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28.02.15

Kinderbuch: Der kleine Drache Kokosnuss auf der Suche nach Atlantis

Der kleine Drache Kokosnuss auf der Suche nach AtlantisMeine Mädchen lieben den Kleinen Drachen Kokosnuss. Jetzt ist meine Große ja in die Schule gekommen und ein ganzes Buch ist für die kleinen Erstleser ja noch ganz schön viel. Hier lesen zwei gemeinsam. In normaler Schrift der "Große" und in Fibelschrift dann kleine Abschnitte für den stolzen Erstleser. Der Stolz auf die ersten gemeinsamen Sätze ist wirklich schön. Schwierigere Passagen darf der Große lesen, damit die Geschichte etwas Fahrt aufnimmt und auch komplexeres erzählt werden darf. Doch sobald es richtig spannend ist, kommt das Kind wieder mit 1-3 Sätzen dran. So lesen Kinder etwa 1/4 der Geschichte. Perfekt für die ersten Leseschritte.

Auf der Suche nach Atlantis hat Kokosnuss von seinem Opa eine Karte bekommen, die Atlantis anzeigt. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Matilda, das Stachelschwein möchte er Atlantis entdecken. Doch zuerst muss ein Transportmittel gefunden werden, das dann natürlich auch noch Material für den Antrieb braucht. Zuviel will ich nicht verraten, denn die Geschichte ist wirklich wunderschön geschrieben und spricht Jungs und Mädchen gleichermaßen an. Ein Buch, das wir zuerst als Vorlesebuch genutzt haben und jetzt die Große gerne mit vorliest.

Das Buch ist überall im Buchhandel oder bei Amazon erhältlich.

27.02.15

Rezept: Seelachs mit Spinat überbacken

Seelachs mit Spinat überbacken

Wir hatten Seelachs geholt, doch spontan sollte es etwas aus dem Ofen geben. Also haben wir den Seelachs mit Spinat überbacken. Meine Mädels waren direkt begeistert, so lecker kann ein gesundes Essen schmecken!!

Zutaten

Reicht für 4

  • 1 Seelachsfilet à 800 g
  • 250 g Blattspinat (TK)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 100 g Frischkäse (natur)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100 g Cocktail-Tomaten

Zubereitung

  1. Den Seelachs mit Salz und Pfeffer abspülen, trockentupfen und in eine Auflaufform legen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Spinat auftauen lassen und gut ausdrücken. Etwas hacken. Knoblauch und Zwiebeln schälen, fein hacken.
  3. In einer Pfanne das Öl erhitzen, darin Zwiebeln udn Knoblauch glasig anschwitzen, Spinat zugeben. Ggf. austretendes Wasser verkochen lassen. Frischkäse einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat sehr pikant abschmecken.
  4. Den Fisch mit Salz und Pfeffer würzen. Dann die Spinatmasse darauf verteilen. Die Tomaten waschen, halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf dem Spinat verteilen.
  5. Im Ofen auf der 2. Schiene von unten 40 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version

24.02.15

Rezept: Wirsingrahmgemüse

Wirsingrahmgemüse

Wirsing wird einfach unterschätzt. Hier mal in einer pikanten Beilage. Genial lecker! Hier mal als Beilage zu leckerem Kartoffelpüree und Bratwurst oder... Einfach probieren!

Zutaten

Reich für 4 als Beilage

  • 1/2 Kopf Wirsing
  • 2 EL Sonnenblumenöl (oder Butter)
  • 50 g Räucherspeck (gewürfelt)
  • 100 ml Brühe (Wasser lt. Rezept)
  • 75 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 50 g gekochte Maronen (vakuumiert)

