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29.01.15

Rezept: Pfannkuchen-Auflauf mit Apfel

Pfannkuchen-Auflauf mit Apfel

Meine Große war bei einem Kindergeburtstag eingeladen und die Kleine hatte ihre beste Freundin zu Besuch. Dieses Mal also Zeit, um die Süßschnäbel etwas zu verwöhnen (schließlich durften die beiden nicht mit in den Zoo). Schon lange liebäugelte meine Kleine mit dem Pfannkuchen-Auflauf mit Apfel, den die große Schwester so gar nicht essen wollte. Äpfel, Eier - alles da. Die beiden Mädels waren am Schluss sooo hungrig und haben die Portionen von 4 fast alleine gegessen.

Zutaten

Reicht für 3-4 Personen (bei hungrigen Süßmäulern wohl eher 3; als Dessert für 6-8)

Für die Äpfel:

  • 5 Äpfel (Elstar genommen)
  • 50 g Butter
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 EL Zucker

Für den Teig:

  • 100 g Weizenmehl Typ 405
  • 4 Eier (L)
  • 200 ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung

  1. Die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, in Spalten schneiden und dann in Würfel.
  2. In einer beschichteten Pfanne die Butter schmelzen lassen, die Äpfel darin etwas anschwitzen mit Zucker und Zimt bestäuben und etwas andünsten. Von der Hitze nehmen.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Mehl in eine Schüssel sieben, mit Eiern, Milch, Zucker, Salz verquirlen. Die Vanilleschote längs halbieren, das Mark herauskratzen und zum Teig geben, unterrühren.
  5. Den Apfel in eine Auflaufform geben, den Teig darüber gießen.
  6. Auf der 2. Schiene von unten 35-40 Minuten (lt Rezept 25 Minuten) stocken lassen und goldgelb backen.
  7. Schmeckt noch warm mit Puderzucker und Zimtzucker am besten.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach, auch gut nur mit Kindern

Quelle: Die Maus - Pfannkuchen und Waffeln, S. 32

24.01.15

Rezept: Stapelsandwich

Stapelsandwich

KüchenAtlas-Blogparade: LunchZum Thema Pausenbrot können wir jetzt endlich auch mitreden, seit unsere Große im Sommer in die Schule gekommen ist. Doch unsere ist schon soooo groß, dass sie da natürlich mitreden möchte, denn meine liebevoll gekauften und belegten Vollkornbrote stoßen nicht gerade auf Gegenliebe. Also sucht sie selber ihre Favoriten aus und redet da natürlich mit. In ihrem Kochbuch gibt es natürlich auch Rezepte für das Pausenbrot. Hier mal ein Stapelsandwich, der Belag wurde am Abend vorbereitet und das Brot dann morgens zur Hälfte zum Frühstück und die andere Hälfte als Pausensnack mitgenommen. Das Foto stammt auch von ihr, ich war arbeiten. Meine Große macht das schon alleine, der Papa durfte nur kleinere Hilfstätigkeiten wie Einkaufen übernehmen.

Zutaten

Reicht für 4 als Abendessen oder für 4 als Frühstück inkl. Pausenbrot

  • 6 Scheiben Toastbrot (Vollkorn genommen)
  • 4 EL Salatcrème (lt. Rezept: Mayonnaise)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 3 Blätter Eisbergsalat (50 g lt. Rezept)
  • 2 x1/2 Scheiben Schinken, gekocht
  • 2 Scheiben Emmentaler
  • 2 Scheiben Salami (lt Rezept Hähnchenbrust als Aufschnitt)

Zubereitung

  1. Das Toast im Toaster anrösten.
  2. Die Blätter des Eisbergsalates wschen, trockenschütteln, in feine Streifen schneiden. In einer Schüssel Salatcrème mit Zitronensaft verrrühren und die Eisbergstreifen unterrühren.
  3. 2 der Scheiben mit der Hälfte der Salatmischung bestreichen. Jeweils 1 Scheibe Schinken und Käse darauf legen. Dann noch je 1 Scheibe Toast auflegen.
  4. Die restliche Salatmischung auf der oberen Toastscheibe verteilen. Die Tomate in Scheiben schneiden und darauf verteilen.
  5. Zuletzt noch je 1 Scheibe Salami darauf legen, zuoberst Toast.
  6. Die Stapel diagonal halbieren, mit je 1 Zahnstocher fixieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Koch mal, S. 44 f.

