scharfen Senf (z.B. kreolischen)
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Rotweinessig
  • 2 TL Worcestersauce
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL grobes Salz
  • 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem:

  • 6 Schweinesteaks, vom Metzger fertig schneiden und vorbereitet

Zubereitung

  1. Knoblauch schälen, sehr fein hacken. Mit den restlichen Zutaten in einer kleinen Schüssel vermischen.
  2. Die Steaks von allen Seiten damit einpinseln, abgedeckt im Kühlschrank 1-3 Stunden (nicht länger, sonst schmeckt man nur noch Marinade!!) marinieren lassen.
  3. Steaks Raumtemperatur bekommen lassen, ehe sie über direkter Hitze von jeder Seite 2 Minuten gegrillt werden und dann noch etwa 5-10 Minuten über indirekter Hitze ziehen lassen
    (oder wenn wie bei meinen Eltern gegrillt wird: von einer Seite grillen, bis oben Fleischsaft austritt, dann 1x wenden und von der anderen Seite fertig garen. Schwein ist perfekt, wenn es auf Fingerdruck die gleiche Konsistenz wie der Daumenballen bei abgespreiztem Daumen hat).

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 1-3 Stunden Marinierzeit + Grillzeit

Schwierigkeit: extrem einfach

Quelle: Webers Grillen - Rezepte für jeden Tag, S. 36

Für alle neugierigen: ganz links sind Spieße vom Metzger meiner Eltern und noch Nürnberger für meine Mädels...

27.04.15

Rezept: Bärlauch-Rührei

Bärlauch-Rührei

Bei meinen Eltern hätte man die Bärlauch-Zeit wieder nutzen können, hier musste ich mit dem Angebot auf dem Markt vorlieb nehmen. Da die Zeit jetzt schon fast wieder vorbei ist, nochmal was ganz schnelles zum Frühstück, damit ich es nicht vergesse. Ich habe daraus zum Frühstück mal wieder Rührei mit Bärlauch. Im Prinzip so ähnlich, allerdings habe ich Sahne durch Milch ausgetauscht. Mal wieder lecker, ein schönes Frühlingsfrühstück.

Zutaten

Für 4 zum Frühstück

  • 4 Eier (L)
  • 50 ml Milch
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Bund Bärlauch
  • 2 EL Pflanzenöl

Zubereitung

  1. Die Eier in einer Schüssel mit der Milch verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Den Bärlauch gründlich waschen, trockenschütteln, Stiele entfernen, fein hacken.
  3. Eine Pfanne erhitzen, darin das Öl erwärmen, die Hitze auf mittlere Hitze reduzieren, die verquirlten Eier in die Pfanne geben. Sobald die Eier anfangen zu stocken, den gehackten Bärlauch darüber streuen. Dann immer vorsichtig von außen nach innen schieben. Nicht zu viel rühren, das macht das Rührei trocken.
  4. Rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version

24.04.15

Rezept: Blumenkohl-Spätzle-Pfanne

Blumenkohl-Spätzle-Pfanne

Wenn man so wie wir eigentlich immer Spätzle im Tiefkühl lagert (wir kochen die immer für etwa 20 und frieren portioniert ein), dann geht dieses Rezept wirklich schnell! Doch ich musste mal wieder etwas ändern, ich hatte kein Taleggio, passt aber auch gar nicht, es ist durch die Gewürze eher orientalisch angehaucht - was zu den Spätzle auch gut passt. Aber es ist mir eindeutig zu trocken, auch wenn der Käse geschmolzen ist. Wir haben es mit Saurer Sahne probiert, auch nicht so prickelnd, aber mit Kokosmilch, da könnte es großartig passen! Das wäre unser Vorschlag für das nächste Mal! Denn es ist perfekte Feierabendküche, schnell und dennoch lecker!

