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Rezept: Weihnachtsplätzchen

Weihnachtsplätzchen

Heuer werden Plätzchen gerettet, denn auch oder gerade mit Kindern ist es so schön und auch einfach, den Teig selber zu kneten und dann daraus zu backen.
So auch dieses Jahr: Ich war neulich mit der kranken Großen daheim und das Kind warf hoffnungsfroh ein "Plätzchenbacken" in den Raum. Fand ich eine super Idee und holte optimistisch meinen "kleinen" Stapel Plätzchenbücher + alle Zettel mit den vielen Rezepten, die ich unbedingt und sowieso eigentlich schon allerspätestens letztes Jahr (nicht einbezogen die Ideen, die mir dieses Jahr schon so über den Weg liefen) ausprobieren wollte. Total unauffällig die Zettel geprüft - alle Marker waren noch da. Das Kind schaut mich so schräg an und meinte: "Mama, manchmal bist Du echt komisch. Es gibt nur eine Sorte Plätzchen, die wichtig ist." Steht auf, holt ihr Kinderbackbuch. "Plätzchen, die man aussticht und dann verziert. Den Rest braucht kein Mensch, das ist dann Erwachsenenzeug. Wir machen die!" und zeigt auf das Rezept von Onkel Ingmars Weihnachtsplätzchen, die auch Kokosnuss und seine Freunde so lieben. Ich erspare Euch die Diskussion über den Zitronenabrieb im Teig, bei dem ich mich dann trotz eines vorwurfsvollen "Mama!! Das ist nicht im Rezept!" doch durchsetzte. Teig mit der Großen gemacht und abends gemeinsam ausgestochen und verziert:

Plätzchen ausstechen

Sogar die Küche war relativ schnell aufgeräumt. Geht also auch komplett selbstgemacht, braucht nicht viel! Wer heute auch die selbstgemachten Plätzchen rettet, seht selbst:

Zutaten

Reicht für 8 Bleche

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)
  • 2 Eier (L)
  • 500 g Mehl (Typ 550)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Zuckerzeug für die Deko
  • 100 ml Schlagsahne

Zubereitung

  1. Die Butter in Stücke schneiden, mit dem Zucker verrühren und die Eier einrühren. Die Zitrone heiß waschen, die Schale zur Buttermasse reiben.
  2. Das Mehl mit Backpulver vermischen und unterrühren.
  3. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
  4. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.
  5. Die Arbeitsplatte und das Nudelholz mit Mehl bestäuben, darauf den Teig portionsweise ausrollen und ausstechen. Sollte es dazwischen länger dauern, den Teig ruhig immer wieder in den Kühlschrank räumen.
  6. Auf Backpapier legen, mit Sahne bepinseln und mit Zuckerzeug bestreuen.
  7. Im Ofen jedes Blech 5-8 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeitszeit + Backzeit 5-8 Minuten/Blech + Zeit zum Ausstechen und Verzieren

Schwierigkeit: alle Schritte mit Kindern gemacht

Quelle: Der kleine Drache Kokosnuss - Rezepte aus der Drachenbäckerei, S. 60

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Comments

Du hattest ja fleißige Helferlein die mit Sicherheit gerne mitgerettet haben ... die Kekse sehen richtig süß aus. Da möchten nicht nur die Kleinen zugreifen ;)

LG Kerstin

Jaaaaaaaa!!!! So muss das beim Plätzchenbacken aussehen! Toll ♥

Schöne Kinderplätzchen - genau so sahen unsere in der Kindheit aus. Immer wieder schön die bunten Plätzchen.

LG Andrea

Ganz ehrlich jetzt?
Wer kennt das nicht, alle die wir Kinder haben wissen wovon du sprichst und ich hab so schmunzeln müssen..Erwachsenenkekse :-)
Meine sind mittlerweile schon zu groß um mit mir backen zu wollen, aber das kommt vielleicht wieder!

liebe Grüße Sina

..... ohhhhh DAS sind doch die SCHÖNSTEN Plätzchen überhaupt, nicht wahr ?
Von Kinderhand und dann
im wahrsten Sinne des Wortes "beladen" mit Zuckerzeug...
so bund wie ein selbstgestrickter Schal...

Toll!

Zauberhafte Grüße ... Katja

Butterplätzchen - ganz wunderbar, die mag ich auch sehr gerne.

Und das mit der Sahne schreibe ich mir gleich mal auf, kenne das bisher nur mit Ei zum Bestreichen :)

Bei uns heissen die Mailänderli und gehören auch zu unseren Lieblingen.

Liebe Ulrike
Ja genau die, bei uns Mailänderli, sind jene die meine Kinder auch backen wollen. viel mehr wollen sie nicht, essen dann aber schon ;) Hier kann man bestens einfach susstechen und hat dann genügend Zeit auch ordentlich zu dekorieren. Je bunter desto besser :) Mir schmecken sie auch mit Zitronenabrieb, jedoch auch Orange ist ganz toll und dann in die Glasur etwas vom Saft *herrlich*.
Schön warst du mit dabei!
Liebs Grüessli
Irene

Genau richtig, daran erinnere ich mich auch gut. Als Kind gab's eine einzige interessante Sorte Plätzchen, genau diese!

Danke fürs Retten! :-)

@ Kerstin: oh ja, die sind schon echt koch- und backbegeistert

@ Janke: sie sind ja auch schon groß, aber bei uns ist alles wischfest :D

@ Andrea: als ich so alt war wie meine Mädels jetzt, waren das die einzigen Plätzchen, die ich wollte. Hat sich erst mit der Pubertät geändert

@ Sina: bestimmt kommt das wieder. Gerade genieße ich die Phase. obwohl ich mich dabei manchmal seltsam alt fühle...

@ Katja: manchmal mehr Zucker als Teig, aber die sind dann besonders köstlich

@ Sandra: die Idee stammt noch aus der Zeit, als ich mit 2- und 1-jähriger gebacken habe und es dabei eine echte Schlacht war. Die Idee hatte ich damals hier gefunden. Schmeckt gut und klappt mit kleinen Kindern wirklich gut. Sie verbrennen auch nicht so schnell im Ofen, weil sie insgesamt heller bleiben beim Backen.

@ Zorra: den Namen dafür kannte ich gar nicht.

@ Irene: die Orange hätte ich nicht durchbekommen. Zitrone ist meistens noch verhandelbar. Aber steter Tropfen... - hoffe ich zumindest

@ Barbar: die Idee ist so wunderschön, danke, dass ich dabei sein darf!

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