21.01.15

Rezept: Hackbraten mit Gemüse

Hackbraten mit Gemüse

Wie mache ich alle Kinder glücklich. Das eine Kind liebt Fleisch, das andere Gemüse. Also habe ich mein klassisches Rezept einfach mal mit den Gemüsen der Saison variiert. Schmeckte für uns alle genial lecker. Etwas leichter und richtig würzig. Weniger schwer im Magen als der Klassiker. Soweit die Meinung der Erwachsenen. Für die Große eindeutig zu viel Gemüse im Fleisch. Für die Kleine hätte das Gemüse ruhig auch ohne Fleisch serviert werden dürfen.... Aber ich koche trotzdem sehr gerne für meine Familie.

Zutaten

Reicht für eine 30-cm-Kastenform

  • 300 g Rosenkohl
  • 300 g Karotten
  • 300 g Petersilienwurzeln
  • 1 dünne Stange Lauch
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL gemahlener Kümme.
  • 1,5 Brötchen, altbacken
  • 3 TL Senf mittelscharf
  • 4 Eier (M)
  • 750 g gemischtes Hackfleisch

Zubereitung

  • Die Brötchen in Wasser einweichen.
  • Das Gemüse putzen, schälen. Rosenkohl, Karotten und Petersilienwurzeln mit der Küchenmaschine auf der mittleren Reibe raspeln. Den Lauch in feine Ringe schneiden.
  • In einer Pfanne das Öl erhitzen, das Gemüse darin anschwitzen und mit Salz, Pfeffer und Kümmel pikant abschmecken.
  • 2 der Eier hart kochen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Das Hackfleisch mit den restlichen Eiern, dem Senf in eine Schüssel zu geben. Die Brötchen ausdrücken und zum Hack geben. Das Gemüse zum hack geben und alles gut vermengen.
  • Die hart gekochten Eier schälen.
  • Jetzt die Hälfte der Hackmasse in die Kastenform geben. Dann die gekochten Eier in das Hack drücken, die restliche Hackmasse darüber verteilen und etwas andrücken.
  • Auf der 2. Schiene von unten 90 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 90 Minten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

20.01.15

Rezept: Bananen-Mango-Smoothie

Bananen-Mango-SmoothieMorgens muss es manchmal schnell gehen. Insbesondere seit meine Große auf die Schule geht, denn im Kindergarten gab es dort immer Frühstück. Jetzt möchte ich, dass sie morgens was vernünftiges isst. Doch seit wir Smoothies entdeckt haben, ist unser Problem gelöst (auch wenn der erste dann noch am Morgen gemixt wurde. Manchmal ist das schwierig, doch so ein Smoothie ist abends schnell gemixt und in unseren praktischen Bechern auch ein gelungener Pausensnack. Damit also gleich ein perfekter Beitrag meiner Großen zum Lunch-Event. Schmeckt lecker und leicht, probiert doch mal!

Zutaten

Reicht für 4 als Frühstück

  • 175 ml Milch (bei uns eher 250 ml)
  • 125 g Joghurt (Natur, 1,5% Fett)
  • 2 kleine Bananen
  • 1 kleine Mango

Zubereitung

  1. Milch und Joghurt in den Mixer geben.
  2. Banane schälen, grob zerbrechen, zugeben.
  3. Mango schälen, jeweils längs dritteln (im mittleren Drittel ist der Kern), dann rundrum das restliche Fruchtfleisch entfernen und das ganze Fruchtfleisch würfeln.
  4. Mit dem Mixer pürieren, ggf. noch etwas Milch zugeben, bei uns war es zu dickflüssig.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Koch mal, S. 19