Zubereitung

  1. Wirsing waschen, putzen (möglichst nur helle, innere Blätter hier verwenden!), fein schneiden.
  2. In einem großen Topf das Öl erhitzen, darin den Speck auslassen und den Wirsing anschwitzen. Brühe zugeben und dünsten lassen bei niedriger Hitze und ohne Deckel!
  3. Sobald der Wirsing zusammengefallen ist, die Sahne aufgießen, pikant mit Salz und Pfeffer abschmecken, Sahne etwas einkochen lassen.
  4. Maronen grob hacken, unterheben und rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Cook it easy, S. 93

23.02.15

Rezept: Risotto mit Radicchio und Miesmuscheln

Risotto mit Radicchio und Miesmuscheln

Freunde von uns kamen zu Besuch und ich hatte Lust, mal wieder etwas aufwendiger zu kochen. Ich hatte ganz wunderbare Miesmuscheln bekommen, allerdings zu viel für uns. Die habe ich ganz klassisch im Weißweinsud gegart und die restlichen ausgelöst und im Kühlschrank gelagert. Da auch noch mehrere Muschelfonds (gleiches Rezept, Sud durch Sieb abgegossen und eingefroren) hatte, bot sich das Rezept für Risotto mit Radicchio und Miesmuscheln, das ich in den Weiten des www fand, direkt an. Wir waren begeistert, auch wenn ich mal wieder die Zutaten etwas variierte. Schmeckte allen, sogar meiner Großen, die sonst alles bittere verschmäht. Prädikat: genial lecker!

Zutaten

Reicht für 4 Personen

  • 1 Radicchio à 400 g
  • 1 Zwiebel (rot)
  • 400 g Risotto-Reis (Arborio)
  • 1 EL Olivenöl
  • 2x1 EL Butter
  • 1 TL Zucker
  • 100 ml Weißwein (Rivaner genommen)
  • 1 Liter Muschelfond
  • 1 kg Miesmuscheln (vorgekocht und ausgelöst)
  • 250 g Parmesan

Zubereitung

  1. Vom Radicchio die äußeren Blätter ggf. entfernen, waschen, vierteln, Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden. Zwiebeln schälen, fein würfeln. Den Muschelfond zum Sieden bringen.
  2. Olivenöl mit 1 EL Butter in einem zweiten, großen Topf erhitzen, darin Radicchio anschwitzen und den Zucker darüber streuen. Zwiebeln zugeben, zuletzt den Reis zugeben und glasig anschwitzen.
  3. Alles mit Weißwein ablöschen. Einkochen lassen und dann bei niedriger Hitze kellenweise den siedenden Muschelfond zugeben. Dabei immer umrühren. Solange fortfahren, bis der Reis gerade bissfest ist. Mit der letzten Kelle das muschelfleisch zugeben und warm werden lassen.
  4. Den Parmesan darüber reiben und mit der restlichen Butter unterrühren. Noch 3 Minuten ruhen lassen und servieren.

Zubereitungszeit: wenn Muscheln fertig noch etwa 50 Minuten

Schwierigkeit: etwas schwieriger als ein normales Risotto

Quelle: etwas variiert nach Brigitte online

22.02.15

Rezept: Avocado-Suppe mit Krabben

Avocado-Suppe mit Krabben

Ich war neulich beim Stöbern (ja, ich lese noch, komme nur nicht mehr zum Kommentieren) über das Rezept der Kaffeebohne für Avocado-Suppe mit Krabben gestolpert und gleich nachgekocht. Nur meine Hühnerbrühe ist viel zu kräftig, denn die Avocado ging geschmacklich etwas unter. Ich würde beim nächsten Mal Fischfond verwenden, weil es sonst eine sehr feine und milde Suppe ist, die perfekt als Vorspeise geeignet ist, auch wenn als nächster Gang wieder etwas mildes kommt. Probiert es doch, wir waren begeistert! Die Farben sind in echt auch schöner, als auf dem Bild bei meiner Lampe. Leider habe ich im Winter nie Tageslicht, wenn ich Zeit zum Kochen habe...