Zutataten

Reicht für 3 zum Sattessen

  • Spätzle, etwa 300 g
  • 1 großer Blumenkohl (etwa 500 g)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 TL Curcuma
  • 3 Pimentkörner
  • 3 Kapseln Cardamom
  • 1/2 TL Kumin (Kreuzkümmel)
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Dose Kokosmilch (hier: 150 g Saure Sahne)
  • lt. Rezept: 180 g Taleggio

Zubereitung

  1. Die Spätzle ggf. auftauen.
  2. Blumenkohl putzen, waschen, in Röschen schneiden und in Salzwasser sehr bissfest garen (hier: Schnellkochtopf: 2. Ring 3 Minuten, abgedampft und geöffnet). Die Zwiebeln schälen, halbieren, in feine Streifen schneiden.
  3. Die Gewürze in einem Mörser zerstoßen, dabei die Kapseln vom Kardamom nach dem Öffnen entfernen, nur die inneren Körner verwenden.
  4. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Spätzle darin kurz anschwenken, herausnehmen und warm stellen, ebenso die Zwiebelstreifen braun anbraten und herausnehmen und warm halten.
  5. Jetzt die Gewürze in dem Öl erhitzen, die Blumenkohlröschen darin kurz anschwenken, die Spätzle wieder zugeben und alles vorsichtig vermengen. Zuletzt die Kokosmilch zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, reibt noch Taleggio darüber und lässt ihn schmelzen.
  6. Ich habe noch etwas Grün von Frühlingszwiebeln darüber gestreut.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: hier

23.04.15

Rezept: Chicoreegratin vegetarisch

Chicoreegratin vegetarisch

Ich bin gerade echt erstaunt, dass ich eines unserer klassischen Winterrezepte noch gar nicht auf meiner Seite vorgestellt habe. Also noch schnell, ehe jetzt der Frühling so richtig durchbricht: Chicoree schmeckt nämlich gegart deutlich anders als im rohen Zustand. Wer nicht vegetarisch essen möchte: noch jeweils eine Scheibe Lachsschinken um den Chicoree wickeln, gibt noch eine feine Würze dazu. Wir essen dazu immer einfach nur Kartoffeln, wir finden es zumindest genial lecker!

Zutaten

Reicht für 2-3 je nach Hunger

  • 500 g Chicoree mit 3 Stauden
  • 3 Eier (M)
  • 200 g Saure Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 100 g Käse (Emmentaler, Gouda oder Bergkäse je nach Geschmack)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Chicoree längs halbieren, Strunk heraus schneiden, mit der Schnittfläche nach unten in eine Form legen. Für den Guss die Eier mit Saurer Sahne verquirlen und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Den Guss über den Chicoree gießen.
  3. Käse reiben und über das Gratin streuen. Auf der 2. Schiene von unten 40 Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: sehr einfach

Quelle: eigene Version

22.04.15

Rezept: Sandwaffeln

Sandwaffeln

Bei uns gibt es ja regelmäßig Waffeln und auch Sandwaffeln als Klassiker darf hier natürlich nicht fehlen. Schmecken insgesamt etwas feiner und insgesamt sehr klassisch. Kann mit allem garniert werden, einfach nur lecker. Wurde vom Kind auch extra fotofein garniert.

Zutaten

Reicht für etwa 8 Waffeln

  • 200 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 4 Eier (M)
  • 150 g Mehl (Typ 405)
  • 100 g Speisestärke
  • nach Belieben 2 El Kirschwasser oder Cognac (weggelassen)

Zubereitung

  1. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, jedes Ei einzeln unterrühren.
  2. Mehl mit Speisestärke mischen und portionsweise unterrühren.
  3. Die Waffeln einzeln ausbacken.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Waffeln, S. 12

18.04.15

Kinderspiel: Monstersnack

MonstersnackIch hatte schon vor einiger Zeit dieses kleine Spiel gekauft, das die Kleine jetzt vom Osterhasen bekommen hatte. Denn nicht nur große Kinder, auch kleine Monster haben Hunger. Dieses Monster möchte gefüttert werden - wie nah an den Empfehlungen der dgem, da war ich selber überrascht. Denn es möchte zwar 6x am Tag etwas trinken, aber nur 1x am Tag naschen. Dann noch viel Obst und Gemüse und nur wenig Fleisch. Was das Monster futtern möchte, wird in einer Pyramide auf den Karten nochmal gezeigt und dann wird reihum gelegt. Zu Beginn bekam jeder 3 Karten auf die Hand, von denen immer eine offen gezeigt und angesagt, jedoch verdeckt gelegt wird. Also muss man sich noch merken, was alle anderen gelegt haben. Denn wird ein zweites Bonbon gefüttert, muss man rasch "Futterstop" rufen, damit das kleine Monster keine Bauchschmerzen bekommt.

Hatte man recht, bekommt man einen Siegpunkt in Form einer Karotte, rief man falsch, so bekommt der Kartenleger einen Punkt. Schnell mischen, neu austeilen und dann wieder füttern. Wer zuerst 3 Karotten hat, gewinnt das Spiel.