19.01.15

Rezept: Italienische Hefemuffins

italienische Hefemuffins

1. Blog-Geburtstag BirgitDMeine Große hatte Klassenfest und eigentlich wurde Teig für Stockbrot gewünscht. Habe ich auch gemacht. Nur der Göttergatte, der zum Klassenfest ging, hat elegant den Teig daheim gelassen. Klasse. Also habe ich daraus kurzerhand Muffins gebacken. Allerdings mache ich Stockbrotteig immer etwas feuchter, habe dann noch die Mehlmenge etwas erhöht. Probiert es aus, warm mit etwas Butter, der absolute Renner. Waren superschnell weg und nach Meinung meiner Großen mit Abstand der beste Teig des Abends....
Da es so wunderbar getrocknete Kräuter enthält und meine Kräuter gerade in einem Winterschlaf (wenn auch nicht unter Schnee, so doch unter dem Wetter leidend) sind, gleich ein Beitrag zum Geburtstagsevent von Birgit D. - happy birthday! Schnell aus dem Vorrat gezaubert stelle ich sie auf Deinen Tisch!

Zutaten

Reicht für 6 Muffins oder etwa 8 Stockbrote

  • 300 g Mehl Typ 550
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • ca 150 ml Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • 1-2 TL Italienische Kräuter
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Mehl in eine Schüssel geben. Mulde reindrücken, Hefe reinbröseln, Zucker drüber, Wasser zugießen, etwas verrühren. Sobald die Hefe beginnt zu gehen, die restlichen Zutaten dazu und zu einem glatten Teig verkneten. Dabei kurz rasch auf der höchsten Stufe kneten.
  2. Handtuch drüber und mind. 2 Stunden gehen lassen.
  3. Dann entweder portionsweise über dem Feuer am Stock grillen oder ...
  4. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zum Teig2 EL Mehl zugeben, zu 6 Kugeln formen. Die Muffinsform mit Olivenöl einpinseln und je 1 Kugel pro Vertiefung. Auf der 2. Schiene von unten 25-30 Minuten backen.
  5. Schmecken traumhaft nur mit Butter

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Ruhe- + Grill- oder 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach (außer man vergisst die Schüssel)

Quelle: etwas variiert auf dieser Grundlage

18.01.15

Rezept: Heidelbeer-Becher

Heidelbeer-Becher

Meine Große kocht sehr gerne und inzwischen richtig gut. Vor allem die Rezepte in ihrem neuen Kochbuch begeistern sie sehr. Hier hat sie sich gleich ein Dessert ausgesucht, das dank TK-Obst auch ganzjährig verfügbar ist. Ich habe dieses Mal auch tatsächlich den Frischkäse in Doppelrahmstufe verwendet, da der fettreduzierte oft nicht fest wurde beim Kühlen. Etwas variiert haben wir dann doch. Wir haben den Vanillezucker gegen echten Vanille ausgetauscht. Die Crème schmeckte für uns noch nicht rund, weswegen wir noch etwas Zitronenschale mit in die Crème gegeben haben. Dann aber genial lecker! Wir waren alle begeistert, perfekt vorbereitet und unsere Große war zurecht stolz!

Zutaten

Reicht für 7 Becher

  • 600 g Heidelbeeren (TK)
  • 2x2 EL Zucker
  • 400 g Frischkäse (Doppelrahm-Stufe)
  • 300 g Saure Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)
  • 12 Haferkekse lt Rezept (hier: 2 Handvoll Cantucchini)