Zutaten

Reicht für 4 als Vorspeise

  • 750 ml Hühnerbrühe (wohl besser: Fischfond)
  • 100 ml süße Sahne
  • 2x100 g Saure Sahne
  • 1 EL Walnussöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 reife Avocados
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100 g Krabben
  • 4 EL Dill, gehackt (TK)

Zubereitung

  1. Die Brühe aufkochen, vom Herd nehmen. Die süße Sahne mit Saurer Sahne, Walnussöl und Zitronensaft zugeben.
  2. Die Avocados halbieren, Kerne entfernen, das Fleisch aus der Schale lösen. Alles fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  3. Die Krabben und den Dill auf den Tellern verteilen. Die Suppe darüber geben, jeweils nochmal mit einem Klacks Saurer Sahne garniert servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach, macht viel her

Quelle: etwas verändert nach Kaffeebohne, danke für das Rezept

21.02.15

Rezept: Käsemuffins

Käsemuffins

Meine Große hatte ihre Faschingsfeier in der Schule und alle Familien durften einen Beitrag zum Partybuffet leisten. Meine Große wollte unbedingt Käsemuffins. Wir haben das Rezept noch etwas abgewandelt. Da es kein Mittagessen geben sollte, haben wir noch Dinkelvollkornmehl verwendet und noch etwas Kräuter der Provence in den Teig gegeben. Schmeckte allen Kindern und wir bekamen nur die leere Platte nach Hause. So soll es sein.

Zutaten

Reicht für 12 Muffins

  • 125 g Weizenmehl (550)
  • 125 g Dinkelvollkornmehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 250 g geriebener mittelalter Gouda (Emmentaler würde auch gehen)
  • 4 Eier (M)
  • 300 g Buttermilch
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 1 TL Kräuter der Provence

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Förmchen in die Form verteilen.
  2. Beide Mehlsorten mit dem Backpulver mischen. Den Käse dazu reiben. Salz, Paprika und Kräuter der Provence untermischen.
  3. Eier mit der Buttermilch verquirlen. Die feuchten Zutaten nur kurz untermischen, bis alles vermischt ist. Den Teig auf die Formen verteilen.
  4. Auf der 2. Schiene von unten 25-30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Muffins, S. 118

17.02.15

Rezept: Entenbrust Asia-Style

Entenbrust Asia-Style

Garten-Koch-Event Februar 2015: Ingwer [28.02.2015]Sus sucht aktuell Rezepte mit Ingwer. Ich koche gerne damit, doch selten nach Rezept. Denn meine asiatischen Zutaten sind immer schlecht sortiert. Doch asiatisch kochen geht bei mir nur spontan. Mädels essen das gar nicht (außer Sushi), wenn ich dann abends, wenn sie selber sich ein Abendessen ausgesucht hatten und vorzeitig schlafen gegangen sind (selten genug!), mir ein Rezept aussuche, fehlt mindestens eine Zutat. Also koche ich europäisch angehauchtes Asia-Essen. Trotzdem meist lecker. Weil es so schön passt, hier mal passend zum Event verewigt. Lecker!! Ich würde nur beim nächsten Mal die Haut der Ente entfernen, die wurde in der Sauce nicht Könnten theoretisch auch Kinder essen, denn es ist für Asia-Style sehr mild gehalten.

Zutaten

Reicht für 2 zum Sattessen

  • 1 Entenbrust (unsere 350 g)
  • Ingwer etwa doppelte Walnussgröße
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sojasauce
  • Salz, Pfeffer
  • 200 g Champignons
  • 1/2 Stange Lauch (war eine kleine Stange)
  • 1 Glas Bambussprossen
  • 2 EL Sesamöl (geröstetes)
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL Austernsauce
  • 2 EL Reiswein
  • 1/2 TL Zucker
  • 100 ml Kokosmilch