Überrascht war ich, wie toll die Kinder es finden, dem Monster zu viel Naschen zu verbieten und wie selbstverständlich sie die Empfehlungen annehmen und das auch auf sich übertragen. Dabei muss man sich echt eine Menge merken und für mich ist das fast schon Gedächtnistraining.

Insgesamt ein nettes kleines Spiel, das auch in der Handtasche mitgenommen werden kann, eine einzelne Runde dauert je nach Tempo der Kinder so 3-5 Minuten, man braucht nur einen Tisch oder eben auf dem Boden im Kreis zu sitzen, schon kann es losgehen. Das Spiel ist leider nur noch als Restposten oder gebraucht im Handel oder bei Amazon erhätlich.

17.04.15

Rezept: Hähnchenschenkel mit Pastinaken

Hähnchenschenkel mit Pastinaken

Ehe jetzt der Frühling so richtig durchstartet kommt jetzt nochmal eines unserer Winterrezepte, das wir wirklich total lieben. Meine Mädels haben dadurch die Pastinaken erst kennen gelernt. Wer will, kann auch einen Teil der Pastinaken durch Petersilienwurzeln ersetzen. Probiert es doch, es ist wirklich genial lecker!

Zutaten

Reicht für 4

  • 1 kg Pastinaken
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Rubensirup
  • 200 ml Apfelsaft
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Rosmarin
  • 4 Hähnchenschenkel mit Ober- und Unterkeule

Zubereitung

  1. Die Pastinaken schälen, würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Sonnenblumenöl in einem Bräter erhitzen und das Gemüse darin anschwitzen. Salzen, pfeffern und mit dem Rübensirup etwas karamellisieren lassen. Mit dem Apfelsaft ablöschen und Thymian und Rosmarin zugeben.
  3. Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Von den Hähnchenschenkeln das überschüssige Hautfett entfernen, dann am Gelenk und auf der Oberkeule jeweils einmal einschneiden, salzen, pfeffern und auf das Gemüse legen.
  5. Im Ofen für 45-50 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

15.04.15

Rezept: Bananen-Apfel-Kuchen

Bananen-Apfel-Kuchen

Ich habe mal wieder für die Kollegen auf Arbeit gebacken. Entschuldigt das schlechte Foto, aber das andere war noch unschärfer. Der Kuchen selber war lecker, fluffig und ist großartig, wenn Bananen und Äpfel rumliegen und gegessen werden sollen. Schnell gerührt und mal was anderes. Kam gut an und war schnell aufgegessen.

Zutaten

Reicht für eine 25-cm-Kastenform

  • 75 g Rosinen
  • 4 EL Apfelsaft
  • 1 Bio-Zitrone
  • 225 g Mehl (Typ 405) + Mehl zum Bestäuben der Form
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 170 g brauner Rohrzucker
  • 120 g Butter + Fett für die Form (Margarine geht auch gut)
  • 1 kleiner Apfel
  • 1 große Banane
  • 1 Ei (M)

Zubereitung

  1. Rosinen in Apfelsaft etwas einweichen. Die Zitrone heiß abwaschen, trocknen. Die Form fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Mehl mit Backpulver, Salz mischen. Die Zitronenschale abreiben und zum Mehl geben. Zucker untermischen, dann die Butter rasch mit den Knethaken unterrühren, bis der Teig ganz bröselig ist.
  3. Dann die Zitrone halbieren, Saft auspressen, 3 EL abmessen.
  4. Die Banane mit einer Gabel zermusen, mit dem Zitronensaft mischen.
  5. Den Apfel waschen, schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und mittelgrob raspeln (habe die mittlere Reibe genommen), unter das Bananenmus mischen. Die Rosinen abgießen.
  6. Apfel-Bananen-Mischung mit Rosinen und Ei zum Teig geben, alles rasch vermengen.
  7. In der gefetteten Kastenform etwa 60 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Obstkuchen, S. 33

13.04.15

Rezept: Griechischer Osterkranz

Griechischer Osterkranz

Bei uns gab es an Ostern diesen griechischen Osterkranz. Wir schätzen ja inzwischen die schwedische Eigenart, Kardamom mit in den Teig zu backen, also waren meine Kinder auch Anis gegenüber aufgeschlossen. Aber der Anis wird uns nicht nachhaltig begeistern. Der Teig ist schön fluffig, aber das nächste Mal nehmen wir wieder Kardamom. Das Rezept haben wir ohnehin sehr abgewandelt. Die Form war bei uns mit 28 cm sehr ausgelastet, 32 cm wäre zu groß gewesen. Auch die Ofentemperatur haben wir angepasst, genauso wie die Backzeit. Ich habe Euch unten die Änderungen schon angegeben, denn schlecht ist es nicht. Einfach probieren!