Zubereitung

  1. Dreiviertel der Heidelbeeren in einen Topf geben, 2 EL vom Zucker zugeben und bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten dünsten, dabei gelegentlich umrühren. Sobald die Heidelbeeren weich sind, die restlichen Beeren zugeben und abkühlen lassen
  2. Frischkäse mit Saurer Sahne verrühren. Den Zucker zugeben. Die Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark zum Frischkäse geben. Die Zitrone heiß abspülen, abtrocknen und die Schale abreiben, den Abrieb zum Frischkäse geben.
  3. Alles verrühren, nochmal abschmecken.
  4. Die Kekse fein zerbröseln (bei uns im Standmixer), alternativ in TK-Beutel geben und mit Nudelholz zerdrücken.
  5. Jetzt zuerst 1 EL Heidelbeeren auf jedes Glas verteilen. Heidelbeer-Becher
  6. Dann 1 EL der Crème, danach 1 TL der Kekskrümel, so weiter verfahren, bis alles verbraucht ist. Die Keksbrösel zuoberst noch beiseite stelllen und die Becher im Kühlschrank mind. 1 Stunde kalt stellen.
  7. Direkt vor dem Servieren oben die restlichen Keksbrösel darüber geben.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 1 Stunde Kühlzeit

Schwierigkeit: konnte meine 6-jährige fast ganz alleine machen (nur beim Herd noch Hilfe benötigt)

Quelle: nur wenig variiert nach Koch mal, S. 118 f.

16.01.15

Rezept: Bananencookies

Bananencookies

Meine Mädels wollten weiterbacken. Kekse, ich wollte Bananen los werden. Wir wurden im www bei ihr fündig. Doch das Rezept klappte bei uns so gar nicht. Obwohl ich mit den Mädels alles abgewogen hatte, war der Teig bei uns viel zu weich. Auch nach Zwangspause im Kühlschrank war der Teig bei bestem Willen nicht formbar. Wir haben dann Löffelkekse daraus gemacht. Ging auch, gingen auf, waren sehr breit. Dennoch sehr lecker. Nur der Spaß hielt sich in Grenzen für die Mädels und ich löffelte also alleine auf das Blech. Gegessen haben sie aber dann doch gemeinsam. Schmeckte uns allen genial lecker!

Zutaten

Reicht für 2-3 Bleche

  • 300 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • ¼ TL Salz
  • 1 – 2 reife Bananen (etwa 150 g)
  • 1 TL frisch gepresster Zitronensaft
  • 200 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Ei (L)

Zubereitung

  1. Mehl mit Natron, Backpulver und Salz mischen, in die Schüssel sieben.
  2. Die Bananen schälen, abwiegen, zermatschen, mit Zitronensaft vermischen.
  3. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Die Backbleche mit Backpapier belegen.
  5. Butter mit Zucker schaumig rühren, das Ei einrühren. Dann den Bananenbrei einrühren. Zuletzt die Mehlmischung untermischen.
  6. Mit einem Löffel Kekse abstrechen, ggf. noch zu Kugeln formen (ging bei uns auch nach Kühlschrank 30 Minuten nicht). Mit Abstand auf dem Blech verteilen.
  7. Im vorgeheizten Ofen auf der 2. Schiene von unten 10 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 10 Minuten Backzeit je Blech (mit Kindern gearbeitet)

Schwierigkeit: einfach, geht gut mit Kindern

Quelle: gefunden hier, danke für das Rezept!

15.01.15

Rezept: Steckrübensuppe

Steckrübensuppe

Ich liebe Steckrübe! Vor allem liebe ich Suppen. Eines der Geheimnisse meiner Diät letztes Jahr: Suppen. Versucht mal, zu viel Kalorien in Suppenform zu essen. Richtig - geht nicht. Also Steckrübensuppe, lecker, farbenfroh und ein richtig schönes Winteressen. Kann auch supergut vorbereitet werden und auch ein guter Auftakt zu einem etwas deftigen Wintermenu. Darf als figurfreundliches Gericht auch gleich noch bei Zorras Blogevent teilnehmen.