Zubereitung

  1. Die Entenbrust von ggf. Sehn befreien. Optional auch die Haut entfernen, in feine Streifen schneiden (quer zur Faser!), in eine Schale geben.
  2. Ingwer und Knoblauch schälen und fein würfeln oder (wie hier) in Stifte schneiden, zur Ente geben. Mit Sojasauce mischen und mind. 30 Minuten marinieren lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Pilze und den Lauch putzen, die Pilze in Scheiben, den Lauch in Streifen schneiden. Die Bambussprossen abtropfen lassen.
  4. Im Wok das Sesamöl erhitzen, darin das Entenfleisch scharf anbraten. Das Fleisch herausnehmen und das Gemüse darin ebenfalls anbraten. Mit Soja- und Austernsauce sowie dem Reiswein ablöschen, etwas einkochen lassen.
  5. Das Entenfleisch wieder zugeben, mit der Kokosmilch ablöschen, nochmal aufkochen und vom Herd nehmen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und ggf. noch etwas Sojasauce abschmecken.
  6. Dazu schmeckt Reis.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 50 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Idee, inspiriert von Lust und Vorratsschrank

15.02.15

Rezept: Bananenkuchen mit Mandeln

Bananenkuchen mit Mandeln

Ich hatte Bananen und musste 2 Kuchen mitbringen. Also habe ich ein anderes Rezept für Bananenkuchen gesucht. Ich hatte aber die Walnüsse gegen Mandeln ausgetauscht, die mögen meine Mädels im Gegensatz zu Walnmüssen. Auch wenn ich schon etliche Rezepte für Banana Bread getestet hatte. Dieses hier schmeckt auch noch 3 Tage später, wenn abgedeckt gelagert (so lange hielt der Rest bei uns daheim). Allerdings habe ich die Fettmenge reduziert, bei uns stand beim Backen oben die pure Butter, die habe ich mit einem Küchenkrepp beim Backen abgenommen. Lohnt sich, ebenso wie die anderen Rezepte, die ich früher schon getestet hatte:

Zutaten

Für eine 25-cm-Kastenform

  • 120 g weiche Butter (150 g lt. Rezept), plus etwas mehr zum Einfetten
  • 180 g Zucker
  • 3 Eier
  • 3 Bananen sehr reif, möglichst braun (etwa 350 g Gesamtgewicht)
  • 110 ml Buttermilch
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 350 g Mehl, gesiebt
  • 100 g Mandeln mit Schalen

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Backform einfetten.
  2. Die Butter mit Zucker schaumig rühren. Die Eier unterrühren. Die Bananen schälen, mit einer Gabel zerdrücken und das Bananenmus unterrühren. Zuletzt die Buttermilch einrühren.
  3. Die Mandeln grob hacken. Natron mit Salz und Mehl mischen. Die trockenen Zutaten mit den Mandeln rasch unter die feuchten Zutaten ziehen, bis gerade alles vermengt ist.
  4. In die Backform füllen und 60 Minuten (lt. Rezept 45 Minuten - also öfter mal prüfen!!) auf der 2. Schiene von unten backen. War dann erst bei uns innen gestockt.
  5. Etwas abkühlen lassen, dann stürzen und auf einem Rost ganz auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Valentinas Kochbuch, danke für das Rezept!

12.02.15

Rezept: Pilzschmarren

Pilzschmarren

Momentan mache ich sooo viel mit Champignons, da der Champignonzüchter regelmäßig kommt und meine Mädels mit den Wintergemüsen nicht so warm werden. Doch dieser Pilzschmarren stieß auf Gegenliebe. Dazu noch ein Feldsalat und wir waren glücklich. Weil es so genial lecker war, gleich ein Beitrag zum Österreich-Event von Salt and the City. Nicht typisch, aber so lecker, dass ich es unbedingt auf die Tafel stellen wollte.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 200 g Champignons
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1/2 Bund Petersilie (hier: 2 EL gehackt TK)
  • 125 g durchwachsener Speck
  • 4 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Mehl (Typ 405)
  • 200 ml Milch
  • 4 TL Öl
  • 1 TL getrockneter Majoran