Zutaten

Reicht für eine 28-cm-Kranzform

  • 750 g Weizenmehl (Typ 405 oder 550)
  • 1 Würfel Hefe (42g)
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 3 gehäufte EL Zucker
  • 1 TL Anis-Samen
  • 3 Eier (M)
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)

außerdem:

  • Fett für die Form
  • Sahne zum Bestreichen
  • 2 EL Hagelzucker

Zubereitung

  1. Das Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine sieben, eine Vertiefung hinein drücken. Die Milch hinein gießen und die Hefe hinein bröseln.
  2. Zucker am Rand verteilen. Mit einem Tuch abdecken, bis die Hefemilch anfängt, erste Blasen zu schlagen. In der Zwischenzeit den Anis im Mörser fein mahlen und die Zitrone heiß abwaschen und trocknen.
  3. Sobald die Milch Blasen schlägt, Eier, gemahlenen Anis zugeben. Die Zitrone dünn so abreiben, dass nur das Gelbe abgerieben wird, mit zum Mehl geben.
  4. Jetzt in der Küchenmaschine erst langsam und dann für etwa 3 Minuten auf höchster Stufe und danach nochmal langsam für ca 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
  5. Mit einem Küchentuch abdecken und entweder in einer Plastikschüssel über Nacht oder im Raum etwa 2 Stunden gehen lassen. Sobald sich das Volumen deutlich vergrößert hat, die Form einfetten.
  6. Sollte der Teig im Kühlschrank gegangen sein, ihn aus dem Kühlschrank nehmen und wieder Raumtemperatur annehmen lassen. Dann alles zu einem Strang verkneten und daraus einen Ring formen, in die Springform legen. Alles nochmal abgedeckt mindestens 1 Stunde gehen lassen.
  7. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  8. Auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten backen. Den Ofen an lassen, den Kranz aus der Form lösen und auf einem Backrost würzen. Mit Sahne (oder alternativ 1 Eigelb) bestreichen und mit dem Hagelzucker bestreichen. Für weitere 10 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 2 Stunden Arbeits- + 6 Stunden Ruhe- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: langwierig aber einfach

Quelle: Brot und Brötchen, S. 68

12.04.15

Kinderbuch: Die kleine Ballerina und die Funkelfeen

Die kleine Ballerina und die FunkelfeenUnsere Große liebt das Lesen, doch am Anfang braucht es einfach noch einen Großen, der schwierige Buchstaben erklärt oder bei komplizierten Wörtern nochmal hilft. Ein ganzes Erstleserbuch war für sie zu viel. Nach einigen Büchern war dann dieses Buch ein perfekter Übergang: Nach 1-2 Seiten in normaler Schrift für den Großen folgt eine Doppelseite mit viel Bild und Fibelschrift für den stolzen Erstleser. Am Ende jeden Kapitels eine kleine Frage zum Leseverständnis. Für uns der perfekte Übergang zum komplett eigenständigen Lesen.

Dabei ist dieses Buch aus der Bücherbär-Reihe ein perfektes Mädchen-Buch: Lotte hat Geburtstag und liebt Glitzer, sie wünscht sich zum Geburtstag alles mit Glitzer doch oh weh - es gibt keine Glitzersachen mehr, obwohl sich ihre Mutter Mühe gegeben hat. Abends wollen dann auch noch zwei kleine Feen ihre Ballettschuhe stehlen. Die nehmen sie dann mit in das Funkelland, wo sie den Feen hilft, ihre Schuhe zurück zu bekommen. Niedlich geschrieben und sowohl von der Idee als auch von der Geschichte perfekt für kleine 6-7-jährige Mädchen. Meine liebt diese Geschichte!

Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhätlich.