Zutaten

Für die Suppe

  • 1 Steckrübe (etwa 750g)
  • 1 große Kartoffel (Afra genommen, 200 g)
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 20 g Ingwer
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 300 ml Milch
  • 3 EL Balsamico-Essig

Für die Gremolata

  • 60 g Pinienkerne
  • 3 Zweige Salbei
  • 60 g getrocknete Tomaten (hier weggelassen)

Zubereitung

  1. Die Steckrübe schälen, würfeln, ebenso die Kartoffel. Zwiebel schälen, fein hacken.
  2. In einem großen Topf das Öl erhitzen und darin das Gemüse anschwitzen, die Zwiebel zuletzt zugeben. Mit der Gemüsebrühe ablöschen.
  3. Rosmarin waschen, trockenschütteln und fein hacken, zugeben.
  4. Deckel drauf und weitere 25 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  5. In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett etwas anrösten. Salbeiblätter abstreifen, waschen, trockenschütteln und fein hacken. Wer will oder hat: getrocknete Tomaten fein hacken, alles mischen. Den Ingwer schälen.
  6. Dann die Milch dazu. Den Ingwer fein würfeln, zur Suppe geben und pürieren. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken.
  7. Die Suppe auf Teller verteilen, etwas der Pinienkerne in die Mitte setzen.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Herbst- und Wintergemüse, S. 75

11.01.15

Rezept: Apfel-Quarktorte

Apfel-Quarktorte

Ich war mal wieder auf Arbeit einen Kuchen schuldig. Da ich zu Weihnachten ein wunderschönes Büchlein über Käsekuchen bekommen hatte, fiel meine Wahl nicht schwer. Ich habe gleich zwei gebacken, einen für daheim, einen für die Arbeit. Leider bäckt mein Ofen bei Umluft sehr ungleichmäßig (mit einer der Gründe, warum ich so selten Umluft verwende), so dass sie relativ dunkel wurden, ehe alles gestockt war. Schmeckte mit Rosinen etwas besser, probieren lohnt sich. Nur den Boden, in den würde ich auch noch Zitronenschale geben, dann noch etwas besser! Da man hiermit die Figur wunderbar vollenden kann, darf es gleich bei Zorras Blogevent teilnehmen.

Zutaten

Reicht für 1 26-cm-Form

Für den Boden:

  • 200 g Mehl (Typ 405)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 70 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)

Für die Füllung:

  • 100 g Rosinen
  • 2 EL Rum
  • 3 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Bio-Zitrone
  • 500 g Quark
  • 50 g Speisestärke
  • 2 Äpfel (Elstar genommen, Boskop auch gut)

Zubereitung

  1. Für den Boden Mehl mit Backpulver vermischen, mit Salz, Zucker, Vanillezucker vermischen, mit Butter und Ei verkneten. Die Zitrone heiß abwaschen, trockentupfen und die Schale abreiben. Den Zitronenabrieb unter den Teig kneten und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten kalt stellen.
  2. Für die Füllung die Rosinen mit dem Rum vermischen und beiseite stellen.
  3. Die Eier trennen. Die Eigelbe mit Zucker, Vanillezucker schaumig rühren. den Quark unterrühren.
  4. Die zweite Zitrone ebenfalls heiß waschen, trocknen und die Schale mit abreiben, mit der Quarkmasse verrühren. Den Zitronensaft auspressen, beiseite stellen.
  5. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen (bei mir 160°C Umluft), die Form einfetten.
  6. Speisestärke unter die Quarkmasse rühren, mit den Rosinen verrühren.
  7. Den Boden in der Form verteilen, dabei einen Rand formen. Die Quarkmasse einfüllen. Die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, in dünne Spalten schneiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln.
  8. Die Apfelspalten auf dem Kuchen verteilen, dann auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten (lt. Rezept, bei mir dauerte es bei Umluft mit 2 Kuchen gleichzeitig 80 Minuten!!), also gut prüfen vor dem Rausholen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 45-80 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: Alle lieben Käsekuchen (herausgegeben von den Landfrauen des Bayerischen Bauernverbandes Weilheim-Schongau), S. 35

7.01.15

Rezept: Champignonsuppe

Champignonsuppe

Ich weiß ja nicht, wie andere Eltern das lösen, aber ich habe oft Probleme, meine Kinder an Gemüsesorten heranzuführen. Obwohl meine schon sehr viel essen und auch probieren. Aber so erkennbar ist es kompliziert. Wenn ich das dann als Crèmesuppe serviere oder eben püriert in ein Risotto koche, dann geht es oft. Also auch hier, Pilze insbesondere Champignons haben meine nicht angerührt. Doch diese Champignonsuppe, die stieß total auf Begeisterung, sogar als sie wussten, dass Champignons drin sind. Wer also nicht wie ich Kinder überlisten muss: Einige Champignons in Scheiben schneiden, anbraten und extra als Deko obendrauf, wäre optisch schöner, aber wäre eben nicht gegessen worden.