Zubereitung

  1. Die Pilze putzen, je nach Größe in Scheiben oder Viertel schneiden. Lauch putzen, in feine Streifen schneiden. Petersilie waschen, trockenschütteln, fein hacken. Den Speck würfeln.
  2. Die Eier trennen, die Eigelbe schaumig rühren. Mehl mit Milch unterrühren. Die gehackte Petersilie zugeben. Dann die Eiweiße steif schlagen, das Salz unterrühren. Den Eischnee unter die Eigelbmasse heben.
  3. Jetzt je 1 TL Öl in einer Pfanne erhitzen, darin jeweils ein Viertel des Specks auslassen, darin jeweils ein Viertel der Gemüse anbraten, mit etwas Majoran bestreuen.
  4. Jeweils ein Viertel des Teiges darüber gießen, auf niedriger Hitze stocken lassen, wenden und mit Gabel in Stücke reißen. Im Ofen (60°C) warm stellen.
  5. Wiederholen, bis alles verbraucht ist.

Zubereitungszeit: braucht gesamt etwa 45 Minuten (mit 1 Pfanne)

Schwierigkeit: dauert, etwas schwieriger als normaler Schmarren

Quelle: Pfannkuchen, Waffeln und Co, S. 94

9.02.15

Rezept: Amerikanische Waffeln

Amerikanische Waffeln

Waffeln gehen immer. Dieses Mal kommt Ahornsirup mit in den Teig und gibt ein feines Aroma. Weitere Gewürze braucht es eigentlich gar nicht. Dazu soll noch Ahornsirup serviert werden, aber meine Mädels tendierten dann doch zu klassischem Apfelmus. Wie immer schnell gemacht und warm am besten!

Zutaten

Reicht für etwa 9 Waffeln

  • 2 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Speiseöl
  • 2 TL Ahornsirup
  • 275 ml Buttermilch
  • 250 g Mehl
  • 3 TL Backpulver

Zubereitung

  1. Die Eier verquirlen, Salz, Öl und Ahornsirup unterrühren. Dann die Buttermilch unterrühren. Zuletzt das Mehl mit Backpulver mischen und portionsweise unterrühren.
  2. Waffeleisen vorheizen und portionsweise ausbacken.
  3. Mit etwas Ahornsirup beträufelt servieren (oder wie hier doch Apfelmus für die hungrigen Mäuler...)

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + Ausbackzeit

Schwierigkeit: sehr einfach

Quelle: Waffeln, S. 57

PS: Schmeckt auch mit Zuckerrübensirup in gleicher Dosierung

8.02.15

Rezept: Möhrenbutter

Möhrenbutter

KüchenAtlas-Blogparade: Food-Trends 2015Küchentrends für 2015!? Bei mir ganz klar: Kochen mit meinen Mädels. Machen beide so gerne und inzwischen richtig gut. Was dabei wichtig ist? Ok, schmecken soll es, bunt soll es sein. Irgendwie verrückt. So richtig begeistert bin dann ich, wenn wir mal Gemüse mit verwenden. Hier also ein bunter, leckerer Brotaufstrich, der als Möhrenbutter sicher auch gut zu Fisch im Sommer passen wird. Doch jetzt zuerst einfach wie im Rezept vorgeschlagen als schneller Aufstrich auf frisch geröstetes Baguette. Richtig genial lecker! Für mich der Trend - kochen mit Kindern, frisch. Seid offen, lasst sie experimentieren, abschmecken und verrückte Sachen probieren. Vielleicht schmeckt es ja allen!? Spaß macht es auf jeden Fall!