10.04.15

Kochbuch: Spargel

GU - SpargelIch habe mir seit längerem mal wieder ein Spargel-Buch gegönnt, weil ich die meisten Rezepte aus meinen Büchern, die ich spannend fand, schon gekocht hatte. Beim Blättern überzeugte mich dieses Büchlein durch viele vegetarische bzw. die spannend klingenden Saucen-Rezepte. Also durfte es bei uns einziehen. Doch ich bin inzwischen etwas gespalten, denn gerade das spannend klingende Rezept für Spargel-Kartoffel-Curry überzeugte so gar nicht. Doch zunächst zur Einteilung:

Nach einer gewohnten Einsteig in Warenkunde gibt es für ungeübte Köche noch eine kleine Übersicht über Kaufen oder die verschiedenen Arten der Zubereitung. Die Rezepte selber sind in vier Kapitel unterteilt:

  • Vorspeisen und Suppen - neben Suppen auch Salatrezepte
  • Saucen zum Spargel - für mich das spannendste Kapitel, es gibt doch mehr als Hollondaise (die auch nicht fehlt), klingen einfach und lecker
  • Mit Fisch und Fleisch - Klassiker, die so ähnlich auch in anderen Büchern stehen
  • Spargel vegetarisch - Pasta, Pizza, eher italienisch angehaucht

Ich habe noch keine abschließende Meinung, eigentlich mag ich die Rezepte von Cornelia Schinharl, aber hier sind einige nicht ganz so gelungen, schade!! Geeignet insbesondere für Menschen, die eher Einsteiger sind und noch nicht so viele Kochbücher haben, sonst wiederholt sich doch vieles. Hier aber alles gut beschrieben und insbesondere für Kochanfänger gut geeignet. Ich habe daraus schon vorgestellt:

Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich.

6.04.15

Rezept: Brathähnchen vom Kugelgrill

Brathähnchen vom Kugelgrill

Ostern hatten wir schönes Wetter und die Große wünschte sich schon lange sehnsuchtsvoll mal wieder Brathähnchen, das sie auch am Samstag gleich auf dem Markt einkaufen durfte. Ich habe eine schnelle Marinade improvisiert und der Göttergatte hat sich selber übertroffen. Wir hatten uns selber den Geflügelhalter von Weber gekauft. Klasse, weil wir uns die verzweifelte Suche nach Bierdosen sparen, das Öl und die abtropfende Marinade auffängt und der Grill dadurch etwas sauberer bleibt. Funktioniert zumindest großartig und wir waren total davon begeistert!

Zutaten

Reicht für 4

  • 1 Brathähnchen mit 1,5 kg
  • 1 Bio-Zitrone
  • 80 ml Olivenöl
  • 1 EL Meersalz
  • 2 TL Piment d´espelette
  • 2 EL Currypulver
  • 1 EL Thymian, getrocknet
  • 1 EL Rosmarin, getrocknet
  • 2 EL Paprikapulver, rosenscharf
  • 50 ml Bier nach Belieben

Zubereitung

  1. Brathähnchen abspülen, trockentupfen innen und außen. Mit dem Finger vorsichtig von der Hals und der Bauchöffnung aus, die Haut vom Fleisch lösen. Das geht mit dem Finger tatsächlich am besten. Dabei darauf achten, dass die Haut nicht einreißt!! Dabei auch bei den Schenkeln die Haut lösen.
  2. Die Zitrone heiß waschen, abtrocknen.
  3. Für die Marinade die restlichen Zutaten außer dem Bier in einer Schüssel verquirlen. Jetzt mit einem Pinsel (oder mit den Fingern) etwa 2/3 der Marinade unter der Haut verteilen, das restliche Drittel innen im Brathähnchen verteilen. Sollte jetzt noch Marinade übrig sein, ggf. außen das Hähnchen insbesondere bei den Flügeln damit einreiben.
  4. Bier in den Halter geben, die Zitrone in das Hähnchen stecken, das Hähnchen auf den Halter stecken. Die Keulen mit einem Küchengarn festbinden.
  5. Den Grill für indirekte Hitze vorbereiten: etwa 220°C im Deckethermometer.
  6. Das Hähnchen für 75 Minuten indirekt beim geschlossenen Deckel grillen. Bei uns lag am Schluss die Temperatur bei 200°C (lt. Deckelthermometer). Etwa alle 15 Minuten mit dem gesammelten Sud bestreichen.
  7. Das Hähnchen noch mind. 10 Minuten ruhen lassen, ehe es aufgeschnitten und serviert wird.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 75 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: anspruchsvoller, man sollte schon etwas Übung beim indirekten Grillen haben

Quelle: eigenes Rezept, Zeit vom Göttergatten

Archiv