Zutaten

Reicht für 4

  • 1000 g Champignons, braune
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Sherry
  • 1 TL Thymian, getrocknet
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 150 g Saure Sahne

Zubereitung

  1. Die Champignons putzen, vierteln oder in Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen, fein würfeln.
  2. Sonnenblumenöl in einem großen Topf erhitzen, darin Pilze und Zwiebeln anbraten, mit Sherry ablöschen, komplett verkochen lassen und mit Thymian würzen. Dann Gemüsebrühe aufgießen und bei mittlerer Hitze mit Deckel 15 Minuten köcheln lassen.
  3. Die Sahne zugießen und pürieren. Wer es fein mag: dreht es durch die flotte Lotte.
  4. Mit Salz, Pfeffer und ggf. noch Thymian abschmecken.
  5. Mit einem Klacks Saure Sahne (ggf. noch angebratene Pilzen) servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

6.01.15

Rezept: Steckrüben-Möhren-Eintopf

Steckrüben-Möhren-Eintopf

Jetzt im Winter gibt es hier wunderbare Steckrübe, ein völlig unterschätztes Gemüse, gerade für Kinder ist es großartig, da es auch leicht süßlich ist und nicht so kohldominiert wie andere Kohlsorten. Hier ein schneller, vegtarischer Eintopf, der wunderbar vorbereitet werden kann. Wir waren von dem Steckrüben-Möhren-Eintopf echt begeistert!

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

  • 250 g Möhren
  • 250 g Kartoffeln, Adretta genommen
  • 500 g Steckrübe
  • 3 El Olivenöl
  • Salz
  • 3 Lorbeerblätter
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2 El gehackter Majoran
  • (oder 1/2 El getrockneter Majoran)
  • 100 ml Schlagsahne
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 EL gehackte Petersilie (TK)

Zubereitung

  1. Das Gemüse schälen und in möglichst gleich große (etwa 1 cm große) Würfel schneiden.
  2. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und darin das Gemüse anschwitzen, mit der Gemüsebrühe ablöschen.
  3. Lorbeern, Majoran einlegen und aufkochen lassen. Dann den Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Danach den Deckel abnehmen und weitere 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Sahne aufgießen, mit Muskat, Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken und würzen. Heiß servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Vorbereitungs- + 20 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Tim Mälzer

5.01.15

Rezept: Hähnchen auf Sauerkraut

Hähnchen auf Sauerkraut

Ich war am Samstag auf dem Markt und mir taten die Bauern leid, kaum etwas los, dafür ein ziemlich böiger, kalter Wind. Wenig los. Ich kaufte, worauf ich Lust hatte. Blieben mittags dann Hähnchenkeulen und Sauerkraut, frisch eingelegt vom Bauern auf dem Markt - deutlich milder als das Dosensauerkraut. Fündig wurde ich bei Petra von Chili und Ciabatta, allerdings musste ich etwas improvisieren. Denn sehr sauer essen meine Mädels kein Sauerkraut, also noch Äpfel und Apfelsaft mit reingenommen. Sahne hatte ich nicht, wurde aber auch nicht vermisst. War genial lecker! Danke für das Rezept!!