Möhrenbutter

Zutaten

Reicht für 1 kleine Schüssel

  • 1 Zwiebel (klein), rote genommen
  • 2 Möhren
  • 1 EL Tomatenmark (3x-konzentriert)
  • 1 gestrichener TL getrockneter Oregano
  • 112 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • Optional: 1 Knoblauchzehe, Schale 1 Orange

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen, fein hacken. Evtl noch 1 Knoblauchzehe schälen und fein hacken. 1 TL der Butter abnehmen, in einer fanne schmelzen und die Würfel darin glasig anschwitzen, abkühlen lassen.
  2. Möhren schälen, fein reiben.
  3. Möhrenraspel, angeschwitzte Zwiebelwürfel, Tomatenmark, Salz, Oregano und Butter in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab glatt mixen. Wer mag, wäscht noch 1 Bio-Orange, reibt die Schale ab und mischt sie unter die Möhrenbutter.
  4. In eine Schüssel geben, abdecken und mind. 1 Stunde kühl stellen.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 1 Stunde Kühlzeit (mit 6-jähriger

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Koch mal, S. 51

6.02.15

Rezept: Champignonpfanne

Champignonpfanne

Einer der Klassiker für mich auf dem Weihnachtsmarkt ist immer die Champignonpfanne. Die ist eigentlich superschnell auch zuhause gemacht. Da meine Mädels letztes Jahr dann leider krank wurden und wir nicht so oft wie gewünscht losziehen konnten, habe ich eben schnell selber gekocht. Wer will nimmt Knoblauchsauce, bei mir schnell aus Joghurt ein Dipp dazu, lecker!

Zutaten

Reicht für 4

  • 1 kg Champignons, möglichst kleine, braune
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleines Bund Petersilie
  • 3 EL Sonnenblumenöl

Für den Dip:

  • 200 g Joghurt Natur
  • 100 g Saure Sahne
  • Salz, Pfeffer, Zitronensaft
  • wer will: 1 Knoblauchzehe

Zubereitung

  1. Die Champignons putzen, einfach am Küchenkrepp sauber reiben, die Stiele so abschneiden, dass alles braune, weg ist. Dann je nach Größe im ganzen lassen, halbieren oder vierteln.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken. Petersilie wer will, waschen, Blätter abstreifen, fein hacken.
  3. Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne erhitze, darin die Pilze unter regelmäßigem Wenden anbraten, kurz vor Schluss die Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben und mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer pikant würzen, die Petersilie untermischen.
  4. Für den Dip Joghurt mit Saurer Sahne verrühren, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Wer mag, schält noch eine Knoblauchzehe und hackt diese fein (oder jagt sie schnell durch die Presse).

Zubereitungszeit: fertig in 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version eines Klassikers

Tipp: dazu noch Baguette oder ein Roggenbrot, dann ein schnelles Abendesse

4.02.15

Rezept: Gekochtes Schäufele

Gekochtes Schäufele

Der backbegabte Bruder kann auch kochen und hat deswegen mal einen Klassiker seiner neuen Heimat (Franken) mitgebracht: Bei meinem Bruder sollte es für etwas deftiges geben. Und da er längere Zeit in Mittelfranken gelebt hatte, darf ein gekochtes Schäufele als Klassiker der fränkischen Küche nicht im Rezepte-Repertoire fehlen. Für alle Nicht-Franken: 8cm breites Fleischstück oberer Teil der Schulter mit Schulterblattknochen inkl. Schwartenstück; entspricht beim fränkischem Metzger einem halben Schäufele. Das Rezept ist absolut hervorragend gelungen. Das Fleisch fiel fast von selbst vom Knochen. Und die Kruste herrlich saftig und würzig. Es empfiehlt sich aber ein Backofen mit Selbstreinigungsfunktion, da das Braten der Krustenstücke im Ofen gerne mit ein paar kräftigen Fettspritzern einhergeht. Dazu gab es Kartoffelklöße, Krautsalat und Apfelmeerrettich.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 2 Karotten (davon ggf. 1 gelbe)
  • ca. 150g Knollensellerie
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Gewürznelken
  • 4 EL Öl (für Topf und Backblech)
  • 4 Schweineschäufele nach fränkischem Schnitt à ca. 500g
  • Salz
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 1 TL Pfefferkörner, schwarz