Zutaten

Reicht für 2 Erwachsene + 2 Kinder (oder 3 volle Esser)

  • 3 Hähnchenkeulen mit Ober- und Unterkeule
  • 3 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Äpfel (Elstar genommen)
  • 2 EL Sonneblumenöl
  • 1 TL Zucker
  • 500 g Sauerkraut
  • 125 ml Apfelsaft
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Wacholderkörner
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Hähnchenkeulen waschen, trockentupfen und im Gelenk teilen (scharfes Messer nehmen!!). Karotten schälen, längs halbieren, in Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren, in Streifen schneiden. Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen. Die Äpfel in Spalten und dann in Stifte schneiden. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Sonnenblumenöl in einem Bräter erhitzen, darin die Hähnchenstücke von allen Seiten anbraten, herausnehmen und beiseite stellen. Im Fett dann das restliche Gemüse anbraten, mit Zucker bestäuben.
  3. Das Sauerkraut zugeben. Alles wenden, mit Apfelsaft ablöschen. Lorbeer und Wacholder einlegen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Das Hähnchen auflegen, salzen und pfeffern. Deckel drauf.
  5. Im Ofen 25 Minuten bei geschlossenem Deckel garen. Deckel runter und weitere 20 Minuten schmoren.
Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken, gemeinsam servieren.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Chili und Ciabatta, danke fürs Rezept!!

4.01.15

Rezept: Cookies mit Schokolade

Cookies mit Schokolade

Die Patenonkel meiner Mädels kamen zum Kaffee vorbei. Meine Mädels wollten backen und die Wahl fiel auf Cookies mit Schokolade aus dem neuen Kochbuch. Vorteil hier: restliche Schoko-Weihnachtsmänner können ganz wunderbar verwertet werden. Teig ist schnell gerührt, wir haben nur Tonkabohne (die mögen meine inszwischen) statt Vanille genommen. Genial lecker, lauwarm und kalt einfach toll! Meine Mädels haben hier ganz großartige Hüftgold gebacken, weswegen es auch bei Zorras Rezpten für die Figur teilnehmen.

Zutaten

Reicht für 16 Cookies

  • 100 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 125 g Zucker
  • 1 Messerspitze frisch geriebener Tonkabohne (lt Rezept 1 EL Vanillezucker)
  • 150 g Mehl (Typ 405)
  • 1 TL Backpulver
  • 75 g Schokolade

Zubereitung

  1. Die Butter mit Ei, Zucker, Tonkabohne, Mehl und Backpulver verkneten. Die Schokolade zerbröseln und unter den Teig kneten.
    Cookies mit Schokolade
  2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten kalt stellen. Den Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
  3. Den Teig in 16 gleich große Portionen teilen (halbieren, vierteln, achteln,...), jeweils zu Kugeln formen, mit Abstand auf den Backblechen verteilen und mit der flachen Hand etwas andrücken.
    Cookies mit Schokolade Vorbereitung
  4. Jedes Blech jeweils 15 Minuten goldgelb backen.
  5. Auf einem Kuchengitter etwas auskühlen lassen. Schmecken lauwarm und kalt.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Ruhe- + 2x15 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach, perfekt für Kinder (5+6 Jahre)

Quelle: Koch mal, S. 99

Kochbuch: Koch mal

Koch malMeine beiden Mädels lieben Kochen, so dass ich in Buchläden regelmäßig nach Kinderkochbüchern stöber. Dieses Mal stolperte ich über Koch mal. Mit 128 Seiten, Hardcover-Einband auch schon ein echtes Kochbuch. Pro Doppelseite waren zwischen 1 und 4 Rezepte, viele davon bebildert mit Zwischenschritten. Vorneweg erstmal eine Einleitung, in der die Symbole erklärt werden. bei jedem Rezept ist die Personenzahl angegeben, die Vorbereitungszeit, die Garzeit. Zwischenschritte, die einen Erwachsenen brauchen (oder potentiell gefährlich sind, wie Gebrauch scharfer Messer, Umgang mit heißen Topfen oder Backofen) sind extra gekennzeichnet.

Dann werden Grundlagen einer gesunden Ernährung, verschiedene Garmethoden erklärt, Arbeitsschritte wie Schneiden, Reiben oder Stampfen vorgestellt und mit Bild verdeutlicht. Danach folgen die einzelnen Rezepte, die in verschiedene Kapitel untergliedert sind:

  • Tolles Frühstück - Eierspeisen (4 Variationen), Müsliriegel oder auch Smoothies
  • Leicht und Lecker - Suppen, Salate, Brote und auch Salate
  • Hauptgerichte - natürlich Nudelrezepte, viele Gemüserezepte
  • Süße Sachen - Muffins, Kekse, Kuchen

Mit gefällt, dass es tatsächlich Rezepte sind, die Kinder kochen wollen und eben auch können. Einziges Manko, dass die Zutatenliste so klein und auch wieder nicht in Erstleserschrift dargestellt ist. Dafür aber mit bebilderten Zwischenschritten, gut erklärten Arbeitsschritten und eben auch die benötigten Arbeitsmaterialien. Insbesondere sind die Zutaten auch in die wichtigsten Elemente (wie z.B. Saucenzutaten extra) untergliedert, was auch wieder Kochanfängern sehr helfen wird. Wir haben einiges probiert, alles war superlecker und gelang uns gut. Meine Mädels konnten sehr gut damit kochen und waren von sehr vielen Rezepten total begeistert! Können wir für Kinder sehr empfehlen, deckt eigentlich alle Bereiche des Tages ab. Die Preis-Leistung ist auch mehr als fair. Das Buch kann im Handel oder bei Amazon gekauft werden. Wir haben daraus schon getestet und vorgestellt:

2.01.15

Rezept: Haferflocken-Apfel-Muffins

Haferflocken-Apfel-Muffins

Das Jahr 2014 stand bei mir unter anderem im Zeichen der Gewichtsreduktion. Ich habe auch wirklich erfolgreich abgenommen (deutlich über 10 kg). Aber ich möchte dennoch weiter gerne mal süß essen. Meine Erkenntnis letztes Jahr: mogele irgendwo Haferflocken rein, dann noch Obst - hier: Apfel und dann fällt Vollkornmehl (hier: Dinkelvollkornmehl) auch gar nicht mehr auf. Bleibt ruckzuck eine vollwertige Idee für den Frühstückstisch, wenn der Bäcker wie an den Feiertagen mal nicht offen hat. Probiert es doch aus! Auch als Pausensnack für Schulkinder sicher gut geeignet, da süß (hoch im Kurs), aber dennoch mit Vollkornprodukten und daher deutlich wertiger als ein "normaler" Muffin.
Da hier Naschen auch figurfreundlich möglich ist, darf es gleich noch bei Zorras Rezepte für die Figur teilnehmen!

Damit wünsche ich allen einen guten Start in 2015, danke Euch für Euer Treue in 2014 und hoffe, Ihr schaut auch 2015 weiter gerne bei mir vorbei!

Zutaten

Waren bei uns nur 11 Muffins

  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 EL Backpulver
  • 60 g Haferflocken (Vollkorn)
  • 2 Äpfel (Elstar genommen, Boskop wäre auch sehr fein)
  • 1-2 TL Zimt (je nach Geschmack)
  • 65 g Rohrzucker
  • 1 Ei (M)
  • 1 EL Olivenöl
  • 100 g Joghurt, Natur, bei uns 1,5% Fett
  • 125 ml fettarme Milch, 1,5 % Fett

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Muffinform mit Förmchen auslegen.
  2. Mehl mit Backpulver und Haferflocken und Zucker in einer Schüssel mischen, Zimt unterrühren.
  3. In einer zweiten Schüssel das Ei mit Olivenöl, Joghurt und Milch verrühren.
  4. Die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und sehr fein würfeln. Jetzt die Apfelstücke und das Mehl kurz und rasch unter die feuchte Masse rühren, so dass gerade alles vermengt ist.
  5. Mit einem Löffel den Teig auf die Vertiefungen verteilen. Auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten (20 Min lt. Rezept, aber das war noch nicht fertig) backen.
  6. Schmecken lauwarm am besten!

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach ww

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