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen und mit Lorbeerblatt und den 3 Gewürznelken spicken.
  2. 2 EL Öl in einen hohen Topf geben. Die Schäufele bei mittlerer Hitze auf allen Fleischseiten (nicht die Schwarte) anbraten.
  3. Soviel Wasser (und Bier) angießen, dass die Schäufele gerade so mit Wasser bedeckt sind. Die gespickte Zwiebel einlegen, leicht salzen und ca. 1.5h bei kleiner Hitze köcheln lassen (damit Fleisch weich gart).
    Im Originalrezept wird nur Wasser genutzt. Bei meinem Bruder kam noch 1 Flasche Bier (Zirndorfer Landbier) hinzu und hat das ganze angenehm verfeinert.
  4. Karotten und Sellerie putzen und würfeln. Gemüse mit Wacholderbeeren und Pfefferkörnern zu Fleisch geben und gemeinsam 1h weiter köcheln lassen (Gesamtgarzeit für das Fleisch damit 2.5h).
    Bei uns wurde noch etwas Knoblauch zugegeben. Die Wartezeit lässt sich wunderbar zur Zubereitung der Beilagen nutzen. In diesem Fall gab es Kartoffelklöße und einen Krautsalat.
  5. Den Backofen auf 220°C Oberhitze vorheizen (oder den Backofengrill nutzen).
  6. Das Fleisch aus dem Topf nehmen. Die Schwarten von den Fleischstücken schneiden. Wer es fettarmer mag, entfernt noch das überschüssige Fett von den Schwartestücken. Die Schwartestücke mit der glatten Seite nach oben auf ein geöltes Blech geben. Falls nicht beim Metzger geschehen, die Haut über Kreuz leicht einritzen. Auf mittlerer Schiene ca. 15-20min goldbraun und knusprig braten.
    Eigentlich bleibt damit das Kochwasser übrig. Hier wurde das Gemüse abgeschöpft, mit der Hälfte der Flüssigkeit (ca.2l) und 1 Becher saurer Sahne püriert. Mit 2EL angerührter Speisestärke die Soße abbinden, kurz aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und gemahlenen Kümmel abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 3h Kochzeit

Schwierigkeit: braucht Geduld und etwas Erfahrung

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 195

2.02.15

Rezept: Muffins mit Cranberries

Muffins mit Cranberries

Im Laden dürfen meine Mädels sich öfters mal in der Gemüseabteilung etwas aussuchen, was sie noch nicht kennen. Die Wahl meiner Kleinen fiel auf frische Cranberries, auch als ich ihr erklärte, dass man die roh nicht essen sollte, sondern gekocht bzw. gebacken werden sollten. Sie wünschte sich Muffins, die waren richtig lecker! Waren wirklich genial lecker, die Mädels begeistert und freuten sich sehr. Wieder eine neue Obstsorte eingeführt. Mal sehen, was sie sich als nächstes aussuchen werden.

Zutaten

Reicht für 12 Muffins

  • 225 g Cranberries (frische)
  • 100 g Butter (weiche)
  • 175 g Zucker
  • 2 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 2 Vanilleschoten
  • 250 g Mehl (Typ 550)
  • 1/2 TL Natron
  • 150 ml Buttermilch (alternativ Milch)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Vertiefungen einer Muffinsform mit Formen auslegen. Cranberries waschen, in ein Sieb geben, abtropfen lassen.
  2. Butter in eine Schüssel geben, mit dem Zucker verrühren, die Eier mit Salz unterrühren. Die Vanilleschoten längs halbieren, das Mark herauskratzen und das Mark zur Butter geben.
  3. In einer 2. Schüssel Mehl mit Natron mischen.
  4. Buttermilch unter die Eiermischung rühren. Dann zuletzt das Mehl mit den Cranberries kurz unter die Buttermischung heben, bis alles vermischt ist.
  5. Den Teig in die Formen füllen. Auf der 2. Schiene von unten 25 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: ZS - Muffins, S. 42

Backbuch: Muffins

MuffinsMeine Mädels stehen schon länger auf Muffins, also habe ich noch ein Muffinsbackbuch gekauft. Dieses Buch ist wirklich schön. Insbesondere sind die Rezepte bebildert, was auch meiner kleinen (noch nicht lesekundigen Tochter) es ermöglicht, alleine ein Rezept auszusuchen. Die Muffins sehen tatsächlich auch so ähnlich aus, so dass auch keine Enttäuschungen entstehen. Zum Inhalt: Nach einer kurzen Einführung mit Infos über Zutaten und Tipps über die perfekte Verwendung folgen einige Hinweise über Grundrezepte. Die eigentlichen Rezepte sind in mehreren Kapiteln unterteilt:

  • Süße Klassiker - ob mit Schokolade oder mit Obst
  • Muffins für Feste - hier wird mit Aromen gearbeitet
  • Hits für Kids - viele Ideen für verschiedene Dekos, ob Geburtstag oder Halloween
  • Pikante Muffins - verschiedene Käsesorten, etliches vegeatrisches, auch mit Nudeln oder Pizzaversionen

Mir gefällt, dass die Rezepte bebildert sind, so können auch nicht lesende Kidner gut aussuchen. Die Rezepte selber haben eine sehr übersichtliche Zutatenliste an der Seite und eine untergliederte Arbeitsanleitung. Zwar sind weder Zeiten noch Ofentemperaturen hervorgehoben, aber wer das Rezept vorab einmal durchliest, kommt damit sehr gut zurecht. Vorgelesen können meine Mädels das schon sehr gut umsetzen. Fast alle Rezepte haben noch einen Tipp, ob besonders gutes Gelingen oder eine Variation. Wenn ich süßes backe, will ich die Kalorien nicht unbedingt wissen, schön wäre jetzt allerdings noch vorneweg eine Angabe der Arbeitszeiten

Das Buch ist in einer Neuauflage im Handel erhältlich. Meine Auflage ist nur noch gebraucht oder in Restbeständen im Handel oder bei Amazon erhältlich. Daraus schon vorgestellt:

1.02.15

Rezept: Dinkelvollkornwaffeln

Dinkelvollkornwaffeln

Frau (also ich) musste dringend auf die Figur achten und deswegen hatte ich den ganzen Sommer konsequent auf Weißmehl verzichtet. Aber meine Vollwertrezept habe ich gar nicht in dem Ausmaß in den Blog aufgenommen. Dabei sind gerade die Dinkelvollkornwaffeln echt lecker und eine gute Alternative beim gemütlichen Sonntagsfrühstück! Sogar meine sonst nicht so vollkornbegeisterten Mädchen verlangten Nachschlag.
Allerdings war mir das Rezept viel zu fest, ich habe deswegen die Menge der Buttermilch (auch statt Milch genommen, macht Waffeln einfach fluffiger) und die Menge der Margarine (statt der vorgesehenen Butter) reduziert. Das Rezept hat so geändert bei mir aber großartig funktioniert.

Zutaten

Reicht für ca 8 Waffeln

  • 125 g Margarine (Butter lt. Rezept)
  • 150 g Honig
  • 1 Vanilleschote (nur das Mark)
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier (M)
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 ml Buttermilch
  • Öl für das Waffeleisen

Zubereitung

  1. Die Margarine schaumig rühren, den Honig unterrühren, bis es homogen ist.
  2. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herauskratzen und zur Margarine geben. Mit dem Salz unterrühren. Die Eier einzeln unterrühren.
  3. Das Mehl abwechselnd mit der Buttermilch unterrühren. Den Teig etwa 5 Minuten ruhen lassen.
  4. Portionsweise ausbacken.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Waffeln, S. 19

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